Arbeitsblatt: Sprichwörter Memory

Material-Details

Spielanleitung: Kopierbogen für den eigenen Zuschnitt. Jedem Sprichwort ist auf dem Bogen (Umfang 40 Sprichwörter) die entsprechende Bedeutung zugeordnet. Die Karten möglichst auf farbigem Papier ausdrucken. Sprichwort- und Erläuterungskarten jeweils mit einer anderen Farbe. Die Sprichwörter kommen auf einen Stapel in der Mitte. Die Lösungen werden auf die einzelnen Schüler aufgeteilt. Ein Schüler beginnt und zieht ein Sprichwort vom Stapel und liest es laut vor. Der Schüler, der sich am schnellsten meldet kann eine Erläuterung mit eigenen Worten versuchen oder er hat zufällig die Lösungskarte vor sich liegen. Mit Hilfe der Lösungskarte wird die Erläuterung geprüft. Hat der Schüler eine passende Erläuterung geliefert, darf er ein neues Sprichwort ziehen. Spielvariante 2: Wie beim Memory werden nur die Erläuterungskarten verdeckt und unsortiertauf den Tisch gelegt. Ein Sprichwort wird gezogen und die Schüler haben nacheinander die Möglichkeit die passende Erläuterung aufzudecken. Der Spieler, der die passende Erläuterung aufdeckt erhält die Karte. Bei beiden Varianten gilt: Der Schüler, der die meisten Paare hat gewinnt.
Deutsch
Gemischte Themen
klassenübergreifend
10 Seiten

Statistik

200994
114
5
12.02.2022

Autor/in

Dirk Lammers
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Hochmut kommt vor dem Fall. Wer sich selbst überschätzt, wird scheitern. Allzu große Arroganz führt dazu, dass man sich selbst übernimmt. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nach außen mag es toll aussehen, doch sollten Sie sich nicht davon täuschen lassen. Der erste Schein kann trügerisch sein. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. In Kindern zeigt sich oft nicht nur das Aussehen der Eltern, sondern auch deren Eigenschaften oder Charakterzüge. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nur weil es hin und wieder eine Ausnahme gibt, heißt es nicht, dass eine Regel falsch ist. Aller Anfang ist schwer. Neue und bisher unbekannte Situationen oder das Erlernen einer neuen Fähigkeit: Zu Beginn fällt es besonders schwer. Erst mit der Zeit fallen Dinge leichter. Morgenstund hat Gold im Mund. Frühaufsteher haben mehr vom Tag und in den ersten Stunden des Tages lässt sich besonders gut und erfolgreich arbeiten. Wer rastet, der rostet. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Sowohl körperliche als auch geistige Anstrengung und Bewegung ist notwendig, um fit zu bleiben. Dinge haben nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Der Ton macht die Musik. Nicht nur was gesagt wird, sondern vor allem wie es gesagt wird, entscheidet darüber, wie es beim Gegenüber ankommt. Kindermund tut Wahrheit kund. Während Erwachsene sich zurückhalten oder zu einer Notlüge greifen, sind Kinder direkt und ehrlich. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Eine Hand wäscht die andere. Als Kind lernt man besonders viel – und besonders schnell. Das Sprichwort zielt darauf ab, dass Erwachsene neue Fähigkeiten nur noch schwer erlernen oder dies gar nicht mehr tun. Dies kann zweideutig interpretiert werden: Das Sprichwort wird benutzt, wenn zwei Seiten sich gegenseitig helfen. Etwa Kollegen im Job, die gemeinsam ihre Aufgaben erledigen. Häufiger ist es aber Ausdruck, dass für etwas eine Gegenleistung verlangt wird. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Schluss mit dem Aufschieben von Aufgaben, weil Sie gerade keine Lust haben. Erledigen Sie sofort und heute, was es zu tun gibt. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Ein beliebtes Sprichwort für Unternehmen oder Teams: Wenn an der Spitze schon etwas nicht stimmt, zeigt sich dies auch im Gesamtbild. Viele Köche verderben den Brei. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Unterstützung kann hilfreich sein, doch zu viele verschiedene Ansätze, Meinungen und Hände, die gleichzeitig etwas tun, sorgen nur für Chaos. Bei einem Streit profitieren nicht die Beteiligten, sondern ein Außenstehender. Während die Streithähne mit ihrem Konflikt beschäftigt sind, ziehen andere einenNutzen aus der Situation. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Kleider machen Leute. Die kurze Bedeutung: Manchmal sollte man besser den Mund halten. Nicht alles, was man sagen kann, sollte man auch sagen. Andere reinlegen und versuchen, ihnen zu schaden, geht nach hinten los. Das Sprichwort geht zurück auf die Zeit, als Tauben oder eben Spatzen Teil der Ernährung waren. Es bedeutet, sich auch mit etwas kleinem zufrieden geben zu können. Wie ein Mensch auf andere wirkt, wird maßgeblich von seinem Outfit und dem äußeren Erscheinungsbild geprägt. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht nur einen Weg zur Lösung einer Aufgabe oder eines Problems. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Freuen Sie sich nicht zu früh, solange ein Ergebnis noch nicht endgültig und unumstößlich feststeht. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Kleinvieh macht auch Mist. Wer etwas geschenkt bekommt, sollte nicht nach dem Wert fragen oder sich gar darüber beklagen. Stattdessen ist Freude angesagt, auch wenn es nur eine kleine Geste ist. Eine Kleinigkeit wird ignoriert, als unwichtig oder selbstverständlich erachtet – in der Masse machen diese kleinen Dinge aber eine große Summe aus. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Andere Länder, andere Sitten. Die Katze lässt das Mausen nicht. Da liegt der Hund begraben. Vorwürfe zu machen ist leicht, doch sollten Sie dies nicht tun, wenn diese auch auf Sie zutreffen. In jedem Land und in unterschiedlichen Kulturen gibt es andere Normen, Bräuche und Verhaltensweisen. Nur, weil im eigenen Land etwas völlig normal ist, muss dies im Ausland nicht auch gelten. Schlechte Gewohnheiten sind tief verankert und lassen sich nur schwer ablegen. Die meisten Menschen verfallen immer wieder in alte Muster, selbst wenn sie versuchen, diese abzulegen. Gemeint ist die Ursache eines Problems oder der ausschlaggebende Faktor, der einer unangenehmen Angelegenheit zugrunde liegt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst Der oder die Erste zu sein, kann bedeuten, zuerst dranzukommen und nicht warten zu müssen. Aller guten Dinge sind drei. Wenn etwas bereits zwei Mal schief gegangen ist, hat man beim dritten Versuch Glück. Jeder ist seines Glückes Schmied. Jeder Mensch hat sein Leben selbst in der Hand und ist verantwortlich für das eigene Glück. Ein Unglück kommt selten allein. Wenn etwas schief geht, kommt noch mehr dazu. Trautes Heim, Glück allein. Egal, wo man auf der Welt ist, welche Länder man bereist oder wen man besucht hat: Zuhause ist es einfach am schönsten. Lügen haben kurze Beine. Die Bedeutung: Wer lügt, kommt nicht weit. Es soll daran erinnern, dass die Wahrheit ohnehin schnell ans Licht kommt. Hunde, die bellen, beißen nicht. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Große Töne spucken, vielleicht sogar Drohungen aussprechen und sich mit Worten aufspielen – meist sind es genau diese Menschen, die keine Taten folgen lassen. Dies gilt für jemanden, der sich nicht auf Neues oder Unbekanntes einlassen kann. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Blut ist dicker als Wasser. In der Not frisst der Teufel fliegen. Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Ein positives Erlebnis ist schön, heißt aber noch nicht, dass es von nun an nur noch bergauf geht. Keine Verbindung ist so stark wie die zur eigenen Familie. Wenn es hart auf hart kommt, müssen Sie Dinge tun, die Sie sonst nicht machen würden. Wenn die Situation es erfordert, müssen Sie sich mit weniger begnügen. Gute Gelegenheiten verschwinden genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind. Deshalb müssen Sie Ihre Chance nutzen, solange Sie können.