Arbeitsblatt: Halloweenquiz

Material-Details

Die Schüler lesen einen Text über Halloween und lösen ein Quiz dazu.
Lebenskunde
Feste / Traditionen
4. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

193027
215
5
23.01.2020

Autor/in

Kotomi Bisang-Mori
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Halloween Halloween ist ein sehr altes Fest und wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert. Das ist der Abend vor dem 1. November, also vor Allerheiligen. Der Name „Halloween kommt aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für „All Hallows‘ Evening. Übersetzt bedeutet das: „der Abend vor Allerheiligen. Eigentlich kommt Halloween aus Irland, also aus Europa. Dort feierten die Einwohner Irlands, die Kelten, schon vor vielen hundert Jahren dieses Fest. Sie glaubten, dass am Abend des 31. Oktobers die Toten auf die Erde zurückkehrten, um den Lebenden Streiche zu spielen. Deswegen sind die meisten Halloweenkostüme gruselig. Die Kelten hofften, dass die Toten dann an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen. Wie feiert man Halloween? Bisher war das Gruselfest vor allem in den USA sehr beliebt. Inzwischen feiern auch viele Menschen in Deutschland Halloween. Besonders Kindern macht es Spaß, sich als Hexen und Geister zu verkleiden und andere zu erschrecken. Sie gehen dann abends von Haustüre zu Haustüre und klingeln. Wenn jemand aufmacht, rufen sie „Süßes, sonst gibts Saures!. Meistens bekommen die Kinder dann Süßigkeiten. Wenn sie nichts bekommen, spielen sie demjenigen einen kleinen Streich. Besonders beliebt ist auch die Kürbislaterne, die oft schon an den Tagen vor Halloween hergestellt wird. Dazu höhlt man einen Kürbis aus und schnitzt ein Gesicht hinein. Dann legt man eine Kerze in den Kürbis und kann ihn in den Garten oder auf einen Balkon stellen. Damit man das ausgehöhlte Fruchtfleisch nicht wegwerfen muss, kann man daraus eine Kürbissuppe kochen. Ein alter Brauch der Kelten Seit über zweitausend Jahren gibt es schon Halloween. Die Kelten, die in England, Irland und Nordfrankreich lebten, feierten an diesem Abend das Ende des Sommers und der Erntezeit. Für sie begann am 1. November des neue Jahr. Die Kelten glaubten, dass an diesem Abend Hexen, Geister und Dämonen die Erde besuchen und das die Seelen Verstorbener zurück kommen und wieder ihre alten Häuser besetzen. Auch sie zogen damals schon verkleidet, als Gestalten der Unterwelt durch die Straßen. Mit Fackel und ganz viel Lärm versuchten sie zu verhindern, dass die bösen Geister auf die Erde kommen. Die Legende von Jack OLantern Den ausgehöhlten Kürbis, den wir alle mit Halloween verbinden, nennt man auf Englisch auch „Jack OLantern, was so viel wie „Jack mit seiner Laterne heißt. Dieser Begriff geht auf eine alte irische Legende zurück: Der Gauner Jack OLantern traf eines Tages den Teufel, der seine Seele holen wollte. Doch Jack dachte sich einen Trick aus, wie er den Teufel überlisten kann: Er bat um eine letzte Henkersmahlzeit, einen Apfel. Diesen sollte der Teufel ihm persönlich von einem Apfelbaum pflücken. Der Teufel erfüllte ihm seinen letzten Wunsch und stieg persönlich auf einen Apfelbaum, um den Apfel zu pflücken. Da zog Jack schnell sein Messer und ritzte ein Kreuz in die Rinde des Baumstammes. Da sich der Teufel vor dem Kreuz fürchtete, war der Teufel auf dem Baum gefangen. Um wieder von dem Baum zu kommen, handelte der Teufel mit Jack ein Geschäft aus. So kam es, dass der Teufel Jacks Seele bis auf alle Ewigkeiten in Ruhe ließ. Als Jack später starb, stand er vor den Himmelstoren. Weil er in seinem Leben aber viel Schlechtes getan hatte, wollte man ihn dort nicht aufnehmen. Da er aber auch mit dem Teufel eine Abmachung hatte, dass dieser für immer seine Seele in Ruhe ließ, wurde er ins Niemandsland zwischen Himmel und Hölle geschickt. Dort war es sehr kalt und finster. Deshalb gab man ihm aus der Hölle ein glühendes Stück Kohle mit. Diese steckte sich Jack in einen ausgehöhlten Kürbis, den er zur Wegzehrung mitgenommen hatte. Seitdem streift Jack mit seiner Kürbislaterne über die dunklen Pfade des Niemandslandes!