Arbeitsblatt: Fragen zur Doku: Föhn

Material-Details

Föhn - Frühlingsbote der Alpen NDR Doku (ca. 42 min.)
Geographie
Schweiz
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

190901
62
0
02.10.2019

Autor/in

Johanna Friedli


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Welt der Winde Teil 2: Föhn – Der Frühlingsbote der Alpen NDR Doku 42 min. 1. Welcher Ort gilt als der föhnreichste Ort der Schweiz und wo genau liegt dieser Ort? Guttannen, Berner Oberland (letzte Ortschaft vor dem Grimselpass, Haslital, auf ungefähr 1000 ü M) 2. Wie oft weht dort der warme Wind? 110-120 Tagen im Jahr mal sanft, mal heftig; unberechenbar; jede 2./3. Woche geht der Föhn 3. Welche Gefahren oder Einschränkungen bringt der Föhn mit sich? Kopfschmerzen, Schäden an Gebäuden, alles kann weg gewindet werden, Häuser/Dörfer können niederbrennen (Föhnwache/Gefahrenwache), Dächer könn(t)en beschädigt werden durch den Druck, Unruhe bei den Menschen (z. B. Verkehr), schlechte Stimmung, „komisches, unerträgliches Gefühl in Nase, Augen, Ohren, Föhnstürme im Frühling und Herbst (Lawinen, Verwüsten Wälder Geröll, Schlamm), schnelle Wetterwechsel 4. Welche positiven Aspekte hat der Föhn? Spezielle Lichtverhältnisse, Frühling: Schneeschmelze (1m Schnee in 2 Tagen), ohne Föhn wäre wohl Landwirtschaft nicht gleich möglich (anderes Klima), „Reinwaschung des Körpers (nach Föhn fühlt man sich wie „neu/ „klar Blick), Muse/Inspiration für Künstler, fühlt sich aktiver/lockerer, Kristalle werden an die Oberfläche gebracht 5. Was kann der Föhn transportieren? Kann dies Auswirkungen auf Föhngegenden haben? Saharastaub aus Afrika (auf 10 km hochgehoben), bringt auch Pflanzensamen mit, die die einheimische Fauna beeinflussen 6. Seit wie vielen Jahren wird der Föhn erforscht? 200 Jahren 7. (z. B. Hohenpeissenberg) Wo und wie gibt es Föhn? Eigentlich überall auf der Welt, insofern Luft gezwungen wird über ein Gebirge zu steigen (Luft kühlt sich ab, Wolken, Regen) und auf der anderen Seite wieder abzusteigen (Luft ist trocken, wenig Luftfeuchtigkeit). 8. Wie schnell weht der Föhn? In Guttannen um die 100 km/h auf den Bergen um die 200-300 km/h v. a. Südföhn kann enorme Windstärken erreichen (Orkan Lothar 1999 in Brienz 181km/h, Sturm Burglind 3.01.2018 in Wädenswil 151km/h und auf Konkordiahütte 254km/h) Sturm: mind. 74,9 km/h Orkan: mind. 117,7 km/h Zusatzaufgabe zum Dokumentarfilm: a) Zeichne auf der Schweizerkarte Guttannen ein. b) Zeichne mit einem Pfeil (Windrichtung) ein, wo der Föhn häufig bläst. Der Fohn hat seine Lieblingsdestinationen. Er weht sehr gerne am Grimselpass, erreicht aber Interlaken relativ selten: Der Grund liegt darin, dass Interlaken einerseits von einem Luftkissen uber dem Brienzersee, andererseits von den hohen Gebirgen der Jungfraujoch-Region geschützt ist. Auch in Altdorf blast der Föhn häufig, erreicht aber nicht immer Engelberg und Wolfenschiessen. Sehr haufig bläst der Föhn in Chur und Bad Ragaz, aber nicht immer bis Ebenalp und St. Gallen. Diese Beispiele verdeutlichen, dass wenn wir von «Föhn in den Alpen» sprechen, eigentlich ziemlich stark vereinfachen. Föhn kann in einem Alpental ausbrechen, in einem anderen Alpental kann kein Wind oder der normale Talwind wehen. Vorderrheintal, St. Galler Rheintal Hinterrheintal, Oberhalbstein, Lenzerheide, Landschaft Davos Seeztal (Walensee), Toggenburg Glarnerland Sihltal; Zürichsee (selten) Oberes Reusstal; unteres Reusstal (selten) Engelberger Tal Brünig Oberes Aaretal; unteres Aaretal (selten) Lütschinentäler Kandertal Simmental Saanetal Zentrales Wallis Unterwallis