Arbeitsblatt: Hinduismus

Material-Details

Religion
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

198329
225
4
27.06.2021

Autor/in

Dushanti Ramesch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Hinduismus Der Hinduismus gehört, wie das Christentum, das Judentum, der Islam und der Buddhismus, zu den Weltreligionen. Die drittgrösste Religion entstand etwa im 2. Jahrtausend vor Christus. Heute gibt es weltweit ungefähr 900 Millionen Anhänger dieser Religion. Die meisten von ihnen, etwa 80 Prozent der Menschen, leben in Indien. Zeichen Om 500 500 Das Symbol des Hinduismus ist das OM Zeichen. Die heilige Silbe «OM» bedeutet so viel wie ALLES. Die drei Laute sind Sinnbild für die drei Lebensstadien. Geburt, Leben und Tod. OM Odem, Hauch, Sonne, Lebenskraft OM; So beginnen alle Gebete Die drei Hauptgötter im Hinduismus Brahma, Vishnu und Shiva werden als die drei Hauptgötter angesehen und sie bilden den ewigen Kreislauf und werden alsTrimurti (Dreieinigkeit) bezeichnet. Nachdem Shiva die Welt zerstört hat, erschafft Brahma sie wieder, die durch Vishnu dann bewahrt wird und der ewige Kreislauf beginnt von vorn. Brahma. Brahma hat die Welt erschaffen Ihn erkennt man an seinen vier Köpfen oder Gesichtern. Sie blicken in alle vier Himmelsrichtungen. Symbol dafür, dass Gott in alle Richtungen schaut. Meistens wird er mit vier Armen dargestellt, die die vier heiligen Schriften des Hinduismus halten. Diese vier Schriften werden als Veden zusammengefasst. 250 361 Vishnu Vishnu gilt als der Welthalter, welcher das Unversum schützt sowie bewahrt. Shiva Er ist einer der mächtigsten und faszinierendsten Gottheiten im Hinduismus. Man nennt ihn Shiva. Er wir als Zerstörer der Welt bezeichnet., nachdem Brahman die Welt erschaffen und Vishnu sie bewahrt hat. Doch Shiva ist nicht nur für den Tod und Zerstörung verantwortlich, sondern auch im positiven Sinn für die Zerstörung des Egos sowie auch für das Loslassen von alten Gewohnheiten und Bindungen. Die Zerstörung wird nicht nur auf einer universellen Ebene gesehen, sondern auch als eine reinigende Kraft auf persönlicher Ebene, wenn uns Problemsituationen die Realität vor Augen führen. 195 259 Lakshmi, Shakthi und Saraswati Die weiblichen Kräfte bilden auch eine Trimurti (Dreieinigkeit) In einzelnen schwierigen Lebenssituationen können die Kräfte der jeweiligen Götter angebetet werden. Hier ein Beispiel: Handelt es sich um Liebe und Kraft werden die Gebete an Shakti gerichtet, die Ehefrau Shivas. Wenn der Wunsch nach Wohlstand besteht, würden die Gebete der Ehefrau Vishnus, nämlich Lakshmi gelten und handelt es sich um Bildung und Wissen, wird die Ehefrau Brahmas, Saraswati angebetet. 590 443 Glaubensinhalt Tod im Hinduismus die Seele lebt weiter Die Hindus glauben an Wiedergeburt. Dabei bestimmt das Karma, als was ein Hindu nach seinem Tod wiedergeboren wird. Zum Karma gehört all das, was ein Hindu in seinem Leben tut. Die guten und bösen Taten entscheiden über die Art der Wiedergeburt. Menschen können in einen besseren Stand oder schlechteren Stand (Kaste) oder sogar als Tier, Pflanze oder Stein wiedergeboren werden. Der Kreislauf der ewigen Wiedergeburt endet nach dem Glauben der Hindus erst, wenn ihre Seele frei ist und ins Nirwana gelangt. Die Befreiung der Seele von der Wiedergeburt heißt im Hinduismus Moksha. Heilige Schrift Hindus haben viele heilige Schriften. Sie sind in zwei Gruppen unterteilt, in die Shruti und in die Smriti. Die Shruti sind Hindus besonders wichtig. Sie enthalten die Botschaften von den Göttern. Dazu gehören auch die ältesten Schriften des Hinduismus, die Veden. In den Smriti erzählen weise Menschen Geschichten über die Götter. Die Bhagavadgita gehört zu den Smriti. Veden sind heilige Schriften der Hindus. Sie enthalten sehr alte Lieder, Gedichte und Geschichten. Hindus glauben, dass ihre Gottheiten sie selbst verfasst haben und ihnen damit ihre Botschaften, Lehren und Weisheiten vermitteln wollen. Die Veden bestehen aus vier Teilen 1. Der Rigveda ist das Buch der Lobpreisung und besteht aus Lobreden an die verschiedenen Götter. 2. Der Samaveda ist das Buch der Melodien. Es enthält Gesänge mit musikalischen Anweisungen. 3. Im Yajurveda sind Bittgebete aus dem Rigveda zusammengefasst 4. Der Atharvaveda widmet sich Zaubersprüchen und magischen Formeln, die für das tagtägliche Leben benötigt werden, beispielsweise für Krankheiten oder Hochzeiten. Bhagavadgita in der „Gita geht es um Falsch und Richtig Die Bhagavadgita ist das sechste und bekannteste Buch des großen indischen Heldengedichts Mahabharata. Das sind die Heiligen Schriften der Hindus über die Götter. Der Name Bhagavadgita bedeutet „Gesang des Erhabenen. Oft wird die Bhagavadgita jedoch nur „Gita genannt. In der Geschichte lernt der Königssohn Arjuna, wie er sich von allen weltlichen Dingen befreien kann. Vielen Hindus ist diese Erzählung noch wichtiger als die Veden, die nach ihrem Glauben zum „ewigen Wort der Götter gehören. Der Held der Bhagavadgita ist Arjuna, der Sohn der Königsfamilie der Pandava. Sein Lehrer ist kein anderer als der große Gott Vishnu. Dieser erscheint ihm in der Gestalt von Krishna. Er erklärt Arjuna den Unterschied zwischen Richtig und Falsch und zeigt ihm damit unterschiedliche Wege zu Gott. Dazu gehört es, sich von allen Dingen der Welt zu befreien. Und dazu gehört es auch, zu erkennen, dass es wichtiger ist, sich gut und uneigennützig zu verhalten, als den Göttern Opfer zu bringen. Heilige Orte Zu den wichtigsten Pilgerorten gehören diese: Den Fluss Ganges nennen Hindus „Mutter Ganga. Er zieht in jedem Jahr Millionen Pilger an. Sie wollen sich mit seinem Wasser von schuldvollen Taten rein waschen. Der Fluss entspringt im Himalaja-Gebirge und fließt von dort aus durch Indien. Laut Überlieferung ist der Ganges vom Himmel herab gekommen. Damit er beim Aufprall auf die Erde nichts zerstört, soll Gott Shiva ihn mit seinem Haarschopf abgefangen und seinen Weg gewiesen haben. Die heiligen Schriften der Hindus erzählen von sieben heiligen Städten am Ganges. Heute gibt es dort sehr viele Städte. Daher ist nicht mehr ganz klar, welche von ihnen damals gemeint waren. Genannt werden meistens Mathura, Dvarka, Ujjain, Ayodhya, Benares, Haridwar und Kanchipuram. Die heiligste Stadt der Hindus heißt Benares oder Varanasi. Sie liegt auch am Ganges und ist die Stadt des Gottes Shiva.