Arbeitsblatt: Gedicht (paradox) bearbeiten

Material-Details

Dunkel war`s, der Mond schien helle, die Begriffe Paradoxon und Oxymora werden thematisiert sowie wie verschiedene Reimshemen
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

194439
239
7
13.05.2020

Autor/in

Christine Schürch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Dunkel wars, der Mond schien helle Arbeit mit einem paradoxen Gedicht Arbeitsauftrag 1 Lies oben den Titel des Gedichts. Was fällt dir auf? Was erwartest du von diesem Gedicht? Schreibe deine Erwartungen vor dem Lesen auf die leeren Zeilen. Dunkel war, der Mond schien helle, Schneebedeckt die grüne Flur, Als ein Wagen blitzesschnelle Langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute Schweigend ins Gespräch vertieft, Als ein totgeschossner Hase Auf der Sandbank Schlittschuh lief. Ringsumher herrscht tiefes Schweigen Und mit fürchterlichem Krach Spielen in des Grases Zweigen Zwei Kamele lautlos Schach. Und auf einer roten Bank, Die blau angestrichen war Saß ein blondgelockter Jüngling Mit kohlrabenschwarzem Haar. Oben auf dem Apfelbaume, Der sehr süße Birnen trug, Hing des Frühlings letzte Pflaume Und an Nüssen noch genug. Neben ihm ne alte Schachtel, Zählte kaum erst sechzehn Jahr, Und sie aß ein Butterbrot, Das mit Schmalz bestrichen war. Von der regennassen Straße Wirbelte der Staub empor. Und ein Junge bei der Hitze Mächtig an den Ohren fror. (Christian Morgenstern) Arbeitsauftrag 2 Was ist dir beim Lesen des Gedichtes (Inhalt) aufgefallen? Arbeitsauftrag 3 Lies die folgenden Begriffserklärungen. Oxymora 1 Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe (z. B. bittersüß, Eile mit 2 3 Arbeitsauftrag 4 Wähle eine der vier Abbildungen aus. Was hat das Bild mit Oxymora oder Paradoxe zu tun? Die hier abgedruckte Form von „Dunkel wars, der Mond schien helle von Christa Unzner. Das Buch lebt vor allem von seinen brillanten Illustrationen und greift die Oxymora und die Paradoxe grandios auf. Sie sind skurril, abstrakt und vor allem voller Widersprüche. Arbeitsauftrag 5 Welche Strophen des Gedichtes sind auf dem Bild dargestellt? Erkläre in eigenen Worten. Und beschreibe, was du siehst. 4 Der Reim Der Reim ist im weiteren Sinne eine Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang. Häufig reimen sich Gedichte am Ende der Zeile in einem bestimmten Schema. Dabei verwendet man oft Buchstaben. Die gleichen Buchstaben reimen sich. 1 Paarreim In einem Vierzeiler reimen sich zwei aufeinander folgende Zeilen: a–a–b–b 2 Kreuzreim Die erste Zeile reimt sich mit der dritten und die zweite mit der vierten: a–b–a–b 3 Umrahmender Reim Die erste Zeile reimt sich mit der vierten und die zweite mit der dritten: – – – a. 4 Verschränkter Reim Die erste Zeile reimt sich mit der vierten. Die zweite Zeile mit der fünften und die dritte Zeile mit der sechsten. a–b–c–a–b–c 5 Haufenreim Wenn sich alle Zeilen aufeinander reimen sprechen wir von einem Haufenreim. a–a–a–a Du siehst, ein Gedicht kann ein genaues Reimschema aufweisen. Wenn ein Dichter ein Reimschema gesetzt hat, dann zieht er es oft bis zum Schluss konsequent durch. Dies macht auch die hohe Kunst des Dichtens aus. Arbeitsauftrag 6 Um welchen Reim handelt es sich bei unserem Gedicht „Dunkel wars der Mond schien helle? Arbeitsauftrag 7 Schau dir nun die folgenden Beispiele an. Lies das Gedicht und schreibe zu jedem Buchstaben das passende Schema dazu. C Arbeitsauftrag 8 Lerne nun das Gedicht auswendig! (bis 11. Mai)