Arbeitsblatt: Redewendungen

Material-Details

Redewendungen zu verschiedenen Aussagen zuordnen.
Geometrie
Gemischte Themen
5. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

196578
285
2
27.01.2021

Autor/in

Christine Korner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Sprichwörter und Redewendungen A) Welche Textstelle passt zum richtigen Sprichwort? Schreibe die Nummer in das entsprechende Textfeld. 1. Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert. 2. Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. 3. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. 4. Lügen haben kurze Beine. 5. Wer nicht hören will, muss fühlen. 6. Eine Hand wäscht die andere. Die Katze und der Löwe Eine Katze traf auf einen Löwen, welcher auf der Jagd war. Der Löwe freute sich und lachte über seinen Fang, denn die Katze hatte ein verletztes Bein. Doch die Katze hatte ihr verletztes Bein nur vorgetäuscht, sprang dem Löwen an die Kehle und tötete ihn. Nun hatte die Katze Grund, über den Löwen zu lachen. Der Fuchs und die Maus Einmal trafen sich ein Fuchs und eine Maus in einem Wald. Die Maus war ein Händler und wollte dem Fuchs etwas verkaufen. Der Fuchs wünschte sich schon seit langer Zeit eine Uhr und zufälligerweise hatte die Maus eine Uhr. Da wollte der Fuchs die Uhr kaufen und fragte die Maus, was sie dafür wolle. Sie sagte: „Eine gute Tat, mein lieber, eine gute Tat. „Abgemacht, sagte er. Als der Fuchs in seinem Bau war, wollte er die Uhr stellen. Doch da bemerkte er, dass die Uhr nicht echt war und ärgerte sich. Dann rannte er zu der Stelle zurück, wo sie sich getroffen hatten und rief: „Maus, komm raus, Maus komm raus! Da krabbelte sie aus ihrem Häuschen und fragte den Fuchs: „Was ist los? Doch der Fuchs antwortete nicht, sondern fuhr seine Krallen aus, nahm sie in die Hand und zerquetschte sie. Ein 9-jähriger Junge wollte 100g Marroni kaufen. Er wusste, dass sie Fr. 3.50.- kosten und hatte den Betrag in kleinen Münzen zusammengezählt. Als der Junge zahlen wollte und dem Verkäufer das viele Münz in die Hand drückte, meinte dieser: «Ich bin nicht bereit so viel Kleingeld anzunehmen». Der Hase und das Eichhörnchen Ein Hase traf ein Eichhörnchen im Wald und sah ihm zu, wie es Nüsse verbuddelte. Hase: „Wie dumm bist du denn und verbuddelst Nüsse! Eichhörnchen: „Ja, ich brauch das für den Winter, damit ich nicht verhungere. Hase: „So ein Blödsinn, ich habe Besseres zu tun! Nach ein paar Wochen fing es an zu schneien. Das Eichhörnchen machte schon Winterruhe. Der Hase fand nichts mehr zu Essen und musste den ganzen Winter hungern. Der Fuchs und die Maus Ein Fuchs und eine Maus lebten in einem Wald. Eines Tages traf der Fuchs die Maus. Der Fuchs humpelte, weil er sich einen Dorn in die Pfote getreten hatte. Die Maus fragte ihn, was ihn plagte. Der Fuchs sagte, er hätte sich einen Dorn in die Pfote getreten, den er nicht rausbekommen würde. Die Maus aber schaffte dies mit Leichtigkeit. Der Fuchs war sehr dankbar. Am Abend ging die Maus auf Futtersuche. Da kam eine große, fette Katze und wollte die Maus fressen. Doch der Fuchs kam und verscheuchte die Katze. Von da an waren Fuchs und Katze gute Freunde. Es waren einmal zwei Wölfe, die sich um ein Stück Fleisch stritten. Der eine Wolf haute den anderen Wolf mit seiner Tatze. Gleichzeitig rief er: Du Mistkerl, ich bin viel größer als du und deshalb bekomme ich das Stück Fleisch. Aber der andere schlug ihn mindestens doppelt so fest und schrie: Ich bin zwar der kleinere, aber muss noch wachsen und deshalb bekomme ich das Stück. So ging es eine ganze Stunde lang. Aber dann kam ein Fuchs, schnappte sich unbemerkt das Stück Fleisch und rannte damit in seine Höhle. Die Wölfe bemerkten nichts und stritten noch eine halbe Stunde. Als sie dann bemerkt hatten, dass das Stück Fleisch gar nicht mehr da lag, hörten sie auf zu streiten und gingen sprachlos in ihre Reviere zurück. B) Was passt zusammen? 1. Das bringt mich auf die Palme. 2. Das lässt mich völlig kalt. 3. Er hat eine lange Leitung. 4. Wer nichts wagt, gewinnt nicht. 5. Er will immer mit dem Kopf durch die Wand. 6. Ich habe mir den Mund verbrannt. 7. Ohne Fleiss keinen Preis. 8. Mir geht ein Licht auf. 9. Geteilte Freude ist doppelte Freude. 10. Sie tanzt aus der Reihe. a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) Er will immer alles mit Gewalt erreichten. (unüberlegt handeln) Er braucht lange, um etwas zu verstehen. Sie beachtet die Regeln nicht. Ich habe etwas gesagt, was ich lieber nicht sagen sollte. Das interessiert mich nicht. Ich verstehe. Wer nicht bereit ist, etwas zu riskieren, kann nicht gewinnen. Sich an etwas gemeinsam erfreuen ist schöner als alleine; Teilen macht Spass. Wer fleissig ist und sich Mühe gibt, wird dafür belohnt werden. Das regt mich auf. C) Was bedeuten diese Redewendungen? Umkreise die richtige Antwort. 1. In den sauren Apfel beissen a) sehr vorsichtig sein b) im Leben keinen Erfolg haben c) zu einer unangenehmen Handlung gezwungen sein d) die wichtigste Person in einer Gruppe sein 2. Jemanden mit offenen Armen empfangen a) einen freundlichen Empfang bereiten b) Hilfe anbieten c) eine kluge Entscheidung fällen d) vorsichtig sein 3. Mit einem blauen Auge davonkommen a) eine verbotene Handlung machen b) nur leichten Schaden nehmen c) im Leben keinen Erfolg haben d) eine kluge Entscheidung treffen 4. Jemandem goldene Berge versprechen a) mit jemandem sehr vorsichtig umgehen b) jemandem einen freundlichen Empfang bereiten c) jemandem etwas mit gleicher Härte zurückgeben d) jemandem grosse Versprechungen machen, aber nicht einhalten 5. Dunkle Geschäfte machen a) zu einer unangenehmen Handlung gezwungen sein b) Hilfe anbieten c) etwas überall weitererzählen d) eine verbotene Handlung begehen 6. Etwas an die grosse Glocke hängen a) sehr laut sprechen b) schlechte Laune haben c) ein bestimmtes Geschehen überall weitererzählen d) sich keine unnötigen Sorgen machen 7. Sich keine grauen Haare wachsen lassen a) im Leben keinen Erfolg haben b) sich keine unnötigen Sorgen machen c) jemandem die Wahrheit sagen d) grossen Schaden nehmen 8. Auf keinen grünen Zweig kommen a) eine verbotene Handlung machen b) keinen Erfolg haben c) zu einer unangenehmen Handlung gezwungen sein d) immer das Schlechteste denken 9. Jemanden wie ein rohes Ei behandeln a) mit jemandem sehr vorsichtig umgehen b) jemandem ein Versprechen machen c) jemandem etwas Schönes zu essen kochen d) mit jemandem böse sein D) Erkläre diese Redewendungen in eigenen Worten. Tauscht euch zu zweit aus. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Lügen haben kurze Beine. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Ohne Fleiss kein Preis.