Arbeitsblatt: Dossier Klimazonen

Material-Details

Dossier zum Unterrichtsteil: Klimazonen.
Geographie
Anderes Thema
7. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

214531
20
1
30.01.2026

Autor/in

Alexandra Weth
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Geografiedossier Klimazonen der Erde Lernziele – Klimazonen Du kannst Merkmale der Erde nennen Du kannst Phänomene, die aus der Bewegung der Erde entstehen, beschreiben Du kannst erklären, wie und warum Jahreszeiten entstehen Du kannst Landschaftszonen der Erde erkennen und erklären Du kannst erklären, was der tropische Regenwald mit der Wüste zu tun hat. Du kannst die Subtropen- und die Tropenzone unterscheiden, charakterisieren und benennen. Du kannst die gemässigte und die kalte Zone unterscheiden, charakterisieren und benennen. Vorwissen Auftrag Du hast in dieser Lektion bereits ein paar Informationen zum Thema Klima und Klimazonen erfahren und einige Sachen weisst du vielleicht schon. Notiere auf dieser Seite alles, was du zum Thema weisst. Falls du bereits Fragen hast, darfst du diese ebenfalls dazuschreiben. Auftrag Du hast maximal 15 Minuten Zeit. Beschrifte auf der Karte die Ozeane sowie die Kontinente, versuche die Kontinente so farblich zu markieren, dass mann die Kontinentgrenzen erkennen kann. Suche anschliessend die 8 Fehler, die sich eingeschlichen haben und nummeriere sie von 1-8. Beschreibe auf den untenstehenden Lonoen kurzkurz, was falsch ist. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Tag und Nacht Auftrag Der Lehrer zeigt dir den Film «Tag und Nacht»2 Mal, der Film dauert rund 5 Minuten. 1. Mache dir während dem 1. Mal Notizen, was findest du wichtig und warum? Lies anschliessend die 2 bzw. 3 Fragen zum Film. Der Lehrer zeigt dir nun den Film ein 2. Mal. 2. Beantworte anschliessend die 2 bzw. 3 Fragen (mit Bleistift oder FriXion). (Der Sonnenverlauf am Nordkap, ganz im Norden von Norwegen, am 21. Juni) Notizen: 1. Frage: Wieso kühlt es bei uns am Abend ab? 2. Frage: Wieso sind die Tage auf der Erde nicht überall immer gleich lang? 3. Frage: Wenn am Nordpol 24 Stunden am Stück die Sonne scheint, was muss dann gleichzeitig am Südpol geschehen? Wie entstehen unsere Jahreszeiten? Auftrag Ihr habt mindestens 20 Minuten Zeit. Ihr arbeitet in Zweiergruppen. Schaut euch das Video «Warum gibt es Jahreszeiten Klima und Wetter einfach erklärt 3» vom Youtubechannel «Geographie – simpleclub» an. Das Video dauert rund 7 Minuten. 1. Erstellt in eurer Gruppe ein «Mind-Map» zum Video. Beginne in der Mitte mit der Frage: «Warum gibt es Jahreszeiten». 2. Beantwortet anschliessend die Fragen zum Video, wenn nötig, schaut euch das Video ruhig ein zweites Mal an. Auftrag Nutzt diese Seite, im Querformat, für euer Mindmap. Auch wenn ihr zu zweit arbeitet lohnt es sich, wenn ihr beide ein Mind-Map in euer Dossier zeichnet. Es lohnt sich ausserdem verschiedene Farben zu nutzen, da es euer Mind-Map übersichtlicher macht. Hier die Fragen zum Video: 1. Wieso dauert ein Tag auf der Erde genau 24 Stunden? 2. Wieviel Grad beträgt die Neigung der Erde zur Sonne? 3. Wann ist bei uns der Sommeranfang, wann der Winteranfang? Notiere das genaue Datum. Sommeranfang: Winteranfang: 4. Warum ist es im Sommer wärmer als im Winter? 1. 2. 5. Fertige hier eine Skizze der Erde an, wie sie im Video bei Minute 4:09 dargestellt wird. Achte vor allem darauf, das die Neigung der Erde stimmt und dass du die «Achsenlinie», auch einzeichnest. (Auch hier machen beide aus eurer Gruppe je eine Zeichnung ins Heft 6. Wann beginnt auf der Nordhalbkugel der Frühling und was geschieht zeitgleich auf der Südhalbkugel? Wahr oder Falsch? Auftrag Du hast 15 Minuten Zeit. Unten stehen 8 Behauptungen zum Thema Bewegungen der Erde. Kreuze jeweils an, ob sie wahr oder falsch sind. Sollten sie falsch sein, erkläre kurz was falsch ist. 1. Behauptung: Jahreszeiten gibt es, weil sich die Sonne um die Erde dreht. Richtig: Falsch: 2. Behauptung: Jahreszeiten gibt es, weil die Erdachse um 23.5 Grad geneigt ist und sich die Erde in einem Jahr um die Sonne dreht. Richtig: Falsch: 3. Behauptung: Jahreszeiten gibt es, weil wir nicht am Äquator wohnen. Richtig: Falsch: 4. Behauptung: Tag und Nacht gibt es, weil die Erde schräg steht. Richtig: Falsch: 5. Behauptung: Tag und Nacht gibt es, weil sich die Erde im Gegenuhrzeigersinn um die eigene Achse dreht. Richtig: Falsch: 6. Tag und Nacht gibt es, weil sich die Erde in 24 Stunden einmal um die eigene Achse dreht. Richtig: Falsch: Was der tropische Regenwald mit der Wüste zu tun hat Auftrag Du hast 15 Minuten Zeit. Lies den Text aufmerksam durch. Beantworte anschliessend die 2 Fragen. Dass tropische Regenwälder in der Nähe des Äquators liegen und die Wüsten südlich und nördlich daran angrenzen, ist kein Zufall. Wenn die Sonne am 21. März und am 23. September senkrecht über dem Äquator steht, trifft dort am meisten Sonnenstrahlung auf, und die Luft erwärmt sich dadurch stark. Diese warme Luft steigt vom Boden auf. In der Höhe kühlt sie sich ab, und es beginnt zu regnen. Es regnet immer nach der Mittagszeit, weil die Verdunstung durch die grosse Hitze sehr gross ist. Wenn die Luft nach dem Regen wieder trocken und kühler ist, strömt sie vom Äquator weg in Richtung Pole. Etwa bei 30 Grad nördlicher und südlicher Breite sinkt sie ab, weil die kalte Luft schwerer ist als warme Luft. Dabei wird sie sehr trocken und erwärmt sich stark – es bilden sich Wüsten. Die warmen Luftmassen strömen nun weiter zum Äquator, und der Kreislauf beginnt von vorne. Die Bewegung der warmen Luftmassen von den Wüsten zum Regenwald nennt man Passatwinde, der ganze Kreislauf heisst Passatkreislauf. Am 21. Uni steht die Sonne nicht senkrecht über dem Äquator, sondern über dem nördlichen Wendekreis. Der ganze Kreislauf schiebt sich deshalb nach Norden. Am 21. Dezember steht die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis und der Kreislauf schiebt sich nach Süden. Die Folge ist, dass sich der Mittagsregen in die Savanne verschiebt, und die Trockenheit der Wüsten in den Landschaftstyp der Hartlaubgehölze. 1. Zeichne den Passatkreislauf zwischen Tropen und Wüsten am 21. Uni und am 23. September. 2. a) In welchem Monat könnte dieses Bild aufgenommen worden sein (Achte auf die Wolken). März: Juni: August: Dezember: b) Erkläre kurz, was du dir bei deiner Auswahl überlegt hast. Die Subtropenzone Die Tropenzone Auftrag Ihr arbeitet in Zweiergruppen. Lest jeweils einen der beiden Texte (entweder «die Suptropenzone» oder «die Tropenzone». Anschliessend stellt ihr euch die Fragen auf der nächsten Seite gegenseitig und notiert die Antworten mit Bleistift oder FriXion. Füllt anschliessend zu zweit die Tabelle auf Seite 3 aus und klebe die passenden Bilder zur entsprechenden Zone. Die Subtropenzone In der Subtropenzone, (in jeder der 4 grossen Klimazonen) werden zwei Landschaftstypen unterschieden: Die Wüsten und die Hartlaubgehölze. In den Wüsten fält wenig bis kein Niederschlag. Am Tag sind die Temperaturen sehr hoch, die Nächte meist kühl. Lebewesen der Wüste sind gut an diese Bedingungen angepasst: Die Pflanzen speichern Wasser in ihren Blättern ihre dicke Haut schützt sie vor Verdunstung oder sie haben Dornen oder Härchen, die Tautropfen aufnehmen. Wasser kommt nur entlang von Flüssen oder in Oasen vor. Dort werden Früchte, Palmen, Weizen und Trauben angepflanzt. Viele Menschen ziehen mit ihren Tieren umher, damit diese das wenige Gras oder kleine Büsche fressen können. Im Landschaftstyp der Hartlaubgehölze ist es im Sommer sehr heiss und trocken im Winter regnet es ab und zu. Hartlaubgehölze sind auch im Winter grün. Die Pflanzen haben eine dicke Rinde, ein grosses Wurzelsystem und kleine, oft nadelförmige Blätter. So knnen Nährstoffe und Wasser tief aus dem Boden aufgenommen und die Pflanzen sind gut vor der Hitze geschützt. Typisch ist der Anbau von Oliven, Trauben und Zitrusfrüchten. Beliebte Ferienorte in Italien, Spanien oder Griechenland liegen im Landschaftstyp der Hartlaubgehölze. Die Tropenzone In der Tropenzone werden ebenfalls zwei Landschaftstypen unterschieden: der tropische Regenwald und die Savannen. Der tropische Regenwald liegt nahe am Äquator. Es Regnet viel und es herrschen das ganze Jahr hohe Temperaturen. Ausserdem gibt es keine Jahreszeiten. Der tropische Regenwald ist die Heimat von tausenden Pflanzen- und Tierarten. Die tropischen Regenwälder stellen etwa einen Drittel der weltweiten Waldflächen dar. Die unterschiedlichen Savannentypen sind durch die Häufigkeit der Niederschläge geprägt. In der Savanne wachsen Gräser und wenige Bäume; angepflanzt werden Maniok, Mais und Hirse. Geeignet ist die Savanne aber besondern für die Weidewirtschaft. Fragen zum Text 1. In welche zwei Landschaftstypen werden die Tropen unterschieden? 2. In welche zwei Landschaftstypen werden die Subtropen unterschieden? 3. Welche Pflanzen wachsen in den Tropen? Regenwald: Savanne: 4. Welche Pflanzen wachsen in den Subtropen? Wüste:_ Hartlaubgehölz: 5. Fülle die Tabelle aus. Landschaftszone Wüste Hartlaubgehölze Regenwald Savanne Temperatur Niederschlag Sonstige Infos Die Kalte Zone Die gemässigte Zone Auftrag Lies den Text zu den beiden Zonen aufmerksam durch. Notiere dir mindestens 2 Fragen zu den beiden Texten auf einem separaten Blatt Papier. Anschliessend findet ein kleines Quiz in der Klasse statt. Viel Glück! Im Anschluss ans Quiz kannst du die beiden Aufgaben auf der nächsten Seite lösen. Die kalte Zone Die kalte Zone wird in zwei Landschaftstypen unterteilt: den nördlichen Nadelwald und die Tundra. Auch die Eiswüsten ohne Pflanzen gehören zur kalten Zone. Die beiden Landschaftstypen unterscheiden sich aufgrund der Temperaturen: wärmer es ist und je mehr Niederschlag föllt, desto mehr Pflanzen wachsen und desto grösser werden sie. Daher wachsen im nördlichen Nadelwald noch Nadelbäume, in der Tundra dagegen nur noch Sträucher, Flechten und Moose. Die Böden der kalten Zone sind im Winter dauerhaft gefroren. In der Tundra und im nördlichen Nadelwald tauen sie in den Sommermonaten wenige Zentimeter auf. Dann entstehen riesige Sumpfgebiete. Intensiv genutzt wird das Holz der riesigen nördlichen Wälder. An den Sträuchern wachsen verschiedene Beeren. An gewissen Orten wird ausserdem die Kartoffel angebaut. Die Kartoffel ist die Nutzpflanze, welche am meisten Kälte erträgt. Die gemässigte Zone In der gemässigten Zone kommen Niederschläge über das ganze Jahr verteilt vor. Die Temperaturen sind im Winter kühl, im Sommer warm oder sogar heiss. Die vier Jahreszeiten können gut unterschieden werden. Die Distanz eines Ortes zum Meer wirkt sich in dieser Zone stark auf die Temperatur und die Niederschläge aus. Das Meer gleicht Temperaturen aus und bringt mehr Niederschläge. Unterschieden werden daher zwei Landschaftstypen: 1. Das ozeanisch geprägte Klima: Ausgeglichene milde Temperaturen zwischen Sommer und Winter, viel Niederschlag. Die Landschaft ist durch Laubmischwälder geprägt2. Das kontinental geprägte Klima: Grosse Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter, weniger Niederschlag. Die Landschaft ist durch Steppen geprägt. Landwirtschaftlich angepflanzt werden Getreide, Gemüse, Kern- und Steinobst, Salate und auch Kartoffeln. Je nach Region wachsen auch Trauben, Tomaten, Melonen und Aprikosen. 1. Übermale die Nutzpflanzen welche in der kalten Zone wachsen mit blau und die Nutzpflanzen der gemässigten Zone mit grün. Salat Moltebeere Preiselbeere Löwenzahn Rüebli Apfel Fenchel Brombeere Petersilie Trauben Himbeere Zucchetti Pflaume Kartoffel Weizen Schnittlauch Hagebutte Hafer 2. Fülle die Tabelle aus. Landschaftszone Tundra Nördlicher Nadelwald Laubmischwald Steppen Temperatur Niederschlag Sonstige Infos