Arbeitsblatt: Orientalisches Kissen

Material-Details

Geschichte weiterschreiben
Deutsch
Texte schreiben
6. Schuljahr
1 Seiten

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04.02.2026

Autor/in

Alla Sägesser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Orientalisches Kissen Diese Geschichte begann im Jahr 1515, als ein alter Mann dem Schah von Iran von einem magischen orientalischen Kissen erzählte. Dieses Kissen ist mit Goldfäden bestickt und mit Edelsteinen verziert. Die Innenseite des Kissens ist mit den Haaren eines magischen Pferdes gefüllt. Dieses seidige Kissen bringt dem Besitzer Glück und schützt das Land vor Feinden. Der Schah von Iran, Ismail, beschloss, einen Teil der Türkei zu erobern und so die Aufmerksamkeit des Sultans der Türkei vom Kissen abzulenken. Während die Truppen des Iran und der Türkei kämpften, verkleidete sich Schah Ismail in eine alte Frau und kam zum Palast. Die Alte bat um das Essen und Übernachtung. Nachts betrat eine alte Frau das Schlafzimmer des Sultans und stahl ein Seidenkissen. Am Morgen besiegte die türkische Armee die iranische Armee. Und die alte Frau verließ leise den Palast. Der Schah von Iran erkannte, dass er ein gefälschtes Zauberkissen gestohlen hatte. Nach zwei Wochen stand die alte Frau erneut vor dem Palast des türkischen Sultans mit der Bitte, dort übernachten zu dürfen. Am Morgen erzählte die Magd dem Sultan von der alten Frau und dem zweiten fehlenden Kissen. Die Leute von dem Irak und Kurdistan versuchten auch früher das berühmte Kissen zu stehlen. Sultan Suleiman verstand sofort den bösen Plan des Schahs von Iran. Und dann bot Suleiman Schah Ismail ein Friedensabkommen und die Vereinigung der beiden Länder an. Suleiman schlug außerdem vor, die Grenzen zwischen ihren Ländern aufzuheben und eine gleiche Währung einzuführen. Ismail schätzte den Adel des Sultans. Seitdem leben die Völker Irans und der Türkei in Frieden und Freundschaft. Und das berühmte orientalisches Kissen befindet sich noch immer in einem Museum in Istanbul.