Arbeitsblatt: Theorie Hurrikan

Material-Details

Theoriedossier zum Thema Hurrikan. Was ist ein Hurrikan? Wie entsteht ein Hurrikan? Was für Folgen kann ein Hurrikan haben? etc.
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

187009
249
6
18.02.2019

Autor/in

Sylvie Rechsteiner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Name: RZG TROPISCHE WIRBELSTÜRME WAS IST EIN HURRIKAN? Tropische Wirbelstürme sind in drei Gebieten unserer Erde bekannt. Unter einem jeweils anderen Namen (Hurrikan, Taifun und Zyklon) bezeichnen sie das gleiche Wetterphänomen. Tropische Wirbelstürme werden in Mittel- und Nordamerika Hurrikan genannt. In Südostasien (Pazifik) heissen sie Taifun und im Indischen Ozean und in Australien Zyklon oder Willy Willy. Egal Satellitenaufnahme des Hurrikans Isabel über dem Atlantik wie sie heissen – diese Wirbelstürme gehören zu den stärksten Stürmen unseres Planeten und sie entstehen immer auf die gleiche Weise. WIE ENTSTEHT EIN HURRIKAN? Tropische Wirbelstürme bilden sich südlich und nördlich des Äquators über dem Hurrikan offenen entsteht warmen Meer. immer Meeren Ein über mit Wassertemperaturen über 26.5 C. Durch intensive Sonneneinstrahlung verdunsten riesige Mengen an Wasser. Die warme und feuchte Luftmasse steigt schnell auf. Der Wasserdampf kondensiert in der Höhe und es entstehen hoch aufgetürmte Quellwolken. Bei dieser 1 Name: RZG Kondensation wird sehr viel Wärme freigesetzt, wodurch die Luft weiter erwärmt wird und bis zu 15km hoch steigt. An der Meeresoberfläche entsteht dabei ein Gebiet mit tiefem Druck, in das neue Luftmassen spiralförmig hineingesogen werden und dem Hurrikan fortwährend neue Energie zuführen. Durch die Erddrehung erhalten sie die typische Drehung eines Wirbelsturms. Die Kraft, die dabei wirkt nennt man Corioliskraft. Ein typisches Merkmal ist das «Auge» im Zentrum des Wirbels, eine wolkenfreie Zone mit einem Durchmesser von 15 bis 50 km. Dort sinkt die Luft ab, die Wolken lösen sich auf. Hurrikans bilden sich vorwiegend im Spätsommer und Herbst zwischen 10 und 20 nördlicher Breite im westlichen Atlantik, in der Karibik und im Golf von Mexiko, niemals in Äquatornähe. Da in der Nähe des Äquators die Corioliskraft nicht wirken kann. Hurrikans ziehen in gebogener Bahn mit einer Geschwindigkeit von 15 bis Superstarke Wirbel Mit der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala wird die Stärke eines Hurrikans ermittelt. Sie reicht von 1 bis 5. Mit jeder Kategorie steigt der angerichtete Schaden etwa um das Vierfache 50 km/h über das Meer. Treffen die schliesslich Wirbel auf Küstengebiete schwächen die auf, sich die Hurrikans ab. Der Regen Kategorie Windgeschwi ndigkeit km/h Bezeichnung 1 119-153 schwach 2 154-177 mässig 3 178-208 Stark 4 209-251 Sehr stark 5 Über 251 verwüstend senkt die Temperatur des Bodens und der Nachschub an feuchtwarme Luft fehlt. Das Windsystem wird instabil. Dennoch reicht die Energie noch aus, um verheerende Schäden und Überschwemmungen anzurichten. Im Landesinneren treten jedoch keine Hurrikans auf. Da sich Hurrikane auf Satellitenbildern gut darstellen und erkennen lassen, ist eine rechtzeitige Sturmwarnung möglich. BESCHAFFENHEIT DES HURRIKANS Ein Hurrikan kann nur über dem warmen Wasser entstehen. Denn er besteht aus Wolken, die durch die Erddrehung in Rotation gebracht werden. Diese Menge an Wolken entsteht durch 2 Name: RZG das Wasser, welches aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung verdunstet. Die warme und feuchte Luft steigt und die Wolken entstehen. EIN STURM UND SEINE FOLGEN Da sich ein tropischer Wirbelsturm immer über dem Wasser bildet, schiebt er auf seinem Weg zur Küste einen riesigen Flutberg vor sich her. Trifft dieser auf Land, überschwemmt er es mit meterhohen Wellen. Der Sturmwind peitscht die Flutwellen zusätzlich auf. Gleichzeitig fällt das im Hurrikan gespeicherte Wasser als Starkregen auf die Erde. Ganze Landstriche und Küstenstädte werden so unter Wasser gesetzt. Durch die starken Winde wird alles was nicht fest genug verankert ist, zerstört. Da der Wirbelsturm seine Energie aus warmem Wasser bezieht, geht im an Land allmählich die Puste aus. Je weiter der Hurrikan also ins Landesinnere zieht, desto schwächer wird er. Er verliert seine Kraft und löst sich auf. 3