Arbeitsblatt: Geschichte von Wanja

Material-Details

Die Geschichte von "Es klopft bei Wanja in der Nacht" wird in einfachen Sätzen erzählt. Die Geschichte eignet sich für Erstklässler im zweiten Semester zum lesen.
Deutsch
Textverständnis
1. Schuljahr
11 Seiten

Statistik

192686
302
6
07.01.2020

Autor/in

Gabriela Diaz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Es klopft bei Wanja in der Nacht Wanja wohnt in einem kalten Land am Waldesrand. Man sieht die langen Zapfen aus Eis und überall ist es weiss. Seite 1 Da weht ein Sturm in der . Der Wanja ist plötzlich aufgewacht. Er hört es klopfen und steht auf. Da steht ein auf der Fussmatte drauf. Der Hase friert ganz schlimm. Wanja öffnet die und schon ist der Hase drin. Seite 2 Nacht Hase Tür Der Wanja sagt: Komm nur herein. Ich heize gleich im Ofen ein. Der Hase streckt sich behaglich aus. Bald wird es still im kleinen Haus. Auch Wanja deckt sich wieder zu. Gute Nacht und angenehme Ruh. Seite 3 Der Sturm weht heftig. Wieder klopft es kräftig. Wanja hört es klopfen und steht auf. Da steht ein Fuchs auf der Fussmatte drauf. Der Fuchs knurrt: Erfroren ist mein Zeh. Lass mich bei dir verschnaufen. Der Hase schreit: Nein, oh nein Lass bloss den Fuchs hier nicht herein! Seite 4 Der Hase fürchtet um sein Leben. Doch der Fuchs will sein Versprechen geben. Lieber Hase, ich werde dich nicht fressen. Ich halte mein Versprechen und werde es nicht vergessen. Der Wanja sagt: Na gut, komm herein. Aber halte dein Versprechen ein. Wanja deckt sich wieder zu: Gute Nacht und angenehme Ruh! Seite 5 Der Sturm weht heftig. Wieder klopft es kräftig. Wanja hört es klopfen und steht auf. Da steht ein Bär auf der Fussmatte drauf. Der Wanja starrt den Bären an. Was mach ich bloss? Mann, Mann. Dem Bären klappern vor Kälte die Zähne. Ich verspreche, ich habe keine schlechten Pläne. Der Wanja sagt: Na gut, komm herein. Aber halte dein Versprechen ein. Wanja deckt sich wieder zu: Gute Nacht und angenehme Ruh! Seite 6 Der Sturm weht heftiger. Der Wind bläst immer kräftiger. Der Sturm reisst die stärksten Bäume aus. Er rüttelt an dem kleinen Haus. Doch drinnen schlafen wohl geborgen Fuchs, Bär und Hase bis zum Morgen. Seite 7 Kaum kommt der Morgen, macht der Hase sich grosse Sorgen. Der Fuchs meint es nicht ehrlich. Er ist und bleibt gefährlich. Wie kann man sich vertragen? Dem knurrt ja schon der Magen. Es ist wohl besser, wenn ich geh. Er hoppelt wieder in den Schnee. Seite 8 Der Fuchs erwacht aus seinem Traum. Er beachtet den Bären kaum. Doch plötzlich fährt ihm auch schon wieder der Schreck in alle Glieder. Hoffentlich sieht der Bär mich nicht. Jetzt ist es Tag und man sieht mich im Sonnenlicht. Und eilig, eh der Bär erwacht, Hat sich der Fuchs davon gemacht. Seite 9 Jetzt schnarcht nur noch der Bär im Haus. Er träumt von Honig und will nicht aus dem Bett raus. Er ist nicht mehr durchgefroren und hat auch warme Ohren. Doch plötzlich sieht der Bär ein Schiessgewehr. Er bekommt grosse Angst und zittert sehr. Verflixt, das ist ein Jägerhaus! Da schleich ich mich schnell hinaus! Er tappt, so leise er vermag, hinaus in einen neuen Tag. Seite 10 Der Wanja wacht auf und schaut umher im Raum. War denn das alles nur ein Traum? Draussen im Schnee sieht er die Spuren von den Tieren. Die waren wirklich hier und gehen jetzt spazieren. Die Geschichte ist wahr und wir haben die Nacht gemeinsam und friedlich in diesem Haus verbracht. Wir hatten es gut, obwohl wir sind verschieden. Wanja ist glücklich und zufrieden. Seite 11