Arbeitsblatt: Prüfung Absolutismus

Material-Details

Prüfung
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

205321
317
14
17.03.2023

Autor/in

Nina Christoforidou
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichtsprüfung zum Thema Absolutismus 1 Lernziele Du kennst die drei Stände, in welche die Gesellschaft zur Zeit des Absolutismus gottgegeben eingeteilt war. Du kennst auch ihre Pflichten und Rechte. Du kennst die drei Grundpfeiler, auf welche der absolute König seine Macht stellte. Du kannst den Ausspruch LEtat cest moi erklären. Du weisst, was man unter der Zeit des Absolutismus versteht. Du kannst einen typischen Tagesablauf von Louis XIV schildern. Du kannst Angaben machen zur Schlossanlage und zum Leben am Hof in Versailles. Du kennst die finanzielle Situation des frz. Stattes zur Zeit des Louis XIV. Du weisst, welche Massnahmen der Finanzminister Jean-Baptiste Colbert anordnete um die finanzielle Lage zu verbessern. Du kannst erklären, wie die Wirtschaftsform des Merkantilismus funktionierte. Du weisst, was eine Manufaktur ist und wozu sie damals diente. - Bevor du beginnst mit der Prüfung, beantworte die folgende Frage: Wie gut hast du dich auf diese Prüfung vorbereitet? Markiere den entsprechenden Bereich. -- Name: Datum: Maximale Punktzahl: 30 Erreichte Punktzahl: Note: Unterschrift Eltern: Absolutimus 1_Prüfung_Nina Christoforidou Seite 1 Geschichtsprüfung zum Thema Absolutismus 1 Lies die Anweisung zum Lösen der Prüfung genau durch. Kreuze in den folgenden Aufgaben die richtige Lösung an. Die Lösungsmglichkeiten sind: eine Antwort ist richtig mehrere Antworten sind richtig keine Antwort ist richtig ***************************************************************************************************** 1. Welches ist das Symbol des absolutistischen Königs in Frankreich? Mond Sonne Sterne Sonne und Mond 2. Wie hiess der absolutistische König in Frankreich? Louis XVI 3. Louis XIV Roi lune Roi universel Welches Schloss ist berühmt für seine Spiegelgalerie? Louvre 5. Louis IXV Wie nannte man Ludwig den 14.? Roi soleil 4. Fontainebleau Versailles Was versteht man unter Absolutismus absolute Monarchie? Das ist die demokratische Regierungsform. Absolut alle dürfen mitbestimmen. Das die Alleinherrschaft eines Machthabers. Das ist die Alleinherrschaft eines Königs. Alle Staatsgewalten sind auf eine Person vereint. Eine Person regiert uneingeschränkt durch Parlament und Verfassung. 6. Was heisst der Ausspruch: Létat cest moi.? Ich bin der Sommer. Der Staat, das bin ich. 7. Auf welche Stände stützt sich Louis 14? Auf den 1. Stand, den Adel (Wehrstand). Sie tragen Waffen, führen Kriege und sollten die Bauern beschützen. Auf den 2. Stand, den Klerus (Lehrstand). Sie sind die Gelehrten und lehren die Wissenschaften. Auf den 3. Stand, die Bauern (Nährstand). Sie arbeiten in der Landwirtschaft und ernähren die Menschen. Auf den 4. Stand, die Dichter und Schauspieler. Sie amüsierten den König, wenn es ihm langweilig war. 8. Welche Aussenpolitik betrieb Louis 14? Der König regierte ohne Krieg. Er hatte gute Beziehungen zum Ausland. Er betrieb Eroberungspolitik. Er führte ununterbrochen Krieg. Frankreich sollte das mächtigste Land Europas werden. Absolutimus 1_Prüfung_Nina Christoforidou Seite 2 Geschichtsprüfung zum Thema Absolutismus 1 9. Warum vergleicht sich Louis 14 mit der Sonne? Lous 14 spazierte nur bei Sonnenschein in den Gärten von Schloss Versailles. Er war von seinen Fähigkeiten als Staatsmann und König der Franzosen völlig von sich überzeugt. Wie die Sonne Lebensquell unseres Planeten ist, so fühlte sich Louis 14 als Lebensquell für Frankreich und ganz Europa. Lous 14 war sehr ruhmessüchtig. Alles und jedes sollte seinen Glanz und seinen Ruhm verkünden. 10. Warum hatte der Adel Vorrechte? Warum hatte der Adel Privilegien? Der König wollte den Adel entschädigen, weil sie alle politischen Rechte verloren hatten. Die Adeligen sollten keine Steuern bezahlen. Die Adeligen sollten in der Armee aufsteigen. Die Adeligen keine Miete bezahlen, weil ihr Grundbesitz dem König gehörte. 11. Gab es schon immer einen Staat? Ja, bei den Indianern von Südamerika. Ja, bei den Pygmäen in den Urwäldern vom heutigen Namibia. 12. Wie heissen die drei Staatsgewalten? Legislative – gesetzgebende Gewalt. Legislative – gesetzesausführende Gewalt. Exekutive – gesetzesausführende Gewalt. Judikative – königliche Gewalt. Judikative – richterliche Gewalt. 13. Probleme bei der Finanzierung des Staats Lies den folgenden Text und beantworte anschliessend die Fragen dazu! Ludwig XIV. wollte seine Macht und seinen Glanz auch im Ausland zeigen indem er viele Kriege führte. Er gewann jedoch nicht sehr viel Land dazu. Frankreich verschuldete sich sehr hoch, da die Kriege sehr teuer waren. Die Bauern mussten hohe Steuern zahlen und wurden dadurch immer ärmer. Der König hätte aber gerne mehr Steuern eingezogen. Die Bevölkerung konnte jedoch nur höhere Steuern bezahlen, wenn sie auch mehr verdiente. Der König, Louix XIV, hatte einen cleveren Finanzminister: Jean-Baptiste Colbert. Bei Colbert holte der König Rat und führte ein neues Wirtschaftssystem ein, den Merkantilismus. Colbert sagte damals: „Die Holländer führen bei uns Produkte ihrer Handwerker ein und tauschen dafür Dinge, die sie benötigen. Wenn man bei uns Werkstätten einrichten würde, könnten wir selbst herstellen, was wir brauchen und die Überschüsse ins Ausland verkaufen. Dadurch kommt Geld in unser Land. Wir sollten möglichst alles selbst erzeugen und auf Waren aus dem Ausland verzichten. Je mehr Geld unser Land besitzt, desto grösser und mächtiger ist es! Zum Beispiel: Absolutimus 1_Prüfung_Nina Christoforidou Seite 3 Geschichtsprüfung zum Thema Absolutismus 1 Wenn ein Kaufmann vom Ausland seine Fertigprodukte nach Frankreich bringen wollte musste er an der Grenze hohe Zölle bezahlen. Wenn ein Kaufmann jedoch Frankreich mit seinem Wagen verliess voller französischer Fertigprodukte, war die Grenze offen und er musste keinen Zoll bezahlen. Er hatte bereits Geld in Frankreich ausgegeben, indem er französische Waren kaufte. Das Hautmerkmal des Merkantilismus war die Förderung der Wirtschaft im eigenen Land. Die Wirtschaft im eigenen Land wurde gefördert für den Export der Waren. Gleichzeitig wurden die Einfuhren gebremst und mit hohen Zöllen belegt. Der Begriff Merkantilismus ist abgeleitet vom französischen mercantile kaufmännisch, stammt ursprünglich aus dem Lateinischen: lat. mercator ‚Kaufmann‘, Der Merkantilismus wird auch Colbertismus genannt wegen dem Finanzminister von Louis XIV. Bestimme nun die Antwort(en) zu die folgenden Fragen: 13.1. Der Finanzminister des Königs hiess: Albert Colbert Kaufmann 13.2. Welches war die clevere Idee des Finanzministers? Für die Waren, die vom Ausland nach Frankreich gebracht wurden mussten Zölle bezahlt werden. Für die Waren, die vom Ausland nach Frankreich gebracht wurden mussten keine Zölle bezahlt werden. Wenn ein Kaufmann französische Waren ins Ausland brachte musste er keine Zölle bezahlen. Wenn ein Kaufmann französische Waren ins Ausland brachte musste er Zölle bezahlen. 13.3. Colbert führte ein neues Wirtschaftssystem ein. Es heisst: Absolutismus Merkantilismus 13.4. Was bedeutet Merkantilismus? kaufmännisch Import/Export-Handel BRAVO! DU HAST DURCHGEHALTEN UND DIE PRÜFUNG FERTIG GESCHRIEBEN! Wie lautet deine Selbsteinschätzung? Absolutimus 1_Prüfung_Nina Christoforidou -- Seite 4