Arbeitsblatt: Zusammenfassung schreiben

Material-Details

5 geeignete Texte - Option zum Randnotizen schreiben - zum Zusammenfassen
Deutsch
Texte schreiben
5. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

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38
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06.01.2026

Autor/in

Nadine Duss
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Zusammenfassung schreiben Gold Gold ist ein Edelmetall. Das heisst: Es ist sehr widerstandsfähig und geht nicht so schnell kaputt. Gold kommt in Gestein vor in sogenannten Erzen. Arbeiter holen das Edelmetall aus Bergwerken aus der Erde nach oben, etwa in Südafrika. Das Gold wird aber auch durch Wasser aus den Steinen gewaschen. So wandert es mit dem Wasser aus den Bergen in die Flüsse. Vor allem in Nord- und Südamerika gibt es Leute, die als Goldwäscher arbeiten. Sie schöpfen mit breiten Pfannen Fluss-Sand und suchen darin nach Goldkörnern. Grössere Körner werden auch Nuggets (sprich: Naggets) genannt. Bei uns werden in Läden verschiedene Arten Gold verkauft: Rotgold, Gelbgold und Weissgold. Das sind Mischungen mit anderen Metallen. Bei Rotgold geben Hersteller noch Kupfer und etwas Silber hinzu. Für die rötliche Farbe ist der hohe Anteil von Kupfer verantwortlich. Anders ist das bei Gelbgold: Es handelt es sich um eine ähnliche Mischung, aber mit weniger Kupfer. Je nachdem, wie viel von einem Metall hinzugefügt wird, ändert sich die Farbe: Mit viel Silber ist der Farbton hellgelb. Mit mehr Kupfer ist der Farbton gelborange. Ausserdem gibt es Weissgold. Es sieht Silber recht ähnlich und ist eine Mischung, die für Schmuck mit Diamanten erfunden wurde. Das ist eine bestimmte Art von Edelsteinen. Bei einem Schmuckstück mit Weissgold sollen die Steine noch toller funkeln. Weissgold ist dabei ein Sammelbegriff für verschiedene Mischungen, zum Beispiel mit Silber und Palladium. Nun ist Gold aber selten und deshalb sehr teuer. Meist werden die Körner für den Verkauf an Händler geschmolzen und in Barren gegossen. Ein Goldbarren, der ein Kilo wiegt, kann schon mal 20 000 Franken kosten. Doch eigentlich wird Gold als Schmuck nicht in Kilo gewogen, sondern in Karat. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet kleines Horn. Es bezeichnet die hörnchenförmigen Samen des Johannisbrotbaumes. Früher hat man die Samen zum Wiegen benutzt. Bei alten Waagen hängen zwei Schalen an einem Gestell eine links und eine rechts. Ihr könnt euch das wie eine Wippe vorstellen. In die eine Schale legte man das Gold, in die andere die Samen. Beide Schalen sollten auf gleicher Höhe hängen. Je mehr Samen man dabei brauchte, desto schwerer war das Gold. Ein Karat entspricht übrigens rund 0,2 Gramm. Das heisst: Fünf Karat sind etwa ein Gramm. Zusammenfassung schreiben Spinnen Viele Menschen finden Spinnen eklig, obwohl sie nicht viel über diese faszinierenden Tiere wissen. Dabei sind sie ein Teil unserer Lebensumwelt und erfüllen darin wichtige Aufgaben. Von vielen Menschen werden Spinnen gehasst oder auch gefürchtet. Die meisten von ihnen kennen sich einfach nur nicht besonders gut mit ihnen aus. Zahlreiche Leute denken zum Beispiel, dass Spinnen zu den Insekten gehören. Dabei haben Insekten meistens sechs Beine, Spinnen aber acht. Das Gegenteil ist richtig: Spinnen ernähren sich von Insekten. Ohne die fleissigen Spinnen wäre unser Planet überflutet mit Fliegen und Käfern! Manche Menschen haben auch Angst davor, dass sie von einer giftigen Spinne gebissen werden. Aber Spinnen gehen Menschen grundsätzlich aus dem Weg, weil sie weder mit Menschen noch mit anderen grossen Tieren zu tun haben möchten. Sie haben Angst, zertreten zu werden. Spinnen, die Menschen angreifen, gibt es nur in Horror-Filmen. In ganz Europa gibt es in der Natur keine einzige Spinnenart, die Menschen gefährlich werden könnte auch nicht die Kreuzspinne. Anders sieht es auf anderen Kontinenten aus: In Australien gibt es mehrere Spinnenarten, die Menschen töten können! Solche Spinnen gibt es auch in manchen Zoos zu sehen. Einige Leute halten sich auch gefährliche Spinnen zu Hause in einem Terrarium. Die Spinnenfäden sind ein Wunder der Natur. Sie sind sehr dünn, sehr elastisch und trotzdem extrem reissfest. Forscher auf der ganzen Welt bemühen sich seit Jahren darum, Fäden herzustellen, die genauso gut sind wie die Fäden, die jede Spinne mit links spinnen kann. Es gibt einige Ansätze, aber es ist noch lange nicht möglich, solche Fäden in einer Fabrik herzustellen. Einige wenige Menschen haben aber auch grosse Angst vor Spinnen, eine sogenannte Phobie, und trauen sich deshalb beispielsweise nicht durch Gänge zu gehen, wo Spinnen sein könnten. Eine Spinnen-Phobie kann heute aber gut durch einen Psychologen geheilt werden. Wenn ihr demnächst eine Spinne in eurem Zimmer seht, dann müsst ihr sie nicht zerdrücken. Sie schadet nicht, im Gegenteil. Wenn sie euch stört, könnt ihr sie auch ganz einfach in einem leeren Glas mit Deckel fangen, z.B. ein leeres und sauberes Marmeladenglas, und draussen wieder aussetzen. Zusammenfassung schreiben Die Sonne – Kraftwerk im Universum Die Sonne ist eine riesige Gaskugel, die hauptsächlich aus Helium und Wasserstoff besteht. Sie ist einfach gigantisch gross. Die Erde würde eine Million Mal in sie hinein passen. An ihrer Oberfläche werden Temperaturen von 6.000 Grad Celcius, in ihrem Mittelpunkt bis zu 15 Millionen Grad Celcius erreicht. Es gibt kein Material, das diesen Temperatur Stand halten könnte. Die Sonne ist der Stern, der uns am nächsten ist. Das ist auch der Grund warum sie uns so riesig und hell erscheint. Es gibt aber noch andere Sterne im Weltall. Manche sind sogar heller als die Sonne, aber so weit weg, dass wir das nicht erkennen können. Die Sonne ist ungefähr 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das ist so weit, als würde man ungefähr 4.000 mal um die Welt reisen. Sie hat ein höheres Gewicht als alle anderen Himmelskörper unseres Sonnensystems. Das führt zu einer sehr hohen Anziehungskraft. Mit dieser Kraft schafft es die Sonne die Planeten auf einer Bahn um sie herum zu halten. Jeder Planet dreht sich auf seiner Reise um die Sonne auch um sich selbst, genau wie die Erde. Den Zeitraum, den ein Planet benötigt um die Sonne einmal zu umkreisen, nennt man ein Jahr. Ein Jahr ist daher nicht bei allen Planeten gleich lang. Es kommt darauf an, wie weit dieser Planet von der Sonne entfernt ist. Der Pluto zum Beispiel braucht für eine Umrundung der Sonne mehr als 248 Erdenjahre. Die Oberfläche der Sonne Auf der Oberfläche der Sonne kann man dunkle Flecken erkennen. Man nennt sie Sonnenflecken. Ein Sonnenfleck ist meist tausende von Kilometern gross. Innerhalb weniger Minuten entsteht er und bleibt dann meist für mehrere Monate oder gar Jahre bestehen. Diese Flecken sind kälter als der Rest der Oberfläche, daher wirken sie dunkel. Das Kraftwerk Die Sonne ist also eine Gaskugel. Sie besitzt in der Mitte einen Kern den Sonnenkern. Dort finden gewaltige chemische Reaktionen statt, ähnlich einer Explosion. Auf diese Weise erzeugt die Sonne Energie aber nicht in Form von Strom der aus der Steckdose kommt, sondern als Licht und Wärme. Ohne Sonnenenergie gäbe es auf der Erde kein Leben, weil es dann hier viel zu kalt und dunkel wäre. Es kommt manchmal vor, dass bei einer solchen Explosion im Innern der Sonne so viel Energie freigesetzt wird, dass gigantische Flammen aus dem Innern nach aussen geschleudert werden. Diese Vorgänge bezeichnen die Wissenschaftler als Sonneneruptionen. Sie können mehrere Stunden oder sogar Monate andauern Zusammenfassung schreiben Sind Wölfe wirklich böse? Im Märchen frisst der Wolf die Grossmutter und das Rotkäppchen. Auch in anderen Geschichten gibt es einen bösen Wolf. Doch sind die Tiere wirklich so? Das Märchen von Rotkäppchen ist in der Schweiz so bekannt, dass es davon sogar Briefmarken gibt. In anderen Geschichten frisst der Wolf sieben Zicklein oder drei Schweinchen. Das kommt der Wahrheit schon näher: Als die Menschen vor vielen tausend Jahren anfingen, als Bauern zu arbeiten, begannen sie auch, Nutztiere zu halten, unter anderem Schweine, Ziegen und Schafe. Für Wölfe ist es natürlich leichter, Tiere zu reissen, die in einem Gatter eingesperrt sind als Rehe oder Hirsche, die durch den ganzen Wald davonlaufen können. Es kam also öfter vor, dass Wölfe Tiere von Bauern geklaut haben. Aber natürlich wissen Wölfe nicht, dass sie Schafe und Ziegen auf Bauernhöfen nicht jagen dürfen. Im Mittelater glaubte man dann sogar, dass Wölfe mit dem Teufel im Bunde stehen würden. Die Leute waren fest davon überzeugt, dass es Werwölfe gibt, Wesen, die Halb Mensch und Halb Wolf sind und Menschen töten. Deswegen wurden Wölfe systematisch gejagt bis sie in Europa nahezu ausgerottet waren. Sind Wölfe Menschenfresser? Es gibt zwar viele Geschichten, in denen ein Wolf einen Menschen angegriffen haben soll, aber Forscher glauben, dass diese nur erfunden sind. Wölfe sind in der Regel sehr scheue Tiere und ziehen es vor, den für sie bösen Menschen zu meiden. Ein wilder Wolf wird sogar vor einem Kind davonlaufen. In Nordamerika wurden in den letzten Jahren zwar einige wenige Menschen von Wölfen gebissen. Allerdings hatte in jedem dieser Fälle der Mensch die Schuld: Manche haben sich zu sehr genähert, so dass der Wolf Angst bekam. Oder sie haben ihren Hund im Wald frei laufen gelassen, gegen den sich der Wolf verteidigen wollte. Manchmal war der Wolf auch krank und von kranken Wildtieren sollte man immer einen grossen Abstand einhalten. Alle wilden Tiere, die sich bedroht fühlen, versuchen sich zu verteidigen! Wenn du tatsächlich mal einen Wolf im Wald siehst, kannst du das Tier beobachten, aber du solltest in keinem Fall versuchen, näher an den Wolf heranzukommen. Allerdings sehen selbst Biologen, die Wölfe erforschen wollen, die Tiere nur sehr selten. Die grauen Tiere sind im tiefen Wald fast unsichtbar. Zusammenfassung schreiben Freitag der 13. Ein Unglückstag? Freitag der Dreizehnte ist ein Tag, der Unglück bringt. Das glauben jedenfalls viele Menschen. Doch woher kommt eigentlich die Furcht vor diesem ganz speziellen Tag? Dass Freitag der Dreizehnte so einen schlechten Ruf hat, ist unter anderem auf den christlichen Glauben zurückzuführen. Beim Abendmahl, das Jesus Christus mit seinen Jüngern eingenommen hatte, waren dreizehn Personen anwesend. Der 13. Gast war Judas Ischariot, der Jesus später an die Römer verriet und somit Schuld an seinem Tod hat. Freitags sind in der christlichen Tradition eine Menge unheilvolle Dinge geschehen. So sollen Adam und Eva an einem Freitag von der verbotenen Frucht (dem Apfel) gekostet haben, worauf sie Gott aus dem Paradies verstiess. Ebenfalls an einem Freitag soll Jesus Christus von den Römern gekreuzigt worden sein. Aber auch die Geschichte ist Schuld an dem schlechten Ruf dieses Tages. Am Freitag den 13. Oktober 1307 liess der damalige König von Frankreich Philipp IV. (der Vierte, genannt der Schöne) die so genannten Tempelritter in ganz Europa verhaften und später umbringen (Bild). Sie waren ein sehr wohlhabender christlicher Orden, dessen Angehörige gleichzeitig Mönche und kämpfende Ritter waren. Ausser der Verhaftung der Templer, die schon 700 Jahre zurück liegt, sind an einem Freitag den Dreizehnten bisher aber auch nicht mehr schlechte Dinge geschehen, als an jedem anderen Tag. Wenn einem an diesem Tag jedoch wirklich mal ein Missgeschick passiert, so neigen die Menschen dazu, es auf dieses spezielle Datum zu schieben. Der Glaube daran, dass an Freitagen schlechte Dinge geschehen und dass die Zahl 13 Unglück bringt, verbanden sich also im traditionellen Denken der Menschen zu der Legende des Unglückstages. Der Umstand, dass die Menschen schlechten Ereignissen an diesem Tag besonders viel Aufmerksamkeit schenken, verstärkt schliesslich noch den Mythos (Aberglaube) vom Freitag dem Dreizehnten.