Arbeitsblatt: Passatkreislauf

Material-Details

Mit Texten aus Weltsicht und Zeitreise erstellte ich ein Arbeitsblatt.
Geographie
Anderes Thema
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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128
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23.06.2021

Autor/in

Salome Baumgartner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Passatkreislauf Der tropische Passatkreislauf ist eines der wichtisten Windsysteme unserer Erde. Kennt man ihn, kann man begründen, warum an den Wendekreisen kaum Niederschlag fällt. Aufgrund der ganzjährig starken Sonneneinstrahlung in den Tropen entsteht in der Äquatorregion in Bodennähe ein Tiefdruckgebiet, die innertropiesche Tiefdruckrinne (ITC innertropical current)) In ihr steigen feucht-warme Luftmassen sehr schnell auf und kühlen sich in der Höhe wieder ab. Es entstehen fast täglich Gewitter, die mit Starkregen verbunden sind. Dort wo die Sonne am Zenit steht, nennt man diesen Regen Zenitalregen. Dieser fällt immer nach der Mittagszeit, weil die Verdunstung durch grosse Hitze stark ist. Wenn die Luft nach dem Regen wieder trocken und kühler ist, strömt sie In grosser Höhe nach Norden und Süde. Die Luft kühlt sich immer mehr ab und sinkt im Bereich der Wendekreise wieder zu Boden, weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft. Sowohl am nördlichen als auch am südlichen Wendekreis entsteht in Bodennähe ein Hochdruckgebiet. Unterdiesen Bedingungen (Absinken und Erwärmung der Luft) fällt kein Regen und die Luft ist sehr heiss und trocken. Deshalb befinden sich hier die sogenannten Wendekreiswüsten. In Bodennähe bewegt sich die Luft (Passatwind) aus Norden und Süden kommend in Richtung innertropische Tiefdruckrinne. Die aufeinandertreffende Luft schiesst dort in die Höhe. So schliesst sich der Passatkreislauf. Am 21. Juni steht die Sonne nicht senkrecht über dem Äquator, sondern über dem nördlichen Wendekreis. Der ganze Kreislauf schiebt sich deshalb in den Norden. Am 21. Dezember steht die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis und der Kreislauf schiebt sich nach Süden Siehe Abb. 2) Die Folge ist, dass sich der Zenitalregen in die sogenannt wechselfeuchte Tropen verschiebt. Abb. 2 Zenitalregen