Arbeitsblatt: Postenlauf Zwingli

Material-Details

Ulrich Zwingli spielt für die Reformation in der Schweiz eine essentielle Rolle. Der Postenlauf beleuchtet einerseits sein Leben und spannt ebenfalls den Bogen zur Gegenwart, indem die Stellung der reformierten PfarrerInnen mit Zwinglis Ideen verglichen werden. Der Postenlauf ist fächerübergreifend zwschen RKE und Geschichte - Lehrmittel Blickpunkt 3 notwendig für Posten 2
Geschichte
Schweizer Geschichte
7. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

188594
273
5
28.04.2019

Autor/in

Roger Schönenberger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Workshop Zwingli und seine Nachfolger Posten Posten Posten Posten Posten Posten 1 2 3 4 5 Bildersturm gesucht – Reformierter Pfarrer Die Reformation in der Schweiz Blick in die Agenda Biographie von Huldrych Zwingli Zwinglis Kinder Posten 1 – Der Bildersturm Entfernung und Vernichtung von Heiligenbildern in Zürich, Sommer 1524. Illustration aus einer Abschrift der Reformationsgeschichte Heinrich Bullingers von 1605/1606 (Zentralbibliothek Zürich). [] Der Bildersturm erfasste zu Zeiten der Reformation die ganze reformierte Schweiz und war stark vom Beispiel Zürichs geprägt. Im Einflussbereich des Zwinglianismus, der sich bis Deutschland erstreckte, wurden Bilder so systematisch entfernt wie nirgendwo sonst im Europa des 16. Jahrhunderts. Auftrag Klebe das Aufgabenblatt auf eine neue Seite in dein Heft. Löse danach den Auftrag mit Hilfe des Textes und der Illustration. a) Betrachte die Illustration und beschreibe in 3 5 Sätzen was auf der Illustration gezeigt wird. b) Wie ist es zum Bildersturm in Zürich gekommen und welche Rolle hat Zwingli dabei gespielt? Posten 2 – Reformierte PfarrerInnen Auftrag Klebe das Aufgabenblatt auf eine neue Seite in dein Heft. Löse danach den Auftrag mit Hilfe der Stellenanzeige für eine reformierte Pfarrerin oder einen reformierten Pfarrer. a) Wie soll der gesuchte Pfarrer sein? Was wird von ihm erwartet? b) Warum ist es wichtig, dass ein Pfarrer direkt in seiner Gemeinde wohnt? Notiere in Stichworten. c) Zusatzfrage: Was ist die Konfirmation? Für die Antwort darfst du auch den Duden und das Themenbuch verwenden. Posten 3 DIE REFORMATION Ulrich Zwingli 151 9 IN DER SCHWEIZ Aufgabe 1: Beantworte die folgenden Fragen zum Text a) An welcher Kirche wurde Ulrich Zwingli 1519 Pfarrer? b) Welche Regeln der Kirche lehnte Zwingli ab? c) Welche Schweizerischen Orte führten die Reformation ein? Posten 4 – Blick in die Agenda Auftrag Klebe das Aufgabenblatt auf eine neue Seite in dein Heft. Hole dir ein Religionsbuch und lies auf S. 64 die beiden Abschnite unter dem Titel ‘Blick in die Agenda. Fülle danach die Agenda von Pfarrerin Sonego aus. a) Übertrage den Text in die Agenda. b) Erkläre die beiden Begriffe ‘Taufe und ‘Konfirmation in deinen Worten. Nutze das Religionsbuch, falls du Schwierigkeiten bei der Erklärung hast. Posten 5 1484-1516 Herkunft und Jugend Zwinglis Das Geburtshaus von Huldrych Zwingli im August 2006 (Bild: T-N). Huldrych Zwingli wurde am 1. Januar 1484 in Wildhaus im Toggenburg/SG geboren, wo noch heute sein Elternhaus zu besichtigen ist. Sein Vater Ulrich war Gemeindeammann und reicher Bauer, was für Zwinglis Zukunft wichtig war: Seine Eltern konnten ihm eine gute Bildung finanzieren. Latein lernte der Knabe bei seinem Onkel in Weesen am Walensee. Schon mit 10 Jahren verliess er sein Elternhaus, um in Basel und Bern die Lateinschule zu besuchen. Als 14-Jähriger wollte er ins Dominikanerkloster eintreten, wo sie einen solch begabten Musiker und Sänger gut brauchen könnten. Auf Druck der Eltern ging er aber nach Wien an die Universität und schloss in Basel seine Studien mit einem Magister (lat. Lehrer) ab. Auftrag Klebe das Aufgabenblatt auf eine neue Seite in dein Heft. Löse danach den Auftrag mit Hilfe des Textes. a) Skizziere Zwinglis Jugend mit Bildern in maximal 5 Minuten. b) Wie beurteilst du seine Lateinkenntnisse und warum war Latein sehr wichtig fürs 16. Jahrhundert? Posten 4 Zwinglis Kinder Der Zölibat verbot den Priestern der Vorreformationszeit zwar die Ehe, nicht aber die Kinderzeugung. Entsprechend oft erfreuten sich die Geistlichen somit des unehelichen Nachwuchses, ohne dass sie dies die Stellung gekostet hätte. Auch Zwingli brachte es zu einer stattlichen Kinderschar, allerdings erst, nachdem er vorher jahrelang um die Zulassung der Priesterehe gekämpft hatte. Drei Stiefkinder Gerold, Margaretha und ein weiteres, das früh verstarb stammten aus der früheren Ehe von Anna Zwingli mit Hans Meyer von Knonau. 1524 wurde als erste gemeinsame Tochter Regula Zwingli geboren. Es folgten Wilhelm, der Zweitälteste, dann Huldrych und schliesslich Anna, die allerdings nur wenige Monate alt wurde. Allzu viel Zeit für die Familie wird Zwingli aufgrund der zahlreichen kirchlichen wie politischen Verpflichtungen kaum gehabt haben. Dennoch scheint ihn ein inniges Verhältnis nicht nur mit den eigenen, sondern auch mit seinen Stiefkindern verbunden zu haben. Die hohe Sterblichkeitsrate des Spätmittelalters machte jedoch auch vor den höheren Gesellschaftsschichten nicht halt. Krieg und Krankheiten zehrten fortlaufend an der Grossfamilie. Der junge Gerold fiel 1531 zusammen mit dem Vater Zwingli im Kappelerkrieg, ebenso der Bräutigam der Stieftochter Margaretha. Wilhelm Zwingli erlag mit 15 Jahren der Pest. Nur Zwinglis leibliche Kinder Regula und Huldrych überlebten den Tod der Mutter von 1538. Auftrag Klebe das Aufgabenblatt auf eine neue Seite in dein Heft. Löse danach den Auftrag mit Hilfe des Textes. a) Halte deine Meinung zum Zölibat (der Ehelosigkeit von katholischen Priestern) in 5 Sätzen fest. b) Nenne mindestens ein Argument, das für das Zölibat spricht.