Arbeitsblatt: Gedichte

Material-Details

Gedichte vortragen und lesen
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
6. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

214856
5
0
17.02.2026

Autor/in

Lau Bene
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Gedichte vorlesen und auswendig vortragen Name: 1. Lies dieses Gedicht für dich still durch. Um was könnte es in diesem Gedicht gehen? Welche Gefühle, Emotionen, Gedanken, Ideen kommen dir in den Sinn? Wie möchtest du die Wörter betonen? 2. Lies das Gedicht mit folgenden Gefühlen laut vor: traurig, fröhlich, ängstlich, übermütig 3. Trage das Gedicht nun jemandem vor. Trage es so vor, wie es für dich passt. Gebt einander dann gegenseitig eine Rückmeldung. Wie hat das Gedicht auf euch gewirkt? Das grosse Lalula Kroklokwafzi? Semememi! Seiokrontro prafriplo: Bifzi, bafzi; hulalemi: quasti basti bo. Lalu lalu lalu lalu la! Hontraruru miromente zasku zes rü rü? Entepente, leiolente klekwapufzi lü? Lalu lalu lalu lala la! Simarat kos malzlpempu silzuzankunkrei Marjomar dos: Quempu Lempu Siri Suri Sei Lalu lalu lalu lalu la! 4. Lies die Gedichte zuerst leise für dich durch. Zeichne bei jedem Gedicht eine kleine, passende Zeichnung zum Gedicht dazu. Verwende dazu deine Farbstifte. 5. Übe für dich, die Gedichte vorzutragen. Du kannst Wörter, die du speziell betonen möchtest, auch markieren. 6. Suche dir einen Partner/eine Partnerin und tragt euch die Gedichte gegenseitig vor. Gebt euch danach eine kurze Rückmeldung. Lieber kleiner Löwenzahn Lieber kleiner Löwenzahn, Ich schaue dich so gerne an. So viele Sonnen vor dem Haus, Ich such mir die schönste aus. Lieber kleiner Löwenzahn, Ich schaue dich so gerne an. Deine Schirmchen schweben fort, Bald wächst du am anderen Ort. (Autor unbekannt) Frühling ist so kunterbunt Zwischen zartem Grün ein Blinken, Die ersten Tulpen winken. Die Sitzbank ist aufgestellt, Ein Vöglein hat sich zu mir gesellt. Wir haben beide mit Schauen viel zu tun, Das Grün, das Gelb, die Blum. Es zwitschert, summt und brummt. Der Frühling ist so kunterbunt. (Monika Minder) Kein Zuhause für Blumen (Umweltgedicht vom Garten, der zum Parkplatz wurde) Das Gras ist weg! Es hat gestört. Es brachte nicht viel ein. Wozu muss bloß ein Gärtchen hier an diesem Ort auch sein? Der Platz ist kahl! Es blüht nichts mehr. Zwei Autos ziehn hier ein. Kein Schmetterling, kein Bienchen mehr wird hier zuhause sein. Das Leben stockt. Still ists hier nun. Es gibt nichts mehr zu sehn. Aus Blütenduft wird Ölgestank, weil Autos hier nun stehn. (Elke Bräunling) Blütenkindmusik-Wiesengedicht Blütenkind nach Blütenkind wiegt sich sanft im Wiesenwind, singt dabei ein Zauberlied, leis, so wie der Wind es wiegt. Blütenkind nach Blütenkind lacht ihn an, den Wiesenwind, freut sich an dem Wiesentag mit Musik, die jeder mag. (Elke Bräunling) 7. Suche als Hausaufgabe noch zwei weitere Gedichte, die du als Übungen auswendig lernen möchtest. Schreibe diese zwei Gedichte mit Prüfungsstift fehlerfrei ab und übe, sie auswendig vorzutragen. 8. Beantworte auch die Fragen zu deinen gewählten Gedichten. Gedicht Nr. 1 Warum hast du dich für dieses Gedicht entschieden? Gedicht Nr. 2 Was gefällt dir am 2. Gedicht besonders gut? 9. Dieses Gedicht trägst du auswendig als Test vor. Dieses Vortragen wird mit einem Kriterienraster bewertet. Übe, das Gedicht auswendig vorzutragen. Achte dabei auf die Kriterien. Der Frühling Der Schnee ist weg, die Sonne scheint, im Baume singt ein Star. Der Frühling ist jetzt aufgewacht, die schönste Zeit im Jahr. Nach dieser langen Winterzeit will keiner länger warten und manchen zieht es förmlich raus in den geliebten Garten. Hier wird gegraben und gehackt, die Schäden abgeschnitten, denn mancher Zweig von Baum und Strauch hat unterm Frost gelitten. Nur Schneeglöckchen und Krokusse, die können was vertragen und stecken ihre Köpfe raus, auch an sehr kalten Tagen. Die Lebensgeister sind erwacht bei Menschen und den Tieren. Die Balz beginnt, denn das Gefühl fängt an, uns zu regieren. Überall in der Natur, da finden sich die Paare und alles wiederholt sich nun – wie die vergangenen Jahre. (Elke Abt) Beobachtungs- und Beurteilungsbogen Ein Gedicht auswendig vortragen Name Anforderung Datum . nicht/ kaum erfüllt teilweis erfüllt erfüllt gut erfüllt Einstieg 1. Beginnt mit dem Vortrag, wenn das Publikum bereit ist. 2. Erwähnt Titel und Autor oder Autorin des Gedichtes. Vortragen 3. Spricht deutlich und gut verständlich. 4. Spricht in passender Lautstärke (nicht zu laut, nicht zu leise) und passendem Tempo (nicht zu schnell, nicht zu langsam). 5. Kann sich mühelos an den Text erinnern und ihn genau wiedergeben. 6. Hat ein zur Vortragssituation passendes Auftreten (Sicherheit, Blickkontakt). Inhalt 7. Passt den Sprechrhythmus dem Inhalt an. 8. Gestaltet den Gedichtvortrag lebendig und ausdrucksvoll (Lautstärke, Stimmfarbe, Tempo, Pausen). Abschluss 9. Beendet den Vortrag mit einem klaren Zeichen (z. B. Pause, Kopfnicken). Anforderung: Grundanforderung, mittlere Anforderung, hohe Anforderung