Arbeitsblatt: Arbeitsblatt Hinduismus

Material-Details

Zusammenfassung Hinduismus (wie leben Hindus, wie praktizieren sie ihre Religion, wichtigste Götter)
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

196898
26
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17.02.2021

Autor/in

Corinne Steiner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Hinduismus Die Hindus haben mehr als 3 Millionen Götter. Es ist somit keine einheitliche Religion, sie haben keinen einen Gott, keinen einen Prophet, Erlöser oder Religionsgründer. Die Hauptgötter: Shiva Vishnu Brahma Krishna Ganesha Der Schutzgott, der Zerstörer. Der Erhalter, Gott der Güte. Der Schöpfer. Der Überwinder von Hindernissen. Mit Dreizack und Sanduhrtromm el. Mondsichel auf dem Kopf. Mit Wurfscheibe, Schneckenhor n, Keule Mit 4 Gesichtern, 4 Armen, mit Gebetskranz und der heiligen Schrift der Hindus. Oft auf Lotusblüte. Gott der Liebe. Befreit von Sünden und Schmerzen. Überkreuzte Beine. Der Hirte mit Flöte. (Mit der Flöte, also dem Atem Gottes wird den Menschen Leben eingehaucht). Kugeliger Bauch, Elefantenkopf, nur 1 Stosszahn, riesige Ohren, sein Reittier: eine Maus, Der Hinduismus ist die älteste Weltreligion. Viele Inder sind Hindus. Die Hindus glauben an Wiedergeburt, gutes schlechtes Karma, ans Nirwana. Die Hindus tragen einen Punkt auf der Stirn. Dies ist ein Zeichen ihres Glaubens. Die Hindus gehen oft in den Tempel beten, oft z.B. rasch zwischendurch, auf dem Weg zum Einkauf. Um den Göttern zu gefallen, opfert man Früchte, bringt Blumengirlanden. Man lässt Glocken erklingen, musiziert, singt, zündet Öllampen an, wäscht die Gottesstatuen (mit Wasser, Milch, Joghurt, Honig, ) Gebetet wird mit den Händen vor dem Gesicht. Vor den Tempeln stehen Feuerschalen (man möchte den göttlichen Funken in sich aufnehmen und wedelt darum mit der Hand von der Flamme zu seinem Gesicht). Im Tempel trifft man auch andere Hindus (dies ist wichtig, wenn es um das Thema „arrangierte Ehen geht. Oft entscheiden die Eltern, wen ihre Kinder heiraten sollen. Dies muss jemand aus derselben Kaste, also der gleichen Gesellschaftsschicht sein). Armut ist von Gott gewollt und hat seinen Ursprung in einem früheren Leben (schlechtes Karma). In indischen Familien muss die Frau viel zu Hause arbeiten und die Familie bedienen. Die Frau isst oft erst, wenn die ganze Familie fertig gegessen hat und alles wieder abgeräumt ist. Eine hinduistische Familie hat zu Hause meist einen kleinen Haus-Altar, wo sie ihren Gott anbeten können. Die Kuh ist ein heiliges Tier, sie wird sogar bei den Tempel-Anlagen geduldet. Wenn man eine Kuh füttert, ehrt man den Gott Krishna. Jeder Hindu sollte einmal in seinem Leben zum heiligen Fluss Ganges pilgern und sich dort von seiner Schuld frei waschen. Der Fluss ist aber unglaublich schmutzig, voller Fäkalien, Abfall, Der Hinduismus hat keine einheitliche, heilige Schrift. Die ältesten heiligen Schriften wurden vor ungefähr 3000 Jahren geschrieben und enthalten Erzählungen über Götter, alte Lieder und magische Beschwörungen. Sie heissen Veden und sind etwa 6-mal so umfangreich wie die Bibel. Sadhus – heilige Aussteiger Ein Sadhu fastet, lebt keusch, allein und ohne Familie. Er hat kein zu Hause, kein Besitz und ist immer auf Wanderschaft. Ein Sadhu arbeitet nicht, lehrt nicht, sondern sitzt den ganzen Tag lang beim Tempel. Er betet, meditiert und lebt von dem, was ihm die gläubigen Hindus spenden. Wenn ein gläubiger Hindu ihnen etwas gibt, holt er sich so positives Karma. Es gibt verschiedene Sadhus. Je nachdem, welchen Gott sie verehren, haben sie andere Rituale, andere Kleidung und Farben am Körper. Ein Sadhu möchte durch seine Art zu leben (er verzichtet auf alles) seine Seele erlösen. Er hofft, dass er aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt aussteigen kann. Hinduistische Asketen Ein Asket verzichtet auch auf Genuss und Bequemlichkeit. Manche von ihnen üben sich auch im Ertragen von Schmerzen: auf Dornen liegen, jahrelang ohne Pause stehen, stundenlang sich nicht bewegen, fasten, nicht schlafen, keine Körperpflege, ausdauerndes Sitzen in gleichen Positionen, und so weiter. Damit hoffen sie auch, schneller ins Nirwana zu kommen.