Arbeitsblatt: Giessen

Material-Details

Schülerinnen und Schüler lernen verschiedenen Oberflächenstrukturen kennen. In einem zweiten Teil entwerfen die Jugendlichen ein Gefäss, welches eine bestimmte Oberflächenstruktur aufweist. Dreidimensionales Denken und das Thema Design soll Bestandteil der Unterrichtseinheit sein.
Werken / Handarbeit
Ton / Töpfern
7. Schuljahr
13 Seiten

Statistik

194548
280
8
06.06.2020

Autor/in

Sheila Trösch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Oberflächen Betrachte dein Bild, welches du dir ausgesucht hast. 1. Beschreibe die Struktur (Form, Farbe, Strukturen, Regelmässigkeiten). Verwende dazu möglichst viele Adjektive (wie ist es): 2. Bist du schon einmal dieser Struktur begegnet? Wenn ja, wo? Wenn nein, wo könnte diese Struktur vorkommen? Oberflächen Betrachte dein Bild, welches du dir ausgesucht hast. 1. Beschreibe die Struktur (Form, Farbe, Strukturen, Regelmässigkeiten). Verwende dazu möglichst viele Adjektive (wie ist es): 1. Bist du schon einmal dieser Struktur begegnet? Wenn ja, wo? Wenn nein, wo könnte diese Struktur vorkommen? Geschichte des Kunstgiessens In Mitteleuropa begann die Kupferzeit um 4300 v.Chr. und dauerte bis ca. 2200 v.Chr.; sie markiert den Übergang zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit. Mit dem Anlegen von Siedlungen und mit Beginn der Haustierhaltung und des Pflanzenbaus entstand Bedarf an häuslichem Gerät, Werkzeugen, Schmuck und religiösen Artefakten. Gleichzeitig wuchs die Gelegenheit zum Experimentieren mit regionalen Bodenschätzen. Auf frühen Handelswegen wurden Rohstoffe und Waren, aber auch technische Kenntnisse verbreitet. Schon um 4000 v.Chr. beweisen Ohrringe, Haarspangen und Nadeln vielerorts eine fortgeschrittene Kenntnis der Kupferverarbeitung. Gemeinhin wird angenommen, dass sich der Bronzeguss seit 2500 v.Chr. von Mesopotamien aus auf Kreta, in Ägypten und Kaukasien verbreitete. Auf der Iberischen Halbinsel entstand eine KupferIndustrie, und es begann der Export von zypriotischem Kupfer. Bereits zur Zeitenwende erreichte die Technik des Metallgusses weitgehend ihren heutigen Stand. Im 19. Jahrhundert wurde die Technik des Giessens durch Mechanisierung und Industrialisierung grundlegend verbessert. Mit modernsten Werkstoffen und hochtechnisierten Verfahren werden heute Präzisionsgüsse in allen Bereichen des Formenbaus gefertigt.1 1 Ein- und Übergiessen In einem ersten Schritt werden wir gegossenes Papier herstellen. Suche dir ein Objekt mit einer Oberflächenstruktur welche du spannend findest. Diese Oberfläche kannst du selber zusammenstellen oder du suchst dir etwas aus der Natur. Durch das Ein- oder Übergiessens der Papier-Giessmasse (Pulpe) soll die Struktur dann auf der neuen Papierform sichtbar sein. Zubereitung der Papier-Giessmasse (Pulpe) Zeitungspapier oder Eierkartons in 2 cm grosse Stücke reissen. Mit reichlich heissem Wasser übergiessen. Dieses fördert den Zerfall des Faserverbundes. Am Vortag eingeweichte Papierschnipsel zerfallen noch besser. In kleinen Portionen mit viel Beigabe von Wasser zu feinster sämiger Pulpe mixen. Im Vergleich zum herkömmlichen Papiermaché wird zum Giessen eine recht flüssige Masse gebraucht. Trennmittel Damit die Papier-Giessmasse nicht an der Oberfläche der Form kleben bleibt, braucht man ein Trennmittel. Dazu eignen sich natürliche Öle. Einfärben Mit farbbedruckten Zeitungen, Papierservietten, Seidenpapieren, Couachefarben oder Pigmenten kann der Papierstoff eingefärbt werden. Es können verschiedenfarbige Schichten in- oder übereinander gegossen werden. Trocknen Am besten lässt man das gegossene bei gleichmässiger Temperatur trocken. Am besten eignet sich ein warmer Ort, eine Lüftungskammer, Sonnen- oder Heizkörperwärme. Nachbearbeitung Grob gegossene Teile können wie Holz bearbeitet werden. Sägen, schleifen, bemalen, lackieren. Gipsgiessen Auftrag Du hast bis jetzt verschiedene Oberflächenstrukturen kennen gelernt und mit dem Papier-Giessmasse bereits gesehen, wie gut sich eine Oberfläche (Struktur) übertragen lässt. A: In einem nächsten Schritt, stellst du ein Gefäss her, welchem du eine bestimmte Oberfläche gibst. Überlege dir, welche Oberflächenstruktur du gerne erreichen willst. Zeichne diese Struktur in das Rechteck: B: Nun geht es darum, dass du dich für eine bestimmte Form des Gefässes entscheidest. Mache dazu mindestens 3 unterschiedliche Skizzen von Formen. C: Positivform Mit Hilfe von verschiedenen Werkstoffen (Karton, Plastikbecher, Styropor, WCRollen, Holz, Blätter) stellst du eine Positivform her. Was ist eine Positivform?