Arbeitsblatt: Schreiben anleiten - Biologie Thema

Material-Details

Mit 4 Aufgaben wird Schritt für Schritt zu einem Erfahrungsbericht im Fach Biologie geleitet. Über Ideen finden, planen, schreiben und überarbeiten wird das Thema "Hören" bearbeitet und zusätzlich neue Erkenntnisse mithilfe von Text, Videos sowie spielerischen Erfahrungen gemacht.
Biologie
Anderes Thema
7. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

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18.02.2019

Autor/in

Michaela Seeholzer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

1. Definition des Schreibanlasses Informationen für die Lehrperson Fach Thema Adressaten Schreibziel Textmuster Biologie (Natur Technik) Hören (Mit Augen hören – mit Händen sprechen) Mitschülerinnen und Mitschüler Erfahrungen und Erkenntnisse dokumentieren Erfahrungsbericht und Reflexion Sprachliche Mittel Nützliche Wortschatz Gehörlos Hörgerät Gebärdensprache Lippenlesen Fingeralphabet Respeaking Satzbausteine Ich finde bin der Meinung, dass ist mir ziemlich leicht schwer gefallen, weil Zusätzlich habe ich herausgefunden, dass Wenn man hören kann, merkt man gar nicht, dass Über habe ich mir heute das erste Mal Gedanken gemacht. In Zukunft werde ich mehr darauf achten, dass Strukturhilfe Leitfragen zur Reflexion Welche positiven negativen Erfahrungen habe ich gemacht? Welche Schwierigkeiten Probleme sind aufgetreten? Was waren die Ursachen? Und wie habe ich darauf reagiert? Was habe ich gelernt? 2. Aufgabenset Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler Ziel des Schreibanlasses Nachdem wir nun so viel über das menschliche Gehör erfahren haben, wollen wir herausfinden, wie «Hören» unsere Lebensqualität im Alltag beeinflusst und die Ergebnisse sowie Erkenntnisse in Form eines Erfahrungsberichtes verfassen, den wir anschliessend in Gruppen vortragen. Dadurch erhalten wir und unsere Zuhörer ein besseres Verständnis für die Lage von Gehörlosen und können in Zukunft bewusster damit umgehen. Aufgabe 1 (Ideen finden) Gehörlos Hörgerät Gebärdensprache Lippenlesen Fingeralphabet Respeaking a) Tauscht euch zu zweit über die obenstehenden Begriffe aus. Kennt ihr die Wörter? Erklärt euch deren Bedeutung oder versucht diese gemeinsam herzuleiten. b) Lies nun den Text «Mit Augen hören – mit Händen sprechen» alleine durch. Markiere dir wichtige Begriffe und Stellen, welche die Schwierigkeiten von Gehörlosen im Alltag beschreiben. c) Nimm dir nun ein Blatt und gestalte ein Mind-Map mit den vorher markierten Begriffen. Fallen dir noch weitere Schwierigkeiten im Alltag ein, welcher ein Gehörloser zu bewältigen hat? Ergänze diese zusätzlich auf deinem Mind-Map und besprich deine Erkenntnisse anschliessend mit deinem Partner. Neue Anregungen und Ideen durch das Gespräch können natürlich laufend auf deinem Blatt ergänzt werden, sodass du am Ende eine Sammlung von Hindernissen im Alltag eines Gehörlosen hast. d) Schaut euch zusammen das Youtube-Video «SRF für Seh- und Hörbehinderte: Das steckt dahinter Gebärdensprache Untertitel – Respeak» an. Dazu könnt ihr mit eurem Handy den QR-Code abscannen, sodass ihr direkt zum Video gelangt. Diskutiert kurz, was ihr Neues erfahren habt und was ihr von einer Ausweitung des TV-Programms für Gehörlose haltet. e) Setzt euch mit einer anderen zweier Gruppe zusammen. Überlegt euch zusammen, wie man die notierten Schwierigkeiten bewältigen könnte und welche Alternativen es gäbe. Wie verhalte ich mich, wenn ich bemerke, dass mein Gegenüber nicht höre kann? Was für ein Verhalten wünscht sich wohl der andere von mir? Aufgabe 2 (Ideen finden und planen) Um ein Bewusstsein und Verständnis für Gehörlose zu entwickeln, versuchen wir uns nun noch besser in sie hinein zu fühlen. Dazu lernen wir drei Kommunikationswege kennen und experimentieren mit dem Fingeralphabet, der Gebärdensprache und dem Lippenlesen. Notiert euch jeweils kurz, was euch einfach oder schwierig gefallen ist, damit ihr in einem späteren Schritt auf diese Erfahrungen zurückgreifen könnt. a) Überleg dir ein Wort mit etwa 6-10 Buchstaben und versuche es anhand dem Fingeralphabet auf der Seite 33 für dich selbst einmal «nachzusprechen». Setzt euch anschliessend zu zweit zusammen und versucht gegenseitig euer Wort zu entziffern. b) Löst zusammen das Arbeitsblatt «Die Gebärdensprache» und versucht wie beschrieben einige Zeichen abzuleiten und zu begründen. Kontrolliert anschliessend eure Vermutung mithilfe des Gebärdensprachen-Lexikons von SGB-FSS. Mit dem folgenden QR-Code gelangt ihr wieder direkt zur gewünschten Seite. c) Um auch unsere Lippenlesefähigkeiten zu testen, versuchen wir uns an einer Challenge. Überlege dir dazu einen kurzen Satz und setzt dich danach deinem Partner gegenüber, damit ihr euch ins Gesicht schauen könnt. Einer setzt sich nun Kopfhörer auf, sodass er nichts mehr verstehen kann. Jetzt versucht der andere nur mit den Lippen und Mundbewegungen den Satz vorzutragen. Die Aufgabe besteht darin, dass derjenige mit den Kopfhörern die Mitteilung des anderen «ablesen» und korrekt wiedergeben kann. Und, wie hat es geklappt? Aufgabe 3 (Schreiben) a) Ihr habt im Deutsch-Unterricht bereits gelernt, wie man Erfahrungsberichte formuliert und welche Kriterien sowie Gliederungsbedingungen wichtig sind. Tauscht euch kurz nochmals zu zweit darüber aus und tragt sie zusammen. Die folgenden Strukturhilfen können euch dabei helfen: Leitfragen zur Reflexion Welche positiven negativen Erfahrungen habe ich gemacht? Welche Schwierigkeiten Probleme sind aufgetreten? Was waren die Ursachen? Und wie habe ich darauf reagiert? Was habe ich gelernt? Macht euch Notizen dazu, damit ihr nach dem besprochenen Grundgerüst einen passenden Text verfassen könnt. b) Mache dir nun Gedanken zu 5 Dingen, die dir im Zusammenhang mit den getesteten Kommunikationsmitteln schwer oder einfach gefallen sind. Verfasse dazu einen Erfahrungsbericht nach dem vorher besprochenen Muster. Der Text sollte zwischen einer halben bis ganzen A4 Seite umfassen. Als Schreibhilfe darfst du zusätzlich dein eigenes Mind-Map und die Satzbausteine im unteren Kasten verwenden: Ich finde bin der Meinung, dass ist mir ziemlich leicht schwer gefallen, weil Zusätzlich habe ich herausgefunden, dass Wenn man hören kann, merkt man gar nicht, dass Über habe ich mir heute das erste Mal Gedanken gemacht. In Zukunft werde ich mehr darauf achten, dass Aufgabe 4 (Überarbeiten) a) Tausche deinen Text mit deinem Lernpartner aus und lies ihn sorgfältig durch. b) Kontrolliere, ob alle Merkmale für einen Erfahrungsbericht angewendet wurden und der Text spannend geschrieben ist. Überprüfe auch, ob es Passagen gibt, die du nicht verstehst und welche Erkenntnisse enthalten, die nicht klar begründet wurden. Wichtig ist auch, dass eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema erkennbar ist. Danach gibst du deinem Partner den Text korrigiert zurück. c) Besprecht miteinander die markierten Stellen. Erklärt, was ihr anders machen würdet, wo es noch etwas zu verbessern gibt und wo noch etwas unklar scheint. d) Überarbeite den eigenen Text nochmals in aller Ruhe. Anschliessend gibst du deinen Erfahrungsbericht zusammen mit dem Mind-Map der Lehrperson ab. 3. Beurteilungskriterien Kriterien für formative und summative Beurteilung STRUKTUR Der Bericht wurde aufgrund sinnvoller Rahmen- und Gliederungsbedingungen erfasst und diese sind erkennbar. (Gliederung) Text umfasst die Mindestangabe von 1 A4 Seite. (Umfang) INHALT Tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema ist erkennbar (Reflexion, Gedanken nachvollziehbar). (Gesamtidee) Erfahrungen wurden verständlich beschrieben sowie die daraus folgenden Erkenntnisse wurden genannt. (Begründung) SPRACHLICHE GESTALTUNG Es wurde mithilfe der sprachlichen Mittel ein abwechslungsreicher Text gestaltet. (Wortwahl und Satzbau) Anhang Quelle: Litz, M. (2012). Urknall 7. Schuljahr Physik, Chemie, Biologie (2. Auflage.). Klett Balmer.