Arbeitsblatt: Dossier

Material-Details

Dossier "Honigbiene"
Biologie
Tiere
4. Schuljahr
12 Seiten

Statistik

196426
125
3
16.01.2021

Autor/in

s d
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lernzettel BNT Klasse 6d bis 19.04.2020 Aufgabe Thema Honigbiene: Die Sammelbiene Ein wichtiges Nutztier Der Tanz der Bienen Das Bienenvolk Der Lebensweg einer Arbeiterin Imker, Freunde der Bienen Vom Nektar zum Honig erledigt Bitte alle Texte lesen und alle Aufgaben machen. Bei Fragen bitte eine Mail an: schicken. Die Honigbiene – Die Sammelbiene Sammelbienen verlassen den Bienenstock auf der Suche nach Nahrung. Beim Blütenbesuch bleiben klebrige Pollenkörner im Pelz der Biene haften. Während des Fluges kämmt sie mit den Vorder-beinen den Pollen ab und Stachelapparat schiebt ihn zu den Hinter-beinen. Zwischendurch wird er mit Nektar angefeuchtet. An der Außenseite der Hinterbeine, die auch als Sammelbeine bezeichnet werden, befinden sich die Körbchen. Diese sind von Borsten umgebene Vertiefungen, in denen der Pollen gesammelt und zum Bienenstock transportiert wird. Dort füllen die Bienen die Pollenpakete in die Vorratszellen der Waben. Haben Honigbienen eine Futterquelle entdeckt, informieren sie die anderen Bienen im Stock. Dazu verwenden sie eine Art Zeichensprache, den Bienentanz. Der Tanz findet in der Dunkelheit im dichten Gedränge auf den senkrecht hängenden Waben statt. Bei ihrem Tanz bewegen die Bienen den Hinterleib und „verrechnen den Sonnenstand und die Lage des Bienenstocks und der Futterquelle. Die anderen Bienen ertasten die Bewegungen mit den Fühlern. Auch riecht eine tanzende Biene nach der Futterpflanze und gibt Kostproben aus dem Honigmagen ab. Die Geschwindigkeit des Tanzes enthält Informationen über die Entfernung der Futterquelle. Je geringer die Intensität des Tanzes ist, desto weiter ist die Futterquelle entfernt. Aus: „Erlebnis Biologie, Naturphänomene und Technik S. 220 (Text gekürzt und verändert) 1) Benenne die einzelnen Teile des Körpers einer Biene auf dem Arbeitsblatt. Ordne sie den 3 Körperabschnitten zu. Die Honigbiene – Die Sammelbiene 1) Ergänze die fehlenden Begriffe in den Texten und verbinde die Kästen mit den richtigen Körperteilen. Giftstachel, Fühler, Flügel, Hinterbeine, Haare, Honigmagen, Rüssel, Gehirn, Zunge, Facettenaugen, Körbchen Aus: Die Honigbiene; ima agrar e.V. Die Honigbiene – ein wichtiges Nutztier 1) 2) Lies den Text über die Honigbiene. Schreibe die folgenden Aufgaben ab und erledige sie. a) Nenne drei Merkmale, die die Honigbiene als Insekt kennzeichnen. b) Suche nach einer Erklärung, weshalb die Olympioniken der Antike vor den Wettkämpfen Honigwasser tranken. c)ein nasser Frühling wirkt sich meist negativ auf die Obsternte aus. Begründe. d) erläutere weshalb es beim Bienensterben um mehr als nur den Verlust des Honigs geht. Aus: Fachwerk Naturwissenschaften, Cornelsen-Verlag Die Honigbiene – Der Tanz der Bienen 1. Der Rundtanz Ist die Futterquelle nahe beim Bienenstock (bis 100m), so tanzen die Bienen den Rundtanz. Er wird immer gleich schnell und immer in der gleichen Richtung getanzt. Beim Tanzen werden Futterproben verteilt, um das Auffinden der Futterquelle zu erleichtern. 2. Der Schwänzeltanz Liegt eine Futterquelle weit entfernt, vermittelt die Biene die Richtung und die Entfernung durch den Schwänzeltanz. Dieser wird im dunklen Stock ausgeführt. Liegt die Futterquelle in Richtung Sonne, so verläuft die Schwänzelstrecke auf der Wabe senkrecht nach oben. Tanzt die Biene in einem Winkel von 80 nach rechts oben, so ist die Futterquelle 80 rechts von der Sonne. Verändert sich der Sonnenstand, so ändert sich auch die Tanzrichtung. Je weniger die Biene schwänzelt, desto weiter ist die Futterquelle vom Stock entfernt. 100m Entfernung entspricht 10 Schwänzelläufen, bei 200m Entfernung sind es nur noch 8 Schwänzelläufe. Die Honigbiene – Der Tanz der Bienen Wenn eine Sammelbiene eine gute Nahrungsquelle gefunden hat, informiert sie die anderen durch . Eine sehr nahe Nahrungsquelle (bis ca. 100m) wird durch einen angezeigt. Liegt eine Nahrungsquelle weit entfernt, kann die Biene sowohl die Richtung, als auch die ungefähre Entfernung durch den vermitteln. Die Tänze werden im Bienenstock auf den Waben durchgeführt, also in der Senkrechten. Die der Futterquelle wird durch die Richtung der Schwänzelstrecke angezeigt. Je die Biene tanzt, um so ist die Futterquelle. Bilder u.a. aus: „Erlebnis Biologie, Naturphänomene und Technik S. 221 Die Honigbiene – Das Bienenvolk 1) 2) Bestimme die Bienenwesen in der linken Spalte. Informiere dich über die Mitglieder des Bienenstaates und fülle die Tabelle aus. Beschreibung Größe: Flügel: Entwicklung: Anzahl: Geschlecht: Aufgaben im Bienenstock: a) Beschreibung Mundwerkzeuge: Stachel: Entwicklung: Anzahl: Geschlecht: Aufgaben im Bienenstock: b) Beschreibung Größe: Beine: Flügel: Entwicklung: Anzahl: Geschlecht: Aufgaben im Bienenstock: c) Aus „PRISMA Biologie, Naturphänomene und Technik differenzierende Ausgabe, Arbeitsblätter mit CD-ROM, Klettverlag, S. 32 leicht verändert Die Honigbiene – Das Bienenvolk In einem Bienenstock leben im Sommer über 50 000 Honigbienen. Es gibt drei Bienenwesen: die Königin, den Drohn und die Arbeiterin. Im Bienenstock herrscht eine klare Aufgabenverteilung. Die Arbeiterinnen erfüllen während ihres Lebens verschiedene Aufgaben. Honigbienen sind soziale Insekten. Wird ein Bienenvolk zu groß, schwärmt eine Königin mit einem Teil des Volkes aus und sucht sich einen neuen Bienenstock. Eine Königin legt pro Tag ca. 2000 Eier. Sie ist 20mm groß und ihre Flügel sind kürzer als ihr Hinterleib. Aus einer befruchteten Eizelle entwickelt sich innerhalb von 16 Tagen eine Königin. Ihre Made wird mit Gelée Royale gefüttert. Der Drohn ist männlich und ca. 18mm groß. Seine einzige Aufgabe ist die Begattung der Königin. Er entwickelt sich aus einer unbefruchteten Eizelle. Für die Entwicklung braucht er 24 Tage. Drohnen haben keine Mundwerkzeuge und keinen Stachel. In einem Bienenstock gibt es mehrere Hundert von ihnen. Nach der Begattung sterben sie. Die Arbeiterin füttert die Königin und die Drohnen. Eine Arbeiterin entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle. Sie wird ca. 14mm groß und lebt etwa einen Monat. Ihre Beine sind Sammelbeine und behaart, damit Pollen daran kleben bleiben. In einem Bienenstock gibt es bis zu 50 000 Arbeiterinnen. Einige ihrer vielen Aufgaben sind: Pollen sammeln und in Waben füllen, Larven füttern, Stock bei Hitze kühlen. Außerdem sammeln sie Nektar von den Blüten und bestäuben diese gleichzeitig. Durch einen Tanz zeigt die Sammelbiene den anderen Sammelbienen im Stock, wo sie eine gute Futterquelle gefunden hat. Aus PRISMA Biologie, Naturphänomene und Technik, Klettverlag S. 92 (Text verändert) Die Honigbiene – Das Bienenvolk 1) Löse das Quiz und erfahre mehr über das Zusammenleben der fleißigen Insekten. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Wie nennt man die Bienen, die den Stock und das Volk versorgen? Wie heißt die größte Biene eines Volkes? Was macht die Königin und ein Teil des Volkes, wenn das Volk zu groß wird? Wie nennt man die männlichen Bienen? Wie heißen die Menschen, die Bienen halten und pflegen? Wie nennt man das Volk, in dem eine Honigbiene lebt? Zu was entwickeln sich Maden, die mit Gelée Royale gefüttert werden? Wie nennt man den Vorgang, bei dem eine Biene Pollen von einer Blüte zur nächsten überträgt? 9. Welchen Baustoff bilden Bienen für Waben und Zellen? 10. Wie heißt der nahrhafte Blütensaft, den die Biene gerne trinkt? 11. Wie heißt die Körpersprache, mit der die Sammlerinnen im Bienenstock über gute Futterquellen berichten? Aus: Die Honigbiene; ima agrar e.V. Die Honigbiene Lebensweg der Arbeiterin 1) 2) Schneide die Teile des Puzzles aus und klebe sie in der richtigen Reihenfolge auf ein Blatt Papier. Du erhältst so ein Bild vom Lebensweg der Arbeitsbiene im Sommer. Lege auf der Rückseite des Blattes eine Tabelle an, in die du die Aufgaben der Arbeitsbiene einträgst. Verwende die folgenden Begriffe. Ein Begriff kann zweimal vorkommen: Amme, Wächterin, Putzbiene, Sammelbiene, Pollenstampferin und Honigmacherin, Kindermädchen, Orientierungsflüge, Baubiene. Aus „PRISMA Biologie, Naturphänomene und Technik differenzierende Ausgabe, Arbeitsblätter mit CD-ROM, Klettverlag, S.34 Die Honigbiene – Vom Nektar zum Honig 1) Bring die Bildergeschichte in die richtige Reihenfolge. Schau dir dazu die Bilder genau an und lies die dazugehörigen Texte. Schneide sie aus und klebe sie in der richtigen Reihenfolge auf ein neues Blatt. Bei richtiger Reihenfolge verraten dir die Silben, wie viel Honig ein gesundes Bienenvolk im Jahr bringt. Schreibe es auf. Aus: Die Honigbiene; ima agrar e.V. Die Honigbiene – Imker, Freunde der Bienen 1) Lies den Text und unterstreiche die Verben, die beschreiben, was der Imker tut, mir einem grünen Stift und was die Bienen tun mit einem gelben Stift. Der Imker beobachtet seine Bienen das ganze Jahr, ob sie sich gut entwickeln. Im Frühjahr vergrößert er den Bienenstock für den Bau von neuen Waben. Das wachsende Volk teilt er, damit es nicht ungewollt schwärmt. Das neue Volk bringt er dann in einen neuen Stock. Die meisten Bienenstöcke haben einen festen Standort. Manche Imker wandern, um mit ihren Völkern bestimmte Pflanzen zu bestäuben oder Nektar für Sortenhonige zu sammeln. Von Mitte Mai bis Ende Juli erntet der Imker den Honig aus den Waben. Auch das Bienenwachs verarbeitet er. Im Spätsommer bereitet er die starken Völker für den Winter vor: Er verkleinert den Raum des Stockes und füttert die Bienen mit Zuckerlösung als Ausgleich für den entnommenen Honig. Zudem behandelt er seine Völker gegen Krankheiten. Denn bis zum nächsten Frühjahr bleiben die Bienen im Stock. Im Winter repariert und reinigt der Imker seine Geräte. 2) Die folgenden Fotos zeigen einen Imker und eine Imkerin bei ihrer Arbeit. Vervollständige die Beschriftung mit den markierten Verben aus dem Text. Aus: Die Honigbiene; ima agrar e.V.