Arbeitsblatt: Thema Dossier Insekten
Material-Details
Thema Insekten NMG
Biologie
Tiere
5. Schuljahr
20 Seiten
Statistik
214450
6
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11.01.2026
Autor/in
Julia Sieber
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Insekten Insekten TierKlassen Tierklassen Wirbeltiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: 1 Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Wirbellosetiere Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: 2 Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: Klasse: Lebensraum: Wichtigste Merkmale: 2 Tiere: 3 Was ist ein Insekt Insekt Was ist ein Fange draussen ein kleines Tierchen und betrachte es in der Becherlupe. Beobachte folgendes und notiere dir deine Erkenntnisse: Wie bewegt sich das Tierchen fort: Hat es Flügel: Sind die Flügel sichtbar oder versteckt: Reagiert es, wenn man es vorsichtig mit einem Grashalm kitzelt und wie: Wichtige andere Beobachtungen: Zeichne dein Tierchen ganz genau ab: Was möchtest du noch über dein Tierchen erfahren: Was würdest du noch brauchen, um deine Frage zu beantworten: 4 Was ist ein Insekt Insekt Was ist ein Auftrag: Finde die passenden Wörter und setze sie in die Lücken ein, um den Text über Insekten zu vervollständigen. Insekten sind keine Wirbeltiere. Das bedeutet, dass sie keine haben. Ihr äusseres Skelett besteht aus einer harten_ Das ist wie ein schützender Panzer, der ihnen Kraft gibt. Der Körper von Insekten ist in drei Teile geteilt: Kopf (Caput), (Thorax) und Hinterleib (). Auf dem Kopf haben sie immer zwei Fühler (_), zwei Augen (meist) und drei Paare von verschiedenen . Manche Insekten wie Wespen und Bienen haben auch drei kleine (Ocellen) auf der Stirn. Auf der Brust haben sie drei Beinpaare und oft ein oder zwei Paare von. Der Hinterleib enthält Teile für die Verdauung, das Blut und die Nerven, sowie die . Einige Insekten haben am Ende des Hinterleibs schwanzähnliche Anhänge (), während andere einen haben. Zur Erinnerung Insekten haben sechs Beine, manche haben vier oder zwei oder sogar gar keine Flügel. Ihr Körper ist in drei Teile geteilt: Kopf, Brust und Hinterleib. Ausserdem haben sie immer zwei Fühler. Diese Merkmale haben nur ausgewachsene Insekten, weil Larven oft keine Flügel und manchmal auch keine Beine haben. Chitin-Haut, Abdomen, Stachel, Antennen, Facettenaugen, Flügel, Fortpflanzungsorgane, Cerci, Punktaugen, Mundwerkzeugen, Brust, Knochen Schreibe die Nummern an den richtigen Ort: 1. Vorderflügel 2. Hinterflügel 3. Brust (Thorax) 4. Hinterleib (Abdomen) 5. Kopf 6. Fühler (Antennen): Die Fühler sind das Zentrum des Geruchsinns. Sie ermöglichen es dem Insekt, sich zu orientieren, die Windgeschwindigkeit zu messen und Wärme zu spüren. 7. Mundwerkzeuge: Insekten besitzen je nach bevorzugter Nahrung unterschiedliche Mundwerkzeuge. 8. Augen: Sie bestehen aus Tausenden Einzelaugen, die wie in einem Mosaik hexagonal angeordnet sind. 9. Bein: Über die Unterseite der Beine können Insekten auch Geschmack wahrnehmen. 5 Die fünf Sinne Die fünf Sinne Auftrag: Lese den folgenden Text durch und besprich die Fragen in einer Gruppe und schreibe sie in dein Nmg Heft Hören Insekten haben keine Ohren im eigentlichen Sinne. Viele von ihnen können trotzdem Töne wahrnehmen. Sie spüren die Schwingungen in der Luft über die Härchen, die ihren Körper bedecken, über ihre Fühler oder auch über das Tympanum (Trommelfell). Dieses Organ besitzen Grillen, Heuschrecken oder auch Schmetterlinge. Riechen Insekten sind viel empfindlicher gegenüber Geschmack und Geruch als gegenüber Tönen und Bildern. Die Fühler spielen hier eine sehr wichtige Rolle. Sie ermöglichen es den Insekten, sich vor allem über Gerüche zu orientieren. Sie sind gewissermassen ihre Zunge und ihre Nase. Die Form und Grösse der Fühler sind je nach Art oder Geschlecht des Insekts sehr unterschiedlich. Sie sind das wichtigste Kommunikationsmittel für Insekten wie etwa Ameisen, Bienen, Nachtfalter. Bei den Ameisen beispielsweise dienen die Fühler dazu, andere Ameisen zu identifizieren, Nahrung zu suchen oder auch den Weg zum Ameisenbau wiederzufinden. Einige Nachtfalter können mit ihren dicht gefiederten Fühlern sogar über eine Distanz von mehr als einem Kilometer den Geruch eines Weibchens wahrnehmen. Ein Beispiel dafür ist das Kleine Nachtpfauenauge. Schmecken Dieser Sinn ist dank empfindlichen Härchen rund um die Mundöffnung gut entwickelt. Fliegen, Tagfalter und Bienen können zudem auch über die Unterseite ihrer Beine Geschmack wahrnehmen. Sehen Sehen ist für Insekten weniger wichtig als Riechen und Schmecken. Tasten Für den Tastsinn sind vor allem die Fühler und Palpi («Taster» an den Mundwerkzeugen) wichtig. Gewisse Haare, die über den Körper verteilt sind, ermöglichen es den Insekten aber ebenfalls, Berührungen wahrzunehmen 6 Die fünf Sinne Die fünf Sinne 1. Hören: Insekten haben keine Ohren im eigentlichen Sinne. Wie nehmen sie trotzdem Töne wahr? Welche Organe spielen dabei eine Rolle? 2. Riechen: Warum sind Insekten empfindlicher gegenüber Geruch und Geschmack als gegenüber Tönen und Bildern? Welche Rolle spielen die Fühler für die Orientierung von Insekten? Welche Insektenarten nutzen ihre Fühler als Hauptkommunikationsmittel? 3. Schmecken: Wie ist der Geschmackssinn bei Insekten entwickelt? Welche Körperteile nutzen sie, um Geschmack wahrzunehmen? Nenne mindestens drei Insektenarten, die über die Un-terseite ihrer Beine Geschmack wahrnehmen können. 4. Sehen: Warum ist das Sehen für Insekten weniger wichtig als Riechen und Schmecken? 5. Tasten: Welche Bedeutung haben die Fühler und Palpi für den Tastsinn der Insekten? Welche anderen Körperteile ermöglichen es den Insekten, Berührungen wahrzunehmen? Vergleiche die Insekten mit uns Menschen, wo unterscheiden wir uns und was ist gleich? Überlegt euch, wo setzten die Insekten ihre Sinne im täglichen Leben ein. z.B. Nahrugssuche ect. 7 Die 10 wichtigstenordnungen Ordungen der die 10 wichtigsten der Insekten Insekten Verbinde den richtigen Text mit der richtigen Zeichnung Schmetterlinge besitzen zwei gut sichtbare Flügelpaare, die mit bunten Schuppen besetzt sind. Ihre Fühler sind ziemlich lang. Bei Tagfaltern sind die Fühler am Ende typischerweise keulenförmig verdickt, während die Form bei den Nachtfaltern unterschiedlich ist Käfer besitzen ein Flügelpaar, das von festen Deckflügeln (Elytren) überdeckt ist. Diese bilden eine eigentliche Panzerung. Die beiden Deckflügel sind auf der Mitte des Rückens zusammengefügt und bilden eine gerade Linie. Libellen haben zwei Flügelpaare, einen verlängerten Körper und grosse Augen Ohrwürmer haben ein Paar gefaltete und verdeckte Flügel (die nur sehr beschränkt nützlich sind) und ein Paar Zangen am Ende des Abdomens. Bienen, Wespen und Ameisen besitzen zwei miteinander verbundene Flügelpaare. Sie können flach auf dem Rücken (Bienen) oder entlang des Körpers (Wespen) angeordnet sein. Einige Arten (Ameisen) haben keine Flügel. Ameisenjungfern und Florfliegen besitzen zwei sehr grosse und stark gerippte Flügel, die beim Schlafen dachförmig zusammengelegt werden. Ihre Fühler sind sehr lang. Zikaden und Pflanzenläuse haben zwei gerippte und identische Flügelpaare, die beim Schlafen dachförmig zusammengelegt werden. Der Kopf ist ziemlich gross. Wanzen haben ein Paar weiche Hinterflügel, die von einem Paar teilweise verhornter Flügel überdeckt werden Fliegen und Mücken haben nur ein einziges, gut sichtbares Flügelpaar. Ihre Fühler sind oft kurz und unterschiedlich geform Heuschrecken haben zwei Paare gerade Flügel, die an der Körperseite oder flach auf dem Körper liegen. Ihre Hinterbeine sind zum Hüpfen ausgebildet. Die Fühler sind entweder sehr lang und fein (Grünes Heupferd, Grillen) oder kurz und fest (Kurzfühlerschrecken). 8 Lebenszyklus Lebenszyklus Im Gegensatz zum menschlichen Säugling sieht das junge Insekt, das aus dem Ei schlüpft, oft sehr anders aus als das ausgewachsene (adulte) Tier (Imago). Das frisch geschlüpfte Tier zeigt sich in der Form einer Larve und durchlebt verschiedene Stadien – die sogenannten Metamorphosen –, bevor es die adulte Form erreicht, fliegen und sich fortpflanzen kann. Insektenlarven haben nicht dieselbe Lebensdauer und bewohnen nicht den gleichen Lebensraum wie adulte Tiere. Je nach Art der Metamorphose, die die Larve durchmacht, unterscheidet sich der Lebenszyklus der Insekten. In der Natur gibt es zwei große Lebenszyklen. Der Zyklus von hemimetabolen Insekten läuft in drei großen Etappen ab: Ei, Nymphe und adultes Tier. Die Nymphe sieht nach dem Schlüpfen aus dem Ei oft bereits ähnlich wie das adulte Tier aus. Einige Entomologen nennen die Nymphe von hemimetabolen Insekten auch „Larve. Heuschrecken, Bettwanzen, Gottesanbeterinnen und Ohrwürmer sind solche Insekten mit einer unvollständigen Metamorphose. Die überwiegende Mehrheit der Insekten durchläuft eine vollständige Metamorphose (über 85% der Arten). Bei ihnen sind die Unterschiede zwischen Larven und adulten Tieren manchmal so groß, dass es für Laien schwer erkennbar ist, was einmal aus einer Larve werden wird. Der Lebenszyklus von holometabolen Insekten umfasst vier klare Phasen: Ei, Larve (Raupe), Puppe und adultes Tier (Imago). Oft verbringen holometabole Insekten den Winter als Ei oder Puppe, so etwa Schmetterlinge. Diskutiere mit in einer Gruppe 1. Was ist der Unterschied zwischen einem menschlichen Säugling und einem frisch geschlüpften Insekt? 2. Was sind die drei Hauptetappen im Lebenszyklus von hemimetabolen Insekten? 3. Kannst du Beispiele für Insekten mit unvollständiger Metamorphose nennen? 4. Wie viele Phasen umfasst der Lebenszyklus von holometabolen Insekten? 5. Warum ist es manchmal schwer zu erkennen, was einmal aus einer Larve werden wird? 9 Lebenszyklus Lebenszyklus Aufgabe: Male zwei Bilder, die den Lebenszyklus eines Insekts darstellen: einmal für ein Insekt mit unvollständiger Metamorphose und einmal für ein Insekt mit vollständiger Metamorphose. Beschrifte die verschiedenen Stadien. Unvollständige Metamorphose Vollständige Metamorphose 10 Lebensraum Lebensraum Wiesen Wälder 11 Nutzen Nutzen Aufgabe: Insekten sind nicht immer schön. Manchmal scheinen sie auch schädlich zu sein, weil einige von ihnen stechen, Krankheiten übertragen oder Kulturen kahl fressen können. Aber ohne die akribische Feinarbeit der Insekten würde unsere Welt zusammenbrechen. Insekten helfen mit, Naturkreisläufe in Gang zu halten, Früchte reifen zu lassen, organische Stoffe wiederzuverwerten und Böden anzureichern Teilt euch die Texte zu 3 auf und werde in deinem Text Experte in deiner Gruppe. Nach dem du den Text gelesen hast, tausche dich mit einem anderem Experten aus. Wenn du sicher bist, dass du alles von deinem Text verstanden hast, gehe zurück in deine Gruppe und erkläre deiner Gruppe deinen Text. Bestäuber Ohne die bestäubenden Insekten würden die meisten Blütenpflanzen von der Oberfläche der Erde verschwinden. Sie brauchen nämlich Insekten für die Befruchtung. Dies gilt für einen grossen Teil unserer Obstbäume, Beerensträucher und Gemüsepflanzen. So bestäuben beispielsweise Bienen, Fliegen und Schmetterlinge unsere Pflanzenkulturen und stellen damit die Ernte sicher. Marienkäfer und Wildbienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern von Blütenpflanzen. Marienkäfer und Wespen vertilgen zudem Läuse und Raupen, welche die Pflanzen angreifen, und Ameisen eliminieren eine Vielzahl anderer Insekten, die Bäumen schaden. Wiederverwerter Zusammen mit anderen Wirbellosen spielen Insekten eine massgebliche Rolle in den verschiedenen Stoffkreisläufen. Da Insekten alles fressen, wird auch fast alles wiederverwertet: Blätter von Bäumen, alte Baumstämme, Exkremente von Tieren, Fell und Haare. Wenn beispielsweise ein Blatt von einem Baum auf den Boden fällt, dann wird es von Insekten und anderen kleinen Tieren nach und nach verzehrt. Dabei sind immer zwei Prozesse im Spiel, mechanische (das Blatt wird zerkleinert) und chemische (Verdauung). Ohne die Intervention von Insekten wären die Stoffkreisläufe stark eingeschränkt. Käfer und Fliegen beseitigen sich zersetzende Materie. 12 Wertvolle Helfer Insekten sind wertvolle Helfer der Landwirtschaft. Einige von ihnen fressen andere Arten, die als schädlich gelten. Insekten sind aber nur «schädlich», wenn die Umgebung dies begünstigt (fehlende Räuber, geschwächte Pflanzen). Wenn eine Pflanze beispielsweise grossflächig angebaut wird, dann profitieren gewisse Insektenarten von dieser Konzentration. Ihre Populationen vervielfachen sich und der Ernteertrag fällt geringer aus. Ein wichtiges Glied in den Nahrungsketten Eine sehr grosse Zahl von Insekten ist nach den Pflanzen das erste Glied von Nahrungsketten. Viele Tiere sind für ihre Ernährung auf Insekten angewiesen, insbesondere Vögel wie Schwalben oder Meisen. 13 Wissensolympiade Wissensolympiade Warum sind Insekten wichtig für das Funktionieren der Naturkreisläufe? Welche wichtige Rolle spielen bestäubende Insekten für die Erhaltung von Blütenpflanzen? Nenne drei Beispiele für bestäubende Insekten. Was bedeutet es, dass Insekten als Wiederverwerter fungieren? Warum sind Insekten wertvolle Helfer in der Landwirtschaft? Was kann passieren, wenn eine bestimmte Pflanze großflächig angebaut wird, in Bezug auf die Population bestimmter Insektenarten? Warum sind Insekten für viele Tiere ein wichtiges Glied in der Nahrungskette? 14 Wichtige Zahlen Zahlen und Wichtige und Fakten Fakten Weltweit wurden bislang über eine Million Insektenarten entdeckt, davon leben über 30.000 auch in Schweiz 70 Prozent aller bekannten Tierarten sind Insekten. Über 85 Prozent aller Pflanzen werden durch Tiere bestäubt, hauptsächlich durch Insekten. Die so genannten Roten Listen geben Auskunft über die Gefährdung einzelner Arten. Die Listen zeigen: 42 Prozent der erfassten Insektenarten in Deutschland gelten als bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Eine Honigbiene verlässt pro Tag den Bienenstock bis zu 30-mal und fliegt dabei zu 200 bis 300 Blüten. Das bedeutet, dass die Arbeiterinnen eines Bienenstocks mehrere Millionen Blüten am Tag besuchen. Ernten im Wert von mindestens 235 Milliarden US-Dollar pro Jahr hängen von der Bestäubung durch Insekten ab. 15 Welt ohne Insekten Welt ohne Insekten Die Bedeutung von Insekten in Ökosystemen Insekten sind von grosser Bedeutung für die Natur. Ohne sie würde kaum ein Ökosystem funktionieren. Sie bestäuben Blüten und tragen damit zur Vermehrung von Pflanzen bei. Sie erhalten Nährstoffkreisläufe und erneuern Böden. Nicht zuletzt dienen sie als Nahrung für andere Tiere. Doch viele Arten sind bedroht, und die Zahl der Insekten sinkt – teilweise dramatisch. Was sind die Folgen dieser Entwicklung? Arbeitsaufträge 1. Lies die Aussagen zur Bedeutung von Insekten in Ökosystemen (Arbeitsblatt 3). 2. Ordne die Aussagen einander zu, sodass sie aufeinander aufbauen. 3. Stelle die Zusammenhänge in Form eines Nahrungsnetzes in einem Schaubild dar. Ein Nahrungsnetz ist ein System aus zahlreichen miteinander verbundenen Nahrungsketten und zeigt die verschiedenen Nahrungsbeziehungen. Für das Schaubild kannst du zum Beispiel die Aussagen ausschneiden, auf einem Poster anordnen und mit Pfeilen verbinden. 4. Beurteile die Folgen für die Ökosysteme, wenn eine einzelne Insektenart aus dem Nahrungsnetz verschwinden würde. Skizziere ein solches Szenario auf dem Schaubild. 16 Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sammeln Nektar von Blühpflanzen. Dabei bestäuben sie gleichzeitig die Blüten. Spechte, Schwalben, Mauersegler, Meisen und Spatzen sind typische insektenfressende Vögel. Viele kleinere Wirbeltiere wie Mäuse, Igel, Eidechsen oder Frösche ernähren sich von Insekten und deren Larven. Die Nahrung von Süsswasserfischen wie Forelle oder Karpfen besteht bis zu 90 Prozent aus Insekten. Spinnen fangen mit ihren Netzen vor allem Fluginsekten wie Fliegen oder Mücken. Spinnen werden unter anderem von Vögeln, Katzen und Reptilien gefressen. Marienkäfer fressen am Tag bis zu 50 Blattläuse. Marienkäfer werden unter anderem gefressen von Vögeln und Fröschen. Frösche stehen unter anderem auf dem Speiseplan von Reptilien wie der Ringelnatter. Sie werden auch von Vögeln wie dem Weißstorch gefressen. Füchse, Marder und Wiesel sind Jäger. Sie ernähren sich von kleineren Wirbeltieren, unter anderem von Mäusen und Vögeln. Einige Vogelarten ernähren sich von Fischen, zum Beispiel Fischreiher oder Eisvögel. Greifvögel fressen kleinere Vögel, kleine Säugetiere wie Mäuse sowie Reptilien wie Eidechsen. Manche Insekten beschädigen Pflanzen oder übertragen Krankheiten. Blattläuse saugen zum Beispiel Saft aus Pflanzen und schädigen sie dadurch. Zahlreiche Obstpflanzen wie Äpfel, Birnen und Pflaumen tragen mehr Früchte, wenn sie von Insekten bestäubt werden. Gemüsepflanzen wie Gurken, Auberginen, Paprika, Kürbis oder Tomaten werden von Insekten bestäubt. Viele Insekten leben im Boden, zum Beispiel Ameisen und Käfer. Sie lockern den Boden und halten ihn dadurch fruchtbar. Insekten halten die Natur sauber: Einige Insektenarten wie Mistkäfer oder Schmeissfliegen fressen den Kot oder die Kadaver von grösseren Tieren. Eine einzige Kuh kann pro Tag ein Dutzend Kuhfladen produzieren, das entspricht rund 4800 Kilogramm Dung pro Kuh und Jahr. 17 18 Nahrungsnetz Nahrungsnetz