Arbeitsblatt: Geschichte des Christofferus in 3 Teilen

Material-Details

AB 1 Punkte setzen AB2 Theater spielen AB3 Ende der Geschichte
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
3. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

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165
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03.02.2021

Autor/in

Mirjam Schranz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

CHRISTOFFERUS Auf der Suche Es war einmal ein Riese, der hatte so starke Kraft, dass er mit einer Hand einen Tannenbaum ausreissen konnte Sein Name war Offerus Schon bei vielen Bauern hatte er Arbeit verrichtet; aber an keinem Ort blieb er lange, denn immer wieder war die Arbeit bald getan und ihm wurde langweilig Da sprach er bei sich: „Ich will den mächtigsten Herrn auf der Welt suchen, und dem will ich dienen, der kann gewiss meine ganze Kraft brauchen Also reiste Offerus von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, überall fragte er nach dem mächtigsten Herrn Schliesslich kam er an einen Königshof Alle haben ihm gesagt, dieser König sei der mächtigste weit und breit Offerus bot dem König seine Kraft an Und der König dachte: „Diesen Riesen kann ich gut in meinem Kriegsheer gebrauchen, mit ihm werde ich jede Schlacht gewinnen! Und es war so, wie der König dachte Mit Offerus an der Spitze gewann das Kriegsheer alle Schlachten und im Schloss wurde ein riesiges Fest gefeiert Offerus sass neben dem König Alles war schön und gemütlich Aber da sang der Musiker des Königs ein Lied, worin der Name Teufel stand Da zeichnete der König mit seinem Finger schnell ein Kreuz über seine Stirn Offerus fragte: „Weshalb mein König, zeichnest du ein Kreuz über deine Stirn „Das mache ich immer, wenn der Name des Teufels an mein Ohr kommt Seine Macht ist gross in dieser Welt, sagte der König Offerus sprach: „Ja ist seine Macht denn grösser als deine „Ich regiere über ein ganzes Land, der Teufel aber hat Macht in der ganzen Welt „Wenn einer noch mächtiger ist als der Schlosskönig, dann will ich fort und ihn suchen Dem mächtigsten König will ich dienen Und so zog Offerus noch am nächsten Tag fort, um den Teufel zu suchen CHRISTOFFERUS Auf der Suche (Lösungsblatt) Es war einmal ein Riese, der hatte so starke Kraft, dass er mit einer Hand einen Tannenbaum ausreissen konnte. Sein Name war Offerus. Schon bei vielen Bauern hatte er Arbeit verrichtet; aber an keinem Ort blieb er lange, denn immer wieder war die Arbeit bald getan und ihm wurde langweilig. Da sprach er bei sich: „Ich will den mächtigsten Herrn auf der Welt suchen, und dem will ich dienen, der kann gewiss meine ganze Kraft brauchen. Also reiste Offerus von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, überall fragte er nach dem mächtigsten Herrn. Schliesslich kam er an einen Königshof. Alle haben ihm gesagt, dieser König sei der mächtigste weit und breit. Offerus bot dem König seine Kraft an. Und der König dachte: „Diesen Riesen kann ich gut in meinem Kriegsheer gebrauchen. Mit ihm werde ich jede Schlacht gewinnen! Und es war so, wie der König dachte. Mit Offerus an der Spitze gewann das Kriegsheer alle Schlachten und im Schloss wurde ein riesiges Fest gefeiert. Offerus sass neben dem König. Alles war schön und gemütlich. Aber da sang der Musiker des Königs ein Lied, worin der Name Teufel stand. Da zeichnete der König mit seinem Finger schnell ein Kreuz über seine Stirn. Offerus fragte: „Weshalb mein König, zeichnest du ein Kreuz über deine Stirn? „Das mache ich immer, wenn der Name des Teufels an mein Ohr kommt. Seine Macht ist gross in dieser Welt!, sagte der König. Offerus sprach: „Ja ist seine Macht denn grösser als deine? „Ich regiere über ein ganzes Land, der Teufel aber hat Macht in der ganzen Welt! „Wenn einer noch mächtiger ist als der Schlosskönig, dann will ich fort und ihn suchen. Dem mächtigsten König will ich dienen! Und so zog Offerus noch am nächsten Tag fort, um den Teufel zu suchen.