Arbeitsblatt: NMG- Grobplanung zum Thema Kleidung

Material-Details

NMG-Grobplanung zum Thema Kleidung auf einer 1. Klasse.
Administration / Methodik
Unterrichtsplanung
1. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

186514
634
17
29.01.2019

Autor/in

Patrik Volo
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

M&U NMG Grobplanung – Inhalt (LN H15, Teil 2) Studentin/Student: Klasse Schulort Schulhaus: Schulhaus Praxislehrperson: Zeitraum: 5 Wochen Wochenstunden M&U: 4 M&U-Lektionen gesamt: 19 (Letzte Stunde Reflexionsrunde) Übergeordnete Fragestellung: Was wäre, wenn wir ALLE (im Sinne von alle Menschen auf der Welt) dieselbe Kleidung tragen würden? M&U Arbeitsfeld Kleidung M&U Grobziel(e): Grobziel 1: Die Wirkung verschiedener Kleider erfahren sowie den eigenen Bekleidungsstil finden. Grobziel 2: Schutzfunktion von Kleidern kennen und Kleider nach ihrer Zweckmässigkeit verwenden. M&U Instrumentelle Lernziele: Beobachten, Beobachtungen festhalten (bildlich), Vergleichen, Sich aus Bildern, Filmen, Tabellen und Karten informieren, Informationen verarbeiten und darstellen (bildlich), Vermuten, Folgern, Sammeln und ordnen Dauer 1W 90‘ Lernziele Individuelle Lernziele Die SuS sind in der Lage verschiedene Kleidungsstücke zu benennen. NMG Kompetenzbereich(e): NMG.1Identität, Körper, Gesundheit sich kennen und sich Sorge tragen NMG.6 Arbeit, Produktion und Konsum Situationen erschliessen NMG Kompetenz(en) NMG.1.1 Die Schülerinnen und Schüler können sich und andere wahrnehmen und beschreiben. NMG.6.3 Die Schülerinnen und Schüler können die Produktion und den Weg von Gütern beschreiben. NMG Kompetenzstufe(n): NMG.1.1.e .können sich als Person mit vielfältigen Merkmalen beschreiben (z.B. äussere Merkmale, Familie, Freunde, Hobby) und sich von anderen unterscheiden NMG.6.3.b können an Beispielen der täglichen Versorgung die Verarbeitung von Rohstoffen zu Produkten verfolgen und beschreiben (z.B. Baumwolle T-Shirt) NMG Denk-, Arbeits-, und Handlungsweisen: Inhalt Lehr-Lern-Arrangement, Lern-Evaluation 1.) Einführung in die Thematik KU Im Kreis Die LP informiert die SuS über die Thematik, welche in den nächsten 5 Wochen im Unterricht thematisiert wird. -1- Organisation Die SuS erfahren in einem ersten Schritt den Unterschied zwischen Freizeit- und Berufsbekleidung müssen diesen aber noch nicht ausformulieren. Die SuS lernen ihren persönlichen Kleidungsstil kennen und schätzen. LP nimmt einen Kleidungskoffer hervor mit verschiedenen Kleidungsstücken: Die LP nimmt die Kleider aus dem Koffer (ein Kleidungsstück nach dem anderen). Die SuS benennen die Kleider beim herausnehmen. LP fragt SuS wann sie welches Kleidungsstück anziehen würden. (Bsp. Badehose bei der Arbeit) Koffer mit Kleidungsstücken LP nimmt eine zweite Tasche, in der sich nur Arbeitsbekleidung Nutzkleidung (Sportbekleidung (Fussballschoner z.B.)) befindet. LP fragt SuS nun, ob sie lieber mit solcher Kleidung in die Schule kommen würden und wieso sie denken, dass man nicht mit solcher Kleidung in die Schule geht oder Zuhause trägt. Tasche mit Arbeitsbekleidung und Schutzkleidung PA: Lösen des AB „Welche Kleidung? Hier müssen die SuS die Kleidungsstücke unterstreichen, welche als Freizeit und welche als Berufskleidung (Schutzkleidung) gelten. Zudem müssen sie die Begriffe den richtigen Berufen zuordnen. Und zu zweit diskutieren, welche Kleidung wer trägt. 1) GA (In 4 Gruppen erhalten die SuS ein A3 Blatt auf dem der Grundriss einer Person ist. Ihre Aufgabe ist es nun, zu besprechen, wie sie die Person einkleiden möchten (Sie erhalten einen Beruf, zu dem ). Dies wird dann bei der Präsentation begründet.) AB „Welche Kleidung 45‘ 1 Die SuS können Kleidung nach ihrer Beschaffenheit und Schutzfunktion ordnen. Die SuS können den Unterschied zwischen Freizeitkleidung und HA: Dein Lieblingskleidungs stück mitnehmen. GA Kleidungsstücke mitnehmen Tastspiel mit div. Teilen von Kleidungsstücken (Stoffstücke mit untersch. Struktur, Knopf, Reissverschluss etc.) Teile blind befühlen, Begriffe dafür suchen; Wie fühlt es sich an? Wofür ist Augebinde das? Zusatzaufgabe für schnellere Paare -2- Schutzkleidung im Beruf in eigenen Worten erklären. SuS sollen so auf Gedankensprünge (Schutz vor Wärme, Kälte, Strahlung, Niederschlag etc.) kommen KU Kleidung ordnen und sortieren nach Freizeit-,Berufs- und Schutzbekleidung. Dies ist eine Repetition. SuS erklären, weshalb sie die Kleider so zuordnen. PA SuS zu zweit am Pult diskutieren, wie man sich das merken kann (Wohin welches Kleidungsstück zugeordnet werden kann.) (Was die Merkmale sind). 45‘ Die SuS sind in der Lage verschiedene Kleidungsstücke zu benennen. Die SuS lernen ihren persönlichen Kleidungsstil kennen und schätzen. Kehren in die Mitte zurück und diskutieren. KU Zum Einstieg: In der Klasse wird als spielerische Repetition ein Kleiderbingo gespielt. Die SuS erhalten Kärtchen, auf denen sie das Kleidungsstück, welches die LP vorne aus der Tasche/dem Koffer zieht, abdecken können. Kleiderbingo Koffer und Tasche mit Kleidern GA In Kugellager werden einander die Lieblingskleidungsstücke vorgestellt und diskutiert. Fragen helfen den SuS bei der Präsentation Wieso mein Lieblingsstück? Wieso trage ich es gerne? Weshalb habe ich dies hier ausgewählt? Was ist speziell an meinem Kleidungsstück? Was macht es aus? Etc. LP läuft durch den Raum und unterstützt die SuS bei ihrer Präsentation wennnötig. KU LP lässt Zusammenfassen (mit Hilfe der Kinder), was ein Lieblingskleidungsstück ausmacht. 2W 90‘ EA Die SuS lernen ihren persönlichen SuS arbeiten am AB – Welche Kleider ziehe ich an? Kleidungsstil kennen und Dies ist ein AB bei dem sie Kleider ausschneiden müssen, und ihre Figur neu schätzen. einkleiden dürfen. (Kleidung darf selber bemalt werden) AB Welche Kleider ziehe ich an Den SuS wird bewusst, dass der Kleidungsstil eines Menschen abhängig von Religion Kultur ist. Bild mit versch. Kindern Die SuS begründen, wieso man Kleider ausser zur Schutz- und Nutzfunktion trägt. Die Bilder werden ausgestellt und die SuS führen eine stille Museumsrunde durch. PA/KU Auf jedem Tisch liegen 6 Karten mit Kindern aus verschiedenen Ländern. LP liest eine kurze Geschichte über ein Kind. SuS müssen in Partnerarbeit herausfinden, um welches Kind es sich handelt. Nachdem alle Kinder eingeteilt wurden, geht man auf die Kleidung der Kinder ein und -3- Geschichte zu Kindern in Länder bespricht Unterschiede Gemeinsamkeiten zu seiner eigener Kleidung. (Philosophisches Gespräch: 45‘ Die SuS unterscheiden Sommer- KU von Winterbekleidung und können Die LP bringt typische Sommer-/Winterbekleidung mit. Die SuS müssen die Kleider Kleidungsstücke nach Zeiten nach Winter und Sommer und/oder beides ordnen. sortieren. GA Sommer- Winterbekleidung Kärtchen mit Sommer und Winter und BEIDES Die SuS können wettergerechte Kleidung für eine Woche im Schneeurlaub/Strandurlaub zusammenstellen. Blatt mit Kleidungskärtchen 3W Die SuS sind in der Lage die 135‘ (oder verschiedenen Materalien 90‘) (Baumwolle, Leder, Cashmere etc.) zu benennen. Die SuS können erklären, weshalb Materialien gepflegt werden müssen. Die SuS unterscheiden die verschiedenen Materialien und sind in der Lage diese zu pflegen. Die können verschiedenen Bekleidungen fremder Länder zuordnen und miteinander vergleichen. 2 Weshalb tragen diese Kinder andere Kleidung? Sind sie anders als du oder ich deswegen? Glaubst du die Kinder sind speziell mit diesen Kleidern, oder ziehen auch andere Kinder diese Kleidung an. Würdest du solche Kleidung anziehen? Denkst du es ist Pflicht eine solche Kleidung zu tragen? Wäre es problematisch, wenn wir solche Kleidung tragen würden? (Inuit Pelzjacken z.B.)) 2 Die verschiedenen Gruppen von 4 SuS, erhalten eine Ferienwoche (entweder Schneeurlaub/Strandurlaub) und stellen eine Liste mit wettergerechter Kleidung für diese Woche dar (was sie mitnehmen würden). (Kärtchen mit Kleidung sind ausgeschnitten und müssen nur noch aufgeklebt werden) PA Je ein Kind einer Gruppe (Schnee-/Strandurlaub) setzt sich mit einem Kind der anderen Gruppe zusammen. Sie besprechen und reflektieren, ihre Auswahl. KU LP erklärt Werkstattarbeit für die nächsten Lektionen Werkstatt läuft in in Einzel oder Partnerarbeit ab. Die Posten sind angeschrieben und zeigen auch die Sozialform an. Posten 1. Die Schwarze Box Die SuS greifen in die schwarze Box und ertasten, welches Material sie berühren. Versuchen zu erraten, welches Material es sein könnte und versuchen diese zu zeichnen. Dies erfolgt mit Hilfe ihrer Kameraden, denn sie sollten miteinander diskutieren. Posten 2. Zuordnen der Materialien und Darstellung einiger Produkte Die SuS ordnen die Materialien zu den Kleidungsstücken (Bsp. Cashmere zum Pullover, Jeansstoff zur Jeans etc.). SuS erhalten kleinen Fetzen des Materials und die Kärtchen zu der Kleidung. So wird das miteinander auf ein Blatt geklebt. Wenn noch Zeit dafür bleibt, sonst Einstieg in nächste Lektion -4- Box mit Material, Materialien (Seide, Wolle, Baumwolle, Leinen, Kunststoff, Viskose Spiel Mix Max, Wassertopf, Schere, Reisszange, Feuerzeug für Erprobungen, AB Andere Kulturen andere Kleider Die können Uniformen und Berufskleidungen den richtigen Personen zuordnen. Posten 3. Entdeckende Materialerprobungen SuS erproben verschiedene Materialien und testen diese auf Sicherheit, Reissfestigkeit, Schutz vor Nässe (Wasser abperlen) etc. Zu jeder Erprobung wird eine Rangliste erstellt und Fetzen des Materials chronologisch aufgeklebt. Schützt am meisten vor Wasser etc. Dieser Posten ist so gestaltet, dass die SuS dies entdeckend erproben können. Was geschieht nun genau mit dem Stoff, wenn ich ihn Nässe. Perlt das Wasser ab? Oder kann dieses Material verbrannt werden (natürlich dann in meiner Gegenwart). Die SuS stellen eine Hypothese auf, und machen sich Gedanken zu der Rangliste Zuerst wird darüber diskutiert und nachgedacht und Hypothesen aufgestellt. Experimentiert und das beobachtet. Dann das Beobachtete dem Gedachten gegenüberstellen und schauen was man richtig vorausgesagt hat. Posten 4 Pflege der Kleidung Piktogramme (wie Waschen z.B.) (diese werden im BG erklärt) liegen im Kreis und werden von den SuS erklärt und den richtigen Materialien zugeordnet. Auf dem AB werden Quadrate ausgefüllt zu den Piktogrammen (was sie bedeuten und zu den Materialien verbinden) Posten 5 AB Andere Kulturen andere Kleider Die SuS verbinden die Kleidung den verschiedenen Ländern zu. Nennen zudem die Länder und zeigen auf weshalb diese solche Kleidung tragen. Posten 6 Spiel MIX MAX Die SuS spielen zusammen MIX MAX und erschaffen so neue Figuren mit Kleidung. Versuchen Beruf richtig zu ordnen und zu nennen. 45 1. Den SuS ist bewusst, weshalb verschiedenen Kleider zu verschiedenen Zeiten/ Wetterbedingungen getragen werden und können dies begründen. KU LP zeigt Bilder von 3 verschiedenen Wetterlagen. Schnee, Sonne, Regen. Bringt Kleidung mit und lässt die SuS diese wieder zuordnen. Frage: „Wieso hast du die Kleider so gelegt? Wissen aus Werkstattarbeit (Material etc.) EA -5- Bilder zu Wetterlagen Versch. Kleidung AB „Was ziehe ich wann an. AB Wann ziehe ich was an 45 Die SuS begründen, wieso man Kleider ausser zur Schutzfunktion trägt. Die SuS lernen ihren persönlichen Kleidungsstil kennen und schätzen. SuS schneiden Kleidung aus und kleben diese auf die richtige Figur. (Figuren stehen in HA: Kleidung aus verschiedenen Wetterlagen) Katalogen ausschneiden und mitnehmen. In Schule werden sie nach Funktion geordnet und aufgeklebt. Übergang zu weiterem Lernziel KU Geschichte Kaisers neue Kleider, Bilder Als Einstieg erzählt die L. das Märchen Des Kaisers neue Kleider. über Gruppen Danach wird über das Märchen diskutiert. Was sagt das Märchen aus? Was ist der Sinn dieses Märchens? Was sagen Kleider aus? Wozu braucht man Kleidung noch ausser als Schutzfunktion? Blatt mit Männlein LP zeigt Bilder von verschiedenen Gruppen Gruppenzugehörigkeit, Feste (Fasnacht), Sport etc. Bilder betrachten und besprechen: Kleider sagen viel aus über den Zweck 4W 90‘ Die SuS sind in der Lage die verschiedenen Schritte einer Kleidungsproduktion zu benennen und diese zu ordnen. EA SuS zeichnen sich in ihrer Wunschkleidung. Farben und Formen dürfen variieren und sollen dies auch. SuS erfinden eigene Kleidungsstücke. KU LP zeigt einen Lehrkinderfilm zum Thema Kleidungsproduktion GA Ordnen der Schritte Die verschiedenen Schritte einer Kleidungsproduktion sind auf verschiedenen Kärtchen und werden von den SuS in der richtigen Reihenfolge auf das Blatt eingeklebt. Vom Rohstoff zum Produkt. Stifte und Neocolor oder Wasserfarben Lehrfilm Kleidungsproduktion Geschichte kleiner Maulwurf Schritte der Produktion KU LP erzählt die Geschichte des kleinen Maulwurfs. Die Geschichte beschreibt in einfachen Worten, wie eine Hose ensteht, welche dann dem Maulwurf gehört. 45‘ Die SuS können die KU Zeitstrahl, Laptop für -6- verschiedenen Bilder der LP erklärt, dass Kleidung Wandel nahm. Kleidungen auf einem Zeitstrahl Im Laufe der Zeit verändert sich die Kleidung richtig zuordnen. PA Zeitstrahl mit Bildern. LP lässt Musik laufen und die SuS sollen die Bilder in der richtigen Reihenfolge hinlegen. Korrektur erfolgt im Plenum. Musik, Bilder mit Kleidern aus versch. Zeiten LP liest einzelne Ausschnitte und beschreibt die Kleider und SuS sollen überlegen, welche Zeit das sein könnte. 45‘ Die SuS können die Vielfalt von Kleidungen und deren Wirkung in eigenen Worten erklären KU Kleidungen, Musik, Einstieg: „fremdländisch tönendes Lied abspielen. Die Kinder sollen sich dazu bewegen, sich passend dazu kleiden (Kleiderkiste) und überlegen was Menschen für Kleidung anhätten in diesen „Tongeschichten. PA SuS besprechen in Gruppen, was für Wirkungen Kleider erzielen können und weshalb Kleider so wichtig für den Menschen sind. GA SuS zeichnen sich einmal alle mit derselben Kleidung und mit ihrer Kleidung der Wahl. Ausblick auf letzte Stunde 90‘ Alle Lernziele Repetion In dieser Doppelstunde wird spielerisch und mit verschiedenen Arbeitsblättern, all das repetiert, was wir durchgenommen haben. Bsp. Mix Max Kleiderbingo Quartett zu Kleidern Arbeitsblätter zu all Themen, welche wir durchgenommen haben. Das Repetieren erscheint mir hier sehr wichtig, da es sehr viel für eine 1. Klasse ist. Sie können sich noch nicht alles merken und sind auf eine gute und lange Repetition angewiesen. Die Repetition erfolgt meistens spielerisch. 45‘ Die SuS lernen ihren persönlichen Kleidungsstil kennen und schätzen. KU Philosophisches Gespräch -7- Spiele zu Kleidung Kleidung AB zu Themen wie Berufe und ihre Kleidung, Kulturen und Kleidung, Kleidung im Wandel der Zeit etc. Die SuS können die Vielfalt von Kleidungen und deren Wirkung in eigenen Worten erklären Die SuS begründen, wieso man Kleider ausser zur Schutzfunktion trägt. Was wäre wenn wir alle die gleiche Kleidung hätten? SuS haben sehr viel über Kleidung erfahren, und werden nun darüber philosophieren, wie es wäre, wenn wir alle dieselbe Kleidung hätten. Unterschiede/ Merkmale Angehörigkeit Etc. -8- -9-