Arbeitsblatt: Im Garten

Material-Details

Dossier mit Forscherfragen im Jahreskreis zu den Themen: Pflanzen im Garten, Tiere im Garten, Tiere im Winter, Gemüse und deren Herkunft, Samenbank, Schmetterling, Frühblüher, Aufbau der Blumen, Blumen bestimmen. Jede Frage kann weggelassen werden, sind unabhängig voneinander.
Biologie
Gemischte Themen
klassenübergreifend
20 Seiten

Statistik

190290
169
1
29.08.2019

Autor/in

Nicole Atilla
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Im Garten Anleitung zum Gartenheft Wir werden uns zusammen im kommenden Jahr mit dem Thema «Im Garten» befassen. Du wirst dabei einiges erfahren. Welche Hecken, Blumen und Sträucher wachsen oft in unseren Gärten? Welche Pflanzen sind giftig? Welche Tiere leben in unseren Gärten? Welche Aufgabe haben diese Tiere? Was machen die Tiere im Winter? Was passiert mit den Pflanzen im Winter? Welches Gemüse und Obst wächst in den Beeten? Welche Blumen siehst du im Frühling als erstes? Im Laufe des Jahres wirst du ein richtiges Büchlein zusammenstellen. Zu den verschiedenen Themen gibt es jeweils Forscherfragen. Wir werden einige Forscherfragen zusammen beantworten. Andere sind einfach für dich da. Wenn dich etwas besonders interessiert, darfst du selber versuchen, die Fragen zu beantworten. Das kannst du während der Schulzeit machen, wenn du gerade mal nichts zu tun hast. Oder du versuchst, diese Fragen zu Hause zu beantworten. Dafür darfst du auch Bücher und Material aus der Schule ausleihen. Die Forscherfragen, die wir zusammen machen, markieren wir speziell. Das sind die Antworten, die du ganz bestimmt wissen solltest. Du wirst zwischendurch auch mal geprüft, wie gut du dich mit dem Thema auskennst. Wenn du eigene Fragen findest, die du gerne beantwortet haben willst, darfst du sie auf einem A4 Papier aufschreiben. Wir versuchen dann, gemeinsam eine Antwort zu finden. Oder findest du sie sogar selbst? Viel Spass beim Entdecken der Pflanzen- und Tierwelt in unseren Gärten!!! IM GARTEN Dieses Buch gehört: Im Garten Forscherfrage: Was gibts im Garten? 1 2 11 1 3 12 4 13 10 5 14 15 6 16 7 18 9 8 Forscherfrage: 17 Im Garten Was gibts im Garten? 3 Suche Pflanzen, Gegenstände und Tiere, die du kennst. Schreibe Nummern ins Bild von 1 bis Schreibe die Namen dazu aufs zweite Blatt. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Im Garten Forscherfrage: Was sind das für Pflanzen? Finde heruas, wie die Büsche und Hecken auf diesen Bildern heissen. Schreibe den Namen auf die erste Linie. Weitere Informationen werden dir von der Lehrperson diktiert. Im Garten Forscherfrage: Welche Tiere leben im Garten? Überlege mit einem andern Kind, welche Tiere in unsern Gärten leben. Welche habt ihr schon gesehen? Von welchen schon gehört? Notiert alle Tiere ins Notizheft. Schneide die Bilder aus und klebe sie rund um das Gartenbild ein. Male noch ein eigenes Tier dazu, wenn dir eines in den Sinn kommt. Was kriecht, krabbelt, fliegt und klettert denn da in unserm Garten? Vielleicht sogar ein scheues oder ein seltenes Tier? Jeder kennt die Ameise. Sie hat eine ganz wichtige Aufgabe: Aufräumen! Ameisen schaffen Pflanzenreste und kleine tote Tiere in ihren Bau. Dabei können sie ein vielfaches ihres eigenen Gewichtes tragen. Am Abend oder bei Regen kriechen sie aus den Büschen und machen sich ganz langsam auf zu ihrer Nahrung: die Schnecken. Gärtner mögen sie gar nicht, denn sie fressen in einer Nacht ganze Gartenbeete nieder. Doch Schnecken sind in der Natur sehr wichtig, denn sie fressen welke Pflanzenteile und helfen bei der Kompostherstellung. Ausserdem werden sie gerne gefressen. Nämlich vom Igel. Überhaupt frisst der Igel einiges, was im Garten als Schädling gilt. Dabei wühlt er mit der Nase in der Erde. In den zu sehr gepflegten Gärten findet der Igel allerdings keinen Unterschlupf. Dafür braucht er Hecken, Holzbeigen, Laubhaufen und ähnliches. In der Erde findet man den Regenwurm. Das kleine Tier lockert mit seinen Gängen die ganze Erde auf und belüftet sie so. Regenwürmer sind enorm wichtig für eine gute Erde. Manchmal im Gras, manchmal am Busch, manchmal in der Luft: Käfer aller Art sind im Garten überall anzutreffen. Manche gefallen uns sehr, andere finden wir eklig. Doch sind sie alle wichtig, denn sie helfen bei der Bestäubung der Pflanzen. Im Besonderen hilft der Marienkäfer dem Gärtner, denn er frisst gerne Blattläuse! Für die Bestäubung der Pflanzen ist kein Tier so wichtig wie die Biene. Sie fliegt von Blüte zu Blüte und verteilt so den Blütenstaub. Ähnliche Arten sind die Hummeln, Wespen und Hornissen. Sie sind alle längst nicht so gefährlich wie man manchmal denkt. Man darf sie aber sicher nicht ärgern oder ihr Nest angreifen. Auf jeden Fall sind sie unerlässlich, damit aus den Blüten auch Früchte und Gemüse werden. In der Luft sind noch andere Tiere anzutreffen. In einem gesunden Garten siehst du verschiedene Schmetterlinge. Leider sind viele sehr selten geworden. Ihnen fehlt es an Nahrung im Raupenstadium. Kannst du die Arten, wie Vögel zwitschern, unterscheiden? Es leben nämlich ganz schön viele Vögel um uns herum. Manche suchen sich in einer Hecke gerne einen Nistplatz. Dafür danken sie uns mit ihrem Gesang. Auch in der Hecke sind Mäuse zu Hause. Vielleicht hast du sogar schon mal einen Siebenschläfer gesehen? Mäuse sind sehr scheu und sehr schnell. Doch wenn sie einen guten Futterplatz haben, kannst du sie beobachten. Dies sind noch längst nicht alle Tiere, die du im Garten antreffen kannst! Fragen zum Text: 1. Was sammeln Ameisen und bringen es in ihren Bau? 2. Wann kommen Schnecken aus ihrem Versteck raus? 3. Warum mag der Gärtner die Schnecken nicht? 4. Wo lebt der Igel gerne? 5. Warum sind die Löcher, die der Regenwurm gräbt, wichtig? 6. Warum sind die Bienen so wichtig? 7. Wer ist noch mit der Biene verwandt? 8. Warum ist der Marienkäfer so beliebt beim Gärtner? 9. Warum sind Schmetterlinge selten geworden? 10. Wer nistet gerne in der Hecke? Im Garten Forscherfrage Welcher Vogel singt denn da? Nimm ein Bestimmungsbuch und suche die Vögel, die hier Abgebildet sind. Schreibe ihren Namen auf! Im Garten Forscherfrage Welche Raupe wird welcher Schmetterling? Hier sind die Schmetterlinge, die du häufig oder auch selten im Garten antriffst. Suche sie im Bestimmungsbuch. Klebe den passenden Schmetterling zum Namen! Daneben siehst du, wie die Raupe dazu aussieht. Ochsen auge Bläuli ng Kleiner Brombeerzip felfalter Tagpfauena uge Zitronen Grosser Kohlweissling Schwalbens chwanz Distelfa lter Taubenschw Admi Im Garten Foscherfrage: Was tun die Tiere im Garten? Fülle den Lückentext aus. Im Kästchen unten findest du die Wörter, die in die Lücken passen. DIE AUFGABEN DER TIERE IM BODEN Der gräbt immer neue Löcher in den Boden. Dadurch wird die Erde locker, und so kann zu den Wurzeln der Pflanzen dringen. Die Tausendfüssler, die Käfer, die Asseln und die Ohrwürmer sind unsere. Sie fressen das verfaulte Laub, die verfaulten Pflanzen und die toten Tierchen. Dadurch verwandeln sie die natürlichen Abfälle wieder in neue. Sonst wären wir schon lange in einem riesigen Abfallberg erstickt. Der Igel sucht seine Nahrung aus der Erde: Er sorgt damit dafür, dass es nicht zu viele von diesen kleinen Tierchen gibt. Schnecken scheinen auf den ersten Blick nur als. Doch auch sie haben eine Aufgabe: Dadurch, dass sie fressen, verhindern sie, dass sich gewisse Pflanzen zu stark vermehren. Damit haben kleinere, schwächere Pflanzen eine Chance, zu wachsen. Erdarb eiter Erd Schäd ling Engerlinge, Regenwürmer, Luft und Wasser Regen wurm Ameisen sind harte . Sie lockern und belüften den Boden. Und sie bringen kleine tote Tiere und Pflanzen in den Boden rein. Damit sie den Boden. Schmetterlinge sind ganz wichtige Helfer bei der der Pflanzen. Jeder Schmettering ist spezialisiert auf bestimmte Blütenpflanzen. Wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen, nehmen sie den einer Blüte mit und bringen ihn zu einer anderen. Nur so vermehren sich Blütenpflanzen. Darum gibt es gewisse Schmetterlinge auch nur in manchen Gebieten und in anderen nicht. Je nachdem, welche Pflanzen wachsen. Noch wichtiger sind die. Denn sie bestäuben bei ihrer Suche nach Pollen so ziemlich jede Pflanze. Obstbäume, Gemüseblüten, Blumen, eben alles, was wächst. Ohne die Biene hätten wir innerhalb weniger Jahre keine mehr. Manche Vögel fressen Insekten, manche Samen und Körner, wieder andere sogar Nektar. Damit spielen Vögel eine wichtige Rolle als , als Blütenbestäuber und als. Arbei ter Schädlingsve rnichter Nahru ng Bien en Bestäub ung Blütenst aub Samenver breiter dün gen Im Garten Forscherfrage: Was wächst im Gemüsebeet? Schneide verschiedene Gemüse aus und klebe sie in den Garten hier ein. Beschrifte dann die Schilder mit dem richtigen Namen. Im Garten Forscherfrage: Woher kommt unser Gemüse und Obst? Weisst du eigentlich was der Unterschied ist zwischen Gemüse und Obst? Diskutiert und notiert! Obst ist Gemüse ist Obst und Gemüse haben auch Gemeinsamkeiten: -_ -_ -_ -_ Bestimme, ob es sich um Obst oder Gemüse handelt. Schreibe ein (Obst) oder (Gemüse) ins Kästchen. Wenn du heute in den Supermarkt gehst, findest du dort ganz schön viel verschiedenes Gemüse und Obst. Doch das meiste davon stammt eigentlich aus fernen Ländern. Vieles pflanzt man heute auch in Europa an. Wo liegt aber der Ursprung unseres Gemüse und Obst? Was stammt wirklich aus Mitteleuropa? Wer hat diese Pflanzen zu uns gebracht? Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Urs prungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Ursprungsland: Importeur: In Europa bekannt seit: Im Garten Forscherfrage: Warum werden Blätter bunt? LESETEXT Im Herbst färben sich die Blätter an den Bäumen und Sträuchern schön bunt; das weiß eigentlich jeder. Aber weißt du auch, warum das so ist und was da in der Natur genau geschieht? In den gemäßigten Zonen der Erde (bei uns also) nutzen die Bäume die dunklen und kalten Tage des Jahres als Ruhepausen. Wenn im Herbst die Tage anfangen kürzer zu werden, und die Nächte kühler sind, ist das ein Signal für die Bäume, ihren Blättern rechtzeitig das wertvolle Chlorophyll zu entziehen und in die Wurzeln zu leiten. (Chlorophyll ist ein wichtiger Nährstoff für die Bäume). Dieses Chlorophyll ist der wichtigste Bestandteil der Blätter, mit dem sie das Sonnenlicht einfangen. Das Sonnenlicht benötigen sie zum Wachsen und Leben. Indem sie es im Herbst in die Wurzeln leiten, legen sie sich eine Energiequelle an, um im nächsten Frühjahr Knospen treiben zu können. Das Chlorophyll leuchtet im Sommer grün. Doch es hat noch andere Farbstoffe. Im Sommer sind diese überdeckt und nicht sichtbar. Diese Farbstoffe werden erst im Herbst sichtbar. Das gelbe Karotin oder das rote Anthocyan können jetzt schöne leuchtende Herbstfarben erzeugen. Die Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter zu ihrem eigenen Schutz ab. Einerseits würde durch die Blätter im Winter zu viel Wasser verdunsten. Andererseits würde das in den Blättern enthaltene Wasser gefrieren und damit die Blätter zerstören. Aber auch das Wasser im Boden gefriert im Winter. Dann ist die Wasserversorgung des Baumes nicht mehr möglich. Das ist ein weiterer Grund, warum die Bäume ihre Blätter abwerfen und in eine Art „Winterschlaf überwechseln. Während dieser Winterruhe bilden sich aber schon neue Knospen, aus denen im Frühjahr neue Blüten und Blätter entstehen können. AUFGABE: Ordne die Sätze in der richtigen Reihenfolge! Lege sie vor dich hin. Lass die Sätze kontrollieren. Wenn alles richtig ist, klebe sie hier auf! Im Sommer Im Herbst 1. Im Herbst leitet der Baum das Chlorophyll in die Wurzeln. 2. Weil die Tage kürzer werden, leuchtet das Chlorophyll nicht mehr so grün. Dann können die anderen Farben gelb und rot leuchten. 3. Dann wirft der Baum die Blätter ab. Im Winter Im Frühling Die Blätter würden im Winter erfrieren und dem Baum zu viel Wasser entziehen. Das Chlorophyll fängt das Sonnenlicht ein, damit der Baum wachsen und leben kann. Im Herbst leitet der Baum das Chlorophyll in die Wurzeln. In den Wurzeln ist das Chlorophyll eine Energiequelle für den Frühling, damit der Baum Knospen machen kann. Weil die Tage kürzer werden, leuchtet das Chlorophyll nicht mehr so grün. Dann können die anderen Farben gelb und rot leuchten. Im Sommer leuchtet das Chlorophyll grün. In den Blättern hat es einen Stoff namens Chlorophyll. Dann wirft der Baum die Blätter ab. Der Baum macht eine Winterruhe und sammelt Kraft, um im Frühling neue Knospen zu treiben. Aber es hat noch andere Farbstoffe im Chlorophyll. Im Garten Forscherfrage: Wo sind die Tiere im Winter? Lies die Texte. Verbinde den Text mit dem richtigen Tier! Manchmal passen auch mehrere Tiere zu einem Text, weil sie die gleiche Art haben, zu überwintern. Im Herbst fresse ich mir einen dicken Bauch an. Dann suche ich mir einen kuscheligen Platz. Am liebsten mag ich grosse Laubhaufen, gemischt mit Ästen. Da rolle ich mich ein und schlafe bis im Frühling. Wir bleiben hier. Unsere Nahrung im Winter sind verblühte Pflanzen, die noch Samen haben, Samen und Körner die unter Büschen liegen oder Beerenreste. Wenn der Winter ganz kalt wird, ist Wir ziehen uns ganz tief in die Erde zurück, mehrere Meter tief sogar. Dort fallen wir in eine Winterstarre. Das heisst, wir frieren fast ein. Das macht Wir ziehen uns in unser «Haus» zurück und kriechen ganz nahe zusammen und halten uns aneinander fest. So geben wir uns warm. Ernähren können wir uns vom Vorrat, Ich suche mir einen Spalt zum Verstecken. Du findest mich in Baumritzen, Felsenspalten oder in Rissen in der Hausmauer. Manchmal sogar im Fensterrahmen versteckt. Dort halte ich Winterstarre. Manche von uns verstecken sich in einer Spalte und fallen in eine Winterruhe. Das heisst, wir schlafen an kalten Tagen. An warmen Tagen erwachen wir und suchen Nahrung. Andere verbringen diese Zeit als Raupe, als Puppe oder sogar noch im Ei. Als Puppe sind wir dann in eine Wir mögen den Winter gar nicht. Deswegen fliegen wir weite Strecken in den Süden. Du siehst uns, wenn wir am Himmel in grossen Schwärmen losziehen. Manche fliegen nur bis nach Italien. Andere fliegen Einige von uns fallen in eine Winterstarre in einer Ritze oder Spalte. Aber viele von uns verkriechen sich gerne zu dir ins Haus, im Keller oder im Die Weibchen legen ihre Eier ins Erdreich. Im Frühling schlüpfen dann die Larven. Die ausgewachsenen Männchen und Weibchen Zugvögel sind: Standvögel sind: Es gibt bestimmte Begriffe (Namen), die bezeichnen die Art, wie ein Tier den Winter verbringt. Man nennt sie: Winterruher, Winterschläfer, winterstarre Tiere, winteraktive Tiere, Standvögel oder Zugvögel. Lies nun zu jedem Typ die Beschreibung. Dann suchst du zu dem Tier, das schon abgebildet noch andere Tiere, die derselbe Typ sind. Diese Tiere vergraben oder verstecken sich in einem frostsicheren Versteck. Dort fallen sie in einen totenähnlichen, starren Zustand. Im Frühjahr erwachen sie durch die steigenden Temperaturen wieder. In Reh Im Herbst verändern diese Tiere ihr Gefieder oder Fell. Sie bekommen dichte Flaumfedern oder dicke Unterwolle als Kälteschutz. Diese Tiere sind genau wie im Sommer auch im Winter damit beschäftigt, durch Jagen und Suchen Diese Vögel verlassen das ganze Jahr über unsere Gegen nicht. Sie sind standorttreu und können von den Samen und Beeren leben, die sie an unseren Büschen und Bäumen finden. Deswegen sollten die Menschen im Herbst die Schwal be Amsel Diese Vögel verlassen in der kalten Jahreszeit unsere Gegend und fliegen in südliche Länder. Dort ist es wärmer und sie finden Nahrung. Ihre Heimat ist aber bei uns. Hierher kommen sie im Frühling Diese Tiere sammeln im Herbst Vorräte für den Winter an oder fressen sich einen Herbstspeck an. An einem geschützten Ort schlafen sie fast den ganzen Winter. Von Zeit zu Zeit wachen sie auf, um von ihren Vorräten zu fressen. Wenn es sein Igel Schlan gen Dachs Diese Tiere fressen im Herbst so viel, dass sie eine dicke Fettschicht bekommen. Dann verkriechen sie sich in einem geschützten Versteck, in dem sie den ganzen Winter über schlafen. Sie brauchen sehr lange, um aus dem Im Garten Forscherfrage: Was soll der Tresor im ewigen Eis? Ganz hoch oben im Norden, etwa 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt sind die Spitzbergen. Dort steht ein besonderer Tresor. Doch wozu dient Dieser Tresor im ewigen Eis? In diesem Tresor werden seit 2008 die Samen von Nutzpflanzen sicher aufbewahrt. Man nennt das Saatgut. Wenn eine Pflanzenart auf der Erde ausstirbt, (zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Atomkriege oder Massenkrankheit in der Pflanzenwelt), sollen sie von den Spitzbergen aus wieder nachgezüchtet werden können. So soll die Ernährung der Weltbevölkerung sichergestellt werden. Für den Saatgut Tresor haben norwegische Bauleute einen 120 Meter langen Tunnel in einen Berg gegraben. An seinem Ende liegen drei 6 Meter hohe Lagerhallen. Minus 18 Grad ist es in den Tresorräumen kalt. Dafür sorgen Kühlanlagen. Im Moment bewahrt der Tresor Samen von rund 5400 Pflanzenarten aus über 230 Ländern auf. Allein 70000 Reissorten und 15000 Bohnensorten sind gespeichert. Insgesamt sollen hier einmal 4,5 Millionen Samenproben von Pflanzen aus aller Welt lagern. Eine Probe enthält etwa 500 Samen. Das heisst, es lägen dann total 2,25 Milliarden Samen im Tresor. Wissenschaftler haben berechnet, dass bei dieser Temperatur im Tresor die Samen zwischen 55 Jahren (Sonnenblume) und 10000 Jahren (Erbsen) halten. Gealterte Samen werden ständig ersetzt. Allerdings befindet sich der Tresor in Gefahr. Die Klimaerwärmung macht dem ewigen Eis im Nordpol zu schaffen. Dadurch könnte flüssiges Wasser in den Tresor gelangen. Dort würde es gefrieren und die MitarbeiterInnen hätten eine unfreiwillige Schlittschuhbahn. Auch die Langlebigkeit des Saatgutes ist gefährdet. Deshalb wird die Klimaerwärmung ständig im Auge behalten. Der Tresor muss den Umweltumständen angepasst werden. Wegen des Konflikts in Syrien ist der Saatgut-Tresor erstmals um Hilfe angefragt worden. Wegen der Zerstörung der Saatgutsammlung in Aleppo hat das landwirtschaftliche Forschungszentrum Samen aus den Spitzbergen angefordert. Aufgaben: 1) Lies den Text über den Tresor im ewigen Eis 2) Unterstreiche alles, was du nicht verstehst mit roter Farbe! 3) Diskutiere mit andern Kindern, was das wohl bedeutet, was du rot unterstrichen hast. 4) Wir besprechen in der Klasse alle eure rot unterstrichenen Wörter und Sätze. 5) Schreibe hier mit deinen eigenen Worten auf, was der Tresor im Eis ist. Im Garten Forscherfrage: Was lernt man als Gärtner eigentlich alles? Lies im Internet nach, was du über den Gärtnerberuf erfahren kannst. Hier ist die Anleitung, wie du die richtigen Texte findest: 1. Lies die Fragen einmal durch, die du nachher beantworten sollst. 2. Öffne die Webseite www.helles-köpfchen.de 3. Suche den Artikel «Gärtner und Gärtnerin» von 4. Suche die Antworten zu den Fragen hier. Schreibe sie auf. 5. Wenn du fertig bist oder nichts mehr findest, kannst du auf anderen Seiten suchen. Dazu musst du wieder zurück zur Hauptseite von helles-köpfchen! Dann kannst du andere Artikel suchen. 6. Fragen an einen Gärtner 1. Es gibt verschiedene Arten von Gärtner, sogenannte Spezialgebiete. Welche sind das? 2. Welche grossen und kleinen Arbeitsgeräte braucht ein Gärtner? Ordne die Begriffe etwas der Grösse nach. 3. Welche schulischen Interessen sollte ein Gärtner haben? 4. Welche Fähigkeiten oder Talente sollte ein Gärtner sonst noch haben? 5. Wo arbeitet ein Gärtner überall? gaertnerin/ BAUMSCHULGÄRTNER LANDSCHAFTSGÄRT NER GEMÜSEGÄRTN ER OBSTGÄRTN ER FRIEDHOFSGÄRTNE R0.75 Pt. STAUDENGÄRTNER ZIERPFLANZENGÄRTN ER Und was macht die Floristin/der Florist? Im Garten Forscherfrage: Welche Blume blüht da? Hier erstellst du ein kleines eigenes Herbarium. Das ist ein Blumenlexikon, in Welchem du selbst ein paar Blumen pflückst, presst und hier sorgfältig einklebst. Dazu schreibst du ein paar Informationen zu dieser Blume. Name: Vorkommen: Blütezeit: Aussehen: Im Garten Forscherfrage: Wie ist eine Blume aufgebaut? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Hier siehst du ganz unterschiedliche Blütenformen. Findest du mit Hilfe der Bestimmungsbücher den Namen der Blumen? Finde das Bild mit der richtigen Blütenform und klebe es zum Text dazu! Freistehende Blütenblätter: Die Blütenblätter stehen frei und bilden eine strahlenförmigen Blütenkranz. Die Kelchblätter stehen frei zwischen den Blütenblättern. Alle Rosengewächse haben freistehende Blütenblätter. Beispiele:_ Glockenförmige Blüte: Die Blütenblätter sind miteinander verwachsen und bilden eine Glocke. Die Blüte kann aufrecht sein oder nach unten hängen. Beispiele:_ Trichterförmige Blüte: Die Blütenblätter sind miteinander verwachsen und bilden einen Trichter. Die Kelchblätter bilden eine Röhre. Beispiele:_ Lippenblüte: Die Blütenblätter sind in eine Oberlippe und eine Unterlippe geteilt. Die Kelchblätter bilden eine Röhre. Beispiele:_ Schmetterlingsblüte Die Blütenform erinnert an einen Schmetterling. Das obere grosse Blatt heisst Fahne, die zwei mittleren heissen Schiffchen und die unteren zwei nennt man Flügel. Beispiele:_ Im Garten Forscherfrage: am e: r ü b lüBlumen e u t rim e Frühling Lupe Welche haben keine Angst vor Frost? Erkennst du die Frühblüher unter der Lupe? Schreibe ihre Namen ins Feld! r ü b lü e e p r e Bist du ein Frühblüher-Experte? Fülle die Lücken mit den richtigen Wörtern. Du darfst dafür andere Kinder oder Erwachsene fragen, wenn du nicht weiter weisst! Das ist eine. Sie blüht in vielen a is e in . Ursprünglich stammt die wilde Tulpe aus Sie wurde von den. i bder ü h_. in ie e importiert und von dort aus sehr beliebt bei uns. Heute gibt es enorm viele Das ist ein. Es blüht a i t i bereits im Monat . manchmal Es ist verbreitet über die ganze s l ü t e e it im o a der Erde. Insgesamt gibt es etwa verschiedene Arten. Das ist ein. Auch er gehört zu den a i t i Frühlings-boten. Bei Kälte schliesst er allerersten seine . Von ihm gibt es weltweit etwa e K ä t s h ie ß e s in verschiedene Arten! Eine besondere Art ist der. Aus ihm macht man auch das Gewürz Das ist eine. Man sagt ihr aber a i_. t in auch Die wilde Form. stammt aus und . Bei ie ä h t u e in r uns wurde sie zusammen mit der Tulpe im 16. Jh. bekannt und beliebt. Das ist eine . Die wilde Form a sviel s in ist und stammt aus dem (Türkei, Syrien, Irak,.). In ie sehr stark. unsern Gärten siehst du meistens spezielle Züchtungen, die sehr stark . Im Garten Forscherfrage: Erkennt man eine Blume schon bevor sie blüht? Wenn eine Blume noch gar nicht blüht, kannst du sie trotzdem bestimmen. Und zwar anhand ihrer Blätter. Denn die sind ja bis auf ein paar wenige Ausnahmen ein Bestandteil der Blume. Ausserdem könntest du an den Blättern auch sehr ähnliche Blumen unterscheiden. Dies kann wichtig sein, wenn du wissen musst, ob es sich um eine giftige Blume handelt. Hier sind ein paar häufige Blattform-Typen abgebildet. Findest du die richtigen Namen dazu? Lies die Blattformen und schreibe sie zur richtigen Form! eiförmig länglich herzförmig gefingert gebuchtet lanzettlich gefiedert Es gibt allerdings noch ganz andere Wörter, die Blattformen beschreiben. Dies sind die häufigsten. Im Bestimmungsbuch triffst du aber noch Begriffe wie keilförmig – nierenförmig – gelappt – rautenförmig – schildförmig – etc an. Oft kannst du dir dann die Form vorstellen, weil du weißt, wie ein Keil, eine Niere, eine Raute oder ein Schild aussieht. Die Blattränder sind auch unterschiedlich. Hier werden dir einige vorgestellt. Zeichne das Blatt entsprechend nach. Du brauchst dazu eine Vorlage! glattra ndig gekerb gebuch tet gewellt gesägt gelapp Doppelt gesägt glattra ndig gezähn tief eingeschnit Im Garten Forscherfrage: Zu welcher Tierart gehören Schmetterlinge? Was sind Tiere? Merkmale und Besonderheiten von Tieren: Tiere sind Lebewesen, die zur Energie-Gewinnung keine Photosynthese benötigen: Tiere brauchen zum Atmen Sauerstoff (Pflanzen nicht immer). Tiere gewinnen Energie durch Aufnahme tierischer oder pflanzlicher Organismen: Fleischfresser Pflanzenfresser Tiere haben ein zentrales Nervensystem. Welche Tierarten gibt es? Säugetiere sind Wirbeltiere mit Haaren, fast immer vier Beinen und gebären ihre Jungen lebendig. Vögel sind Wirbeltiere, die Eier legen und Federn sowie einen Schnabel besitzen. Amphibien sind wechselwarme Wirbeltiere, die an Land und im Wasser leben. Reptilien sind wechselwarme Wirbeltiere, haben eine Hornschuppenhaut und sie bewegen sich kriechend. Fische sind Wirbeltiere, die Eier legen, im Wasser leben und mit Kiemen atmen. Insekten sind wirbellose Tiere, die ein Exoskelett (Chitin-Panzer) besitzen und sechs Beine haben. Spinnentiere sind wirbellose Tiere mit acht Beinen. Wirbellose sind Weichtiere, Krebstiere, Schwämme und Würmer. Zu ihnen gehören aber auch Insekten und Spinnentiere! Etwa 96% aller Tiere auf der Welt sind wirbellos! (Also nur 4% sind Säugetiere, Vögel, Fische, Amphibien und Reptilien) Findest du heraus, zu welcher Tiergattung diese Tiere in unseren Gärten gehören? Schreibe jedes Tier an den richtigen Ort! Säugetiere Vögel Amphibien Reptilien Fische Insekten Spinnentiere Wirbellose Tiere Igel Goldfisch, Amsel, Kreuzspinne, Regenwurm, Frosch, Forelle, Weberknecht, Kellerassel, Eidechse, Mücke, Schwalbe, Huhn, Salamander, Schnecke, Marienkäfer, Haselmaus, Kreuzotter, Kröte, Siebenschläfer, Floh, Koi Karpfen, Zecke, Ringelnatter Nun kannst du bestimmt sagen, zu welcher Tiergattung der Schmetterling gehört. Im Garten Forscherfrage: Wie entsteht ein Schmetterling? Suche im Infotext nach den fehlenden Informationen! Vom Ei zum Schmetterling Das Ei Schmetterlingseier sind sehr, meistens braun, weiss, grün oder gelblich. Diese Farbe ändert sich aber, während sich das Tier darin entwickelt. Meistens kleben Schmetterlinge ihre Eier ein Blatt. Die Raupe Aus den Eiern schlüpfen . Manchmal dauert es nur 3 Tage, bis eine Raupe schlüpft. Es kann aber auch einen ganzen Winter dauern! Ist die Raupe fertig entwickelt, beisst sie ein Loch in das Ei und kriecht heraus. Den Rest des Eis frisst. Jetzt frisst sie den ganzen Tag immerzu. Deswegen sie auch sehr schnell. Darum müssen sie sich regelmässig. Je nach Art des Schmetterlings, dauert die Raupenzeit von 1 Monat bis zu 3 Jahren. Die Puppe Schliesslich verwandelt sich die Raupe in eine. Dafür häutet sie sich ein letztes Mal. Bald ist die Puppe hart und unbeweglich. Puppen von verschiedenen Schmetterlingen sehen unterschiedlich aus. Manche hängen an einem Zweig, andere stehen auf Zweigen, wieder andere sind im Boden vergraben. Puppen bewegen sich nicht und fressen nicht. Im Innern der Puppe findet nun die grosse statt – von der Raupe zum Schmetterling. Manchmal dauert das nur eine Woche, manchmal mehrere Monate. Den Vorgang der Verwandlung nennt man Metamorphose. Der Schmetterling Ist die Verwandlung abgeschlossen, die Puppe auf und ein Schmetterling schlüpft. Er pumpt Blut in die Adern seiner Flügel und breitet sie so aus. Dann lässt er die Flügel . Das Blut geht in seinen Körper zurück. Nach etwa Stunden kann er erstmals fliegen. Nun sucht sich das Weibchen eine Partner, um anschliessend wieder Eier zu legen. Manche Schmetterlinge leben als Falter etwas zwei bis vier Wochen, andere mehrere Monate. Der Schmetterling bei uns, der am Garten längsten lebt, ist der Zitronenfalter. Er kann ein Jahr altImwerden. Forscherfrage: Kann ein Schmetterling fühlen, riechen, hören, schmecken? Schmetterlinge gehören wie viele andere Tiergruppen – zum Beispiel Käfer, Fliegen, Bienen, Wespen, Ameisen, Heuschrecken, Libellen – zu den Insekten. Obwohl diese Tiere sehr unterschiedlich aussehen, ist ihr Körper doch ähnlich gebaut. Ihre Haut ist aussen von einer harten Schicht überzogen und damit geschützt. Der Körper von Insekten lässt sich in drei Abschnitte untergliedern: Kopf, Brust und Hinterleib. Ein weiteres gemeinsames Merkmal aller Insekten sind 3 Paar Beine. Daher gehören zum Beispiel Spinnen und Skorpione mit ihren 4 Beinpaaren nicht zu den Insekten. Im Garten Forscherfrage: Was kann man sonst noch über Schmetterlinge wissen? Versuche, die folgenden Fragen zu beantworten. Verwende dazu die aufliegenden Lesetexte, frage Schmetterlingkenner oder suche im Internet. 1. Es gibt Tagfalter und Nachtfalter. Von welcher Sorte Schmetterling gibt es mehr? 2. Wieviele Schmetterlingsarten kennt man heute etwa weltweit? 3. Wie schnell fliegt ein gewöhnlicher Tagfalter (Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, kleiner Fuchs, ) etwa? 4. Das Wievielfache wachsen Raupen vom Schlüpfen bis zur Verpuppung etwa? 5. Welchen Sinn haben die Flügelmuster? Braune Unterseite: Bunte Oberseite: Augenflecken: Auffällige Farben bedeuten: 6. Was fressen Schmetteringe? 7. Wie überwintern Schmetterlinge? 1. Variante als Falter: 2. Variante als Falter: 8. Warum siind Schmetterlinge gefährdet? Winterstarre Winterschlaf Winterruhe Winteraktive Tiere Standvögel Zugvögel Schlange Amsel Reh Schwalbe Dachs Igel Frosch Fisch Tausendfüssler Fuchs Regenwurm Nacktschnecke Blaumeise Schnecke Hase Spatz eck Storch Drossel Star Mauersegler Kellerassel Fledermaus Siebenschläfer Kohlmeise Bär Marder Mar Murmeltier Haselmaus Eichhörnchen Eisvogel Hirsch Ente Wildschwein Luchs Kranich Kleiber Biber Feldmaus