Arbeitsblatt: Zeitalter der Entdeckungen

Material-Details

Lückentext und Aufgaben zum Basiswissen zum Zeitalter der großen geografischen Entdeckungen. Antworten finden die Lernenden auf Lernhelfer.de
Geschichte
Neuzeit
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

192894
399
1
24.01.2020

Autor/in

Walter Pichler
Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lückentext: Suche unter „Lernhelfer diesen Text und schließe die Lücken! Das Zeitalter der großen Entdeckungen Das Zeitalter der großen geografischen Entdeckungen weitete den Blick der Europäer für in Asien, Afrika und Amerika. Es führte nicht nur zur Einbeziehung bisher unbekannter Länder und Regionen in die von Europa aus Mit den Entdeckungen neuer Teile der Erde vor allem durch Spanier und Portugiesen wird auch das Kolonialzeitalter eingeläutet, eine Epoche der Unterdrückung, Ausbeutung und Ausrottung von Völkern durch Die großen geografischen Entdeckungen sind untrennbar mit den Namen großer Entdeckungsreisender und Seefahrer wie MARCO POLO, CHRISTOPH KOLUMBUS und verbunden. Die Zeit der Renaissance, das 15. und 16. Jh., wird auch als Zeitalter der Entdeckungen bezeichnet: CHRISTOPH KOLUMBUS entdeckte Amerika. VASCO DA GAMA fand den Seeweg nach Indien. Der Portugiese landete mehr irrtümlich an der südamerikanischen Küste des heutigen Brasilien. FERNANDO MAGELLAN und nach ihm der Engländer FRANCIS DRAKE umsegelten die Erde. Das bedeutet nicht, dass es in anderen Zeitaltern keine bemerkenswerten Entdeckungen gegeben hat. So erreichten die norwegischen Wikinger bereits im Jahre die amerikanische Küste, und MARCO POLO reiste schon im 13. Jh. nach China und Alle diese bedeutenden Entdeckungsreisenden des Mittelalters haben dazu beigetragen, das geografische Weltbild vor allem der Europäer zu erweitern und von Fehlern und Irrtümern zu befreien. Das Zeitalter der Entdeckungen Die Entdeckungen führten nicht nur zu einem neuen Bild von der Erde und ihren Kulturen, sondern auch zur Einbeziehung bisher unbekannter Regionen und Länder in eine von Europa aus entstehende frühkapitalistische Weltwirtschaft. Die europäischen Herrscher und Kaufleute versprachen sich von den Entdeckungsreisen einen mit den reichen Länder Mittel- und Ostasiens. Andererseits erhofften sie sich, vor allem Spanien und Portugal, durch Ausdehnung ihrer Machtbereiche auf die außereuropäische Welt politische und militärische Vorteile. Neben diesen Motiven waren es auch zunächst der Kreuzzugsgedanke und später der christliche Missionierungseifer, die zur Erschließung neuer Teile der Erde anspornten. Untrennbar verbunden ist die Geschichte der Entdeckungen auch mit der Unterwerfung, Unterdrückung und brutalen der entdeckten Länder und Völker beispielsweise Afrikas und Amerikas. Sklavenhandel und die Ausrottung ganzer Völker durch die Europäer sind Erscheinungen eines der blutigsten Kapitel der Menschheitsgeschichte, des Kolonialzeitalters. Die Kolonialzeit begann für viele Völker Asiens, Afrikas und Amerikas unmittelbar mit und war erst um 1960 vollständig beendet. Überlege: 1. Was änderte sich durch die geographischen Entdeckungen für die europäischen Großmächte? 2. Was änderte sich für die Menschen in den entdeckten Teilen der Welt? 3. Die Menschen in den durch Europäer neu erschlossenen Gebieten fühlten sich nicht „entdeckt? Dieser Begriff ist nur aus europäischer Perspektive sinnvoll. Welchen anderen Begriff verwendeten/ verwenden vielleicht die Einheimischen vor Ort? 4. Wie schlugen sich die Entdeckungen/Eroberungen durch die Europäer sprachlich nieder?