Arbeitsblatt: Weltbilder

Material-Details

Chronologischer Abriss der Entwicklung der Kugelgestalt der Erde und der Vorstellung des Weltgefüges. 6 Bilder. mehrere AUfträge möglich
Geographie
Anderes Thema
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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69
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21.03.2019

Autor/in

Janine Bösiger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geografie KSOS Meisterschwanden Welt-Bilder Lange Zeit stritt man sich darüber, welche Form die Erde hat. Die einen behaupteten, die Erde sei eine Scheibe, die anderen setzten sich für eine kugelförmige Gestalt der Erde ein. Heute glauben wir, die exakte Form der Erde zu kennen Wichtige historische Ereignisse: 2000 v. Chr.: In dieser Zeit geht das babylonische Weltbild davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist. Berge sind von Wasser umgeben. Darüber wölbt sich als Halbkugel der Himmel. 500 v. Chr.: Dieses vorherrschende Bild wird in der griechischen Antike in Frage gestellt. Es finden Diskussionen über die Gestalt der Erde statt: Ist die Erde eine Scheibe oder eine Kugel? 450 v. Chr.: Der Grieche Heredot begründet ein Weltbild, das bis zum Ende des Mittelalters vorherrschend war. Die Welt war in Europa, Asien und Libyen (Afrika) unterteilt. 105 . Chr.: Dann war es wieder ein Grieche, nämlich Ptolemäus, der ein weiterer Begriff prägt: das geozentrische Weltbild. Dieses Weltbild geht davon aus, dass die Erde kugelförmig ist und sich im Zentrum des Weltalls befindet. Alle anderen sogenannten „Wandelsterne umkreisen die Erde. Um 400 n. Chr.: Auch die Römer haben sich mit der Erde auseinandergesetzt und haben erkannt, dass Europa der kleinste der bekannten Kontinente ist. 1154 n. Chr.: In Arabien lebte zu dieser Zeit der Geograf Adrisi. Er zeichnete 70 Kartenblätter der damals bekannten Welt (Amerika war zu dieser Zeit noch unentdeckt). Die Genauigkeit dieser Karten ist sehr eindrücklich. Ab 1492: Kolumbus entdeckt Amerika. Dadurch können Karten ergänzt und verfeinert werden. 1521: Die immer noch andauernde Diskussion, ob die Erde nun eine Scheibe oder eine Kugel sei, hat ein Ende. Magellan, ein portugiesischer Segler, umrundet mit seinem Schiff die Welt und kann somit beweisen, dass die Erde eine Kugel ist. 1543: Das geozentrische Weltbild wird durch das heliozentrische Weltbild abgelöst. Nikolaus Kopernikus beschreibt diese Weltansicht folgendermassen: Nicht die Erde sondern die Sonne bildet den Mittelpunkt des Weltalls. Die Erde und die anderen Planeten umkreisen die Sonne. 20. Jh.: Durch den technologischen Fortschritt werden genauere Untersuchungen der Erde möglich. Es kann bewiesen werden, dass die Erde nur annähernd eine Kugel ist. In Wirklichkeit ähnelt die Erde einem Ei. Sie ist nämlich an beiden Polen abgeflacht und die ganze Oberfläche wirft einigen Orten Beulen auf. Heute: Unsere Erde befindet sich in einem Sonnensystem und umkreist mit mehreren anderen Planeten die Sonne. Dieses Sonnensystem liegt am Rande des Sternensystems „Milchstrasse. Im gesamten Weltall gibt es mehr als 100 Milliarden Sternensysteme. Die Erde hat also, verglichen mit dem Weltall, nicht einmal die Grösse der berühmten Stecknadel im Heuhausen. JBö 2018 Quelle: Bachofner, Daniel Batzli, Samuel Hobi, Peter Rempfler, Armin (2001): Das Geobuch 1 Europa und die Welt. 8., unveränderter Nachdruck 2013. Zug, Klett und Balmer Verlag AG Geografie 1 KSOS Meisterschwanden 3 6 2 4 5 Quellen der Bilder: 1: 2: 3: 4: 5: 6: Das Geobuch 1 JBö 2018 Quelle: Bachofner, Daniel Batzli, Samuel Hobi, Peter Rempfler, Armin (2001): Das Geobuch 1 Europa und die Welt. 8., unveränderter Nachdruck 2013. Zug, Klett und Balmer Verlag AG