Arbeitsblatt: Soziale Entwicklung

Material-Details

Spielverhalten Kinder Entwicklung Bindungsfähigkeit in Anlehnung an Mensch Psyche Erziehung
Pädagogik und Psychologie
Entwicklung und Biografie
10. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

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40
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30.01.2026

Autor/in

Sophie Rist
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Datum Name: Soziale Entwicklung 1. Die Entwicklung der Bindungsfähigkeit Lesen Sie die Fragen auf dem Handout durch. • • Überlegen Sie sich kurz, welche Antworten Sie erwarten Lesen Sie in Mensch, Psyche, Erziehung den Abschnitt 5.6.2.: • „Der Entwicklungsverlauf der Bindungsfähigkeit auf S. 139-140 Beantworten Sie die Fragen auf dem Handout • 1) Welche konkreten Reaktionsweisen werden in der 1. Phase beschrieben? 2) Woran erkannt man laut Text in der 2. Phase, dass der Säugling zwischen vertrauten und fremden Personen unterscheiden kann? 3) Welche neuen Fähigkeiten werden im Text in der 3. Phase als Grundlage für Bindungsverhalten beschrieben? 1 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse Datum Name: 4) Welche zwei Entwicklung nennt der Text für die 4. Phase? 5) Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Vertraut sein (Phase 2) und bindungsfähig sein (Phase 3). 6) Warum sprechen wir in der 4. Phase von einer zielkorrigierten Partnerschaft? 7) Wie würden Sie die Entwicklung der Bindungsfähigkeit allgemein beschreiben? 2 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse Datum Name: 8) Beschreiben Sie Alltagssituationen zum Verhalten in der 1. und 2. Phase: 9) Was passiert, wenn keine feste Bezugsperson als sichere Basis verfügbar ist? 10) Wie hilft die erworbene Perspektivenübernahme (Phase 4) später in der Schule? 3 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse Datum Name: 2. Die Entwicklung des Sozialverhaltens 2.1. Entwicklung der Sozialverhaltens im Sinne der Interaktion Beispiel: Entwicklung des Spielverhaltens 0-1 Jahre kein Spielen Kind noch relativ unbeteiligt, bald erkunden und kennenlernen 1-2 Jahre Alleinspiel Beschäftigen sich einzeln mit Spielsachen 2-3 Jahre Interesse an wechselseitigen Kontakten Anderen Kindern zuschauen, auch über längere Zeit 3-4 Jahre Parallelspiel Spielen nebeneinander, aber nicht miteinander 4-5 Jahre Assoziiertes Spiel Soziale Interaktionen, Geben/Nehmen, keine Organisation 5-6 Jahre Organisiertes Spiel Zielgerichtet und organisiert, z.B. Rollenspiele ab 6 Jahren Teamspiele Feste Regeln, Zusammenarbeit, Initiative, grundlegende soziale Verhaltensmuster sind bereits erworben Ordnen Sie den nachfolgenden Beispielen den passenden obenstehenden Titel zu: 1) Das Kind schaut anderen Kindern gerne zu und interessiert sich sichtbar für deren Spiel. Es beobachtet zum Beispiel, wie andere mit Playmobil eine Szene nachspielen oder ein Puzzle lösen. Manchmal steht es nahe daneben oder kommentiert kurz, spielt aber noch nicht aktiv mit. 2) Die Kinder spielen zusammen und es kommt zu Austausch und kurzen gemeinsamen Momenten. Sie spielen z.B. im Sandkasten, geben sich Förmchen weiter und bauen mal kurz gemeinsam an 4 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse Datum Name: einer Burg. Trotzdem macht jedes Kind zwischendurch einfach, was es will, und die Spielidee bleibt eher lose. 3) Das Kind spielt alleine und ist ganz in sein eigenes Tun versunken. Es blättert z.B. in einem Bilderbuch, lässt Autos rollen oder stapelt Becher, ohne jemanden einzubeziehen. Wenn andere Kinder in der Nähe sind, bleiben sie für das Spiel meist unwichtig. 4) Die Kinder spielen gemeinsam nach festen Regeln und müssen sich dabei an Abmachungen halten. Sie spielen z.B. Uno, Fangis mit klaren Grenzen oder ein Teamspiel wie Fussball. Zusammenarbeit, Fairness und das Einhalten von Spielregeln sind dabei zentral. 5) Mehrere Kinder spielen gleichzeitig im selben Raum, aber jedes bleibt bei seiner eigenen Beschäftigung. Zum Beispiel sitzt jedes Kind an einem eigenen Duplo-Haufen oder knetet für sich eine Figur aus Knete. Obwohl sie nahe nebeneinander sind, gibt es kaum Absprachen oder ein gemeinsames Ziel. 6) Das Kind spielt noch nicht gezielt, sondern wirkt eher passiv oder beschäftigt sich kurz mit einzelnen Reizen. Es hält eine ihm angebotene Rassel fest oder knüllt Papier, ohne daraus ein richtiges Spiel zu machen. Andere Kinder werden kaum beachtet oder lösen noch wenig Reaktion aus. 7) Die Kinder planen ihr Spiel bewusst und schlüpfen in Rollen. Zum Beispiel spielen sie „Restaurant mit Spielküche, Kassenzettel und Menü oder „Zauberschule mit Zauberstab und erfundenen Regeln. 5 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse Datum Name: Sie sprechen ab, wer welche Rolle hat und wie die Handlung weitergeht. 6 Pädagogik/Psychologie Schule, Klasse