Arbeitsblatt: Vom Wildtier zum Haustier

Material-Details

Text vom Wildtier zum Haustier und Lernkontrolle dazu mit Lösungen
Biologie
Tiere
5. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

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10
0
15.05.2019

Autor/in

Barbara Wüthrich
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Vom Wildtier zum Haustier Der Hund ist bei uns ein überaus beliebtes Haustier. Auch wenn man es einigen Hunderassen kaum ansieht, stammen alle Hunde von ihrem Vorfahren, dem Wolf ab. Was haben Hund und Wolf gemeinsam? Der Wolf lebt in einem Rudel mit mehreren Wölfen zusammen. Im Rudel herrscht eine strenge Rangordnung. Der stärkste Wolf, der Leitwolf, übernimmt die Führung. Alle Rudelwölfe gehorchen ihm. Die Grenzen ihres Reviers markieren die Wölfe mit Urin. Auch Hunde leben am liebsten in Gruppen. Sie anerkennen die Menschen als Rudelgefährten. Ihrem Herrn gehorchen sie, da sie in ihm den „Leithund sehen. Wie ihre Vorfahren, die Wölfe, markieren auch Hunde ihr Revier immer noch mit Urin. Beide leben also nicht gerne alleine (der Wolf in Rudeln, der Hund bei den Menschen), gehorchen ihrem Anführer (der Wolf dem Leitwolf, der Hund seinem Herrn) und markieren ihre Reviere mit Urin. Zwei Dinge, die Wolf und Hund deutlich unterscheiden: 1. Der grösste Unterschied zwischen Hund und Wolf ist, dass der Wolf frei in der Natur lebt und der Hund bei den Menschen. 2. Der Wolf muss sich, im Gegensatz zum Hund, seine Nahrung selber beschaffen. Der Hund erhält sein Futter von den Menschen. Doch wie kam es, dass aus dem wild lebenden Wolf ein Haustier wurde? Man vermutet, dass die Wölfe den Menschen in der Steinzeit auf die Jagd folgten, da sie ihnen immer etwas Futter hinterliessen. Nach und nach gewöhnten sich Wolf und Mensch aneinander. Der Wolf wurde zutraulicher und die Menschen begannen ihn zu schätzen, da er sie selbst im Dunklen vor Gefahren warnen konnte. Sehr wahrscheinlich nahmen die Steinzeitmenschen auch Jungtiere (Welpen) zu sich und zogen sie auf. Diese aufgezogenen Wölfe wurden mit der Zeit zahm und waren von den Menschen abhängig. So wurde aus dem wilden Wolf nach und nach ein zutrauliches Haustier. Lernkontrolle: VOM WILDTIER ZUM HAUSTIER 1. Von wem stammen alle Hunderassen ab? 2. Was sind die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund? Beide leben nicht gerne . Beide gehorchen ihrem. Der Wolf dem und der Hund seinem . Beide markieren mit Urin. 3. Welche zwei Dinge unterscheiden Wolf und Hund deutlich? 4. Wie wurde aus dem wilden Wolf ein zahmes Haustier? Diese Frage musst Du nicht schriftlich beantworten! Versuch Dir die Antwort so gut wie möglich im Kopf zu merken. Lösungen: 1.) dem Wolf 2.) Was sind die Gemeinsamkeiten von Wolf und Hund? Beide leben nicht gerne allein Beide gehorchen ihrem Anführer. Der Wolf dem Leitwolf und der Hund seinem Herrn. Beide markieren ihr Revier mit Urin 3. Welche zwei Dinge unterscheiden Wolf und Hund deutlich? Der Wolf lebt frei in der Natur. Der Hund bei den Menschen. Der Wolf muss sich seine Nahrung selber beschaffen. Der Hund erhält sein Futter von den Menschen. 4. Wie wurde aus dem wilden Wolf ein zahmes Haustier? Siehe Text: Man vermutet, dass die Wölfe den Menschen in der Steinzeit auf die Jagd folgten, da sie ihnen immer etwas Futter hinterliessen. Nach und nach gewöhnten sich Wolf und Mensch aneinander. Der Wolf wurde zutraulicher und die Menschen begannen den ihn zu schätzen, da er sie selbst im Dunklen vor Gefahren warnen konnte. Sehr wahrscheinlich nahmen die Steinzeitmenschen auch Jungtiere (Welpen) zu sich und zogen sie auf. Diese aufgezogenen Wölfe wurden mit der Zeit zahm und waren von den Menschen abhängig. So wurde aus dem wilden Wolf nach und nach ein zutrauliches Haustier.