Arbeitsblatt: Farbenlehre/Farbkontraste

Material-Details

Einführung (Leitprogramm) in die Farbenlehre. Die 7 Farbkontraste
Bildnerisches Gestalten
Farbe
klassenübergreifend
8 Seiten

Statistik

1954
8930
374
28.08.2007

Autor/in

Serina Reinhart-Heuberger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Farbkreis nach Itten Im zwölfteiligen Farbkreis nach Johannes Itten steht Gelb oben. Das Dreieck in der Mitte ist aus den drei Primärfarben (Grundfarben) Gelb, Blau und Rot gebildet. Die anschließenden Dreiecke, die ein regelmäßiges Sechseck bilden, zeigen die durch Farbmischung erhältlichen Sekundärfarben Grün, Violett und Orange. 1 Bemale die Felder mit allen möglichen Farben, helle, dunkle, Grautöne, Erdfarben, Pastellfarben. Verteile die Farben nach Lust und Laune. 2 Mische oder übermale nun die Farben aus 1 ganz fein mit Weiss. Diese mit Weiss aufgehellten Farben nennt man Pastellfarben. 3 Übermale in den Feldern nebenan die Farben aus 1 ganz fein mit Braun, Schwarz oder anderen dunklen Farben. Die Farben, die so entstehen nennt man Erdfarben (unbunte Farben). 5 Alle Farben, die nicht zu einer dieser Gruppen (2-4) gehören, heissen reine Farben. Bilde eine Reihe (Regenbogen) aus diesen bunten Farben. Beginne links mit Rot, dann folgt Gelb, Grüne, Blau und zum Schluss Violett. Rot Violett 4 Grautöne entstehen, indem Weiss und Schwarz zusammengemischt werden. Male eine solche Graureihe von Schwarz bis Weiss. Verwende dafür nun den Schwarzen Farbstift. Weiss Schwarz 6 In diesen reinen Farben sind auch die drei Primärfarben (Grundfarben) enthalten. Schreibe die drei Farben auf und male die Kästchen aus. 7 Schrittweise bauen wir nun den Farbkreis auf den drei Primärfarben (Rot, Blau Gelb) auf. Diese drei Primärfarben sind auf den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet. 8 Die drei Sekundärfarben (Zweitfarben) Orange, Violett und Grün liegen in der Mitte zwischen je zwei Primärfarben. Je eine Primärfarbe und eine Sekundärfarbe liegen einander gegenüber. 9 Je zwischen einer Primärfarbe und einer Sekundärfarbe werden nun sechs weitere Farben eingefügt, die jeweils eine Mischung der beiden sind. So entsteht ein 12-teiliger Farbkreis. Die 7 Farbkontraste 1 Der Komplementärkontrast 2 Der Farb-an-sich-Kontrast Auf dem Farbkreis genau gegenüberliegende Farben nennt man Komplementärfarben (Gegenfarben). Wenn man diese zwei Farben mit einander mischt neutralisieren sie sich zu einem unbunten Grau. Diese Farben bilden Einen maximalen Farbkontrast. Der Farb-an-sich-Kontrast ist der Unterschied zweier Farben auf dem Farbkreis. Je weiter die Farben von einander entfernt liegen, desto grösser ist der Farb-ansich-Kontrast. Liegen zwei Farben auf dem Farbkreis nebeneinander, so werden sie sie als Nachbarfarben bezeichnet. 3 Der Hell-Dunkel-Kontrast 4 Der Warm-Kalt-Kontrast Helles und Dunkles spielt in unserem alltäglichen Leben eine entscheidende Rolle. In der Malerei wird dieser Kontrast vor allem auch in der Landschaftsmalerei eingesetzt. Der Farbkreis kann in eine wärmere und in eine kältere Seite eingeteilt werden. helle Farben dunkle Farben kalt warm In Extremfällen können warme beziehungsweise kalte Farben eine entsprechende Veränderung in der Empfindung von Raumtemperaturen bewirken. Ein mit warmen Farben ausgestatteter Raum wird um einige Temperatur-Grade wärmer empfunden als ein kaltfarbiger. Warme Farben wirken näher, kalte Farben entfernter. { { { { 5 Der Mengenkontrast Eine Farbe kann durch die Veränderung ihres Mengenverhältnisses zu anderen Farben auch in ihrem Aussehen verändert werden. Die Grösse der Farbflecken beeinflusst die Erscheinung der Farbtöne. 6 Der Qualitätskontrast 7 Der Simultankontrast Der Qualitätskontrast ist der Unterschied zwischen leuchtender und trüber Farbe. Der maximale Kontrast wird zwischen einer unbunten und einer Primärfarbe erreicht. Dieser Kontrast ist die scheinbare Veränderung einer Farbe durch den Einfluss benachbarter Farben. Male die kleinen Quadrate in der Mitte der Umgebungsfelder grau aus. Gelb Blau Rot Grün