Arbeitsblatt: Weihnachtsgeschichte erfinden

Material-Details

Podcast erstellen mit erfundenen Geschichten
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
klassenübergreifend
3 Seiten

Statistik

199909
49
2
21.11.2021

Autor/in

Chris Zoller
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Podcast/Eine Weihnachtsgeschichte erfinden, erzählen und vertonen! Gruppe/Namen: Aufgabe: Ihr sollt eine Weihnachtsgeschichte erfinden! Folgende Begriffe müssen in der Geschichte vorkommen: Streit, Sinn von Weihnachten, Reichtum, Baumhütte, Schuh, Fenster, Hindernis, „das geht ab, „drauf los tanzen, Sternschnuppe, Grossmutter, best friends Diskutiert in der Gruppe, was euch alles in den Sinn kommt und schreibt einige Stichpunkte auf. Danach sollt ihr eine Geschichte Schreiben. Folgende Anhaltspunkte sollen euch helfen: Was ist der Titel der Geschichte? Wo findet die Geschichte statt? Welche Personen „spielen in der Geschichte mit? Was ist das Problem? Wie wurde das Problem gelöst? Nachdem ihr eure Geschichte fertig geschrieben habt müsst ihr folgendes abmachen: Wer ist der oder die Haupterzähler/-in? Wer übernimmt welche Rolle? (welche Person) Zum Schluss wird die Geschichte aufgenommen und benotet! Hier Habt ihr Platz zum Schreiben! Du musst nicht immer alles haben! Es war einmal ein Jesuskind und seine Familie. Die Cousinen von Jesuskind hatten alle Baumhütten, das hiess, es musste auch eine haben. Es musste immer mehr als die anderen haben. Deswegen hatte es mit allen Kollegen Streit. Eines Abends schaute Jesuskind aus dem Fenster und dachte: Was mache ich falsch, dass alle mit mir streiten? Es dachte und dachte nach, aber es konnte die Frage nicht beantworten. Seine Cousine hatte ein Paar Schuhe gekauft. Jesuskind musste also auch Schuhe kaufen. Es ging zum Vater und fragte:Darf ich Schuhe kaufen? Er sagte erstmal nein. Das Jesuskind schaute zum Vater. Es sagte:Was? Habe ich falsch gehört? Der Vater sagte:Nein, du hast richtig gehört, du darfst keine Schuhe kaufen. Jesuskind war sauer und ging in das Zimmer. Der Vater von Jesuskind wollte ihm die Schuhe als Weihnachtsgeschenk kaufen. Jesuskind dachte nach: Wir haben so viel Reichtum. Ich habe viele Spielzeuge und soviel andere Sachen. Es ist schon fast ein Hindernis, dass ich so viele Sachen habe, weil ich schon fast nicht mehr durchs Zimmer komme. Dann ging es ins Bett und schlief. Am Morgen stand es auf und ging essen, doch es redete nicht mit seinem Vater. Am folgenden Tag war Weihnachten. Der Vater ging zum Schuhekaufen. Er kaufte die teuersten und die schönsten. Er verpackte sie mit schöner Weihnachtsfolie. Am Abend verkleidete sich Vater als Weihnachtsmann und klopfte an Jesuskinds Türe: Hallo Jesuskind, machst du mir die Türe auf? Jesuskind sprang auf und öffnete die Türe. Es sagte: Was hast du mir gebracht? Der Weihnachtsmann sagte: Schau selber, hier ist dein Geschenk. Jesuskind nahm das Geschenk, öffnete es und sah den Schuh. Es sagte danke. Plötzlich begann der Weihnachtsmann zu reden:Junge, du fragst dich jeden Abend, was du falsch machst. Ich sage dir jetzt etwas: Du musst immer alles haben, was andere haben. Das ist nicht gut, Junge. Der Weihnachtsmann ging und Jesuskind sagte zu ihm:Wenn du meinen Vater siehst, sag ihm, ich wisse schon, dass es keine echten Weihnachtsmänner gebe. Alle lachten und das war der Sinn von Weihnachten. Kleine Mautzgi Jetzt hört ihr die Geschichte einer kleinen Maus namens Mautzgi. An einem Heiligen Abend, als es schneite, wurde eine kleine Maus geboren, die eine grosse Tat vollbringen würde. Fünf Jahre nach ihrer Geburt suchte Mautzgi etwas Essbares. Plötzlich hörte sie eine Stimme:,,Mautzgi, bist du das? Mautzgi hatte Angst. Sie hörte wieder, wie die Stimme sagte:,,Ja, wenn du nicht Mautzgi bist, muss es ich dir ja nicht sagen. Plötzlich sah Mautzgi einen Menschen und sie hoffte, dass er sie nicht sah. Doch er streckte die Hand aus und nahm Mautzgi einfach zu sich nach Hause. Zu Hause steckte er Mautzgi in einen Käfig. Mautzgi hörte die Stimme wieder und da kam ihr in den Sinn, dass der Mensch mit ihr sprach. Aber ich verstehe keine Menschensprache, dachte sie. Der Mensch sagte liebevoll:,, Mautzgi, du musst keine Angst haben und falls du es nicht weisst, ich heisse Lussi, sagte das Mädchen. Erstaunt sagte die Maus:,, Wieso kannst du mit mir reden? ,,Das erzähle ich dir. Vor genau 5 Jahren, an Weihnachten, wünschte ich mir eine Maus als Haustier. Doch ich bekam nur einen kleinen Brief. In diesem stand In 5 Jahre wirst du eine Maus finden, die heisst Mautzgi und du musst nur nach ihr rufen. Du musst sie suchen in der Strasse Schuheweg 13. Der Brief war unterschrieben mit Jesuskind. Das Mädchen und die Maus wohnten in einem Baumhaus. Das Mädchen fragte:Gefällt dir die Einrichtung, die ich selber entworfen habe? Natürlich habe ich auch ein Fenster, zwar ein kleines, aber immerhin habe ich eins. Das Mädchen sprach weiter: Ich finde Weihnachten immer wieder das Beste, das es im Jahr gibt, weil dann alle so glücklich sind; auch die, die keine Geschenke bekommen, sind dann glücklich. Doch es gibt auch viele Kinder, die sich um ein Geschenk streiten. Am liebsten hätte ich, dass alle Geschenke bekämen. Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich all den Kindern, die kein Geschenk bekommen, ein Geschenk machen. Die Kinder verstehen auch den Sinn von Weihnachten. Da sagte die Maus:,, Das ist ja traurig. Da sollte jemand etwas dagegen unternehmen. Doch wer könnte das machen? ,, Ja, wir könnten doch etwas unternehmen. Ich weiss auch schon ganz genau was. Hör gut zu: Alle können mitmachen. Man muss nur ein Spielzeug besitzen, welches man nicht mehr braucht. Am Schluss haben wir genügend Geschenke. ,,Ja fangen wir gleich an und so gingen die beiden los. Doch das Schlimmste, was ihnen passieren konnte, traf ein: Niemand brachte einen Gegenstand. Also konnten sie nur eines machen, denn aufgeben wollten sie nicht. Sie gingen zu den reichen Leuten. Als sie alle gefragt hatten, erhielten sie von allen etwas Kleines, auch wenn es keine Spielzeuge waren, zum Beispiel Essenwaren. Die maus und das Mädchen hatten gedacht, dass wenn Leute viele Reichtümer besässen, sie dann geizig wären, doch sie hatten sich getäuscht. Die Sammlung dauerte mehrere Wochen und die beiden mussten auf das nächste Weihnachtsfest warten. Als sie Monate später beim Verteilen der Geschenke die Gesichter der Kinder sahen, waren sie so glücklich wie alle beschenkten Kinder zusammen.