Arbeitsblatt: Geschichten zum Vertonen (Hörspiel)

Material-Details

Hörspiel selber machen, Vertonen von Geschichten, 3 Geschichten die angepasst und auf Rollen aufgeteilt wurden. Die Schüler und Schülerinnen können sich neben den Text Notizen machen zu Geräuschen und weiteren Erinnerungspunkten. 2 einfachere und 1 schwieriger Text Kriterien sind als zusätzliches Material hochgeladen
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
5. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

189995
44
0
11.08.2019

Autor/in

Regina Luterbach
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Gregor Grusel, das Schulgespenst Rollen Stefan: Erzähler/in: Alina: Frau Weiss: Gregor Grusel: Text Gregor Grusel, das Schulgespenst Seit einiger Zeit lebt Gregor Grusel, das kleine Gespenst, im Keller unserer Schule. Jede Schule hat ein Schulgespenst, nur wissen das die wenigsten Leute, denn keiner hat es je gesehen. An diesem Morgen huscht Gregor Grusel durch die Schule. Auf einmal schlägt die Klassenraumtur der 3./4. Klasse zu. Sprecher Geräusch Ein Bleistift fällt plötzlich vom Tisch. „Blödmann, zischt Alina ihren Nachbarn an. „Das war ich nicht!, schreit Stefan zuruck. Frau Weiss knallt das Lesebuch auf den Tisch: „Ruhe jetzt! Einen Moment ist es lang totenstill. Dann raschelt es im hinteren Teil des Klassenzimmers. Im gleichen Augenblick springt Helenas Radiergummi uber den Tisch. Was war das? Frau Weiss öffnet das Fenster. Es knarrt, wie immer. Da flattern auch schon alle Arbeitsblätter vom Pult. Frau Weiss murmelt: „So ein Arger, und schließt das Fenster schnell wieder. Dann raschelt es von der Tafel. Gregor Grusel schreibt an die Tafel und wie von Geisterhand entstehen auf der Tafel die Buchstaben: „Hitzefrei! Die Kinder jubeln. Frau Weiss dreht sich um. „Das gibts doch nicht, sagt sie und wischt das Wort aus. Gregor Grusel muss kichern. Von fern hört man die Kirchturmuhr schlagen. Gregor Grusel zählt leise mit: „2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10. Stille! Aha, jetzt muss gleich Pause sein. Schon läutet die Pausenglocke. Alle Kinder springen auf. Stuhle werden umhergestossen. Frau Weiss verlässt als Letzte das Klassenzimmer. Sie schuttelt den Kopf: „Na, das war ja heute eine merkwurdige Schulstunde. Und dann fällt die Tur wieder ins Schloss. Der Erlkönig Rollen Erzähler/in: Sohn: Vater: Erlkönig: Text Sprecher Der Erlkönig Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind. Er hat den Knaben wohl in dem Arm, er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. «Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?» Vater Geräusch «Siehst Vater du den Erlkönig nicht?» Sohn «Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.» Vater «Du liebes Kind, komm geht mit mir! Gar schöne Spiele spiel ich mit dir. Manch bunte Blumen sind an dem Strand. Meine Mutter hat manch gulden Gewand.» Erkönig «Mein Vater, mein Vater und hörest du nicht, was Erlenkönig mir leise verspricht?» Sohn «Sei ruhig, bleibe ruhig mein Kind. In durren Blättern säuselt der Wind.» Vater «Willst feiner Knabe du mit mir gehen? Meine Töchter sollen dich warten schön. Meine Töchter fuhren den nächtlichen Reihn und wiegen und tanzen und singen dich ein.» Erlkönig «Mein Vater, mein Vater und siehst du nicht dort? Erlkönigs Töchter am dusteren Ort?» Sohn «Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau. Es scheinen die alten Weiden so grau.» Vater «Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt und bist Erlkönig du nicht willig, so brauch ich Gewalt.» «Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an! Erlkönig Sohn hat mir ein Leids getan. Dem Vater grausets, er reitet geschwind. Er hält in den Armen das ächzende Kind. Erreicht den Hof mit Muh und Not, in seinen Armen das Kind war tot. Der Zauberlehrling Rollen Erzähler/in: Zauberlehrling: Text Der Zauberlehrling Der alte Hexenmeister hat sich nun doch einmal zuruckgezogen. Die Arbeit hat er seinem Lehrling uberlassen. «Endlich kann auch ich meine Zauberkräfte testen», dachte der Zauberlehrling, sobald er hörte, dass die Tur sich hinter dem Hexenmeister geschlossen hatte. Fröhlich machte er sich an die Arbeit, die Zauberei wurde ihm helfen. Noch ahnte er nicht, dass er die Finger davon hätte lassen sollen. Hexenmeister: Sprecher Geräusch Er sprach die Zauberformel in die Richtung eines in der Ecke stehenden Besens. «Walle, walle manche Strecke. Das zum Zwecke Wasser fliesse und mit reichem vollen Schwalle zu dem Bade sich ergiesse.» Der Besen zuckte und räkelte sich. In kurzer Zeit stand der alte Besen, dem zwei Arme gewachsen waren, mit zwei Eimern in den Händen da. «Eile nun und gehe!», rief der Lehrling voller Stolz weiter. Tatsächlich lief der Besen zum Ufer des nahegelegenen Flusses und holte fleissig Wasser. Der Zauberlehrling sprach voller Freude: «Ha, wenn das der Meister sehen könnte. Der wurde sich wundern, was ich schon alles kann.» Das Becken drohte schon zu uberlaufen, so voll war es in kurzer Zeit geworden. Doch der Besen schleppte noch immer Eimer fur Eimer voller Wasser vom Fluss herauf. Erst als das Becken endgultig uberlief und die Fusse des Zauberlehrlings schon nass waren, dachte er daran, dass er den Besen wohl anhalten sollte. «Stehe!», befahl er dem Besen. Doch der zeigte keine Reaktion. Nochmals rief der Lehrling dem Besen zu. «Bleib doch stehen, du alter Besen.» Der Besen aber hörte nicht auf. Das Wasser sturzte wie Wasserfälle uber den Beckenrand auf den kalten Steinboden. Voller Verzweiflung schrie der Lehrling. Da öffnete sich die Tur zum Raum und der Hexenmeister trat ein. Als erstes brachte er den Besen zum Stehen. Dann sah er den Zauberlehrling, der drohte in den Wassermassen unterzugehen. «Dummer Junge. Dachtest wohl, dass du zaubern kannst. Du bist schon der dritte.» Der Meister schickte seinen Lehrling weg und bald darauf klopfte es an der Tur. Ein Junge trat ein.