Arbeitsblatt: Forscherheft Boden und Garten

Material-Details

Lebewesen und Funktionsarten des Bodens
Biologie
Pflanzen / Botanik
3. Schuljahr
25 Seiten

Statistik

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31
0
30.01.2026

Autor/in

Christine Kurth
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

: Lernziele: Ich kenne wichtige Funktionen des Bodens sowie einige Boden-Bewohner. Ich weiss, was der Boden alles beherbergt. Ich kenne verschiedene Bodenelemente. Ich habe eine eigene orstellung, wie ein Regenwurm den Boden durchmischt und für eine gute Durchlüftung sorgt. Ich kenne die ielfalt an Lebewesen, die auf und im Boden zu Hause sind. Ich weiss, dass der Boden ein vielfältiger Lebensraum ist und kenne die verschiedenen Bodenelemente. Ich weiss, was Igel fressen. Ich weiss, dass Böden sich je nach Standort unterscheiden. Ich weiss, was Pflanzen brauchen, um gut wachsen zu können und können beschreiben, wie eine Pflanze wächst. Ich kenne den Aufbau einer Pflanze kennen und wissen, dass Pflanzen die feinen Wurzeln brauchen, um Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Ich kann Bodenarten mittels eines Bodentests unterscheiden. Ich weiss, dass Bodentiere organische Abfälle fressen. Ich kenne die Nahrung des Regenwurms und üben sich in Koordination und Geschicklichkeit. Ich weiss, dass die Assel ihre Eier in einem Bauchbeutel austrägt. Ich weiss, dass Erdwespen die Larven im unterirdischen Nest füttern müssen, um eine Kolonie zu züchten. Die Geschichte des Kreislaufs im Boden Einmal, tief unter der Erde, in einem geheimen Labyrinth aus Gängen und Höhlen, lebte ein Dachs. Er war ein fleissiger Gräber und verbrachte seine Tage damit, Tunnel zu graben und die Erde umzugraben. Eines Abends, als die Sonne langsam unterging, beschloss der Dachs, eine Pause einzulegen und neben einem Rosenstrauch Platz zu nehmen. Während er so dasass und in die Abendsonne blinzelte, hörte er plötzlich eine Stimme. Es war die kleine Wühlmaus, die sich über die verdorrten Rosen beschwerte. Ich fresse Wurzeln. Und schau nur, wie der Rosenstrauch jetzt aussieht! Er verdorrt. Weil ich seine Wurzeln abgefressen habe, jammerte die Wühlmaus. Der Regenwurm, der gerade dabei war, sein Durcheinander an Häufchen zu machen, mischte sich ein. Weil ich grabe und dann meine Häufchen über der Erde mache, ist am Ende die untere Schicht oben und die obere Schicht unten. Ein Durcheinander, das ich nicht absichtlich mache, erklärte der Regenwurm reumütig. Assel, die gemütlich an einem welkenden Blatt knabberte, fügte hinzu: Ich bin froh, dass die Blätter welken! Denn die Blätter, die nun vom Strauch abfallen, fresse ich. Und was bei mir hinten wieder rauskommt, ist Dünger für neue Pflanzen. Es ist ein grosser Kreislauf. Plötzlich kam die Erdwespe angeflogen, auf dem Heimweg zu ihrem Nest. Das Wespennest liegt gut versteckt, ganz in der Nähe unter einer Baumwurzel, erzählte sie stolz. Der Dachs, der den ganzen Dialog aufmerksam verfolgt hatte, lächelte. Er verstand nun, dass jeder Bewohner des Gartens auf seine eigene Weise dazu beitrug, das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Jedes Lebewesen hatte seine Rolle zu spielen, und gemeinsam bildeten sie ein harmonisches Zusammenspiel von Leben und Tod, von Fressen und Gefressenwerden. Und so sassen sie alle zusammen, der Dachs, die Wühlmaus, der Regenwurm, die Assel und die Erdwespe, und genossen die Stille des Abends, während die Sonne langsam unterging und der Garten zur Ruhe kam. Es war ein wundervoller Kreislauf des Lebens, den sie alle miteinander teilten. Einmal, tief unter der Erde, in einem geheimen Labyrinth aus Gängen und Höhlen, lebte ein Dachs. Er war ein fleissiger Gräber und verbrachte seine Tage damit, Tunnel zu graben und die Erde umzugraben Auftrag: Der Dachs ist ein hervorragender Baumeister. Wie gut bist du im Graben? Suche dir einen Partner und einen Ort, wo du graben darfst. Grabe dort ein Loch, das etwa so lang ist wie ein Arm und so breit wie zwei Arme. Material: Schaufel Wie war das Graben für dich? Hast du viel Kraft und Energie aufwenden müssen? Beschreibe in ganzen Sätzen! Zusatzaufgabe: Zeichne einen Dachs und klebe es hier auf Es war die kleine Wühlmaus, die sich über die verdorrten Rosen beschwerte. Ich fresse Wurzeln. Und schau nur, wie der Rosenstrauch jetzt aussieht! Er verdorrt. Weil ich seine Wurzeln abgefressen habe, jammerte die Wühlmaus. Auftrag: Die Wühlmaus wühlt im Boden. Sie findet zum Beispiel Wurzeln. Was findet sie sonst noch? Bist du auch gut im Wühlen? Löse diesen Auftrag zu zweit und suche dir einen Partner: Fülle beide Säckchen mit anderen Bodenmaterialien: Wurzeln, Steine, Sand, Erde, Laub usw. Gib das Säckchen deinem Partner, der die Augen verbunden hat – kann dein Partner ertasten, was in dem Säckchen ist? Danach könnt ihr die Rollen tauschen. Material: Schaufel und 2 Säckchen Hast du das Bodenmaterial erraten können? Welche waren es? Beschreibe in ganzen Sätzen! Zusatzaufgabe: Zeichne einen Wühlmaus und klebe es hier auf Der Regenwurm, der gerade dabei war, sein Durcheinander an Häufchen zu machen, mischte sich ein. Weil ich grabe und dann meine Häufchen über der Erde mache, ist am Ende die untere Schicht oben und die obere Schicht unten. Ein Durcheinander, das ich nicht absichtlich mache, erklärte der Regenwurm reumütig. Auftrag: Fülle dein Glas abwechselnd mit Sand, feuchter Erde und totem Laub. Lasse nach oben etwa 5 cm frei. Suche ein paar Regenwürmer, lege sie hinein und gib etwas Laub, Gras und Gemüseschalen dazu. Setze den Deckel wieder auf und bohre Luftlöcher hinein. Das Glas gut abdecken, an einen dunklen, kühlen Ort stellen und feucht halten. Nach ein, zwei Wochen schaust du nach: Wo haben sich die Würmer durchgewühlt? Was ist mit dem Laub? Protokolliere jede Woche mit einer Zeichnung und einer Beschreibung. Lass die Würmer anschliessend wieder im Garten frei. Material: Ein grosses Glas mit Deckel, Obst- und Gemüseschalen, Laub, Tuch Wo. Zeichnen Beschreibung Assel, die gemütlich an einem welkenden Blatt knabberte, fügte hinzu: Ich bin froh, dass die Blätter welken! Denn die Blätter, die nun vom Strauch abfallen, fresse ich. Und was bei mir hinten wieder rauskommt, ist Dünger für neue Pflanzen. Es ist ein grosser Kreislauf. Auftrag 1: Die Assel und viele andere Bodentiere fressen alles, was liegen bleibt: welke Blätter, Gräser, unseren Kompost und noch viel mehr. Dank ihnen entsteht wieder gute neue Erde. Suche Bodentiere und finde mit dem Bestimmungsschlüssel/Bestimmungshandbuch heraus, was für ein Tier es ist und trage diese in deine Tabelle. Wie viele verschiedene Tiere kannst du finden? Forscherregeln: • Tiere mit dem Pinsel vorsichtig in den Becher schieben. • Tiere im Schatten beobachten. • Tiere wieder am Fundort freilassen. Material: Becherlupe, Pinsel, Bestimmungsschlüssel oder -handbuch Meine Funde: Auftrag 2: Wähle 2 von deinen gefundenen Tieren aus und mache einen Steckbrief über diese Tiere. Steckbrief hier einkleben Steckbrief hier einkleben Plötzlich kam die Erdwespe angeflogen, auf dem Heimweg zu ihrem Nest. Das Wespennest liegt gut versteckt, ganz in der Nähe unter einer Baumwurzel, erzählte sie stolz. Auftrag: Die Erdwespe baut ihr Nest in einem Loch oder einer verlassenen Höhle im Boden. Sie baut die vorhandene Höhle zu ihrem Nest um und verwendet dafür viele kleine Sandkörner und Erdkrümel. Was findest du, wenn du eine Schaufel voll Erde genau untersuchst? Findest du Sandkörner, die eine Erdwespe gebrauchen könnte? Gib eine Schaufel voll Erde auf das weisse Tuch. Sortiere die Erde nach Steinen, Laub, Wurzeln, Pilzfäden (kleine weisse Fäden), Holz, Erde und Tieren. Zeichne deinen Fund so gut als möglich ab und benenne alles, was du gefunden hast. Bestimmungshandbücher können helfen. Material: Schaufel, Tuch Zeichnung hier einkleben Schadstoffe gefährden den Boden Schadstoffe sind Materialien, die ab einer gewissen Menge der Natur schaden. Schadstoffe gefährden also auch den Boden. Was könnten solche Schadstoffe sein? Eine leere Büchse gehört in den Abfall. Jemand wirft sie einfach in den Wald. Was passiert mit dem Abfall auf dem Boden? Regen spült Schadstoffe aus dem Abfall in den Boden. Das Regenwasser mischt sich mit Schadstoffen. Es fliesst weiter in Bäche, Flüsse und Seen. Pflanzen nehmen die Schadstoffe durch die Wurzeln auf. Sie nehmen Schaden. Menschen und Tiere essen diese Pflanzen oder trinken verschmutztes Wasser. Schadstoffe aus der Luft, aus Düngern oder Pflanzenschutzmitteln gelangen auch auf die Böden und verschmutzen diese. Wasser und Luft kann man reinigen. Beim Boden geht das nicht. iele Schadstoffe bleiben im Boden. Sie bauen sich nicht oder nur langsam ab. Auf dem belasteten Boden können Pflanzen nicht mehr gut wachsen. Was kannst du tun, damit der Boden möglichst gesund bleibt? Der Boden – ein Lebensraum in Gefahr Kennst du den Wald oder die Wiesen in der Nähe gut? Hast du den Boden dort schon einmal genauer erforscht? Hast du auch schon davon gehört, dass der Boden hier und auf der ganzen Welt bedroht ist? Und dass die Bedrohung des Bodens weit weg auch etwas mit uns zu tun hat? Hier lernst du, wie du und alle deine Freundinnen und Freunde unseren kostbaren Boden schützen können. Auftrag: Lies die Texte sorgfältig durch. Unterstreiche die schwierigen Wörter mit Bleistift und schlage sie nach. Welche Hilfe passt zu welcher Bedrohung? Klebe die passenden Texte nebeneinander auf ein farbiges Papier. Bedrohung Hilfe Zusatzaufgabe: Entwerfe ein Plakat, dass du im Schulhaus aufhängen kannst, um alle Kinder auf solche Dinge aufmerksam machen Bedrohung Hilfe Bedrohung Hilfe Bedrohung Hilfe Der Igel lebt auf dem Boden. Wenn es dunkel wird, geht er auf die Suche nach Nahrung. Viele Bodentiere sind sein Lieblingsessen, zum Beispiel Regenwürmer, Schnecken und Asseln Auftrag: Zeichne deinen aus der ogelperspektive. machen? Informiere dich erbesserungen gleich in eigenen Garten oder den Rasen um dein Zuhause Ist es igel-freundlich? Was könntet du besser unter www.proigel.ch und zeichne deine deine Zeichnung ein. Zeichnung hier einkleben Viele Erscheinungsformen von Boden Diese Böden an diesen Orten sind sehr unterschiedlich: • Wald • Wiese • Bachbett • Platz mit Pflastersteinen • Acker • Kiesgrube • Strasse Wähle zwei Arten aus der Liste aus. Die beiden Böden sollen sich gut voneinander unterscheiden. a) Beschreibe die Oberfläche der Böden. ermute, wie es darunter aussieht. b) Bieten die Böden Lebensraum für Pflanzen und Tiere? Erkläre genau. c) Beschreibe, was die beiden Erscheinungsformen von Boden unterscheidet und was bei beiden gleich ist. Auf/in welchem Boden würde ein Regenwurm gerne leben und warum? Worauf gehen wir Ein Schulhausareal mit verschiedenen Untergründen Du siehst hier den Umgebungsplan eines Schulhauses. Was kannst du anhand der Karte über die Böden sagen? Welche Farbe haben: geteerter Boden Wald Wasser Strassen und Wege Gebäude a) Wiesen b) c) d) e) f) ergleiche deine Lösung mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern. Was kannst du über dieses Quartier sagen? Wie beurteilst du das Quartier als Lebensraum für Pflanzen und Tiere? ergleiche den Plan mit der Umgebung deines Schulhauses. Was ist ähnlich, was ist anders? àÄ hnlich: Anders: Wo könntest du in deiner Umgebung deine Feuerbohne pflanzen? Welchen Boden findest du geeignet? Weshalb? Zusatzaufgabe: Zeichne einen Igel und klebe es hier auf Die Bodentiere bereiten für uns wunderbare neue Erde zu. In der fruchtbaren Erde wachsen dann Pflanzen, die wir Menschen essen. Auftrag: Schneide dir eine kleine Schale aus einem Eierkarton. Fülle deine Schale mit Erde. Drücke die Erde leicht an und befeuchte sie. Streue etwa 10 Kressesamen auf die Erde. Suche einen Zweig, der etwa so lang ist wie deine Hand. Schreibe deinen Namen auf die Klebeetikette. Klebe sie um deinen Zweig und stecke diesen in die Kresseschale. Halte die Erde stets feucht. Wie schnell wächst deine Kresse? Wenn die Kresse gewachsen ist, kannst Du sie auf Deinem Pausenbrot geniessen! Guten Appetit! Material: Kressesamen, Giessaufsatz für eine PET-Flasche, Erde, Eierkarton, Zweig, Klebeetikette Pflanzen haben Wurzeln bis tief in den Boden. Wie sieht so ein Wurzelwerk eigentlich aus? Auftrag: Suche einen Löwenzahn und zwei weitere Pflanzen. Du erkennst den Löwenzahn an der gelben Blüte, als Pusteblume oder an den gezahnten langen Blättern. Grabe den Löwenzahn und die anderen Pflanzen mit der ganzen Wurzel sorgfältig aus. Achtung, die Wurzeln können sehr lang sein! Wie sieht die Löwenzahnwurzel aus? Wie unterscheiden sich die Wurzeln der verschiedenen Pflanzen? Zeichne die Wurzeln möglichst genau ab. Beschreibe danach die Wurzeln und deren Funktionen. Informationen gibt es bei www.klexikon.de oder Bestimmungsbücher. Material: Schaufel, Bestimmungsbuch, Internet Zeichnung hier einkleben Zeichnung hier einkleben Zeichnung hier einkleben Erde kann sich sehr unterschiedlich anfühlen; von ganz trocken und fein bis nass und schwer. Auftrag: Als Erstes versuchst du, aus Sand, Erde und Lehm eine kleine „W urst oder eine Kugel zu formen. Was fällt dir auf? Ist die Erde sehr krümelig und zerbröselt zwischen Deinen Fingern? Mache nun einen Spaziergang um das Schulareal und suche unterschiedliche Erde. Lässt sie sich zu einer „W urst formen? Wie ist die Konsistenz? Eher krümelige Wurst deutet auf Sandboden. Lässt sich die Wurst gut formen, und ist die Erde glatt, aber nicht klebrig, handelt es sich um lehmhaltigen Sandboden. Lässt sich die Wurst gut formen und ist die Erde nicht nur glatt, sondern auch klebrig, handelt es sich um Lehmboden. Material: 3 Gefässe, Sand, Erde, Lehm Meine Funde und Fundorte: Wasserreinigung in der Flasche Boden ist viele Meter dick und filtert das Wasser. Quellwasser ist ziemlich sauberes Wasser, das jedoch auch von Umweltbelastungen betroffen ist. Unser Wasser aus dem Hahn kommt tief aus dem Boden. Es ist Grundwasser. Auftrag: Mach ein kleines Experiment! a) Schneide den Boden der Plastikflasche mit der Schere ab. Den Boden der Flasche brauchst du nicht mehr. b) Schraube den Deckel fest zu. c) Stelle die Flasche mit dem Deckel nach unten in das leere Glas. d) Lege etwas Watte unten in die Flasche. e) Schütte dann langsam den Sand auf die Watte. f) Auf die Sandschicht legst du die Kieselsteine. Dein «Waschfilter» besteht aus drei Schichten: Watte, Sand und Kies Teste den Filter mit «Schmutzwasser». g) Gib etwas Erde in einen Becher Wasser und rühre um. i) Öffne nun den Deckel der Filterflasche. j) Stelle sie wieder mit dem Hals nach unten in den leeren Becher. k) Giesse langsam Schmutzwasser oben in die Flasche. Das Wasser sickert durch alle Schichten und tröpfelt nach kurzer Zeit in den Becher. (V orsicht: Kein Trinkwasser!). Material: Grosse Plastikflasche, Schere, 1 Becher Kieselsteine, 1 Becher Sand, 1 Becher Schmutzwasser, Watte (ungefähr zwei Handvoll), Glas oder Plastikbecher Was denkst du, was steckt dahinter? Natürliche Wasserreinigung Unter der Erdoberfläche gibt es Hohlräume. In denen verschwindet das Regenwasser. Es versickert. Beim ersickern fliesst das Wasser durch verschiedene Erdschichten. Es fliesst zwischen Sand, Kies und anderen Steinen hindurch. Zwischen dem Sand oder den Kieselsteinen hat es ganz kleine Löcher. Wie bei einem Sieb wird das Wasser beim Durchfliessen gefiltert. Kleine Teilchen wie Staub oder Russ bleiben hängen. So wird das Wasser sauberer. on den Steinen nimmt das Wasser aber auch ganz kleine Teilchen mit. Das sind Mineralien. Je länger das Wasser im Erdinnern bleibt, umso mehr sterben gefährliche Bakterien und iren ab. An einer Stelle, wo die Erdschicht kein Wasser mehr durchlässt, sammelt sich das Wasser. So entstehen unterirdische Seen und Flüsse. Das ist unser Grundwasser. Dieses kann man hochpumpen. Der unterirdische Fluss kann aber auch irgendwo an die Oberfläche treten. Dann sprudelt das Wasser aus einer Quelle. Das ist Quellwasser. In einer speziellen Anlage wird das Wasser noch einmal gesäubert. Dann kommt es aus unserem Wasserhahn und ist Trinkwasser. Wasser wird sauber, wenn es durch Boden fliesst. Erkläre dies einem Kollegen oder einer Kollegin. Brauche folgende Wörter: • Regenwasser • Grundwasser • Quellwasser • versickern • filtern Bodenentdecker-Quiz 1) Im Boden leben viele verschiedene Lebewesen, z.B.: Adler, Rehe, Biber Hasen, Hirsche, ögel Regenwurm, Erdläufer, Assel 2) Der Boden erfüllt verschiedene Funktionen, nämlich unter anderem: Wasserfilter, Wasserspeicher, Lebensraum vieler Lebewesen Sauerstoff–Produzent Mülldeponie 3) Einen gesunden Boden erkennt man an. .der Härte. .den vielen Regenwürmern. .am Wassergehalt. 4) Der Regenwurm. .hält Ordnung zwischen den Schichten. .sorgt für eine gute Durchlüftung. .liebt trockene Erde. 5) Der Boden kann kein Wasser aufnehmen, wenn. .er durch schwere Maschinen verdichtet ist. .es zu viele Bäume hat. .zu viele Blätter am Boden liegen. 6) Im Schatten eines Baumes ist es kühler, weil. .der Baumstamm die Luft kühlt. .der Baum dem Boden Wärme entzieht. .das Blätterdach Sonnenlicht abschirmt. 7) Eine Pflanze kann durch ihre Wurzeln. .Nährstoffe und Wasser aufnehmen. .den Boden austrocknen. .die Bodenschichten durchlüften. 8) Der Boden ist. .unsere Lebensgrundlage, weil wir unsere Nahrung aus dem Boden beziehen. .dunkel, kalt und leblos. .wie unsere Strassen. Immer glatt und undurchlässig. 9) In einer Handvoll fruchtbarer Erde. .leben mindestens 5 Lebewesen .leben mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. .gibt es keine Lebewesen. Protokollblatt unserer Pflanze Meine Pflanze findet ideale Bedingungen zum Wachsen, wenn sie an einem hellen und warmen Platz steht. Die Erde sollte nicht austrocknen. Auftrag: Pflanze mit deiner Gruppe eine Pflanze. Pflege und giesse sie. Fülle dabei jede Woche die Tabelle aus und protokolliere den Wachstum der Pflanze fotografisch. Mache jede Woche ein Foto. Datum Grösse Farbe der Pflanze Wie gut geht es der Pflanze? Anzahl Blätter Note 1-6 Fotos