Arbeitsblatt: Konsumentscheidungen Dossier

Material-Details

Dossier zum Thema Konsumentscheidungen
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Anderes Thema
7. Schuljahr
20 Seiten

Statistik

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6
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02.03.2026

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Konsumentscheidungen Name:_ Klasse:_ Lernziele 1) Ich kann folgende Begriffe erklären: a) Konsum b) Konsumentscheidung c) Konsumangebote d) Konsumkriterien 2) Ich kann verschiedene Kriterien nennen, mit welchen sich Konsumangebote vergleichen lassen, und kann diese erklären. 3) Ich kann Kriterien aufzählen, die nur je nach Situation und Bedarf wichtig sind. 4) Ich kann erklären was Situations- und Bedarfsabhängig bedeutet und kann ein Beispiel dazu machen. 5) Ich kann wichtige Kriterien in verschiedenen Kaufentscheidungen erkennen. 6) Ich kann eine kriterienorientierte Kaufentscheidung treffen und erklären, wie ich zu der Entscheidung gekommen bin. 2 Die Kaufentscheidung Schau dir das Video zu einer Kaufentscheidung an: Was für Tipps gibt es für den Kauf, von einer Ware? 3 Kriterienorientierte Konsumentscheidungen Wir entscheiden nicht erst beim Kauf, ob wir ein Produkt kaufen. Der Entscheidungsprozess beginnt schon früher. Zum Beispiel, wenn wir das Produkt zum ersten Mal in einer Werbung sehen oder darüber nachdenken, ob wir es wirklich brauchen oder ob es nur schön wäre, es zu haben. Auch wenn wir entscheiden, dass wir etwas Neues, zum Beispiel neue Sneaker, brauchen, haben wir trotzdem noch weitere Fragen: Müssen wir die Schuhe sofort haben? Können wir sie für verschiedene Aktivitäten nutzen? Gibt es verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Preisen, die wir vergleichen können? Besonders bei grossen und teuren Einkäufen denken wir über viele Dinge nach und bereiten uns systematisch auf den Kauf vor. Bei kleineren oder günstigeren Dingen denken wir oft weniger nach und entscheiden manchmal aus einer Laune heraus. Manchmal kaufen wir spontan, obwohl es unserer Überzeugung widerspricht. Das Produkt gefällt uns, der Preis stimmt und der Zeitpunkt ist perfekt aber was ist mit unseren ökologischen Vorsätzen? Und wollten wir nicht Geschäfte in der Umgebung unterstützen? Nach solchen unvernünftigen Käufen trösten wir uns damit, dass das Angebot zu gut war, um es abzulehnen und versprechen uns, es beim nächsten Mal besser zu machen. Doch dann entdecken wir im nächsten Schaufenster schon wieder etwas, das wir unbedingt haben wollen 4 5 Begriffserklärung Merkmale von Konsumgütern Begriff Unterhalt, Service Erklärung Beispiel Reparatur Garantie Äusserliche Verarbeitung Materialeigenschaften Funktionalität Leistungsfähigkeit Nachhaltigkeit Alterung, Lebensdauer Praktikabilität Bedienerfreundlichkeit 6 Persönliche Anliegen Begriff Finanzielles Erklärung Beispiel Soziales Umfeld Ästhetik Situationsabhängige Kriterien Begriff Zeitersparnis Erklärung Beispiel Dringlichkeit Einsatzbereich Intensität der Nutzung Häufigkeit der Nutzung Sonstige Wörter die ich nicht verstehe im Dossier: 7 8 9 Merkmale und Kriterien für meinen Kaufentscheid Preis Bedienerfreundlichkeit/ Praktikabilität Lebensdauer Nachhaltigkeit Reparatur/ Garantie Material 10 Farbe/ Form Funktionalität/ Leistungsfähigkeit 11 12 13 14 15 Vergleiche nach persönlichen Anliegen Hier findest du die beiden Smartphones für den Vergleich: Lisa Berg: Lisa Berg ist eine erfolgreiche Ingenieurin. Sie hat ein hohes Einkommen und zeigt dies auch gern. In ihrer Freizeit verbringt sie gerne Zeit mit ihrem Ehemann auf deren gemeinsamen Boot. Ihr ist es wichtig, immer die neueste Technik zu haben. Sie ist sehr technikinteressiert und möchte möglichst viel an ihrem neuen Smartphone personalisieren können. Hannes Mann: Hannes ist Fachmann Betreuung (FaBe) in einer Kindertagesstätte. Sein Lohn ist nicht sehr hoch. Er findet Technik zwar spannend, aber ihm ist es meistens nicht wert, viel Geld dafür zu verwenden. Er ist in seiner Freizeit als Hobbyfotograph unterwegs und möchte deshalb eine möglichst gute Kamera an seinem Telefon haben. Entscheide welches Smartphone für Lisa Berg das Richtige ist und begründe deine Auswahl. Entscheide welches Smartphone für Hannes Mann das Richtige ist und begründe deine Auswahl. Was ist ein persönliches Anliegen? 16 Arbeitsauftrag 1. Ihr sucht euch zu zweit einen Gegenstand aus. 2. Sucht im Internet verschiedene Produkte von eurem Bildbeispiel. 3. Entscheidet euch für 2 Varianten eures Gegenstandes (möglichst unterschiedliche) 4. Ladet die 2 Produktbilder, in eine Word Datei und sendet diese an 5. Schreibt die Unterschiede zu den 2 Produkten (z.B. Preis, Qualität usw.) auf ein Notizpapier auf. (weitere Merkmale von Konsumgütern findet ihr auf S. 8 in eurer Doku) 6. Entscheidet euch für 3 Merkmale von Konsumgütern/Konsumkriterien, die ihr auf das Notizpapier geschrieben habt. 7. Klebt die 2 Bilder auf ein Plakat. 8. Notiert die 3 Merkmale bei jedem Bild. 9. Notiert zu jedem Merkmal möglichst viele, gute Ideen. Achtet auf die Darstellung des Plakates! (siehe Kriterien beim Bewertungsraster) 10. Vergleicht die 2 Gegenstände und entscheidet euch für euren Favoriten. 11. Notiert auf dem Plakat mindestens 3 Gründe, warum ihr dieses Produkt kaufen würdet. 17 Tissot Uhr Fitness Uhr Preis: Fr 275.- Preis: Fr 30.- Funktionalität: Funktionalität: Kann die Zeit anzeigen Zeigt die Zeit an Hat Sekundenzeiger digital Wasserdicht Schrittzähler Pulsmesser Benachrichtigung SMS Lebensdauer Material Lebensdauer Material Langlebig weil robustes Material Alles nur Plastik Kann gut repariert werden Armband geht schnell kaputt Material oft vom Ausland Begründung: Vreneli und Hans entscheiden sich für die Fitnessuhr, weil: Sie kann ihre Schritte zählen Sie kann nur digitale Uhrzeit lesen Die Farbe gefällt ihr super Da sie so günstig ist, kann sie sich öfter eine neue kaufen, wenn ihr die Farbe nicht mehr gefällt 18 Bewertung Präsentation 4 – 5 Punkte Das Plakat wurde selbständig erarbeitet. Erarbeitu ng 2 – 3 Punkte 1 – 0 Punkte Das Plakat wurde mit Das Plakat wurde mit wenig Unterstützung viel Unterstützung erarbeitet. erarbeitet. Vielseitige kreative Eigene Ideen wurden Eigene Ideen sind nicht eigene Idee wurden umgesetzt. ersichtlich. umgesetzt. Die Vorgaben wurden Die Vorgaben wurden mehrheitlich mehrheitlich oder gar umgesetzt. nicht umgesetzt. (siehe Arbeitsauftrag) (siehe Arbeitsauftrag) Das Plakat zeigt mehr Das Plakat zeigt drei Das Plakat zeigt als drei differenzierte ausreichende weniger als drei Begründung des Begründung des Begründung des Themas. Themas. Themas. Das Kernthema wird Das Kernthema wird inhaltlich korrekt Das Kernthema wird teilweise inhaltlich wiedergegeben. inhaltlich nicht korrekt korrekt (Warum haben wir wiedergegeben. wiedergegeben. Inhalt uns für dieses (Warum dieses (Warum dieses Produkt Produkt?) Produkt?) entschieden?) Das Kernthema wird Das Kernthema wird Das Kernthema wird mit anschaulichen mit sachbezogenen ohne oder mit Beispielen Beispielen unpassenden dargestellt. dargestellt. Beispielen dargestellt. (unterschiedliche (unterschiedliche (unterschiedliche Produkte) Produkte) Produkte) Das Plakat ist Das Plakat ist mehrheitlich Das Plakat ist nicht ansprechend ansprechend ansprechend gestaltet. Darstellung gestaltet. gestaltet. (Schrift, ungeordnete (Schrift, lesbarer, (Schrift, lesbarer Darstellung) kreativer Aufbau) Aufbau) Das Plakat wird Das Plakat wird Das Plakat wird Präsentatio unmotiviert vorgestellt lebhaft und frei vorgestellt und es und alles wird alles vorgestellt. wird teils abgelesen. abgelesen. Notizen: Sämtliche Vorgaben wurden umgesetzt. (siehe Arbeitsauftrag) Name:_Punkte: Bewertung Präsentation Note:Unterschrift:_