Arbeitsblatt: Die Geschichte der EU

Material-Details

Arbeitsblatt zur Geschichte der EU
Geschichte
Politik
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

19734
905
9
13.05.2008

Autor/in

Josip (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geographie EU und die Schweiz Die Geschichte der Europäischen Union Ein friedliches Europa – die Anfänge der Zusammenarbeit Die Europäische Union wurde mit dem Ziel gegründet, den häufigen und blutigen Kriegen zwischen Nachbarn ein Ende zu bereiten, die ihren Höhepunkt im Zweiten Weltkrieg gefunden hatten. Viele Politiker (Bild: Britischer Premierminister Winston Churchill) äusserten den Wunsch nach einem Europäischen Bund der internationale Probleme auf diplomatischer Ebene löste. Ab 1950 begann die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die Länder Europas wirtschaftlich, politisch und kulturell zu vereinen, um einen dauerhaften Frieden zu gewährleisten und um das gemeinsame kulturelle Erbe Europas zu sichern. Die Gründungsmitglieder waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Im gleichen Jahr wird mit dem Vertrag von Rom die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), der „Gemeinsame Markt, geschaffen. Die „wilden 60er – eine Zeit des Wirtschaftswachstums Der Wirtschaft geht es gut – dazu trägt bei, dass die EU-Länder im Handel miteinander keine Zölle mehr erheben. Auch beschließen sie, die Lebensmittelerzeugung gemeinsam zu kontrollieren, so dass jetzt jeder genug zu essen hat – und bald herrscht sogar ein Überschuss an Agrarerzeugnissen. Eine wachsende Gemeinschaft – die erste Erweiterung Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich treten der Europäischen Union am 1. Januar 1973 bei und bringen die Zahl der Mitgliedstaaten damit auf neun. Der kurze, aber blutige arabisch-israelische Krieg im Oktober 1973 führt zu einer Energiekrise und Wirtschaftsproblemen in Europa, worauf auch die EU reagiert. Der Sturz des SalazarRegimes in Portugal und der Tod von General Franco in Spanien Mitte der 70er Jahre bedeuten das Ende der letzten faschistischen Diktaturen in Europa. Im Rahmen ihrer Regionalpolitik schleust die EU riesige Summen in ärmere Gebiete, um dort Arbeitsplätze zu schaffen und die Infrastruktur zu verbessern. Das Gesicht Europas wandelt sich – Fall der Berliner Mauer 1981 wird Griechenland das zehnte Mitglied der EU; Spanien und Portugal folgen fünf Jahre später. 1986 wird die Einheitliche Europäische Akte unterzeichnet. Dieser Vertrag bildet die Grundlage für ein umfangreiches Sechsjahresprogramm mit dem Ziel, die Probleme des freien Handels über die EU-Binnengrenzen hinweg zu lösen, und führt zur Schaffung des „Binnenmarktes. Am 9. November 1989 kommt es mit dem Fall der Berliner Mauer zu einer größeren politischen Umwälzung. Die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland ist zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder offen, und bald vereinigen sich die beiden Teile wieder zu einem Land, was auch der EU Türen öffnet. Ein Europa ohne Grenzen Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa werden die Europäer zu engeren Nachbarn. 1993 wird der Binnenmarkt durch die „vier Freiheiten vollendet – den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital. Auch sorgen sich die Menschen über den Schutz der Umwelt und machen sich Gedanken Geographie EU und die Schweiz darüber, wie Europa in Sicherheits- und Verteidigungsfragen gemeinsam handeln kann. 1995 treten der EU mit Finnland, Österreich und Schweden drei neue Länder bei. Das Schengener Übereinkommen (benannt nach einem kleinen Dorf in Luxemburg) führt zu einer allmählichen Abschaffung der Passkontrollen an den innereuropäischen Grenzen. Millionen junger Menschen studieren mit Stipendien der EU im Ausland. Mobiltelefone und das Internet setzen sich durch – dies erleichtert die Kommunikation. Ein Jahrzehnt der weiteren Ausdehnung Der Euro wird die neue Währung für zahlreiche Europäer. Am 11. September 2001 werden Flugzeuge gekidnappt und in Gebäude in New York und Washington gelenkt. Dies gibt den Startschuss zum „Krieg gegen den Terror. Die Länder der EU verstärken ihre Zusammenarbeit in der Verbrechensbekämpfung. Mit dem Beitritt von nicht weniger als zehn neuen Ländern zur EU im Jahre 2004 wird die politische Spaltung zwischen Ost- und Westeuropa für überwunden erklärt. Viele Menschen halten die Zeit für eine europäische Verfassung für gekommen, können sich aber nicht darauf einigen, wie diese aussehen sollte. Die Diskussion über die Zukunft Europas geht also weiter. Gründe für die Entstehung der Europäischen Union: Folgen: