Arbeitsblatt: Shibori

Material-Details

Woher kommt diese Technik, wie geht sie. Kurzes Informationsblatt zur Einführung.
Werken / Handarbeit
Textil
6. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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30.01.2019

Autor/in

Antoinette Stadelmann
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Shibori Shibori – das klingt erstmal nach einer asiatischen Pilzsorte oder einer verrückten neuen Meditationstechnik. Ist es aber nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um eine mehr als 1000 Jahre alte Färbetechnik aus Japan. Was man damit so alles machen kann, verraten wir dir hier! WOHER KOMMT SHIBORI? Die Shibori Technik ist vergleichbare mit dem Batiken. Der Stoff wird gefaltet, abgebunden, geknotet oder abgenäht und dann anschließend gefärbt. So entstehen die spannendsten Muster. Traditionell wird für diese Färbetechnik Indigoblau verwendet. Übrigens: Shibori wurde ursprünglich von der ärmeren Bevölkerung in Japan genutzt, um ihre alten Kleidung kostengünstig aufzuwerten. DAS BRAUCHST DU FUERS SHIBORI • • • • • • • Stoff Textilfarbe Eimer Gummihandschuhe heisses Wasser Löffel, Kelle oder Stecken Schnur, Garn, Gummibänder, Wäscheklammern SHIBORI ANLEITUNG: SO GEHTS • Als Erstes musst du den Stoff vorbereiten, das heißt abbinden, verknoten, falten oder abnähen. Dafür kannst du Wäscheklammern, Gummis, Kordeln und Co. zur Hilfe nehmen. • Danach wird der Stoff erst einmal eine Viertelstunde in klarem Wasser eingeweicht. • Dann geht es ans Färben: Hierfür rührst du die Textilfarbe nach Anleitung in einem Eimer an (unbedingt Gummihandschuhe anziehen). • Jetzt gibst du den Stoff ins Farbbad und rührst das Ganze regelmäßig um, ca. 30 Minuten einfärben • Den Stoff herausnehmen und unter klarem Wasser gründlich ausspülen. • Zuletzt den Stoff noch einmal möglichst heiß in der Waschmaschine waschen und trocknen lassen.