Arbeitsblatt: der Mond

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Der Mond, Mondphasen, Ebbe und Flut, mit Informationen selber suchen ein Galileo Video dazu
Geographie
Anderes Thema
klassenübergreifend
5 Seiten

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10.03.2020

Autor/in

Vera Walter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

der Mond Was ist der Mond? Der Mond ist der hellste Himmelskörper am Nachthimmel. In Vollmondnächten scheint er so hell, dass manche Menschen schlecht schlafen können. Er erscheint so gross wie die Sonne und die Sterne wirken daneben wie kleine Lichtpunkte. Der Mond erhellt die Nacht Doch der Eindruck täuscht: In Wirklichkeit ist der Mond (Durchmesser: 3474 km) nur etwa ein Viertel so gross wie die Erde (12742 km) – und die Sonne (1,39 Millionen km) ist sogar vierhundert Mal grösser. Der Mond erscheint uns nur gleich gross, weil er uns so nahesteht. Auch das helle Licht täuscht: Anders als die Sonne leuchtet der Mond nicht von selbst, sondern wird von der Sonne angestrahlt. Nur weil der Mond uns so nahesteht, kommt auf der Erde genügend Licht an, um uns die Nacht zu erhellen. Selbst Pluto hat einen Mond (Aufnahme des Hubble-Teleskops) Sowohl Monde, die aus den Staubresten entstanden, als auch die eingefangenen Monde sind sehr viel kleiner als ihre Planeten. Wie entstehen die Mondphasen? Der Mond ist schon komisch: ständig ändert er seine Gestalt. Mal ist er rund wie eine Scheibe, mal nur noch eine dünne Sichel – und manchmal sehen wir ihn gar nicht. Warum ist das so? der Mond Wir können nur den Teil des Mondes sehen, der vom Sonnenlicht getroffen wird. Der Mond leuchtet (wie auch die Erde) nicht von selbst. Wir sehen ihn nur, weil er von der Sonne beleuchtet wird. Genauer gesagt können wir nur die Hälfte der Mondkugel sehen, die andere Hälfte bekommt kein Licht ab und bleibt dunkel. Was wir von dieser Hälfte sehen, ändert sich im Laufe eines Monats, während der Mond einmal die Erde umrundet. Wieso gibt es Mondphasen? (4:22) Warum hat der Mond Flecken? Auf der Mondoberfläche gibt es auffällige dunkle Flecken. Was sind diese Flecken wirklich? Die dunklen Flecken sind auch mit blossem Auge gut zu erkennen. Anfangs hielten Wissenschaftler die dunklen Stellen für Meere. Aber spätestens seit dem ersten Besuch auf dem Mond 1969 ist klar: Der Mond ist staubtrocken, die ganze Mondoberfläche besteht aus feinem grauem Pulver. Und die dunklen Flecken sind grosse Tiefebenen, (Tiefebene Tiefland) die einfach mit dunklerem Staub gefüllt sind. Dadurch erscheint der Mond hell und dunkel gefleckt. der Mond Der Krater Daedalus, aufgenommen während der ersten Mondlandung 1969. Die Tiefebenen sind schon fast so alt wie der Mond selbst. In der Frühzeit des Sonnensys schlugen immer wieder grosse Asteroiden auf dem Mond ein und rissen Löcher in die frische Kruste. Dort lief Lava aus dem noch heissen, flüssigen Mondinneren heraus und füllte die Tiefebenen. Lavagestein ist dunkler als das Krustengestein, so erscheinen die Tiefebenen dunkler. Inzwischen schlagen kaum noch grosse Asteroiden auf dem Mond ein, aber immer noch jede Menge kleiner. Da der Mond (anders als die Erde) keine Atmosphäre hat, verglühen sie nicht, sondern treffen die Oberfläche. Ebbe und Flut Wer schon an der Nordsee oder am Atlantik Urlaub gemacht hat, kennt das Problem: Man geht zum Schwimmen an den Strand und das Wasser ist viel weiter entfernt als beim letzten Bad. Der Wasserstand ist gesunken: Es ist Ebbe. Wer jetzt ins Wasser möchte, muss entweder ein Stück weit über feuchten Sand und Schlick laufen oder ein paar Stunden warten, bis die Flut kommt und das Wasser wieder steigt. Ebbe und Flut wechseln sich in einem regelmässigen Rhythmus ab. Diesen Wechsel nennt man Gezeiten. Der Zeitabstand zwischen Ebbe und Flut beträgt etwas mehr als sechs Stunden. Zwischen einer Flut und der nächsten liegen zwölf Stunden und 25 Minuten. Wie stark das Wasser steigt und fällt, hängt von der Küste ab. Woran aber liegt es, dass das Wasser in den Ozeanen hin und her schwappt? Die Lösung steckt in der Anziehungskraft des Mondes. Diese Kraft verursacht zwei riesige Flutberge, unter denen sich die Erde dreht. Beide Flutberge sind ungefähr einen halben Meter hoch. der Mond Ebbe Flut Nicht nur der Mond, auch die Anziehungskraft der Sonne wirkt auf das Wasser. Wenn Sonne und Mond auf einer Linie liegen, dann steigt durch die gemeinsame Anziehungskraft die Flut höher als normal: Es gibt eine „Springflut. Der erste Mensch auf dem Mond 21.07.1969 Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond, als Kommandant der Apollo-11Mission. In 1962 wurde er unter 300 Bewerben für das Astronautenprogramm der USA ausgewählt. Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit. (That one small step for (a) man, one giant leap for mankind.) Diesen historischen Satz sprach Neil Armstrong, als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat. ( Best-of Apollo-50 Jahre Mondlandung -3:41) Edwin Aldrin neben der amerikanischen Fahne Ein Fussabdruck auf dem Mond der Mond Suche die Antworten zu diesen Fragen (iPads): 1. Wie weit ist der Mond von der Erde? 2. Wie ist der innere Aufbau des Mondes? 3. Bilden sich noch immer neue Krater? 4. Warum sehen wir immer nur eine Seite des Mondes? 5. Gab es Vulkane auf dem Mond? 6. Ist es möglich, eine künstliche Atmosphäre auf dem Mond zu schaffen? Galileo: (11.17) 1. 2. 3. 4. 5. 6. Dieses Mädchen träumt von einer Reise zum Mars Wie alt ist Alyssa? Was will sie werden? Wann wird NASA der erste Mensch nach Mars schicken? Wie viele Menschen schicken sie dort? Mit wem lebt Alyssa? Wie viele Schüler gehen in eine Klasse in dieser Privatschule? 7. Wo trainieren sie? 8. Warum dort? 9. Wie kalt kann dort sein? 10. Wie viele Space Camps (Weltall- Lager) hat Alyssa bis jetzt besucht?