Arbeitsblatt: Werkaufgabe Grill

Material-Details

Transportabler Grill
Werken / Handarbeit
Metall
8. Schuljahr
14 Seiten

Statistik

191213
251
9
29.10.2019

Autor/in

Marc Binggeli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Werkaufgabe Marc Binggeli Ausserfeldstrasse 41 8708 Männedorf Pädagogische Hochschule Zürich Fachbereich Werken Modul WE_W200 Quest Sek.1, Juni 2012 Dozent: M. Schraner 1 Marc Binggeli, Juni 2012 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Inhaltsverzeichnis Einleitung . 3 Themenwahl . 3 Wo habe ich mir das nötige Wissen angeeignet? . 3 Bezüge zum Lehrplan. 3 Sache klären 4 Historisches 4 Arten des Grillens . 4 Fachliches 5 Soziales 5 Bedingungen klären . 6 Personales/Soziales . 6 Fachliches 6 Strukturelles . 6 Bedeutung und Sinn . 7 Entscheid für Lernziele . 7 Entscheid für Lernevalution 7 Bezug zu Kompetenzen . 8 Prozessbezogene Kompetenzen: . 8 Inhaltsbezogene Kompetenzen: . 8 Entscheid für Lehr-Lern-Arrangements. 8 Reflexion persönliche Stellungnahme . 9 Umsetzung . 9 Anhang . 9 Fotos 9 Verlaufsplanung . 9 Projektbeschrieb . 9 2 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Einleitung Themenwahl Bei der Auswahl eines geeigneten Themas für die Planung einer Unterrichtsreihe war mir sehr wichtig, dass sich möglichst alle Kinder angesprochen fühlen, dass sie individuell an einem Projekt arbeiten können, welches ihnen auch Spielraum für Eigenkreativität gewährt, und dass am Ende ein Produkt entsteht, welches sie gerne mit nach Hause nehmen und auch von ihnen gebraucht wird. Des Weiteren wollte ich auch ein Produkt erarbeiten zu welchem ich eine Beziehung habe und das mir Spass macht. Ich hoffe, die Aussicht einen individuell gestalteten portablen Grill zu besitzen, ist für die Jugendlichen eine grosse Motivation. Ich werde in meiner Werkaufgabe manchmal unter der Prämisse, dass ich die Unterrichtseinheit bereits durchgeführt habe, Situationen realitätstreu formulieren. Wo habe ich mir das nötige Wissen angeeignet? Einerseits habe ich in der Planungsphase Informationen über Bücher und im Internet gesammelt und in der Durchführungsphase bekam ich kompetente Ratschläge und Tipps von meiner Lehrperson, M. Schraner, einem Freund und einem Maler aus dem Dorf. Bezüge zum Lehrplan Die SuS werden bei diesem Projekt den Werkstoff Metall kennen lernen wie auch für die Bearbeitung die nötigen Fertigkeiten üben können. Mit der Bearbeitung des Grills (Gebrauchsgegenstand) werden unteranderem folgende Bezüge zum Lehrplan gemacht. Ich verweise auf das Kapitel 3.3.1, ab Seite 213, der Volksschule des Kantons Zürich. Formale Grundkenntnisse erwerben: Proportionen, Farbkontraste, Werkstoffstrukturen Modell- und/oder plangebunden arbeiten, Arbeitsschritte nachahmen, wie auch freigestalten Produkt herstellen Zusammenspiel «Werkstoffe – Techniken – Werkzeuge« erleben Techniken ausprobieren, üben, verfeinern Werkzeuge kennen lernen, ihre Handhabung üben und verfeinern Zeitaufwand für die Bearbeitung von Werkstoffen einschätzen lernen Den Umgang mit Maschinen kennen lernen und üben Unfallgefahren (z.B. Augenverletzungen durch Späne und Splitter) im Umgang mit Handwerkzeugen und Maschinen beachten 3 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Massnahmen zur Unfallverhütung treffen (z.B. Schutzbrille tragen) Werkzeuge und Maschinen pflegen Sache klären Historisches Mit der Entdeckung des Feuers, vor ca. 700 000 Jahren, änderten sich die Essgewohnheiten der Menschen schlagartig. Die Möglichkeit, rohes Fleisch über dem Feuer zu grillen, war der Beginn der modernen Kochkunst. Grillen ist somit das älteste Garverfahren überhaupt. Das Fleisch wurde schmackhafter und leichter verdaulich als in seiner rohen Form. Die Menschen rösteten Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel über der Glut, entweder direkt oder durch Aufspiessen des Grillgutes auf Stöcke oder Speere. Das Grillen war im Mittelalter kein Partyvergnügen für das einfache Volk, sondern eher ein Vorrecht der Reichen. Das einfache Volk war zu arm um den wertvollen Energielieferanten Fett einfach ins Feuer tropfen zu lassen. Denn wer viel arbeitet, verbrennt viel Energie. Und Fett hat viel Energie. Die neuzeitliche Kultur des Grillens hat in den USA begonnen. Dort nennt man es Barbecue und ist beispielsweise ein unbedingtes must zu den Feierlichkeiten des Tages der Unabhängigkeit. Seinen Ursprung hat das Ganze in der Zeit als die Einwanderer Amerika besiedelten, mit endlosen Trecks durch die Lande zogen und sich von den dort lebenden Bisons ernährten. Daher stammt auch der Name Barbecue, was so viel heisst wie vom Bart bis zum Schwanz. Es steht bis heute für den amerikanischen Traum von Freiheit, dient als Integrationsmittel und ist das Lieblingsgericht der Amerikaner schlechthin. Diese Grillkultur ist wie vieles andere aus den USA nach dem zweiten Weltkrieg nach Europa geschwappt. Nur hat das Grillen hier keine elementare Bedeutung mehr. Es ist eher eine Freizeitgestaltung geworden, die der Geselligkeit dient. Um das elementare Essen um zu überleben geht es hierbei nicht mehr. Die US-amerikanische Grillkultur nennt sich Barbecue, wobei dieses meistens ein indirektes Grillen ist. Sehr populär ist das Grillen auch in Argentinien und Uruguay, wo eine Grillplatte Asado genannt wird. In Südafrika und Namibia, wo das Grillen ebenfalls sehr verbreitet ist, benutzt man in der Regel das Wort Braai. Arten des Grillens Als Wärmequelle dient Holzfeuer oder Holzglut, heute auch Gas, durch Gas erhitzte Steine oder elektrische Heizschleifen. Beim Grillen mit Holz tragen neben den entstehenden Röststoffen auch Aromastoffe aus dem Holz zum typischen Grillgeschmack bei, so dass diese Methode als geschmacksintensiver gilt. 4 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Das verbreitetste Verfahren ist das direkte Grillen. Dabei wird das Grillgut über der Hitzequelle platziert. Die hohen Temperaturen (bis zu 350C) an der Oberfläche führen zur Bildung einer Kruste. Bei richtigem Grillen bleibt der grösste Teil des Saftes im Gargut erhalten. Beim indirekten Grillen wird das Grillgut bei mittlerer bis hoher Temperatur (ca. 130 bis 220C) in einem geschlossenen Grill (oft ein Kugelgrill) gegart. Das Grillgut befindet sich dabei entweder neben der Hitzequelle oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle. Die Hitze erreicht das Grillgut daher nicht direkt. Sie wird vielmehr an der Innenseite des Grills reflektiert, daher der Begriff indirektes Grillen. Der Hauptvorteil des indirekten Grillens besteht darin, dass auch dickes Gargut gleichmässig gegart wird, weil die Hitze ausreichend Zeit hat, ins Innere vorzudringen, ohne den Rand zu verbrennen. Der Nachteil besteht in einer längeren Zubereitungszeit, welche sich durch die Grösse des Grillgutes ergibt. An der Oberfläche des Grillgutes bildet sich keine oder nur wenig Kruste. Durch Zugabe von Holzstücken zur Grillkohle kann der Geschmack beeinflusst werden. In einem Barbecue-Smoker hingegen wird das Grillgut bei Niedrigtemperatur (80 bis maximal 130C) in heissem Rauch gegart. Auch wenn das Verfahren strenggenommen nicht unter die Definition des Grillens (Garen mit Wärmestrahlung) fällt, wird das Smoken als Grillmethode betrachtet. Klassische BBQ-Smoker haben einen Behälter für das Brennmaterial (Holz, Holzkohle oder Pellets) und daran angeschlossen eine Garkammer für das Grillgut. Fachliches Jedes Jahr wird die Grillsaison im Garten, auf der Terrasse oder den Balkon aufs Neue eröffnet. Grillen gehört zu den gesündesten Garverfahren, weil durch die hohe Hitze die die Glut entwickelt, sich die Poren rasch schliessen und die Lebensmittel quasi im eigenen Saft schmoren und die Inhaltsstoffe so nicht austreten können. Da beim Grillen die Temperatur nur intuitiv kontrollierbar und die Zugabe von Fett und Flüssigkeit nicht möglich ist, eignen sich nicht alle Nahrungsmittel gleich gut. Fleisch sollte nicht zu mager, Fisch von fettreichen und festfleischigen Arten, Gemüse und Pilze leicht vorgegart oder mariniert sein. Soziales Grillen im Garten ist auch immer ein kommunikatives und familiäres Ereignis. Man trifft sich draussen, lebt und geniesst im grünen Wohnzimmer den Tag, Abend in Gemeinschaft. Grillen ist eine der weltweit beliebtesten sozialen Freizeitformen, es wird jedoch von klimatischen Faktoren bestimmt und gilt als Männerdomäne. Gegrillt wird in Privatgärten, auf Balkonen, auf öffentlichen bzw. vereinseigenen Grillplätzen und an öffentlichen Veranstaltungen. 5 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Ich habe den SuS eine Woche vor dem Start des Werkobjekts, zur Vorbereitung, Aufträge zum Recherchieren erteilt. Alle SuS konnten zwischen folgenden Aufträgen auswählen. Was für verschieden Arten von Grills gibt es? Was kann man alles grillen? Wer hat das Grillen erfunden? Was für einen Stellenwert hat das Grillieren in unserer Gesellschaft? Bedingungen klären Personales/Soziales Die SuS haben bereits Erfahrung aus der Holzwerkstatt und kennen die Grundtechniken bei der Holzverarbeitung, auf dieses Vorwissen kann gut aufgebaut werden. In der Metallwerkstatt haben sie aus Weissblech Guetzliformen bearbeitet aber ansonsten bringen sie noch keine Vorkenntnisse mit. Alle SuS haben einen gewissen Alltagsbezug zum grillieren. Alle durften zuhause oder in den Ferien beim Campieren schon beim Grillieren mithelfen und haben in ihrer Freizeit auch schon mit Freunden grilliert. Mit der Genderfrage beim Grillieren musste ich mich nicht befassen da ich nur Jungs in der Klasse habe. Fachliches Die SuS konnten aus drei Werkgegenständen aussuchen und sie entschieden sich einstimmig für den portablen Grill. Sie interessierten sich für diese Aufgabe und waren sehr motiviert. Für die Bearbeitung sind viele Bezüge zum Lehrplan gegeben. Strukturelles Der Start ist im April geplant damit das Werkstück auf den Sommer den SuS zum grillieren zur Verfügung steht. Ich rechne insgesamt mit sechs Doppelstunden. Die Werkstatt ist gross und gut ausgerüstet. Alle Werkzeuge sind vorhanden, ausserdem drei Arbeitsplätze zum Hartlöten. Das Material ist entweder vorhanden oder kann innerhalb vom bestehenden Budget bestellt werden. 6 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Bedeutung und Sinn Die SuS können aus einem Modell ableiten und einfache Pläne lesen, Skizzen anfertigen und Berechnungen machen. Produkte und Werke werden betrachtet und verglichen. Bei der Betrachtung eigener Arbeitsergebnisse steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Den SuS zeigen, dass viele Einflüsse ihrer Freizeitgestaltung aus den USA stammen (Musik, Sport, Essen (Barbecue) etc. Die SuS konnten wählen welches Werkstück sie gerne bearbeiten möchten und somit bekommt das Werkstück automatisch mehr Bedeutung und die Motivation steigt bei den SuS bedeutend. Einige SuS werden selber einmal einen Grill kaufen und haben somit bereits ein Vorwissen, das sie nützen können. Vor den Sommerferien wird die Klasse einen Ausflug machen, bei dem sie ihren Grill einsetzen wird. Entscheid für Lernziele Die Aufgabe ist auf den erlernten Grundfertigkeiten aufgebaut. Einerseits aus dem Vorwissen der Schule und anderseits aus dem privaten Bereich. Durch das verknüpfen an ihr Vorwissen, bauen sie automatisch eine emotionale Bindung zu diesem Werkstück auf. Modell- und/oder plangebunden arbeiten, Arbeitsschritte nachahmen. Die SuS arbeiten mit dem Werkstoff Stahl. Techniken ausprobieren, üben, verfeinern. Sie messen, sägen, bohren, feilen, biegen, hartlöten, schneiden Gewinde und verzieren. Sie begegnen Werken und Ausdrucksformen anderer mit Aufmerksamkeit und Achtung. Die SuS respektieren die Arbeit ihrer Mitschüler und unterstützen einander im Entstehungsprozess. Entscheid für Lernevalution Die Lernziele und die Kriterien für die Lernevalution werden schriftlich festgehalten und den SuS kommuniziert. Folgende Formen der Lernevalution sind geplant: Grundsätzlich sind für mich als Lehrperson die formativen Funktionen von Bedeutung. 7 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Ich werde die SuS durch den Arbeitsprozess begleiten und mir zu jedem SuS Notizen machen, um ihnen regelmässig Rückmeldung zu ihrer Arbeit und zu ihrem Lernfortschritt zu geben. Im Rahmen der Selbstbeurteilung der SuS, werden sie anhand von gezielten Fragen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Verhalten reflektieren können. Bezug zu Kompetenzen Im Fachbereich Werken können sowohl prozessbezogene als auch inhaltsbezogene Kompetenzen erworben werden. Prozessbezogene Kompetenzen: Kommunizieren: Sich fachadäquat ausdrücken (nicht einen Grill schweissen sondern hartlöten nicht, gib mir mal das Ding sondern eine Schieblehre etc.). Erkenntnisse gewinnen: Im Zentrum steht der individuelle Gestaltungs- und Lösungsweg, bei dem die Schülerinnen und Schüler Gestaltungsmittel und -prinzipien zielgerichtet einzusetzen lernen. Ausserdem geht es um eine fachgerechte Verwendung von Werkstoffen und Werkzeugen und die Sensibilisierung der Auge-Hand Koordination Beurteilen und Bewerten: Die SuS lernen bei der Reflexion, jeweils am Ende der Lektion, ihren Gestaltungs- und Arbeitsprozess nach transparenten Kriterien zu formulieren. Inhaltsbezogene Kompetenzen: Wahrnehmen: Genaues Sehen und Fühlen bei der Bearbeitung des Grills führen zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit dem Objekt und der Bildung einer inneren Beziehung zu seinem Werk. Entscheid für Lehr-Lern-Arrangements Fast alle Materialien und Techniken sind gegeben. Es sind klare Vorgaben gesetzt und das Modell- und/oder plangebundene Arbeiten steht im Zentrum. Trotz dem engen Konstruktionsrahmen sind vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Füsse, Stufen für den Rost, Windschutz, Grillzange, Griffe aus Holz, Grillspiess und Oberflächengestaltung vorhanden. Sehr wichtig für mich ist, dass ich versuchen werde den SuS viel Zeit für ihre Eigenaktivität (Schüleraktivität) zu geben. 8 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Reflexion persönliche Stellungnahme Ich empfand die Planungsphase als sehr spannend. Als erstes musste ich einen Kessel finden der für dieses Projekt geeignet ist, dies war nicht so einfach. Ich wurde bei einer Malerfirma fündig. Immer als ich in Fachgeschäften Informationen oder Material für mein Projekt benötigte, wurde ich als Lehrer sehr freundlich und zuvorkommend behandelt, was mich sehr positiv überraschte. In der Planungsphase musste ich auch einen Prototyp herstellen und testen ob der Kessel und die Farbe der Hitze der Glut standhielten, was zum Glück beim ersten Mal klappte. Wenn ich auf meine Arbeit zurückblicke, komme ich zum Schluss, dass der Bau eines Grills eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe ist. Es benötigt Konzentration und exaktes Arbeiten und es werden viele Techniken eingesetzt. Ich bin aber überzeugt, dass die Umsetzung in der Klasse gut möglich ist. Da ich sehr viel Freude an der Umsetzung hatte und es mir dabei nie langweilig wurde, hoffe ich, dass es auch den Schülern viel Spass, Spannung und Abwechslung bieten wird. Die Arbeit machte mir viel Freude, war bereichernd und ich war stolz als ich mein erstes Würstchen vom Grill nehmen konnte. Umsetzung Im Voraus wollte ich den SuS eigentlich mehr Freiraum für eigene Kreativität und Exploration bieten musste aber feststellen, dass dies nur bedingt bei gewissen Komponenten möglich ist. Beim Hartlöten des Grillrosts wollte ich den SuS die Umsetzung selber überlassen doch merkte ich, dass es relativ anspruchsvoll ist. Ich wollte aber nicht einen fertigen Grillrost zur Verfügung stellen, denn das Hartlöten ist für mich eine wichtige Technik, welche man bei diesem Werkstück gut trainieren kann. Ich überlegte mir, wie ich diesen Prozess vereinfachen kann und erstellte eine Lehre. Ich konstruierte den Grillrost noch einmal und kam zum Schluss, dass das Werkstück, mit der Lehre gut für die SuS umsetzbar ist. Anhang Fotos Verlaufsplanung Projektbeschrieb 9 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Hitzetest Lehre Hartlöten Skizzieren Berechnen 10 Marc Binggeli, Juni 2012 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Oberflächenbehandlung Endprodukt 11 Marc Binggeli, Juni 2012 Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 Marc Binggeli, Juni 2012 Verlaufsplanung Name der/des Studierenden Stufe/Klasse Ort/Schulhaus/Zimmer Marc Binggeli Sek. 2b 8153 Rümlang/Worbiger Datum/Uhrzeit Anz. Schüler/innen Praxis-/Klassenlehrperson 17.04.2013 8 Fach Thematik der Lektion Werken Herstellung eines portablen Grills Lernziele für Schüler/innen Lernziele der/des Studierenden In einem vorgegebenen Rahmen einen persönlichen Grill herstellen, planen können Verschiedene Verfahren der Metallbearbeitung, bohren, biegen, hartlöten, messen, trennen, feilen, verzieren und Gewinde schneiden kennen lernen und mindestens jedes Verfahren einmal selbständig durchführen Werkzeuge und Maschinen kennenlernen und diese sachgerecht und sicher anwenden Erweitertes Ziel: Einen Umkreis berechnen und in regelmässige Stücke teilen können Aufgaben, Ziele und Mitteilungen immer klar ankündigen Die Aufträge nicht nur mündlich sondern auch schriftlich festhalten Sicherstellen, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden Bemerkungen (Klasse, Schüler/innen, besondere Umstände, Vorwissen.), diverses PHZH 2009 · Planungsinstrument Fassung 2.0 Phasen/Ziele Aktivitäten Lehrperson Zeit Teilschritte (Stichwort gem. Lernzielen) Organisieren, Informieren, Aktivieren 10‘ Begrüssung Ablauf und Ziele des Nachmittags, die auf der Wandtafel stehen, erläutern 50‘ Alle SuS konnten vor einer Woche zwischen folgenden Aufträgen auswählen. Was für verschieden Arten von Grills gibt es? Was kann man alles grillen? Wer hat das Grillen erfunden? Was für einen Stellenwert hat das Grillieren in unserer Gesellschaft? Pause 15‘ Lernprozesse begleiten LP koordiniert und ergänzt Aussagen 12 Aktivitäten Schüler/innen Medien Klasse, Gruppen, Einzelne: Aktivität/Soz.form Hilfsmittel aller Art Zuhören Wandtafel Kreide Tragen ihren Auftrag vor der Klasse vor Diverse Didaktische Abschlussarbeit im Modul WE_W200 30 Referat Austausch 15‘ Rost für Kohle 60‘ Rost für Kohle 10‘ Aufräumen 10‘ Reflektieren 2‘ Verabschiedung Referat über die Stahlherstellung/Vorkommen und den Eigenschaften. Den SuS die Unterlagen mit den dazu passenden Fragen, verteilen Kurze Anweisung: Messen Einzeichnen auf Lochblech mit Eisenzirkel Blech zuschneiden, abkanten und runden Schleifen Marc Binggeli, Juni 2012 Zuhören und den Text auf nächste Lektion lesen und die Fragen beantworten Zuhören, fragen Stellen, Notizen machen Ich helfe den SuS individuell LP koordiniert Aufgaben für nächstes Mal nochmals erwähnen und kurzes Feedback über den erlebten Nachmittag geben 13 SuS arbeiten selbständig an ihrem Rost SuS räumen ihren Arbeitsplatz auf, säubern die Maschine, wischen den Boden und versorgen ihre Kisten SuS reflektieren den Nachmittag (Lernzuwachs etc.) Unterlagen Beamer Marc Binggeli Fachdidaktische Abschlussarbeit PHZH, WE 200, MSH Transportabler Grill Projektbeschrieb: Der Grill muss gut transportierbar (leicht, handlich) sowie möglichst vielseitig einsetzbar sein. Er sollte ein sicheres Handling haben, schön aussehen und die Wurst, das Steak, der Fisch oder das Gemüse sollte möglichst gut gelingen. Lehr- und Lernsetting: Sauberer Ablauf kennenlernen: Aufgabenstellung Planung Durchführung Grillplausch Trotz dem engen Konstruktionsrahmen sind vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Form, Grösse, Extras (Füsse, Stufen für den Rost, Windschutz, Grillzange, Griffe aus Holz, Grillspiess etc.) und Gestaltung vorhanden Ich hoffe, die Aussicht einen individuell gestalteten Grill zu besitzen, ist für die Jugendlichen eine grosse Motivation Lernziele: In einem vorgegebenen Rahmen einen persönlichen Grill entwerfen und herstellen Verschiedene Verfahren der Metallbearbeitung, bohren, biegen, hartlöten, messen, trennen, gestalten kennenlernen und anwenden können Planung (Skizze, Modell) erstellen und umsetzen können Exaktes Arbeiten Werkzeuge und Maschinen kennenlernen Umsetzung: 23.03.12 Passende Kessel finden und diese auf ihre Tauglichkeit testen Versuchen einen Rost zu erstellen der für individuelle Grille angepasst werden kann 14