Arbeitsblatt: Dossier Wald

Material-Details

Waldfunktionen, Stockwerke, Baumgruppen, Stammaufbau, Holzgeometrie, Baumkrankheiten, Schädlinge, Hast du gewusst
Biologie
Pflanzen / Botanik
5. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

185338
200
4
14.12.2018

Autor/in

Peter Rütsche
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

NMG: Thema Wald Lernmappe Wald NMG: Thema Wald Waldfunktionen Der Wald hat verschieden Funktionen. Finde zu jedem Bild einen passenden Titel und beschreibe was mit dieser Funktion gemeint ist. NMG: Thema Wald Die Stockwerke des Waldes Lies den Text über die Stockwerke des Waldes und fülle anschliessend den Lückentext aus. Die Stockwerke des Waldes Die Strauchschicht In einem natürlichen Wald ist der ganze Pflanzenbestand stockwerkartig geschichtet, je nach dem Licht, das einfällt. Wenn die Baumkronen viel Licht durchlassen, finden wir in allen Schichten einen üppigen Pflanzenwuchs. Fällt wenig Licht ein, so gedeihen die Pflanzen in den unteren Schichten nur spärlich oder fehlen ganz. Wo im Laubwald noch genügend Licht einfällt, besonders aber in Lichtungen und an Waldrändern, finden Sträucher und Jungbäume den geeigneten Lebensraum. Ihre Blätter entfalten sich, noch bevor sich in den Baumkronen die Knospen öffnen. Vielfach bilden sie um den Waldbestand einen dichten, schützenden Mantel, der den Wind am Eindringen ins Waldinnere hindert. Viele Sträucher haben flache Blüten. Diese locken vor allem die Fliegen an, die mit ihren kurzen Rüsseln den freiliegenden Nektar leicht erhaschen können. Andere Blüten, so jene der Brombeere und der Himbeere, werden von den Bienen bestäubt. Die Bodenschicht Das schattigste Stockwerk, die Bodenschicht, wird vor allem von Moosen, Pilzen und Sauerklee bewohnt, weil ihr Lichtbedürfnis am geringsten ist. Moos speichert Niederschläge und bildet so ein Reservoir, das auch in Trockenzeiten vielen Lebewesen Feuchtigkeit spendet. Insekten, Spinnen, Schnecken und anderes Kleingetier bevölkern diese Zwergwelt. Für den Boden bilden die Moosteppiche zusammen mit den abgefallenen Nadeln und Laubblättern eine schützende Decke. Sie verhindern, dass er austrocknet und weggeschwemmt wird. Die Krautschicht Über die Moosschicht hinaus wachsen die Farne, Gräser und ein- und mehrjährige Kräuter. Sie entwickeln sich im Frühling vor allen andern Pflanzen und blühen vor dem Blattausbruch der Bäume und Sträucher. Entwickelt sich das Blätterdach, so verwelken sie in seinem Schatten und sterben ab. Dafür blühen andere Kräuter, die grosse Schattenblätter bilden. Diese haben eine so dünne Oberhaut, dass noch spärliches Licht ins Blattinnere dringen kann. Das ist für ihre Aufgabe notwendig. Kein Wind hilft hier bei der Bestäubung und bei der Verbreitung der Samen mit. Dafür locken ihre Blüten durch auffallende Formen und Farben oder durch den Duft die Insekten an und werden durch diese bestäubt. Viele entwickeln Klettenfrüchte, die sich mit winzigen Häkchen an den Haaren vorbeistreifender Tiere festhalten und so verbreitet werden. Andere haben Samenanhängsel, die den Ameisen als Leckerbissen dienen und darum verschleppt werden. Die Früchte der Sträucher entwickeln sich meistens zu rot- oder schwarzglänzenden Beeren. Hier finden die Vögel, denen die Strauchschicht günstige Nistgelegenheiten bietet, auch einen reich gedeckten Tisch. Den Mäusen, Füchsen und anderen Bodentieren dient das saftige Fruchtfleisch der Beeren als Nahrung. Im Unterholz lebt auch das Rotwild. Es frisst mit Vorliebe die Blätter verschiedener Sträucher und Jungbäume. Manchmal fegt es deren Stämme und richtet so Wildschaden an. Die Kronenschicht In einer mittleren und oberen Kronenschicht entfallen die Bäume ihr Blätterdach. Die Wipfel und Kronen der höchsten Stämme fangen das volle Sonnenlicht auf. Zwischen ihnen stehen die niedrigeren Bäume, die mehr Schatten ertragen, vor allem Weisstannen und Buchen. Sie entfalten ihre Blätter oder Nadeln in der mittleren Kronenschicht. Alle Baumkronen zusammen bilden eine schützende Decke, die zwar das Licht nur spärlich durchlässt, aber auch den Wind abhält. Kälte und Wärme dringen nur langsam und abgeschwächt nach unten, und der Regen tropft nur allmählich durch. Während also der Wind im Waldinnern nur wenig zu spüren ist, fährt er umso stärker durch die Kronen. Er sorgt für die Bestäubung der Blüten und verbreitet auch die Früchte, denn Laub- und Nadelhölzer sind häufig Windblütler oder Windfrüchtler. Die Kronenschicht dient zahlreichen Tieren als Wohnund Nahrungsraum. Neben Baumtieren wie Eichhörnchen und Marder hausen hier viele Vögel des Waldes. Aber auch eine ganze Welt von Insekten und anderem Kleingetier hat in diesem obersten Stockwerk des Waldes ihren Lebensraum. NMG: Thema Wald Die Kronenschicht Das Blätterdach der Bäume fängt den grössten Teil des Sonnenlichts auf und hält ab. Das Regenwasser tropft ganz allmählich durch. Die Kronenschicht ist Lebensraum für viele Tiere: Marder, verschiedene Vögel und zahlreiche Insekten. Die Strauchschicht Die Sträucher und bilden am Waldrand einen Mantel, der vor Windböen schützt. Viele Sträucher tragen welche die Tiere gerne fressen. Vögel, Mäuse und Rotwild ernähren sich zum Teil davon. Die Krautschicht In dieser Schicht wachsen vor allem Sie sind sehr Lichthungrig und entwickeln deshalb grosse um die Sonnenstrahlen aufzufangen. Die Bodenschicht Es gibt hier am meisten also gibt es hier nur Pflanzen, die mit wenig Licht auskommen (z.B. Moose). Sie speichern die und schützen den Boden vor dem Abschwemmen oder Austrocknen. Allerlei bevölkern den Waldboden. NMG: Thema Wald Baumgruppen Es gibt Tausende von verschiedenen Baumarten. Sie werden in drei Baumgruppen unterteilt: Die Palmen, die Nadelbäume und die Laubbäume. Setze den richtigen Titel. werden auch Zapfenträger genannt. Sie sind immergrün, d.h. sie verlieren ihre Nadeln erst nach Jahren und nie alle zugleich. Nur wenige Bäume, z.B. die Lärche, verlieren ihre Nadeln jeden Herbst. Die Samen werden von den Zapfen geschätzt. Man kann gut danach unterscheiden, welche Form ihre Nadeln haben und wie diese am Zweig sitzen. Typische Bäume sind z.B.: die Kiefer, die Tanne (Weisstanne), die Lärche und die Fichte (Rottanne). besitzen breite, meist dünne Blätter mit deutlich zu erkennenden Blattadern und werfen im Herbst ihr Laub ab. Sie verbrauchen mit ihren Blättern sehr viel mehr Wasser als Nadelbäume und sind daher in feuchteren und wärmeren Gebieten zu Hause. Form und Wuchs der Blätter sind sehr unterschiedlich. Wenn die Samenfrucht einen Platz zum Keimen findet, wächst ein neuer Baum. Charakteristische Bäume sind z.B.: die Weide, die Birke, die Buche, die Eiche, der Ahorn, die Linde, die Kastanie und die Pappel. heissen die dritte Baumart. Es gibt ca. 3000 Arten auf der Erde. Sie brauchen viel Wärme, deshalb wachsen sie meist in den Tropen und Subtropen. Sie tragen Früchte wie Datteln oder Kokosnüsse. Für sie charakteristisch ist, dass ihr Stamm nicht dicker, sondern nur höher wird und statt einer Rinde von kräftigen Fasern geschützt wird. Die Blätter sind fächerförmig oder federförmig. Bei vielen Arten hat nur das Ende des Stammes Palmwedel. NMG: Thema Wald Der Stammaufbau Lies das Informationsblatt zum Stammaufbau und benenne anschliessend die Baumstammteile und beschreibe kurz ihre Funktion. NMG: Thema Wald 0 Stammteil: 0 1 2 3 4 5 Funktion: NMG: Thema Wald Holzgeometrie Meist wird der Stamm in einen der drei folgenden Schnitte zersägt. Setze den richtigen Titel. Dier Schnitt wird parallel zur Stammachse gemacht und geht genau durch die Stammmitte. Die Jahrringe sind jetzt als parallele senkrecht stehende Streifen erkennbar. Dieser Schnitt erfolgt rechtwinklig zur Stammachse. Wir sehen mit dem Auge die Rinde, Splint und Kernholz. Die einzelnen Jahrringe sind erkennbar. Dieser Schnitt erfolgt auch parallel zur Stammachse, jedoch ausserhalb der Stammmitte. Die einzelnen Jahrringe werden schräg durchschnitten. Daraus ergibt sich die dekorative Fladerung. NMG: Thema Wald Baumkrankheiten Viele Krankheiten werden durch Pilze und Bakterien hervorgerufen. Der Baum wehrt sich gegen diese Krankheiten. Ordne die Bilder mit den Buchstaben den folgenden Krankheiten 1 bis 7 zu. Die Buchstaben auf den Bildern ergeben in der richtigen Reihenfolge einen Lösungssatz. 1. Harzfluss 5. Sonnenbrand 2. Rindenkrebs 6. Nadelschütte 3. Pilzbefall am Stammfuss 7. Blattnekrose 4. Baumtumor Lösungssatz: NMG: Thema Wald NMG: Thema Wald Schädlinge Verschiedene Tiere ernähren sich von den Bäumen und fügen ihnen so Schäden zu. Finde die zusammengehörigen Paare, beschrifte sie und klebe sie hier auf. NMG: Thema Wald Hast du gewusst