Arbeitsblatt: Informationstexte über Wetterextreme

Material-Details

Das ist ein Infoblatt über die Wetterextreme
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
5. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

184714
262
5
22.11.2018

Autor/in

Dominik Oertig
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Name Nr. 1 Titel Wie entsteht ein Tornado? Immer wieder sieht man Bilder von einem Tornado, der über die Erde fegt und eine Schneise der Verwüstung hinter sich lässt. Pers. Material Infoblatt Name Wie entsteht diese Art von Wirbelsturm? Jan aus Erkelenz möchte wissen, wie ein Tornado ensteht, ein ungeheuer schneller Wirbelsturm. Der Tornado ist ein kleinräumiger, aber oft verheerender Wirbelsturm. Tornados kommen besonders im Landesinneren von Amerika, im weiten, flachen Land vor. Das Gebiet, in dem sie bevorzugt auftreten hat dort sogar einen eigenen Namen: Tornado Alley, also Tornado-Allee. In den USA beobachtet man jährlich etwa 1.200 Tornados, rund 600 davon in den Bundesstaaten Texas, Oklahoma, Kansas und Nebraska entlang besagter Tornado-Allee. Name Aber auch in Europa und Deutschland kommen Tornados vor, auch als Windhose bezeichnet. Man schätzt, dass pro Jahr etwa 300 von ihnen entstehen. Die meisten davon sind allerdings schwach und werden kaum bemerkt. Tornados über einer Wasserfläche werden Wasserhose genannt. Tornados entstehen über dem Festland. Unter einer großen Gewitterwolke steigt Warmluft spiralenförmig nach oben. Dabei werden die Drehbewegungen immer schneller, wie bei der Pirouette eines Eiskunstläufers. Schließlich wird an der Unterseite der Wolke durch Wasserdampf eine Art Schlauch sichtbar, der zur Erde führt. Es entsteht ein Sog und sobald dieser Luftschlauch den Boden berührt, reißt er Name alles in die Höhe, was ihm in den Weg kommt. Schwächt sich der Tornado wieder ab, stürzt alles wieder zu Boden. Windgeschwindigkeiten im Tornado Tornados können bis zu 500 Stundenkilometer und mehr erreichen. Sie sind unberechenbar und gefährlich. Man teilt Tornados je nach Windgeschwindigkeit in verschiedene Klassen ein. Dazu verwendet man die sogenannte Fujita-Skala. Doch direkte Messungen sind schwieirg, so dass man die Stärke eines Tornados meist nach denen von ihm angerichteten Schäden abschätzt. Die Skala reicht von F0 bis zu F6. F0 ist dabei die schwächste Klasse. In der Realität wurde bislang noch kein F6-Tornado Name beobachtet. Nr. 2 Titel Der Monsun Pers. Material Infoblatt Name Seit Jahrhunderten kennt man in Indien das Phänomen Monsun. Was ist das eigentlich? Der Begriff Monsun leitet sich vom arabischen Wort mausim ab, das Jahreszeit bedeutet. Im Segelschiffalter nutzten arabische Kaufleute diese Winde für den Seehandel auf dem arabischen Meer. Der Monsun ist ein beständig wehender Wind, der seine Richtung oft abrupt ändert. Meist geschieht das in halbjährlichen Abständen. Das heißt, das die Winde im Sommer und Winter aus verschiedenen Richtungen wehen. Die Name Veränderung der Windrichtung beeinflusst die Regen- und Trockenphasen Indiens. Im Sommer wehen die Winde aus südwestlicher Richtung und befördern relativ feuchte Luftmassen. Dadurch kommt es im Sommer zu starken Regenfällen. Dagegen bringen die Winterwinde, die aus dem Nordosten kommen, trockene Luft ins Land. Darum regnet es von Oktober bis Januar kaum. Was passiert genau? Die Monsune bestimmen vor allem in Süd- und Südostasien (Bangladesch, Indien) das Wettergeschehen. Deshalb wird das Jahr in dieser Region auch nicht Name nach den vier Jahreszeiten, sondern nach dem Sommermonsun von Juni bis September und dem Wintermonsun von Dezember bis Februar eingeteilt. Dazwischen liegen die Übergangszeiten. Monsune sind also jahreszeitlich wechselnde, durchaus kräftige Winde, die vom Land auf das Meer und umgekehrt wehen. Im Sommer erhitzen sich die asiatischen Landmassen durch die starke Sonneneinstrahlung. Über dem Festland steigt warme Luft auf, der Luftdruck sinkt. Auf dem kühlen Meer dagegen herrscht hoher Luftdruck. So entsteht ein Wind, der vom Indischen Ozean zum Land weht. Auf dem indischen Name Subkontinent fallen während des Sommermonsuns 78 Prozent des gesamten Jahresniederschlages. Deshalb ist dieser Monsun im Normalfall auch lebensnotwendig für die Menschen und die Natur. Er kann aber auch zu oftmals verheerenden Überschwemmungen führen. Nr. 3 Titel Wie entstehen eigentlich Pers. Material Infoblatt Name Blitze Gewitter werden immer von Donner und Blitz begleitet. Wie entstehen die? In Gewitterwolken herrschen starke Winde. Durch die Reibungsenergie werden gewaltige Name elektrische Ladungen aufgebaut. Ähnlich wie bei einer Batterie entstehen entgegengesetzte Pole. Die Oberseite der Wolke, in der sich die Eiskristalle bilden, wird immer stärker positiv geladen. Die Unterseite, die die Wassertröpfchen enthält, wird negativ. Ist der Spannungsunterschied groß genug, entlädt er sich es blitzt. Die Riesenfunken erhitzen die Luft bis auf 30.000 Grad Celsius. Am Anfang wandern Gewitterfunken zwischen den Wolken hin und her. Liegt die Wolkenuntergrenze nicht höher als 3.000 Meter über der Erde, dann entlädt sich der Spannungsunterschied in einem grellen Blitz. Normalerweise nimmt der Blitz den kürzesten Weg zur Erde. Dabei umgeht er Name aber die Gebiete mit großem elektrischen Widerstand in der Luft. Deshalb erreicht er in einer Zackenlinie den Boden. Durch die plötzlich entstehende Hitze, die ein Blitz verursacht, dehnt sich die Luft rasend schnell aus. Dabei erreicht sie mehr als die Schallgeschwindigkeit von 1188 km/h. Sie durchbricht mit lautem Knall die sogenannte Schallmauer es donnert! Eigentlich erfolgen Blitz und Donner immer zur selben Zeit. Licht breitet sich aber schneller aus als der Schall. Deshalb sehen wir, wenn wir uns in einiger Entfernung von dem Gewitter befinden, erst den Blitz und hören dann den Donner. Name Durch die Hitze dehnt sich die Luft rasend schnell aus. Wenn sie schneller wird als der Schall, durchstößt sie die Schallmauer. Das ergibt einen lauten Knall den Donner. Blitz und Donner sind immer gleichzeitig. Man sieht den Blitz nur deshalb früher, weil sich Licht schneller bewegt als der Schall. Die Blitzbahn hat einen Durchmesser von wenigen Zentimetern. Bei einem Blitz kann die Stromstärke mehr als 100.000 Ampere betragen. Weltweit gibt es zu jedem beliebigen Zeitpunkt 2.000 bis 3.000 Gewitter. Es wird geschätzt, dass auf der gesamten Erde täglich zwischen vier und 30 Millionen Blitze einschlagen.