Arbeitsblatt: Lernkontrolle Märkte

Material-Details

Lernkontrolle zum Thema Märkte
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Wirtschaft und Recht
9. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

201893
254
17
02.05.2022

Autor/in

Kochliesel7 (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lernkontrolle Dossier Märkte Name: Note: Erreichte Punkte: /28 Aufgabe 1: 6/ 7 Uhr. Der Wecker klingelt. Um 8 Uhr beginnt die Schule. Verschlafen drückt Jessica auf ihrem Smartphone herum, bis sie es endlich schafft, aus dem Bett zu steigen. Sie steht auf und zieht sich an. In der Küche schnappt sie sich ein Joghurt aus dem Kühlschrank und setzt sich an den Tisch. Ihr Vater erscheint in der Küche. «Hier hast du noch das Taschengeld für diese Woche» sagt er zu Jessica, «als Dank dafür, dass du gestern beim Rasenmähen geholfen hast, kriegst du ein bisschen mehr als letzte Woche». Jessica freut sich: «Danke, Paps. Dann gehe ich heute Nachmittag mit Alena in die Stadt und kaufe mir was.» «Mach das» sagt der Vater, «aber gib nicht alles auf einmal aus!» Jessica grinst und macht sich auf den Weg in die Schule. Als sie abends mit ihrem Vater am Tisch sitzt, zeigt sie ihm das T-Shirt, das sie sich heute gekauft hat. «Es hat nur CHF 9.90 gekostet, da konnte ich nicht Nein sagen! Und wie war dein Tag,Paps?» «War okay, so wie immer: acht Stunden arbeiten. Heute war sehr viel los bei uns in der Autowerkstatt. Ich musste einige Pneus wechseln und Servicearbeiten ausführen. Zudem habe ich ein altes Cabriolet auf Vordermann gebracht, ich denke, ich werde es golden lackieren, was meinst du dazu?» Jessica und ihr Vater sind wie alle Menschen, ein Teil des Wirtschaftskreislaufes. In der kurzen Geschichte kommen verschiedene Elemente des Wirtschaftskreislaufes vor. Beantworte dazu die unten stehenden Fragen: a) Wer stellt den «Haushalt» dar? b) Welche «Unternehmen» kommen in der Geschichte vor? c) Welche Produkte spielen in der Geschichte eine Rolle? d) Welche Dienstleistungen kommen in der Geschichte vor? e) Wer bekommt von wem Geld? f) Wer gibt wofür Geld aus? Aufgabe 2: 8/ Lies den Text aufmerksam durch und zeichne die einzelnen Geldströme in die Grafik ein. Paul und seine Schwester leben mit ihren Eltern in einer Wohnung auf dem Land. Sie sind ein privater Haushalt. Pauls Mutter ist Coiffeuse und sein Vater arbeitet als Maler. Sie stellen dem Coiffeursalon bzw. dem Malergeschäft ihre Arbeitsleistungen zur Verfügung. Dafür bekommen sie ein Einkommen. Die Stellen, wo die Eltern arbeiten, sind die Unternehmen. Mit einem Teil dieses Geldes kauft die Familie Konsumgüter (Essen, Auto, Telefon etc.) oder Dienstleistungen (Frisör, Fussballtraining etc.) Die Unternehmen, die diese Güter hergestellt haben, bekommen dafür den Kaufpreis. Den Rest ihres Einkommens geben Pauls Eltern als Spareinlage zur Bank. Dafür bekommen sie Zinsen. Das bedeutet, dass die Bank ihnen später mehr Geld zurückgibt, als die dorthin gegeben haben. Nun wollen Pauls Eltern gerne ein neues Auto kaufen. Dafür haben sie noch nicht genug gespart. Sie müssen einen Kredit aufnehmen. Die Bank leiht Pauls Eltern das fehlende Geld und die Eltern müssen es über einen längeren Zeitraum plus Zinsen zurückzahlen. Sie zahlen also an die Bank Zinsen. Ohne einen Kredit aufzunehmen, können viele nicht sofort ein Auto kaufen. Das würde aber bedeuten, dass das Automobilunternehmen weniger Umsatz macht (weniger verdient). Auch Unternehmen können bei der Bank sparen oder einen Kredit aufnehmen. Sie bekommen für das Sparen – genau wie die privaten Haushalte – Zinsen bzw. müssen bei Krediten Zinsen zahlen. Herr H. gibt Geld als Spareinlage an die Bank. Die Bank hat nun Geld, einem Unternehmen einen Kredit zu geben. Mit dem Geld kauft das Unternehmen eine neue Maschine Es braucht nun mehr Arbeiter. Es zahlt also auch mehr Einkommen an private Haushalte aus. Wenn die privaten Haushalte nun mehr Geld haben, kann mehr gekauft werden. Die Unternehmen verdienen jetzt zusätzliches Geld. Mit dem Geld können sie bei der Bank den Kredit und die Zinsen dafür zurückzahlen. Und die Bank kann Herrn H. für seine Spareinlage die Zinsen zahlen. Das Unternehme Der private Haushalt Die Bank Aufgabe 3: Preisbildung Fülle die Lücken aus. 4/ Grundsätzlich gelten folgende Regeln: Wenn sich die nachgefragte Menge vergrössert, dann der Preis für ein Gut. Wenn sich die nachgefragte Menge verkleinert, dann der Preis für ein Gut. Wenn sich die angebotene Menge vergrössert, dann der Preis für ein Gut. Wenn sich die angebotene Menge verkleinert, dann der Preis für ein Gut. Angebot/ Nachfrage 6/ Du und deine Kollegin planen, dass ihr am nächsten Quartiermarkt selbstgemachte Brötchen verkauft. Ihr kauft die Zutaten für etwa 40 Brötchen. Ein Stück kostet 2.-. Der Markt startet, viele Leute kauften eure Brötchen und in einer Stunde habt ihr alles verkauft. Da es so gut lief, plant ihr, den Stand am nächsten Markt zu wiederholen. Lies die folgenden Situationen durch, beantworte die Frage und kreuze an, ob das Problem beim Angebot oder der Nachfrage liegt. Situation 1: Einen Monat später wiederholt ihr den Verkauf. Aber jetzt habt ihr die doppelt so viele Brötchen gebacken. Zu viel, wie ihr im Verlaufe des Tages feststellt. Es hat weniger Besucher und weniger Leute kaufen eure Brötchen. Was macht ihr? Problem: Angebot Nachfrage Situation 2: Ihr wiederholt den Markttag und verkauft die frischen Brötchen für 2.pro Stück. Jedoch werden an einem anderen Stand Brötchen für 1.50.- verkauft. Was macht ihr? Problem: Angebot Nachfrage Situation 3: Ihr geht wieder an den Markt. Nur leider sind diesmal die Preise für die Zutaten enorm gestiegen. Was macht ihr nun? Problem: Angebot Nachfrage Wie wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf die Preise in der Schweiz aus? Erkläre dies anhand 3 Beispielen. 3/