Arbeitsblatt: Die Renaissance

Material-Details

Übersicht und Zusammenfassung für Schülerinnen und Schüler
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

195451
97
3
02.11.2020

Autor/in

Fabian Imper
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Renaissance – die wichtigsten Daten Abbildung 1 Zeitstrahl von der Antike bis zur Neuzeit Vom Mittelalter zur Renaissance Im Mittelalter stand die Kirche im Mittelpunkt. Die Macht liegt beim Papst und beim Kaiser. Die Kirche erklärte im Mittelalter alles mit der Bibel. Zur Zeit der Renaissance entdecken die Seefahrer den Handel mit fernen Ländern wie Indien und China. Sie werden reich und erfolgreich und sehen, dass man durch sein eigenes Handeln ein besseres Leben erreichen kann. Sie wollen selber Antworten finden und erfinden neue Ideen, die aber nach dem Vorbild der Antike (Griechen/Römer) kommen. Der Mensch soll wieder im Zentrum sein und nicht die Kirche. Deshalb wollen sie diese Ideen der Antike wiederbeleben (Renaissance Wiedergeburt der Antike). Die Kirche verliert dadurch an Macht. Leonardo Da Vinci Leonardo da Vinci war ein Künstler und Erfinder aus der Toskana, einer Region in Italien. Abbildung 2 Leonardo Da Vinci Als großartiger Zeichner konnte er seine Erfindungen bereits sehr genau darstellen. Er dachte sich Maschinen aus und zeichnete auch Landkarten. Um zu verstehen, wie man den Körper richtig zeichnet, war er an Leichen interessiert. Bekannt wurde er aber vor allem wegen seiner Kunstwerke. Die Mona Lisa ist heute eines der teuersten Gemälde der Welt. Er konnte so malen, dass die Linien wie gehaucht aussahen. Seine Gemälde sehen ein wenig verschwommen aus, wie lebendig. Abbildung 3 berühmtestes Gemälde von Da Vinci: Mona Lisa 1 Der Buchdruck Vor dem Buchdruck war das Verfassen eines Buches eine enorm aufwändige Arbeit. Da meistens nur Mönche Schreiben konnten, war die Bibel oftmals das einzige verfasste Buch. Dies dauerte Monate und bis zu einem Jahr. Ein Buch kostete damals so viel wie ein durchschnittliches Bauernhaus. Der Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg erfand den Druck aus einzelnen Buchstabenstempeln, die man Lettern nannte. Durch Gutenbergs Erfindung konnten Schriften viel schneller und preiswerter verbreitet werden. Die ersten so gedruckten Schriften waren denn auch die Bibel in Deutscher Sprache. Die Kirche hatte im Mittelalter noch einen grossen Einfluss, da die Menschen, da sie nicht lesen konnten, der Kirche blind vertrauten. Die Analphabetenquote lag bei 90%. Er Einfluss der Kirche sank auch dank dem Buchdruck. Somit war er eine der grössten Erfindungen aller Zeiten, weil sich das Denken der Menschen komplett veränderte. Auch sank dadurch die Analphabetenquote. Abbildung 4 Mönche verfassten die Bibel im Mittelalter noch von Hand Abbildung 5 Der Buchdruck als Vorreiter des modernen Druckers 2