Arbeitsblatt: Thurgau Zusatz

Material-Details

Zusatz Material zu dem Dossier
Geographie
Schweiz
5. Schuljahr
13 Seiten

Statistik

203941
24
0
22.11.2022

Autor/in

Julia Sieber
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Bodensee Der Bodensee ist für den Kanton Thurgau von grosser Bedeutung, da er fast die gesamte Nordgrenze unseres Kantons bildet. Darum ist es für jeden Thurgauer wichtig, über das „Schwäbische Meer, wie der Bodensee auch genannt wird, genauer Bescheid zu wissen: Auftrag: Vervollständige mithilfe des Internets und des Infoblattes diesen Steckbrief über den Bodensee. Herkunft Name: Hauptzufluss: Uferlänge total: Uferlänge CH: Max. Länge: Max. Breite: Gesamtfläche: Wasservolumen: Höhe über Meer: Maximale Tiefe: Durchnittl. Tiefe: angrenzende Staaten: Höhe Wasserwölbung: benötigte Wassermenge für 1cm Pegelanstieg: Besonderheit Grenzen Obersee: Geschiebemenge aus den Alpen pro Jahr: 5 grösste Städte am See (inkl. Staatsangabe): A. Alt- und Mittelsteinzeit (Anfänge der Menschheit bis 5500 v. Chr.) Symbol: Silex-Geschossspitze Weshalb stossen Archäologinnen und Archäologen im Thurgau nur selten auf Funde aus der Altsteinzeit? Funde aus der Altsteinzeit sind im Thurgau selten. Grund dafür sind mitunter die Gletscher der letzten Eiszeit, die grosse Teile der Schweiz bedeckten. Allfällige Spuren von Neandertalern (ausgestorbene Verwandte des heutigen Menschen) wurden von den Eismassen vernichtet oder haben die vergangenen Jahrtausende nicht überdauert. Da jedoch in den benachbarten Kantonen Spuren von Neandertalern gefunden wurden, kann davon ausgegangen werden, dass auch im Gebiet des heutigen Thurgaus sogenannte «Höhlenmenschen» lebten. Einige Funde belegen, dass gegen Ende der Altsteinzeit erste moderne Menschen (Homo sapiens sapiens) im Thurgau um- herzogen. Der alteste Fund wurde auf der Insel Werd bei Eschenz gefunden. Es handelt sich dabei um eine Geschossspitze aus Silex (Feuerstein), die rund 13 000 Jahre alt ist. Auch aus der Mittelsteinzeit (9500– 5500 v. Chr.) haben Jägerinnen und Jäger und Sammlerinnen und Sammler Spuren hinterlassen. Diese Menschen werden auch Wildbeuter genannt. So wurden zum Beispiel mehrere Lagerplätze um die drei Seen im Seebachtal gefunden, wo diverse Steinwerkzeuge und weitere Geschossspitzen zutage traten. B. Jungsteinzeit (5500 bis 2200 v. Chr.) Symbol: Pfahlbauhaus Wie hat sich die Lebensweise der Menschen in der Jungsteinzeit im Vergleich zur Altsteinzeit verändert? Im Vergleich zur Altsteinzeit zogen die Menschen in der Jungsteinzeit nicht mehr ausschliesslich als Jäger und Sammler umher, sondern wurden sesshaft. Sie begannen, Nutztiere zu halten und bauten Pflanzen an, die sie für die Nahrung oder für ihre Kleider nutzten. Die Ufer des Bodensees, der Kleinseen und Moore im Hinterland wurden von ihnen besiedelt. So errichteten sie zum Beispiel in Steckborn, Eschenz und Pfyn Seeufersiedlungen, sogenannte Pfahlbauten. Die Funde in Pfyn waren so bedeutend, dass von einer «Pfyner Kultur» gesprochen wird. Weiter fand man im Thurgau verschiedene Gegenstände, die aufzeigen, wie die Menschen damals gelebt haben. Dazu gehören Beilklingen, Teile von Webstühlen und Pflügen, Sicheln und Leinengewebe. Funde wie Muschelschmuck deuten darauf hin, dass die Menschen damals schon Beziehungen in die Ferne pflegten. Zwischen Konstanz und Gottlieben wurde im Seerhein ein Einbaum geborgen. Dabei handelt es sich um ein Boot, das die Form eines ausgehöhlten Baumstammes hat. Der Bodensee wurde also bereits ab dem Ende der Jungstein- zeit als Wasserstrasse und zum Fischen genutzt. C. Bronze- und Eisenzeit (2200 bis 1. Jahrhundert v. Chr.) Symbol: Goldmünze Welcher aussergewöhnliche Gegenstand aus der Eisenzeit wurde in Frauenfeld entdeckt? In der Bronzezeit lebten die Menschen vorwiegend von der Viehzucht und vom Ackerbau. Sie waren in der Lage, Kupfer und Zinn zu schmelzen und zu mischen, sodass daraus Bronze entstand. Aus dieser Metallmischung (Legierung) fertigten sie Werkzeuge und Schmuck. Aufgrund der Funde im Kanton kann davon ausgegangen werden, dass der Thurgau in der Bronzezeit flächendeckend besiedelt war. Auf die Bronzezeit folgte die Eisenzeit. Damals lebte vermutlich das Volk der Helvetier im Gebiet des Schweizer Mittellandes. Die Helvetier gehörten zu den Kelten. Viele Geräte und Waffen konnten nun aus Eisen hergestellt werden. Geschmiedetes Eisen ist härter als Bronze. Den Rohstoff für die Eisenproduktion bilden Eisenerze, die in der Schweiz häufig vorkommen. Neben Eisen konnten die Kelten nun auch Gold verarbeiten. So entdeckte man im Quartier Langdorf in Frauenfeld ein Gräberfeld. Dort wurde eine keltische Münze aus Gold entdeckt. Dies ist der älteste Münzfund im Thurgau. D. Römerzeit (Antike) (1. Jahrhundert v. Chr. bis Ende 5. Jahrhundert) Symbol: Grundmauern Römisches Kastell Welche Überreste aus der Römerzeit können noch heute in Arbon bewundert werden? Im 1. Jahrhundert v. Chr. verloren die Helvetier die Schlacht bei Bibracte (im heutigen Frankreich) gegen die Römer. In der Folge wurde das Gebiet der heutigen Schweiz von den Römern beherrscht. Latein löste die keltische Sprache ab. Aus der Römerzeit sind im Thurgau vor allem die Siedlungen Tasgetium (Eschenz), Ad Fines (Pfyn) und Arbor Felix (Arbon) bekannt. In Arbon war eine Kohorte stationiert. Dies war eine Einheit, die unter anderem aus 480 schwer bewaffneten Fusssoldaten zusammengesetzt war. Bis heute können in Arbon Überreste der Grundmauern des römischen Kastells Arbor Felix bewundert werden. Über zwei Meter dicke Mauern und mehrere Türme schützten die Festung vor Angriffen. Im Inneren des Kastells wurde zudem eine römische Badeanlage ausgegraben. Das Kastell war Teil der Grenzsicherung des Römischen Reiches. Die Römer bauten auch das Strassennetz aus. Es gab Brücken über die Thur und die Murg. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts zogen sich die Römer allmählich aus dem Mittelland zurück. E. Frühmittelalter (Ende 5. Jahrhundert bis 1000) Symbol: Sprechblase Welcher germanische Stamm brachte die deutsche Sprache in den Thurgau? Zu Beginn des Frühmittelalters wanderte der germanische Stamm der Alemannen von Norden her in unsere Region ein. Die Sprache der Alemannen war eine Vorläuferin der heutigen schweizerdeutschen Dialekte. Unter anderem Ortsnamen mit den Endungen «ingen» (wie Ermatingen) und «ikofen/hofen» (Eschikofen oder Diessenhofen) weisen auf eine alemannische Herkunft hin. Mitte des 8. Jahrhunderts wurde der Thurgau erstmals in einer Urkunde erwähnt. Beschrieben wurde ein Gau (eine Gegend), der nach seinem Hauptfluss Thur benannt ist. Der Thurgau war damals viel grösser als heute. Er streckte sich zwischen Reuss, Aare, Rhein und Bodensee. Später entsprach der Thurgau ungefähr einem Gebiet, das den heutigen Kanton Thurgau, Konstanz, beide Appenzell und Teile der heutigen Kantone Zürich und St. Gallen umfasst. Über den Thurgau herrschten alemannische (schwäbische) Herzöge. Sie regierten stellvertretend für den König, der grosse Gebiete Europas beherrschte. In dieser Zeit wurden viele Kirchen und Klöster gebaut. Auch deren Vorsteher übten ihre Macht aus. So besassen das Bistum Konstanz, das Kloster St. Gallen oder das Kloster Reichenau viele Ländereien im Thurgau. F. Hochmittelalter (1000 bis 1250) Symbol: Schloss Hagenwil (Wasserburg) Wie wurde die Burganlage von Hagenwil geschützt? Im Hochmittelalter entstanden im Gebiet des Kantons Thurgau mehrere Burgen. Sie präsentierten sich an geeigneten Standorten und waren unterschiedlich gesichert. So schützte zum Beispiel ein Wassergraben das Schloss Hagenwil. Die Wasserburg ist heute noch über eine Zugbrücke zugänglich. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Hagenwil auf dem heutigen Gemeindegebiet von Amriswil gebaut. Gegründet wurden die Burgen oft von Adeligen, die sich in den Dienst der deutschen Könige stellten. Die Adeligen dehnten ihre Macht auch durch Kriege immer weiter aus. Sie regierten von den Burgen aus im Auftrag ihrer Herren über ihre Untertanen. Ein Adelsgeschlecht, das im Hochmittelalter grosse Teile des Schweizer Mittellandes kontrollierte, waren die Kyburger. Auch das Gebiet des heutigen Kantons Thurgau gehörte vorübergehend zur Herrschaft der Kyburger. Unter anderem errichteten die Kyburger die Burg Frauenfeld, die heute Schloss Frauenfeld genannt wird. Einige Ortschaften wie Diessenhofen wurden von ihnen zu Städten ernannt. Zudem wurden in dieser Zeit im Thurgau viele Klöster erneuert oder gegründet. G. Spätmittelalter (1250 bis 1500) Symbol: Schweizerflagge Von wem wurde der Thurgau gegen Ende des Spätmittelalters erobert? Nachdem die Kyburger 1264 ausgestorben waren, gelangte der Thurgau an die Habsburger. An der Seite der Habsburger kämpfte der Adel im Thurgau mehrere Schlachten gegen die Orte der Alten Eidgenossenschaft (Vorläuferin der heutigen Schweiz). Zu Beginn des 15. Jahrhunderts verlor der Papst in Rom an Macht. Dies führte dazu, dass sogenannte Gegenpäpste ernannt wurden. Um sich wieder auf ein Kirchenoberhaupt zu einigen, wurde mit dem «Konzil von Konstanz» (1414–1418) eine grosse Versammlung einberufen. In der Nacht verhalf der Herzog von Habsburg einem der Gegenpäpste zur Flucht vom Konzil. Daraufhin forderte der deutsche König seine Gefolgsleute auf, den Habsburgern ihren Besitz wegzunehmen. In der Folge wurden die Habsburger aus dem Thurgau vertrieben. Gegen Ende des Spätmittelalters (1460) wurde der Thurgau von den eidgenössischen Orten Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Glarus und dem heutigen Nachbar Zürich erobert. Damit wurde er zum Untertanengebiet der Eidgenossen. Durch den Schwabenkrieg 1499 sicherten sich die Eidgenossen zudem das Gerichtswesen über den Thurgau. Dessen Gebiet entsprach damals schon weitgehend dem heutigen Kanton. H. Frühe Neuzeit (1500 bis 1798) Symbol: Vogt (Symbol bei Frauenfeld) Wer residierte im Schloss Frauenfeld und verwaltete von hier aus den Thurgau? In den nächsten drei Jahrhunderten wurde die Landgrafschaft Thurgau von den Eidgenossen regiert und verwaltet. Dabei leitete ein von den Eidgenossen eingesetzter Landvogt die Verwaltung. Er wohnte im Schloss Frauenfeld. Jeder Untertan im Thurgau war grundsätzlich Leibeigener eines sogenannten Leibherrn. Die Leibeigenen durften den Grund und Boden ihrer Leibherren zwar bepflanzen, mussten diesen jedoch einen Teil ihrer Ernte abgeben. Zudem waren sie verpflichtet, für ihre Leibherren weitere Arbeiten zu übernehmen. Die Bevölkerung hatte in dieser Zeit mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. So wütete die Pest 1611 besonders heftig: Im Thurgau starb in diesem Jahr die Hälfte der Bevölkerung an dieser Infektionskrankheit. Der Hungerkrise der Jahre 1690–1694 fiel im Thurgau jede fünfte Person zum Opfer. Zu Beginn der Frühen Neuzeit wollten mehrere Pfarrer den christlichen Glauben erneuern. Diesen Vorgang nennt man Reformation. Es führte auch im Thurgau zur Spaltung in Reformierte und Katholiken. I. Neuere Geschichte (1798 bis 1914) Symbol: Erster Personenwagen von Saurer Wofür steht die Farbe Grün im Kantonswappen des Thurgaus? 1798 besetzten französische Truppen die Alte Eidgenossenschaft. Im Thurgau endete damit die eidgenössische Herrschaft. Die Franzosen errichteten vorerst die Helvetische Republik. Unter Napoleon zwangen sie den eidgenössischen Orten 1803 eine neue politische Ordnung auf. Dies war der Beginn der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit ihren Kantonen. Frauenfeld wurde zum Hauptort des neuen Kantons Thurgau ernannt. Nachdem der Thurgau jahrhundertelang ein Untertanengebiet gewesen war, wurde er jetzt politisch selbstständig. Deshalb wählte der Kanton bei der Schaffung seines Wappens die Farbe Grün, die für die Freiheit steht. Als 1848 die erste Bundesverfassung (Grundgesetz) eingeführt wurde, verschwanden die Zölle zwischen den Kantonen. Dies ermöglichte kantonsübergreifende Grossprojekte: Zwischen Winterthur und Romanshorn wurde 1855 die Bahnlinie gebaut. Später wurde die Thur begradigt, um Land zu gewinnen und vor Überschwemmungen zu schützen. Im Thurgau wurden vor allem die Landwirtschaft (Obstbau) und die Industrie gefördert. So wurde z. B. die Firma Saurer in Arbon gegründet, die ab 1897 Personenwagen, später Lastwagen und Busse fabrizierte. J. Neueste Geschichte (ab 1914) Symbol: Thurbo Welche Bauwerke zeugen noch heute von der Zeit des Zweiten Weltkrieges? Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war geprägt vom Ersten Weltkrieg (1914–1918) und vom Zweiten Weltkrieg (1939–1945). Die neutrale Schweiz – und somit auch der Thurgau – blieb von den Kriegen verschont. Die Ungewissheit und Angst an der Grenze waren jedoch allgegenwärtig. Viele alte Bunker zeugen von dieser Zeit, zum Beispiel der Festungsgürtel Kreuzlingen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde im Thurgau viel gebaut. Unter anderem wurden die Autobahnen A1 und A7 realisiert sowie die Kantonsspitäler in Frauenfeld und Münsterlingen ausgebaut. Die Industrie erlebte einen erneuten Aufschwung. So stellt zum Beispiel die Firma Stadler Rail in Bussnang Züge für die ganze Welt her. Dazu gehört auch die Fahrzeugflotte der Regionalbahn Thurbo. Deren Name setzt sich aus den Wörtern Thurgau und Bodensee zusammen. Weiter entstand 1996 in Weinfelden eine moderne Anlage zur Kehrrichtverbrennung. Eine grosse Herausforderung für den Kanton Thurgau war die Bewältigung der Corona-Pandemie. Als diese 2020 begann, wurden auch die Schulen für mehrere Wochen geschlossen. Gruppentest Zeitgeschehen im Thurgau 1. Zeichne in den Zeitstrahl die einzelnen geschichtlichen Epochen ein. (Zeichnet sie nach korrekten Reihenfolge auf. 5500 v. Chr 2. Was wurde in der zweiten Hälfte des 20 Jhd. Im Thurgau gebaut? 3. In welchen Jahr wurde die Firma Sauer gegründet? 4. Der Thurgau wurde von wem im Spätmittelalter erobert? 5. Was wurde im Seebachtal von der Altsteinzeit/Mittelsteinzeit gefunden? 6. Wo findest du das Schloss Hagenwil? 7. Schreibe 2 Schlagworte aus der Frühen Neuzeit? 8. In welchem Zeitalter wurden viele Kirchen und Klöster erbaut? 9. Was und aus welcher Epoche wurde etwas in Pfyn gefunden? Heute Die fünf Bezirke des Kantons Thurgau Nach über 200 Jahren trat am 1. Januar 2011 im Kanton Thurgau eine neue Gliederung der Gemeinden in nur noch 5 Bezirke (an Stelle von acht) in Kraft. Damit kann der Kanton einfacher verwaltet werden. Der Name des Bezirks ist auch der Name des Hauptortes. Die Bezirksämter werden von den Statthaltern geleitet. Der Statthalter ist verantwortlich für die Erhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. Die Polizei ist ihm unterstellt. Er führt die Voruntersuchung bei Verbrechen, und ihm steht auch das Recht der Verhaftung und die Beurteilung kleinerer Vergehen zu. Die fünf Bezirksämter führen auch Bezirksgefängnisse. Die alten Bezirke Die neuen Bezirke a. Fülle die Tabelle aus. b. Zeichne mit Hilfe der Thurgauerkarte die Hauptorte möglichst genau ein. Nummer 1 2 3 4 5 Bezirk Hauptort Anzahl Gemeinden 23 13 18 14 12 Total 1 4 5 3 2 c. Zeichne in die Karte die Flüsse Sitter, Thur und Murg möglichst genau ein und beschrifte sie. d. Du siehst unten die fünf Wappen, welche zu den Bezirken gehören. Nimm ein weisses Blatt und zeichne eines davon ab. Weinfelden Arbon Münchwilen e. Zu welchen Regionen gehören die fünf Bezirke? Beschreibe! Beispiel: Der Bezirk Weinfelden gehört zur Region Typisch für diese Region ist/ sind Kreuzlingen Frauenfeld Nachbaren des Kanton Thurgau Die Nachbarn unseres Kantons heissen Kanton , Kanton, Kanton und In der Schweiz gibt es Kantone. Der grösste heisst Kanton , der kleinste hingegen Der Kanton Thurgau gehört zu den Kantonen. Seine nördliche Grenze deckt sich mit dergrenze. Fast überall ist es eine grenze, gebildet durch den, den und den Die Hauptstadt unseres Nachbarlandes ist , das Bundesland nördlich des Sees heisst. Wörter: mittleren, Graubünden, Bodensee, Schaffhausen, Untersee, 26, Zürich, Wasser, BadenWüttemberg, Basel-Stadt, Berlin, Rhein, St. Gallen, Deutschland, Landes Entstehung des Thurgauer Wappen Von den Kyburgern Das Kantonswappen stammt vom Wappen der Grafschaft Kyburg ab, in dem zwei goldene Löwen auf schwarzem Grund zu sehen sind. Die Bedeutung der Löwen geht wahrscheinlich auf die beiden Familien zurück, aus denen die Grafschaft entstanden ist, nämlich aus dem Zusammenschluss der beiden Adelsfamilien aus Winterthur (Adelheid, die Tochter Adalberts) und aus Dillingen (Hartmann I. von Dillingen). Habsburgische Herrschaft Im 13. Jahrhundert hatte die Grafschaft Kyburg keine Nachkommen mehr und starb aus. Der letzte Graf von Kyburg, Hartmann IV., vererbte das Reich an seinen Neffen, Rudolf I. von Habsburg und so übernahmen die Habsburger die Herrschaft über das Reich. Sie erteilten der Stadt Winterthur aber die Erlaubnis, ihr Wappen zu behalten. So konnten sich die Motive der Löwen und des Schrägbalkens bis in die heutige Zeit hinüber retten. Unabhängiger Kanton 1803 Der heutige Kanton Thurgau wurde erst 1803 zu einem eigenständigen Kanton, vorher wurde er von sieben anderen Orten regiert. Weil der Kanton nun unabhängig war, wurde das Weiss als Farbe der Unschuld und das Grün als Farbe der Freiheit eingeführt. Die Farben weiss und grün wurden zu dieser Zeit auch in anderen Wappen, wie zum Beispiel St. Gallen und Waadt benutzt. Heraldische Regel In der Gestaltung von Wappen (man nennt dies auch Heraldik) gab es zu dieser Zeit eine strenge Regel für die Verwendung von Farben. Gelb wurde früher nicht als gelb angesehen, sondern als Gold und weiss nicht als weiss, sondern als Silber. Und weil Gold und Silber Metalle sind, galten gelb und weiss nicht als Farben, sondern als Metalle. Die Regel für die Verwendung von Farben lauteten: Metalle dürfen nicht an Metalle grenzen und Farben nicht an Farben, damit ein möglichst grosser Unterschied zwischen den Farben entsteht und man die Wappen schon von weitem erkennen konnte. Wurde die heraldische Regel beim neuen Thurgauer Wappen eingehalten? Begründe deine Antwort. Ein neues Wappen für den Thurgau Erfinde dein eigenes Wappen für den Thurgau. Male auf dein Wappen, was für dich Thurgau bedeutet.