Arbeitsblatt: Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter Lösungen

Material-Details

Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter Lösungen
Geschichte
Mittelalter
6. Schuljahr
12 Seiten

Statistik

214558
25
1
30.01.2026

Autor/in

Manel Bouregbi
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter Lösungen Diese Lösungen (PDF, 12 Seiten) beziehen sich auf den elk-Ordner 1366. Sie sind als Download erhältlich unter www.elkverlag.ch/kostenlose-downloads. Redaktion: Walter Loeliger lllustrationen: Domo Löw gehört zu ISBN 978-3-03772-415-6 Bestell-Nr. 1366 2. Auflage 2023 2017 elk verlag AG, CH–Winterthur www.elkverlag.ch Redaktion und Verlag haben sich bemüht, allfällige Rechteinhaber zu eruieren. Sollten trotzdem Urheberrechte verletzt worden sein, wird der Verlag nach Anmeldung berechtigter Ansprüche diese im Rahmen der üblichen Vereinbarungen vergüten. Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf deshalb der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags. Das Kopieren für den Schulunterricht ist gestattet, sofern das Werk von der betreffenden Lehrperson oder deren Schule erworben worden ist. Das Kopieren von ausgeliehenen Werken, insbesondere aus öffentlich zugänglichen Ausleihstellen, ist ausdrücklich verboten. Lösungen zu 1 Zeitalter: Wo sind wir? 1. Lies im Magazin den Text auf Seite 1 sorgfältig durch. Leg anschliessend das Magazin zur Seite. Beantworte die folgende Frage, ohne im Magazin nachzusehen. Was sind die wesentlichen Veränderungen, die im Laufe des Mittelalters geschehen sind? Zähle auf. Grosse Waldflächen wurden gerodet. So entstand neues Ackerland. Die Bevölkerung wuchs fortwährend. Die Städte wurden grösser. Reiche Ritter liessen sich imposante Burgen bauen. 2. Im Zahlenstrahl sind die Jahrhunderte angeschrieben. a) Wir befinden uns heute im ersten Teil des 21. Jahrhunderts. Trage ungefähr beim aktuellen Jahr einen roten Punkt ein. b) Überlege: Wo war Christi Geburt? c) Bezeichne die Jahre 500, 1000, 1250 und 1500 mit einem kleinen Bleistiftkreuz. d) Im Magazin auf Seite 1 findest du Angaben zur Unterteilung des Mittelalters in drei Zeiträume. Male im Zahlenstrahl die drei Zeiträume mit unterschiedlichen Farben aus. Benenne die drei farbigen Bereiche mit den Buchstaben F, und S. e) Diskutiere deine Einträge mit einem Partner oder einer Partnerin. f) Schreibe die drei korrekten Bezeichnungen auf die Linien. 3. 2. 1. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Jahr 0 (Christi Geburt) F: Frühmittelalter H: Hochmittelalter S: Spätmittelalter zu Seite 15 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 6 Beleuchtung (A) 1. Lies im Magazin auf Seite 17 den Text über die Beleuchtung. 2. Suche die drei Leuchtobjekte auch im digitalen Schulwandbild. Du findest sie im Festsaal oder im Schlafgemach. 3. Schreibe die drei Bilder hier korrekt an. Kerzen(-leuchter) Fackel 4. Alle drei Beleuchtungsarten haben Vor- und Nachteile. Zeichne auf der Rückseite des Blattes eine Tabelle. Sie soll ungefähr so aussehen, aber grösser. Vorteile Kienspan Nachteile Kerze Wachskerzen werden bei besonderen Anlässen aufgestellt. Bienenwachskerzen sind teuer. Kienspan Der Kienspan ist einfach zu beschaffen, ist günstig und brennt lang. Der Kienspan gibt nur wenig Licht. Die Fackel ergibt helles Licht. Die Fackel erzeugt Russ und Rauch. Fackel 5. Fülle die Tabelle aus. zu Seite 20 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 7 Beleuchtung (B) 1. Lies den Text im Magazin auf Seite 17 über die Beleuchtung. Du findest auch Bilder dazu im digitalen Schulwandbild. 2. Neben den drei Leuchtmitteln Kerze, Kienspan und Fackel gab es noch weitere Möglichkeiten, etwas Licht ins Zimmer zu bringen. Zum Beispiel Öllämpchen das Es konnte sehr verschieden aussehen. 3. Recherchiere, wie diese kleine Beleuchtung funktioniert. Schreibe hier deine Überlegungen auf. In einem flachen Gefäss aus Metall liegt etwas Öl. Ein Docht aus Baumwolle liegt im Öl. Er wird von einer Vorrichtung so gehalten, dass das eine Ende stets gegen oben aus dem Öl herausschaut. Das Öl am oberen Ende des Dochts brennt. Der Docht saugt fortwährend neues Öl nach. 4. Im digitalen Schulwandbild gibt es einen kurzen Film über die Wohngemächer. Darin wird auch von diesem kleinen Lämpchen gesprochen. Sieh dir den Film „Die Wohngemächer an. 5. Es gibt einen kleinen Widerspruch zwischen dem gesprochenen Text und den Filmaufnahmen. Schreibe hier den Timecode auf, bei dem dir der Widerspruch auffällt. Beschreibe den Widerspruch. Timecode etwa zwischen 00:30 und 00:40. Der Sprecher sagt: „Licht gab es nur von der Fackel oder aus Öllämpchen. Im Film sieht man aber einen Kienspan. zu Seite 21 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 10 Essen und trinken (A) 1. Lest den Text im Magazin auf den Seiten 12 und 13. 2. Diskutiert die folgenden Fragen: Wann habt ihr zum letzten Mal Teigwaren gegessen? Wann habt ihr zum letzten Mal Kartoffeln gegessen? Wie oft pro Woche esst ihr Fleisch (durchschnittlich)? 3. Zählt alle Bestandteile auf, die zum Gedeck eines mittelalterlichen Festessens gehören. Dazu müsst ihr den ganzen Text auf Einzelheiten absuchen. Als Unterlage diente ein alter Brotfladen Das Besteck bestand aus Löffel und Messer. Es gab keine Gabeln. Die Trinkkelche waren aus Zinn oder Silber. Die Becher waren aus Holz oder Ton. 4. Zeichnet ein heutiges Tischgedeck für ein Dreigang-Menu. Beachtet: Was liegt links, was liegt rechts vom Teller, was oben? Tragt Nummern ein und schreibt die Begriffe rechts auf. zu Seite 24 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 11 Essen und trinken (B) 1. Lies die Seiten 12 und 13 im Magazin. 2. Jetzt kannst du die ersten drei Fragen beantworten. Versuche es zunächst aus dem Gedächtnis. In einem zweiten Schritt nimmst du das Magazin zu Hilfe. Für die vierte Frage brauchst du Sachbücher oder das Internet. Zähle die Speisen auf, die die einfachen Leute zur Hauptsache assen. Gemüsesuppe, Hirsebrei, Brotfladen Edelleute bekamen bei einem Festessen auf der Burg weitere Speisen. Welche? Fleisch von Hirschen, Rehen, Wildschweinen, Kaninchen Fasanen, Tauben, Enten, Fisch Pasteten, Marzipantorte Welche Tischgetränke waren im Mittelalter üblich? Wasser, Bier, Wein Kartoffeln kannte man damals noch nicht. Seit wann gibt es in Europa Kartoffeln? Recherchiere. Die Kartoffeln stammen aus Südamerika. Man weiss nicht genau, seit wann man in Europa Kartoffeln anpflanzt. Amerika wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts entdeckt (durch den Seefahrer Christoph Kolumbus). Man vermutet, dass die ersten Kartoffeln etwa im Jahr 1570 mit einem Schiff in Spanien eintrafen. Von dort aus verbreitete sich die Pflanze über Europa. zu Seite 25 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 12 Gefässe Der Transport und die Aufbewahrung von Lebensmitteln war anspruchsvoll. Hier sind sechs Beispiele von Gefässen. Findet gemeinsam zu jedem Gefäss einen Namen. Schreibt zu jedem Gefäss einen Satz (Verwendung, Vorteile, Nachteile). Einige Informationen findet ihr im Magazin. Betrachtet auch die Illustrationen im digitalen Schulwandbild (Palas, Küche). Kochkessel Weinfass Wasserbehälter aus Holz Dreibeintopf zu Seite 26 Mörser mit Bottich aus Stössel Holz elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 19 Ausbildung und Erziehung 1. Lest den Text im Magazin auf Seite 18. 2. Diskutiert anschliessend die Aussagen bis P. 3. Legt das Magazin weg. Kreuzt in Einzelarbeit die jeweils richtige Spalte an. 4. Vergleicht und diskutiert erneut. Kontrolliert und korrigiert. 5. Schreibt zu jedem Satz, den ihr als falsch bezeichnet habt, die korrekte Aussage auf. richtig falsch Die Kinder der Burg gingen ins Schulhaus im nächsten Dorf. Knaben und Mädchen gingen gemeinsam in die Primarschule. Viele Kampftechniken musste der Ritter auch beherrschen, wenn er auf dem Pferd sass. X Erst wenn der Ritter auf dem Pferd bereit war, rief er den Knappen. Ein Knabe, der bereits ein paar Jahre als Knappe gedient hatte, wurde zum Pagen befördert. X Die Mädchen lernten anständiges Benehmen, die Knaben nicht. Im Alter von etwa 21 Jahren wurde der Knappe zum Ritter geschlagen. Der Page lernte reiten, jagen, schiessen und kämpfen. J Musik war etwas für die Mädchen. Die Pagen mussten das nicht lernen. Zu den ritterlichen Tugenden gehörten Tapferkeit, Reichtum und Kleinlichkeit. X Die Mädchen lernten lesen und schreiben. Der Knappe hatte eine starke und eine schwache Seite. Die Waffen führte er mit der stärkeren Hand. Die Ausbildung zum Pagen dauerte bis zum 21. Altersjahr. Die Mädchen hatten schon ein reifes Alter, wenn sie heiraten. Eine vornehme Dame konnte auch Handarbeiten erledigen. Der Knappe wartete auf der Burg, wenn der Ritter auf die Jagd ging. zu Seite 33 X elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 21 Walther von der Vogelweide 1 Nemt, frouwe, disen kranz, 2 alsô sprach ich zeiner wol getânen maget. 3 Sô zieret ir den tanz, 4 mit den schoenen bluomen als irs ûffe traget. 5 Het ich vil edele gesteine, 6 daz müest ûf iur houbet, 7 obe ir mirs geloubet. 8 Seht mîne triuwe, daz ichz meine. 1 „Nehmt, Gräfin (Herrin, Frau), diesen Kranz! 2 So sprach ich zu einem wohlgestalteten Mädchen. 3 „Dann schmückt ihr den Tanz 4 mit den schönen Blumen, wie ihr sie tragt. 5 Hätte ich viele Edelsteine, 6 sie müssten auf euer Haupt (Kopf), 7 wenn ihr mir das glaubt (das müsst ihr mir glauben). 8 Seht meine Treue (Aufrichtigkeit), dass ich es (ehrlich, wirklich) meine. Abbildung: Walther von der Vogelweide. Aus der Weingartner Liederhandschrift, ca. 1300 zu Seite 35 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 22 Familie Ritter Lies den Text durch. Fülle in einem zweiten Durchgang die Lückenwörter ein. Die Frau des Ritters war bei den Burgbewohnern beliebt und geachtet. Während der Abwesenheit des Ritters vertrat sie ihn. Sie verwaltete die Güter und überwachte die Untergebenen AlsBurgherrin wurde sie von allen respektiert. Die Mädchen erhielten eine umfangreicheAusbildung Sie lernten den Haushalt zu führen und Handarbeiten zu verrichten. Sie lernten aber auch lesen, schreiben und singen. An einigen Burgen lernten die Mädchen sogar eine Fremdsprache Die Knaben wurden als Pagen und alsKnappen ausgebildet und zum steten Trainieren angehalten. Wenn der Knappe zum Ritter geschlagen wurde, schwor er einen Eid. Dieser Eid verpflichtete ihn, sich wirklich wie ein Ritter zu benehmen. Edelmut, Tapferkeit,Grosszügigkeit und Höflichkeit waren die wichtigsten Tugenden. Zudem hatte der Ritter seinem Herrn Treue und Gehorsam geschworen. Ein guter Ritter beschützte die Menschen, half Schwächeren und führte ein frommes Leben. Er hatte gute Tischmanieren_ und war höflich. Vor allem seinen Freunden gegenüber war der Ritter rücksichtsvoll und zuvorkommend. Allerdings gab es auch Ritter, die auf die schiefe Bahn gerieten. Sie wurden zu Raufbolden_ und brauchten ihre Waffen auch in Friedenszeiten. Sie überfielen Bauernhöfe undplünderten Dörfer. Sie waren habgierig und brutal. Die Bevölkerung litt unter ihnen. Man nannte sie Raubritter. Tischmanieren Fremdsprache Burgherrin Raufbolden Grosszügigkeit Untergebenen Schwächeren Knappen Handarbeiten plünderten Ausbildung Gehorsam zu Seite 36 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 25 Ritter-Wörter 1. Welche Ritter-Wörter verstecken sich? BERGFRIED GREIFDERB KEMENATE KNAETEME SCHILD LICHDS WAPPEN KENAPP TURNIER REINURT PAGE EGAP I S A A T E E R N U N N E A H T R D I E 6 Wörter waagrecht, 5 Wörter senkrecht 2. Welche weiteren Ritter-Wörter kommen dir in den Sinn? 3. Kennst du auch diese Mittelalter-Begriffe? Ordne zu. Suche im Internet, wenn du Hilfe brauchst. Zehnten Brückenzoll Selbstversorger Gelübde Äbtissin zu Seite 39 Bauer, der alles Lebensnotwendige anpflanzt Vorsteherin eines Frauenklosters Anteil der Ernte, die der Bauer abgeben muss Gebühr beim Überqueren einer Brücke Feierliches Versprechen elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen Lösungen zu 26 Widersprüche 1. Sind dir folgende Widersprüche aufgefallen? Suche sie. Wie hiess der hölzerne Turm, der beim Sturm auf die Burg zum Einsatz kam? Magazin Seite 22: Belagerungsturm Digitales Schulwandbild:Wandelturm Film „Angriff und Verteidigung:Belagerungsturm_ Wo befand sich das Verlies? Magazin Seite 9: im Wachtturm_ Digitales Schulwandbild: im Wachtturm_ Film „Die Wohngemächer:im Bergfried Wie oft assen die Burgbewohner Fleisch? In gewissen Quellen heisst es, die Burgbewohner hätten nur sehr selten Fleisch gegessen. In andern heisst es, sie hätten fast täglich Fleisch gehabt. Wo im Magazin gibt es dazu Angaben?Seite 12/13_ 2. Solche „Ungereimtheiten lassen sich meistens erklären. a) Örtlich: Die Quellen beziehen sich auf die verschiedensten Burgen, die über ganz Europa verstreut waren. b) Zeitlich: Wir betrachten Burgen über mehrere Jahrhunderte. In diesem langen Zeitraum hat es Veränderungen und Entwicklungen gegeben. Sind dir auch solche „Ungereimtheiten aufgefallen? Dann kannst du hier deine Bemerkungen dazu aufschreiben. zu Seite 40 elk verlag Leben im Mittelalter – Burgen und Ritter – Lösungen