Arbeitsblatt: Arbeitsblatt Erdbeben

Material-Details

Informationstext zur Entstehung von Erdbeben
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

188707
285
1
02.05.2019

Autor/in

Armando Graziano
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wie entsteht ein Erdbeben? Erdbeben sind Erschütterungen beziehungsweise Schwingungen der Erde, die ihren Ursprung im Erdinneren haben. Erdbeben werden nach drei verschiedenen Typen unterschieden: Vulkanische Beben (die Erde bebt weil ein Vulkan ausbricht) Einsturzbeben (die Erde bebt, weil Hohlräume einstürzen) Tektonische Beben (die Erde bebt, weil Platten aneinander reiben) Vulkanische Beben, welche nur geringe Reichweite aufweisen, machen nur einen kleinen Teil aller Beben aus. Sie stehen im Zusammenhang mit vulkanischen Aktivitäten. Auch der Anteil der Einsturzbeben, welche durch das Einstürzen von Hohlräumen im geologischen Untergrund verursacht werden, ist sehr klein. Die weitaus gefährlichste Art von Erdbeben sind die tektonischen Beben, die rund 90% aller Beben umfassen. Solche Beben entstehen, wenn sich die Erdkruste entlang einer Plattengrenze verschiebt. Zunächst baut sich entlang dieser Grenze Spannung auf. Wenn die Spannung zu gross wird, verrutschen die Platten ruckartig. Es kommt zur Freisetzung grosser Energien in Form von Wellen, den Erdbeben. Der Ort dieser Energiefreisetzung im Erdinneren wird Erdbebenherd oder Hypozentrum genannt. An der Erdoberfläche senkrecht darüber liegt das Epizentrum. Bei einem Erdbeben verschieben sich zwei Teile der Erdkruste gegeneinander. Dies geschieht so ruckartig, dass dabei gewaltige Energiemengen freigesetzt werden. Der Ort, wo dies passiert, liegt tief unten in der Erdkruste. Er wird in der Fachsprache als Hypozentrum bezeichnet. Direkt über diesem Punkt treten an der Erdoberfläche die grössten Zerstörungen auf. Man nennt diese Stelle Epizentrum. Hier treffen die Erdbebenwellen, die sich vom Hypozentrum in alle Richtungen ausbreiten, am schnellsten ein. Die Erdbebenskalen Es gibt zwei gebräuchliche Erdbebenskalen: Die eine Einteilung heisst Mercalli-Skala. Sie beschreibt die Auswirkungen und Schäden, des Erdbebens an einem Ort. Dabei kommt es darauf an, wie weit eine Stadt vom Epizentrum entfernt ist. Neben der Bevölkerungsdichte einer Gegend spielt auch die Bauweise der Häuser eine wichtige Rolle. Die zwölf Stufen dieser Skala beschreiben die Intensität eines Erdbebens. Die Stufen der Richter-Skala geben die Stärke der Erschütterung an. Sie sagen aus, wie viel Energie das Erdbeben freigesetzt hat. Es kommt hier also nicht darauf an, wie viele Menschen zu Schaden kommen. Die Fachleute bezeichnen die Stufen dieser Skala mit dem Begriff Magnitude. Mit diesem Wert ist immer die Erdbebenstärke am Epizentrum gemeint. Um die Magnitude zu messen, braucht es empfindliche Messgeräte. Die Intensität eines Erdbebens kann hingegen mit menschlicher Beobachtung bestimmt werden. Seismogramm