Arbeitsblatt: Aufklärung

Material-Details

Arbeitsaufträge und Blätter zum Thema Aufklärung
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

185826
74
0
10.01.2019

Autor/in

vanisol (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Aufklärung 1. Mündigkeit und Vernunft als Basis der Aufklärung 1.1.Einführung ins Thema: a.) Schaut euch gemeinsam das Bild Q1 auf Seite 62 an und lest die Bildunterschrift. Was seht ihr? Was sind das für Menschen, die abgebildet sind? Was ist ihre Aufgabe? Was könnt ihr aus dem Bildtext und Bild für Schlüsse ziehen? Besprecht euch und mach Notizen! b.) Im Klassenverband wird diskutiert und ausgetauscht. c.) Lest für euch den Text ab S. 62 „ Das Zeitalter der Aufklärung. d.) Welches neue Denken beginnt mit der Aufklärung? 1.2. Was ist Aufklärung? Der deutsche Philosoph Immanuel Kant (1724 – 1804) setzte auch mit den Ideen der Aufklärung auseinander. Er beantwortete 1784 die Frage „Was ist Aufklärung? in der ‚Berlinischen Monatsschrift. Unmüdigkeit. Habe den Mut, Verstandes ohne Leitung aus seiner selbstverschuldeten nicht am Mangel des Verstandes, dich deines eigenen Verstandes eines anderen zu bedienen. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines sondern an der Entschließung und des Mutes liegt, die Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben eines anderen zu bedienen. sich seiner ohne Leitung der Ausgang der Menschheit „Aufklärung ist zu bedienen! Selbst verschuldet ist Das Zitat ist durcheinander geraten. Setze mit einem Partner die einzelnen Stücke des Zitats wieder zusammen und schreibe es auf! 1.3. Erkläre in deinem Worten, was Kant damit meint und schreibe eine eignen Definition der Aufklärung. 2. Neue politische Ideen 2.1Lest für euch den Text auf Seite 64. 2.2. Setze die richtigen Begriffe ein. Wenn du dir nicht sicher bist, schlage in deinem Schulbuch auf Seite 63 nach: Gesetzen, Vakuum, Vernunft, Magdeburg, Verstand, 16, Luft, Gewicht. Im Jahr 1657 legte Otto von Guericke in Metall zusammen und saugte die der Kugel ein zwei Halbkugeln aus darin ab. Dadurch entstand im Inneren Selbst die Kraft von Pferden reichte nicht aus, um sie auseinander- zureissen. Das war ein wichtiges Experiment, denn es bewies, dass Luft ein hat, das auf alles drückt. So wie Otto von Guericke haben damals immer mehr Menschen erkannt, dass alle Vorgänge in der Natur nach bestimmten ablaufen. Auch in anderen Lebensbereichen liess man bald nur noch das gelten, was man sich durch die erklären konnte. Die Aufklärer ermunterten die Menschen dazu, ihren eigenen zu gebrauchen. 2.3. Nenne die Fachbegriffe. Du findest sie in deinem Schulbuch auf Seite 64. Trennung der Staatsgewalten nach Montesquieu: gesetzgebende Gewalt ( Parlament): ausführende Gewalt ( Regierung): richterliche Gewalt ( Gerichte): Meinung und Glauben anderer respektieren: Rechte, die allen Menschen zustehen: Recht, einen König auch absetzen zu können: 2.4. Lest die Quelle D1 und füllt dann die Tabelle aus. Entscheidet, ob die folgenden Aussagen Gedanken der Aufklärung enthalten. D1 Aufklärung – wahr oder falsch? 1 Kaum eine Zeit hat das Denken der Menschen so schnell und radikal verändert wie die Aufklärung im 18. Jahr hundert. Die Revolution des Denkens begann in den Köpfen einzelner Philosophen und Wissenschaftler. Sie setzten an die Stelle der Überlieferung das vernünftige Nachdenken und die Beobachtung der Natur. Damit schufen sie Voraussetzungen für eine grundlegende Veränderung der Welt: 5 Wissenschaftler erforschten die Gesetzmässigkeiten der Natur und bewiesen sie durch Experimente. Das Erkannte wollten sie auch nützlich anwenden, mit der Folge, dass die Zahl der Erfindungen sprunghaft anstieg. Es begann eine technischindustrielle Revolution, die die Lebensverhältnisse der Menschen völlig veränderte. Andere Wissenschaftler und Schriftsteller stellten die überlieferten Verhältnisse in Staat und Gesellschaft so 10 sehr infrage, dass auch einfache Menschen an der rechtmässigen Macht von Fürsten und Königen zweifelten und sie schliesslich durch Revolutionen stürzten. Die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Macht des Staates in unseren modernen Demokratien ist ohne die Ideen der Aufklärung nicht denkbar. ja Jeder Mensch hat das Recht, frei zu denken und seine Meinung frei zu sagen. Die Bibel hat in allem, was sie aussagt, Recht. Grausame Strafen wie Folter und Verbrennung sind abzuschaffen. Es ist unmöglich zu sagen, welches die richtige Religion ist. Man soll unvoreingenommen die Natur beobachten und ihre Gesetze vernünftig erklären. Die Könige sind von Gott in ihr Amt eingesetzt, daher dürfen Menschen sie nicht stürzen. Die Menschen sind als Herrscher oder Untertanen geboren. Alle Menschen sind von Natur aus frei und haben die gleichen Rechte. Kein Mensch hat von Natur aus das Recht, über andere zu herrschen. Der König soll absolut herrschen, damit alle Bürger in Frieden und Wohlstand leben können. Die gesetzgebende, die ausführende und die richterliche Gewalt müssen getrennt sein. Untertanen dürfen einem Herrscher den Gehorsam verweigern, wenn dieser ihre Rechte verletzt. Der Staat ist dazu da, den Ruhm des Herrschers zu mehren. Der Herrscher hat die Aufgabe, das Glück und den Wohlstand der Bürger zu mehren. Nur die Gebildeten sind in der Lage, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Eigentum ist Privatsache, daher braucht der Staat es auch nicht zu schützen. Im Sinne der Toleranz soll man die Meinung Andersdenkender unterstützen. Im Sinne der Toleranz soll man die Meinung Andersdenkender bekämpfen. Im Sinne der Toleranz soll man die Meinung Andersdenkender dulden. Exekutive, Legislative und Judikative sollen getrennt sein. nein Der Herrscher soll den Glauben der Untertanen bestimmen, damit es keinen Streit gibt. Der Staat muss alle Religionen tolerieren. Durch mehr Bildung werden die Menschen besser und glücklicher. Geschichte Aufklärung