Arbeitsblatt: Wilden Fussballkerle Leon, der Slalomdribbler

Material-Details

Leseförderung 26 Seiten Buch 18 Seiten Lesefragen Vergriffene Kinderlektüre: Wilden Fussballkerle Leon, der Slalomdribbler
Deutsch
Anderes Thema
3. Schuljahr
26 Seiten

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214911
51
0
02.03.2026

Autor/in

Stephan Borgogno
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ein Leseprojekt zu dem gl.eichnamigen Buch für Kinder von Joachim Masannek End[ich Früh[ing, end[ich Fuf3ba[[! Auf ihrem Bo[zp[atz erwartet die Wilden Fzi/baIlkerIe eine böse Überraschung: Die Unbesiegbaren Sieger haben den P[atz besetzt! Das [assen sich die wi[den Kicker nicht gefa[[en. Sie fordern die Gegner zum Spiel. um den P[atz heraus -d 0 0 --—.—- a‘ U%JCACI (! 4 5 Kapiti‘I 4 Aufgaben zu Kapitel Kapitcl 5 Aufgaben zu Kapitel Seite 40 Seite 44 Seite 46 Seite 48 Seite 50 Seite 54 Seite 56 Seite 58 Seite 60 Seite 64 Seite 66 Seite 70 Seite 72 Seite 77 8 Kapitel 8 AUfgaben zu Kapitel Kapitel 9 Aufgaben zu Kapitel 9 Kapitel 10 Aufgaben zu Kapitel 10 Kapitel 11 Aufgaben zu Kapitel 11 Kapitri 12 Aufgaben zu Kapitel 12 Kapte 13 Aufgaben zu Kapitel 13 Kapitcl 14 Aufgaben zu Kapitel 14 Auf Seiten mit diesem Bild findest du Aufgaben. Seite Seite 38 7 Kapitci Aufqahen zu Kapitel Seite 30 Seite 34 6 Aufgaben zu Kapitel 6 Seite 20 Seite 22 Kapitt‘i 3 Aufgaben zu Kapitel 3 Kapitel Seite 14 Seite 17 2 Seite 24 Seite 27 Seite 8 Seite 12 Kapitei 2 Aufgaben zu Kapitel 3 6 1 Seite Seite Kapitel 1 Aufgaoen zu Kapitel Inhaltsverzeichnis ‚4.,. io 7 3 2 -; 3 Ich hei(3e Leon. Und das da sind wir: die WIIck‘ti Kerk‘. Und das hier, was ihr hier lest, ist kein Kinderbuch. Das hier ist echt: so echt wie das Leben. Wir sind nicht nur Freunde. Wir sind viel mehr: Wir sind gefährlich und wiLd. Und Socke, mein Hund, ist kein Kuscheltier, darauf könnt ihr Gift nehmen. Hey, ihr da! Ja, ihr! Da seid ihr ja endlich. - Kapitel 1 1 4 Juli „Huckleberry Fort Knox ist die Viererkette in einer Person. An ihm kommt keiner vorbei. ReihE von vier Abwhrspieirn Und dann ist da noch Raban, der Held! Mein Gott! Ein Blinder käm doch nie im Leben auf die idee. dass er Fotograf werden will. Warum muss Raban dann Fu[3ba[l spielen? ‘7 4E 43 38 33 Maxi „Tippkick Maximilian redet nicht viel. Er ist ein Mann der Tat. Und er hat den härtesten Schuss der Welt. Markus kommt heimlich zum Fu3bollspielen. Er soll Go[fprofi werden. Das will zumindest sein Vater. Aber Markus denkt nicht daran. Er steht bei uns im Tor. Marion ist mein grof3er Bruder, und wie jeder grof3e Bruder ist er oft die Pest. Aber seinen Bruder braucht man halt. Und auf dem Rasen geht auch nichts ohne ihn, denn er gibt niemals auf. Fabi. zum Beispiel, ist mein bester Freund. Er ist der schnellste Rechtsauf3en der Weit. Auf ihn kann ich mich tausendprozentig verlassen. -; -- Fu3baHp1otz 5 Aber bis wir alle zusammen waren, musste viel, passieren. I. tZI4I Willi ist unser Trainer. Auch wenn er sonst nur im Kiosk am Bolzplatz* arbeitet: Willi ist und bleibt der beste Trainer der Weit. Dann spielt er sogar besser als ich: ich, Leon, der Slalomdribbler und Blitzpass-Torvorbereiter. So nennt mich jedenfalls Willi, wenn ich nicht gerade zu egoistisch oder dickköpfig bin. Und das bin ich nun mal. Oder Jojo. Jojos Mutter ist arm. Sie hat keine Arbeit. Und Jojo hat keine FuI3ba[lschuhe. Manchmal kommt er auch nicht. Das liegt daran, dass seine Mutter viel trinkt. Doch wenn alles gut ist, dann spielt er Fu3botl, als tanze er mit der Sonne. Seht euch Felix an. Er ist unser Wirbelsturm. Doch Felix hat Asthma. Und wenn er das hat, dann ist er nur irgend so ein x-beliebiger Linksau[3en. fr1fr 1 —. Kapitel 2 4 •1 fr 8 Am ersten Ferientag trafen wir einen Block vor dem Bo[zplatz zusammen: Fabi. Juli mit seinem kleinen Bruder Joschka, Maxi, MarIon und ich. Wir fühlten uns fantastisch und genauso stürmten wir die Stra[3e hinab. Endlich gab es Osterferien. Zweieinhalb Wochen ohne Schule und Hausaufgaben. Zweieinhalb Wochen FuI3ball pur, von morgens bis abends. Die vielleicht schönsten Wochen im ganzen Jahr. 34 32 31 29 28 2 25 24 23 22 20 19 17 6 15 13 12 9 Es waren Jungen wie wir, nur gröf3er, stärker und dicker. Und sie liefen direkt auf uns zu. Raban flüchtete in unsere Mitte. Die Kerle, die uns umzingelten, waren unheimlich und cool. Uns stockte der Atem, als an der Stelle im Holztor, an der gerade noch Raban gestanden hatte, der Dicke Michi erschien. Am Tor im Ho[zzaun tauchte Raban auf und rief: „0 nein! Kommt sofort wieder da runter. Ich bin ihnen in letzter Sekunde entwischt! Wir schauten uns verständnislos an, als sich auf allen vier Seiten des Holzzauns um uns herum etwas bewegte. Mit Vollgas kam uns Raban entgegen. „Ihr wart zu langsam, rief er. „Der Bolzptatz ist schon besetzt! Sofort rannten wir los. Nein! Halt! Wartet doch! ST000PP!. rief Raban verzweifelt hinter uns her. Wir rannten durch das Tor im Ho[zzaun, der den Bolzplatz umgab. Im Mittetkreis auf dem Anstoj3punkt hockte Felix und rang nach Luft. Er kämpfte mit seinem Asthma. Sonst war überhaupt nichts zu sehen. t\nfuier Brse n‘ 10 Fn ‘r!nqc‘ St‘irnr ‘) r-• 52 51 50 riesenqi o[e 11 — •. \G-‘ r‘ ‚• Ich schaute mich um. ob es irgendjemanden gab, der uns helfen konnte. Doch der einzige Mensch, der sich noch auf dem Bolzplatz befand, war Willi. Und dann stand da noch Kong. der monumentale* Chinese. Doch der Gemeinste von alten war der Dicke Michi. Und der kam jetzt genau auf uns zu. Der Dicke Michi trat einen Schritt auf mich zu. „Dieser Bolzplatz gehört ab heute uns. Und das sind wir, die U,1/7c‘ie‘blru,I SIL(‘1. Die Mistkerle um uns grölten. „Und genau deshalb habt ihr mickrigen Zwerge hier nichts mehr verloren, sagte er drohend. —. Grinsend standen sie um uns herum: Fettaugen-Franz. der noch dicker war als der Dicke Michi. Karl, die Krake, dessen Arme fast bis zum Boden reichten. Dampfwalzen-Joe und Mähdrescher-Mark. Und Simon, die Sense, der immer eine Fahrradkette um den Hals trug. Willi arbeitete seelenruhig an seinem Kiosk. Für WilLi waren wir schon richtige Männer, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen konnten. Doch anscheinend dachte er das im Moment immer noch. Und dafür verfluchte ich ihn. ‘.— Der Dicke Michi war der Darth Vader* in unserer Welt. Seine kleinen Äugtein sal3en wie glühende Kohlen zwischen den Fettpolstern seines Gesichts. Er war der stärkste Typ an unserer Schule. Und er war niemals allein. Er zog die anderen Mistkerle an. Und die kamen jetzt von alten Seiten auf uns zu. 4 .i ;/ Kapitel 3 14 Das wor unser Bolzptatz. Und den durften wir nicht einfach aufgeben. ‚Was ist los? Soll ich Kong bitten, dass er deutlicher wird?, spöttelte der Dicke Michi. ‚Nein. Das ist nicht nötig, sagte ich schneit. „Warum sagst du deinen Zwergenkoilegen nicht, dass sie abhauen sollen?, zischte der Dicke Michi und warf mir den Ball gegen die Brust. „Ich denk nicht dran, gab ich zurück. VVir konnten nicht einfach gehen. ifr ‘33 ‘3‘ 29 2R 2b 25 2. 72 21 12 ‚— 15 Der Dicke Michi war äul3erst verdattert. Seine Gesichtsfarbe wechselte wie die einer Ampel. Er wurde ganz ernst. Er sah mich an, als ob er mich töten wollte. Zum ersten Mal zweifelte ich, ob ich das Richtige getan hatte. Ich hielt seinem Blick stand und fragte noch frech: „Was ist? Hast du Angst? Die Augen des dicken Michi verengten sich. Dann antwortete er: „Ich wei[3 gar nicht, was Angst ist. Mit diesen Worten stie[3 ich den Fuf3ba[l so fest in den Schwabbelbauch des Dicken Michi hinein, dass er vor Überraschung rülpste. Meine Freunde schauten mich an. Sie hielten mich für lebensmüde oder verrückt. Der Dicke Michi lief puterrot an und schrie: „Ich glaub nicht, dass du wei(3t, was du sagst! „Doch, ich weif3 es genau!, schrie ich zurück. „Ich geb dir zwei Wochen, du Schwabbelsack‘ Zwei Wochen darfst du träumen, dass das hier dein Botzplatz ist. Aber dann werden wir Fu(3bali spielen und sehen, ob ihr wirklich unbesiegbar seid. Und wenn ihr das seid, gehört euch der Platz. Aber wenn wir gewinnen, gehört er wieder uns. Ist das klar? 1fr ‘— Der Dicke Michi schoss den Batt in unsere Richtung. wo er so gegen den Hotzzaun schlug. dass eines der Bretter zerbarst Max; .Tippkick Maximilian, der Mann mit dem härtesten Schuss der Welt. schluckte respektvoLL Wir anderen waren ganz still. Nur Rcihan sagte: .‚Verflixte Hühnerkocke! Ci(t ‚1 Vor dem Bolzplatz brachen wir lachend zusammen. Verflixte Hühnerkacke!. rief Rabon. ich geb dir zwei Wochen. du Schlabbersack‘. ahmte Fobi mich nach. .0 Mann, das war wild! Juli [achte kopfschüttelnd. Doch Maxi und mein Bruder Marion sagten nichts. Sie schauten nur durch das Tor im Holzzaun auf den Bo[zpiatz. wo die Il/k‘sic/ lTcIl ic.i mit ihrem Training begannen. Ich spurte. wie meine Knie zu zittern begannen. Dci achte der Dicke Michi zum Glück: Okay, abqemacht Wir sehen uns in zwei Wochen! Hier! Ich schaute zu FODi und Marion Auch die waren fassungslos. Dann riskierten wir keine Sekunde mehr Wir rannten auf und davon. 3i .1 5 Kapte! 4 20 sollten wir gegen diese Kerle gewinnen? Wir hatten seit Monaten nicht mehr zusammen gespielt. Wir setzten uns mit hängenden Köpfen auf den Bordsteinrand. .‚So geht das nicht!, sagte Marion. „Wir müssen was tun. Wenn wir die Mistkerle schlagen wollen, muss uns jemand trainieren. Da hinkte einer auf uns zu. an den wir bisher uberhaupt nicht gedacht hatten. ‚.Wi[li. na klar!, riefen wir. V4Vie ;y 34 32 31 29 28 27 25 24 23 22 21 20 18 13 12 otL.:flg tOJ Felix schluckte: „Und was ist mit der Angst? „Eure Angst ist fantastisch, sagte Willi. „Nur weil ihr Angst habt. könnt ihr es schaffen. Wir verstanden kein Wort. „Ihr werdet das schon noch kapieren. Kommt morgen alle zur Wiese am Fluss. Um zehn. Ist das klar? Wir brauchten noch eine Minute, bis der Letzte von uns begriff, dass wir einen Trainer hatten. „Also gut, ihr sucht einen Trainer. seufzte Willi. „Das ist euch doch klar. Der Dicke Michi und seine Ujit, si‘[i,e,, .ieer sind zwei Nummern zu gro[3 für euch, meinte er. „Wenn ihr mich wolLt, müsst ihr mir hundertprozentig vertrauen. Und ich muss euch hundertprozentig vertrauen. Nur dann werden wir die Uiibc‘sk.,‘hui‘,i .S7L‘r besiegen. „Du warst doch mal Fu3ballprofi!, rief Fabi. „Einen Moment, versuchte Willi uns zu bremsen, „wisst ihr, ich muss euch was „Du hast es gesagt!, fiel ihm Felix ins Wort. „Du warst ein richtiger Profi, bis dir son Knochenbrecher wie der Dicke Michi dein Knie ruiniert hat, sagte Felix. Willi hob hilflos die Arme. /‚ -- ‘ /7 ‚‚ Kapite‘ 5 —. -.-- /,1 !:. ‚-:/ ‚ /• 24 auf der Wiese am Fluss. Wir begannen schon mal zu bolzen. Sofort rutschte Fabi aus und klatschte in den Dreck. Joschka und Raban steckten bis zu den Knöcheln Schlamm. Juli und Marion stolperten über die Steinbrocken, die überall lagen. Und als Letzte platschten Felix. Maxi und ich in ein mit Wasser gefülltes Loch. Um neun waren wir am nächsten Morgen alle 31 29 28 27 26 25 24 23 22 21 19 17 16 15 .1 3 1. 11 0 c. „Den Schlamm hab ich beinah vergessen‘, sagte Willi. „Er ist eure Angst. „Ich hab keine Angst!, zischte Juli. Willi seufzte Willi ging über unsere Proteste hinweg. „Ihr glaubt doch nicht etwa, dass die Uiii ic‘gbtireii Sic,‘r fair spielen? Deshalb stellt euch vor, dass die Steine die Beine der Mistkerle sind. Ihr weicht ihnen aus und springt drüber. „Dass ich nicht lache!, rief Fabi. „Der Schlamm ist so glitschig wie eine Eisiaufbahn!‘ „Bravo! Bravo!‘, klatschte Willi. Ich schrie ihn an: „Hier kann man überhaupt nicht trainieren! „Ich schlage vor, dass ihr erst einmal lernt, wie man läuft, sagte Willi. Er schoss meinen Ball weg. „Den brauchen wir heute noch nicht, sagte er. Wir starrten Willi ungläubig an. Wie sollten wir ohne Fu[3ba[l trainieren? -3 26 rt:imq tobt besonders als Willi uns sagte. dass wir am nächsten Tag endlich mit dem Ball spielen würden. Mann, das Leben war schön, Jelzl riatten wir es kapiert. Wir rannten los. Egal wie oft wir ausrutschten. hinfielen oder uns die Knie anschlugen. keiner gab auf. Am Ende liefen wir mit verbundenen Augen. Wir tanzten über die sumpfige Wiese. Aber der Kiesel hat einen VorteiL Er ist flink und leicht. Er kann tanzen. erklärte Willi. Er warf einen zweiten Stein ganz flach. Der Stein landete auf einer Pfütze, sprang hoch, über den dicken Felsen hinüber. ditschte dort auf und hüpfte noch uber drei gro[3e Gesteinsbrocken hinweg. Willi hob einen kleinen Kieselstein auf. Der Kieselstein. der seid ihr. Und der dicke Felsen da drüben, das sind die lLc‘t Dann warf er den Kiesel, so fest er konnte. Der kleine Stein prallte auf den Felsen auf und sprang in hohem Bogen zurück. ‚.Du wirst deine Angst noch bekommen, sagte er. .7- lfr Socke ist euer Hund, sagte er. ‚ihr habt es mir damals versprochen. Wir werden uns jeden Tag um ihn kümmern‘, habt ihr gesagt. L)och am nächsten Morgen wurde alles anders. Ein schrecklicher Muskelkater hatte mich erwischt. Marion erging es nicht anders. Wir humpelten aus dem Haus. Dort wartete unser Vater und hielt uns Sockes Leine entgegen. .0 nein, Socke macht uns alles kaputt!. protestierten wir. ‘ 1 Kapitel 6 .1 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 ie 13 1 .v. ‘7- k/1 Wir starrten entsetzt auf das Ding in seiner Hand. „Das ist kein BaU!, sagte ich. „Doch! Wenn ich mich nicht irre, nennt man so was hier Tennisbal[, sagte Willi. Da lachte Raban: „Hey, was solls? Gestern haben wir hier getanzt. Warum sollen wir heute nicht mit ‘ner Wol[kugel spielen? Ich packte Socke und band ihn am nächsten Baum fest. Socke jautte, aber das war mir jetzt völlig egal. Das Einzige, was ich wollte, war, endlich Fuf3ba[[ zu spielen. Doch Willi nahm mir den Ball wieder weg und sagte: „Das hier ist euer Ball. 1 Wir waren stinksauer, denn auf der Wiese stürzte sich Socke auf meinen Ball. Es war nur eine Frage der Zeit. bis unser letzter Ball ruiniert war. fr 3 ‚.— ‘. ‚ —f Willi verbot uns, dass wir uns gegenseitig beschimpften. „Wenn euch mit dem Tennisball alles gelingt, versprach uns Willi immer wieder, „wird jedes Kunststück mit dem Fuf3ball ein Kinderspiel sein. Willi teilte uns in zwei Mannschaften ein. Mann, war das hart. Wir hatten gestern gelernt, wie man sich auf dieser Wiese bewegt, doch der Tennisball nicht. Er versteckte sich zwischen den Grasbüscheln. Dann rutschte er uns durch die Fü[3e oder sprang uns vom Schuh direkt in die Reihen des Gegners. immer öfter schrien wir uns an. 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 46 46 45 43 ;- — r-rttzun toLit Doch das machte uns nichts. Zum ersten Mal lachten wir wieder. Wir spielten wie Pel in Brasilien am Strand. Am Strand spielt man den Ball immer hoch, weil er sonst nur verspringt. DeshaLb können die Brasilianer so zaubern, und genauso zauberten wir bis auf Joschka und Raban. Die stellten sich einfach zu dusslig an. Verlegen ging ich zum Ball, balancierte ihn auf dem Spann, hob ihn in die Luft, köpfte ihn, stoppte ihn mit der Brust und kickte ihn mit dem Knie hinüber zu Fabi. Der machte dasselbe und gab ihn weiter zu Maxi. Dann kamen Juli, MarIon und Felix. Erst bei Raban fiel er in den Dreck. Die nächsten drei Tage wurden noch schlimmer. Es wurde ganz heir3. Wir beschimpften uns wild. Willi versuchte uns zu beruhigen. Doch wir fauchten ihn an. Da setzte sich Willi neben das Spielfeld und sah uns einfach nur zu. Q6 :V,‘ — -. 7 36 Am neunten Tag unseres Trainings und vier Tage vor dem Spiel trommelte ich die Mannschaft und Willi zusammen. „Joschka und Raban müssen raus aus dem Team!, forderte ich. „Wenn wir mit ihnen spielen, hat der Gegner zwei Spieler mehr. Joschka sprang auf und rannte weg. Doch Raban blieb sitzen, und die anderen schwiegen mich vorwurfsvo[l. an. KapteI 1 28 27 26 r) 21 23 22 20 17 ‘6 ‘ 37 V(tSZUt1( tIi „Bravo!, spottete Willi. „Jetzt seid ihr noch fünf. Fünf gegen sieben unbesiegbare Monster. Ich holte tief Luft und dann sagte ich: „Ich versprech euch, morgen sind wir wieder sieben. Dann sprang ich auf und rannte davon. .‚Ich will von euch wissen, ob Raban und Joschka gute Fu(3balier sind, sagte ich. Die anderen schwiegen. „Warum sagst du nichts, Willi?, fragte Raban. „Dazu kann ich nichts sagen, antwortete Willi. „Hier geht es nicht mehr um Fuj3ball. Hier geht es um Freundschaft, sagte er. Und dieses Mai traf sein Vorwurf nicht mich allein. Denn auch keiner von den anderen unternahm einen Versuch, um Raban zu halten. Da stand Raban auf und ging langsam davon. WilLi musterte mich. „Ihr seid alle ein Team. Und was ihr als Team begonnen habt. sollt ihr auch als Team beenden. „0 Mann! Ich will gewinnen, sagte ich. „Das wollen die anderen auch. sagte Willi. ch stand mit meiner Meinung allein. Selbst Marion war nicht auf meiner Seite Dabei konnte er genauso wenig verlieren wie ich. Kapitel 8 14k‘ lfr:3 40 Ich rannte bis ich auer Sichtweite war. 0 Mann, war das hart! Mein schlechtes Gewissen klebte an mir wie Kaugummi an den Sohlen. Für einen Moment wollte ich umkehren. Doch ich hatte gesagt, was alle anderen dachten. Sie hatten sich nur nicht getraut. Freundschaft hin oder her, wir brauchten zwei neue Spieler. Und einen davon wusste ich schon. 4j;; 33 31 29 26 23 22 21 18 15 41 „Okay. Dann zieh deine Fuf3ballklamotten an!, sagte ich. „Aber das sind meine Fuf3baI.lsachen. Ich schaute von seinem braunen Wolipuliover über die karierte Hose hinab zu seinen Sandalen. „Daheim?‘, fragte ich überrascht. „Ich dachte. das hier ist ein Waisenhaus. Jetzt sah ich, dass der Junge weinte. „Meine Mutter hat keine Zeit, mich zu holen! „Aber dann kannst du ja mitkommen und mit uns trainieren. Wir haben am Samstag ein wichtiges Match. Jetzt lachte der Junge. ich machte einen letzten Versuch. „Ich verstehe. Die anderen machen einen Ausflug und du durftest nicht mit. Was hast du ausgefressen?, fragte ich. „Sie sind daheim, sagte er leise. Ich rannte, bis ich zum Waisenhaus kamrn Im Garten sah ich den Jungen. der jeden Nachmittag Fu(3ball spielte. Dieses Mai war der Junge allein. Ich rief ihn ein paar Mal. Doch der Junge schaute mich nicht einmal an. &‘ ‘\ve‘nirc.t Hier, sagte Jojo. „das ist unser Mann! Wir sahen in den Garten einer riesigen Villa hinein. Dort stand ein neunjähriger Junge. drosch den Ball gegen die Wand und fing ihn mit einer Wettktasseparade‘ mühelos auf. „Das ist Markus‘. sagte Jojo. ‚Aber wir müssen vorsichtig sein. Markus darf auf keinen Fall Fu[3ball spielen. Sein Vater will, dass er Golfprofi wird, erklärte er. Das ist sehr gut‘. sagte Jojo. Ganz genau!, sagte ich. „Aber wir brauchen noch einen Mann, der weif3, wie man Fu[3batI. spielt. „Dann müssen wir da lang, sagte Jojo und lief los. Ich folgte ihm ziemlich verdattert. ‚ich hab nichts anderes‘, sagte der Junge. „Macht nix. Aber du wirst nasse Fü[3e bekommen. Wie heif3t du eigentlich?, fragte ich. Jojo, sagte er. „Okoy, Jojo, ich hei[3e Leon. Und meine Freunde und ich sind die WiId,i KrIc, die den Dicken Michi und die Liii! i.‘/ir‘ii Si‘‘i auf den Mond schie[3en werden!8 ‚ 43 h)rtZr Endlich gab er uns einen richtigen BalL Wir waren nun richtige Fu[3batler. Bei der ApfelsaftschOrle am vorletzten Tag vor dem Spiel stand MarIon auf. „Auf Willi!, sagte er feierlich. „Auf den besten Trainer der Welt! Die anderen staunten, als ich mit Jojo und Markus auf die Wiese am Fluss zurückkam. Gleich zeigten die beiden Neuen ihr Können. Danach waren Raban und Joschka nicht nur ersetzt, sie waren vergessen. Alte waren begeistert. Nur Willi schaute noch mürrisch. Doch er trainierte uns weiter. Jojo kreischte dreimal wie ein Adler. Sofort packte Markus den Ball und kam zu uns. „Hey. ich dachte, ihr alle habt Ferien!, begrüf3te er uns. „Ach, pfeif auf die Ferien, antwortete Jojo. „Wir spielen gegen den Dicken Michi und die Lii ihes ie ha rei 1 5 i‘‘r. Bist du dabei?, fragte ich. „Was is‘n das für ‘ne Frage?. [achte Markus. Kapite‘ 9 nächsten Morgen nahm Willi mir Socke ab und stellte ihn in unsere Mitte. „Auch wenn ihr mich gestern zum besten Trainer der Welt gewählt habt, heil3t das nicht, dass ihr die besten Fu[3ba[lspie[er auf der Welt seid. sagte Willi. Er sah mir direkt in die Augen. „Für dich gilt das ganz besonders, Leon, weil du nie ans Abspielen denkst! ch wusste, dass ich egoistisch, baliverliebt und dickköpfig war. Doch das gehörte zu mir. 33 32 3 :?F 23 21 1, icb beeilen 47 r(‘tz „Unsinn‘ Spiel ihn aus!, rief ich. Socke blieb stehen. ich täuschte, überstieg mit beiden Füf3en den Ball, drehte mich und spielte den Ball mit der Ferse. Socke sprang und packte den Ball. „Was sollen wir tun?, rief ich Willi zu. „Passen, sagte er. „Schnell und genau. Doch um 12 Uhr hatten wir es gerade einmal zu drei Pässen gebracht. Der Einzige, dem es gut ging, war Socke. Wir brauchten eine Pause. Willi warf Marion den Ball zu. Socke stürmte auf Marion zu. MarIon passte an Socke vorbei. Doch sein Pass war nicht so genau. Juli musste sich sputen. Er stoppte den Ball mit der Hacke und drehte sich blitzschnell. Aber da war Socke schon da. „Verflixt!, rief Juli. „Socke ist zu schnell. „ich werd dich nicht ändern, schmunzelte Willi. „Das macht Socke für mich. Er spielt nämlich jetzt gegen euch: Socke ist in der Mitte. Und wenn ihr es schafft. mehr als zehn Pösse zu spielen, bevor er sich den Ball holt, dann nenn ich euch die besten Fu(3baller der Welt. 1 50 Senses Blick wanderte über die hatbtote Mannschaft. „Wenn dieser Willi nicht hier ist, dann trainieren die Mistkerle wirklich, sagte er. Halt die Klappe!, schrie der Dicke Michi. „Diese Mistkerle sind Liliputaner. ‚Aber auch wenn sie Zwerge sind, Michi. sagte Sense vorsichtig, „dieser Willi, ihr Trainer. ist immerhin mal Profi gewesen. Unser Trost war, dass es den UiiIiIii,i ‚SJL‘r/j noch schlechter ging als uns. Auf dem Bolzplatz lagen sie um Willis Kiosk herum und schmorten in ihrem eigenen Fett. ‚‘ Kapte 10 32 :v 28 27 72 • verletzt mi b1eibendun Schade 51 Hey, seht ihr? Das war neuer Rekord! Ihr müsst euch nur ständig bewegen. Dann hat Socke nicht den Hauch einer Chance!, rief Willi. Mann, seid ihr gut! Jojo, da steht Markus. Los Markus, lauf! Doch Markus blieb stehen und Socke hatte den Ball. Willi klatschte Applaus. „Los, Leon, rechts. Juli ist frei! J0, das war gut. Das war die Vier! Ja, MarIon, du musst nach links. Jetzt bist du frei. Ja, das war die Fünf! Sofort mit der Hacke zu Jojo! Sechs! Unterdessen trainierten wir wieder auf der Wiese am Fluss. Doch bei fünf Pässen war spätestens Schluss. Socke war einfach zu schnell, und wir wollten schon aufgeben. Da sprang Willi auf und feuerte uns pausenlos an. „Dieser Willi ist nie Fu[3ba[[profi gewesen, herrschte der Dicke Michi Sense an. „Er hat in der Kreisklasse mit meinem Vater gekickt. Mein Alter hat ihm höchstpersönlich das Knie sagte er. Sein Gesicht hellte sich auf. ruiniert „Kommt! Steht auf! Ich hab einen Plan! 1 1 -. • .A, Dann bemerkten wir, dass wir umstellt waren. Von allen Seiten sahen wir sie auf uns zuko mmen: Fettauge. Mähdrescher, Dampfwalze, Krake. Sense. Kong und den Dicken Michi. Wir schafften die Neun und die Zehn. Socke rannte vergeblich zwischen uns her. Schtie(3lich jautte er. Bei Siebzehn gab er auf. Wir Liefen zusammen und bildeten einen Krei s. Und zum ersten Mal schrien wir das, was ab jetzt unser Schlachtruf sein sollte: „RRRAAAAAA! Wir waren skeptisch, doch Willi steckte uns an. Mit seinen fipps tief der Ball wie am Schnürch en. Bei Sieben und Acht zog sich Willi zurück. Er sagte nichts mehr. Docn seine Augen Leuchteten begeistert. • 5.C1fl t‘i Wir warteten, bis sie verschwunden waren. Willi sah jämmerlich aus. „ich habs doch versucht euch zu sagen, stammelte er. „Du hast gesagt, dass wir ehrlich sein sollen!, erinnerte ihn MarIon. „Ihr seid die besten Fu3ballspieler der Welt! Das könnt ihr mir glauben sagte Willi. „Und du bist ein Lügner, Willi, stellte ich fest. Wir gingen alle wortlos nach Hause. Wir hatten den Glauben an uns verloren. Willi schaute beschämt auf den Boden. „Seht ihr, tönte der Dicke Michi, „der Lügt. ihr habt euch zehn Tage umsonst gequäW Wuff Die U,l1csichi1I‘L;l .Si(‘L‘I schüttelten sich vor Lachen. „Wuff! Wuff! Ich hoffe. wir sehen uns trotzdem morgen um zehn. Der Dicke Michi blieb vor Willi stehen. ‚So trainiert also ein Profi. Ich hab fast gedacht. das ist hier ‘ne Hundeschule. Wuft! Die L‘,1/‘.sk‘I7alL‘,? .SieLr Lachten. Der Dicke Michi kam auf uns zu. ‚ihr müsst nämlich wissen, dass euer VVilli nie ein Profi gewesen ist. Oder behauptest du, dass ich lüg, Hinkeful3? „Und wir spielen morgen doch gegen die Lii I/N‘s I(‘/)( Ir( Ii li‘1. Nur wegen [im hatten wir den sumpfigen Acker, den Tennisball, die Hitze und das Gejaule von Socke ertragen. Und jetzt war altes umsonst. „Aber wir haben doch Socke besiegt. sagte Marion im Bett unter mir. Wisst ihr. MarIon gibt niemals auf. dieser Nacht schlief keiner von uns. Die Enttauschung war einfach zu gro(3. Wir hatten Willi vertraut. Kapte 11 1‘) *ij 33 3. 9 2 16 fr tonzosicnes \or: ‘U H: Aber er ist unterwegs zum Botzptatz. Wir rannten los. Wir rannten zu Jojos Heim. Es war schon halb zehn. Man sagte uns, dass Jojo von seiner Mutter abgeholt worden sei. Also mussten wir bei Markus zu Hause klingeln. Es erschien ein Mann, der wie ein Pinguin aussah. .‚Pst!, sagte er. „sch hab einö Botschaft für euch. Markus musste mit Monsieur Papa zum Golf. „Ich hab keine AngsU Wenig später schlug ein Stein gegen Julis und Joschkas Fenster. Joschka sprang aus dem Bett. Er schaute hinaus. Dort standen Fabi, Maxi, Marion und ich. Joschka rief: „Tut mir leid. Juli kann nicht. Er macht sich vor Angst in die Sofort stand Juli am Fenster und schrie: dass du heute nicht kneifst. Maxi sprang auf, packte den Bali und stürmte aus dem Zimmer. Maxi öffnete am Morgen des Spiels die Augen. Sein Vater stand in seinem Zimmer. Er hielt einen nagelneuen Fu[3bal[ in seiner Hand. „Dein BalL, sagte Maxis Vater. „Vorausgesetzt. ‘* 60 ‚Ist Willi schon da?, fragte ich. ‚Willi? Dass ich nicht lache!, kuge[te sich der Dicke Michi. „Willi ist abgetaucht. Dann schlug die Kirchturmuhr zehn. „Nun denn, es ist so weit!, rief der Dicke Michi. Er legte den Ball auf den Mittelpunkt. ‚Und ich schlage vor, wir spielen bis zehn. Dann bin ich in zwanzig Minuten wieder zu Hause. vr dem Bolzplatz wartete Felix auf uns. Jetzt waren wir zumindest schon sechs. ‚.Felix, bist du wieder gesund?‘, begrü[3te ich ihn. Doch Fe[ix schüttelte den Kopf. Er hatte wieder sein Asthma und atmete schwer. Dann sahen wir sie: Die LII!(sj(‘/ll(‘Il Sic‘(r hatten sich die T-Shirts und Hosen zerrissen und die Gesichter wild angernalt. Sie brüllten: „UAAAAHH! UAAAHH! Kapt& 12 34 2B 2 61 Jetzt hatten wir Ansto[3. Wir ordneten uns. Felix spielte zu Fabi, und der rannte los. Wir rannten los. Ich schrie den anderen zu: „Ich geh ins Tor. Felix nach Linksau(3en. Fabi nach rechts, und Juli, Maxi und Marion, ihr bleibt hier bei mir hinten. Doch die anderen hörten mich nicht. Der Dicke Michi stand ganz frei vor dem Tor, als Kong flankte. Ich warf mich in Michis Schuss. Im Flug noch sah ich dem Ball hinterher: Er kullerte über die Linie. „Eins!, grinste der Dicke Michi. Der Dicke Michi holte eine Trillerpfeife hervor. Wir zögerten noch. Wir mussten Zeit schinden. Markus war noch nicht da. Doch der Dicke Michi blies einfach in seine Pfeife und kickte den Ball nach links. gezeigt hatte. Wir wünschten ihn uns zurück. Doch warum sollte er kommen? Doch dazu war ich zu wütend. Da rutschte Sense von hinten in meine Fü[3e hinein und legte mich um. Fout!, rief ich. Einen Augenblick später hob der Dicke Michi seine Arme und schrie: „Drei! Wir hatten alles verlernt, was Willi uns Felix machte den Anstof3 und passte zu mir. Ich dribbelte los. Ich spielte sie schwindlig. Fettauge. Dampfwalze und Mähdrescher fielen hinter mir in den Dreck. MarIon rief: „Los Leon. gib ab! Jetzt donnerte Sense den Ball so fest auf das Tor, dass ich meine Fäuste wegzog. Zwei‘. grinste Michi und sah auf die Uhr. Da platzte mir der Kragen. Ich tief zur Mittellinie. .‚Maxi, geh du ins Tor!, rief ich noch. Doch Dampfwatze stellte sich Fabi in den Weg. Fabi prallte auf ihn drauf und blieb liegen. Dampfwalze schoss den Ball zu Sense. MarIon griff sofort an. Aber Sense stie[3 ihn zu Boden. Hey! Das war ein Fou[!‘. rief ich. Der Dicke Michi lachte. Das war Körpereinsatz. iY Doch beim dritten Tor sprang Roban auf und ballte die Fäuste. „Nein! Nein und nochmals nein! Das haben sie nicht verdient, rief er. „Ich muss Willi holen. Während der gesamten ersten Halbzeit hatten Raban und Joschka durch ein Loch in der Bretterwand dem Spiel gespannt zugesehen. Als der Dicke Michi sein erstes Tor schoss, rief Raban: „Bravo, das haben sie sich verdient Beim zweiten Tor rief Joschka: „Gut so, schie[3t sie ab! —‚ Da ertönte Michis spöttische Stimme: „Halbzeit! die L/,1LesieSn1Jl r(‘J 1 .5ie‘i,. Jetzt stand es schon fünf zu null für iifr •‘‘ frhE -ø Kaptei 13 1, 66 Komm, worauf warten wir noch? Doch plötzlich stand er auf. „Du hast recht! ‚.0 Mann!‘, schimpfte Raban. „Was soll der Mist? Joschko und mich haben sie auch rausgeworfen. Aber wir werden ihnen beweisen, wie wichtig wir sind. Willi schüttelte wieder den Kopf. aban rannte direkt zur Wiese am Fluss. Dort sa[3 Willi auf einem Baumstamm. „Willi!, rief Raban. „Willi. wir brauchen dich! Doch Willi schüttelte den Kopf. ‘ -1 .L 5 — „Läuft wohl nicht wie geplant?‘, versuchte Markus einen vorsichtigen Witz. Doch die Einzigen, die lachten, waren die LJnIe.sjc/,r,i .SiL‘L‘1. Jojo sprang auf. „Euch wird das Lachen schon noch vergehen!, rief er. Wieder schüttette sich der Dicke Michi. Doch dann wich das Lachen aus seinem Gesicht. Kurz vor dem Bolzplatz traf Jojo auf Markus. Zusammen rannten sie durch das Tor. Der Dicke Michi stand vor seiner Mannschaft. Er erzählte lachend, wie unbesiegbar sie waren. Wir Lagen im Gras und starrten auf unsere FüJ3e. Markus und Jojo setzten sich zu uns ins Gras. Da schrieb er ihr einen Brief: „Liebe Mama, ich habe dich lieb. Danach rannte er aus der Wohnung und rannte bis er ankam. Unterdessen wartete Jojo den ganzen Morgen darauf, dass seine Mutter endlich aufwachen würde. Sie hatte ihm fest versprochen, dass sie mit zum Spiel gehen würde. Dann war sie sehr spät nach Hause gekommen. Und stand einfach nicht auf. 13 f_ -‘ Krake donnerte seinen Absto(3 auf Kong. Kong passte zu Michi. Der schoss sofort aufs Tor. Markus erwischte den Ball mit den Fingern und lenkte ihn ab. Doch leider sprang er gegen den inrenpfosten und von dort ins Tor. ‚.Sechs!. grölte Michi. Kroke fing den Bali mühelos auf. Ich passte zu Maxi und rannte nach vorn. Maxi spielte zu Marion und Marion nach rechts. Dort rannte Fabi und spielte zu Jo1o nach links. Der passte zu mir. Ich schoss direkt. -- Hinter uns standen Willi und Raban. ich denke. Jojo hat recht!‘. sagte Willi. Die Mistkerle gingen auf ihre Seite des Platzes. RRRAAAAA!. schrien wir und stoben auseinander. \ /_ — --- „Ihr glaubt nicht an euch, sagte er zu mir. „Die anderen müssen Respekt kriegen. Sag Juli, er soll Michi einmal so richtig rannehmen. Aber kein Foul! Der Dicke Michi schoss kurze Zeit später sein siebentes Tor. Doch das schien Willi nicht zu interessieren. Er holte mich vom Platz und schickte Felix in den Sturm. Willi riet uns zu: „Das war gut. Weiter so! .‚Dass ich nicht lache!‘, rief ich zurück. Kapte 14 4:j; Krake warf sich hinein und flog mit dem Ball ins Tor. Es dauerte, bis wir begriffen. dass das unser erstes Tor war. Dann liefen wir jubet.nd in unsere Hälfte zurück. Und ich passte schnell zu Maxi. Sense rutschte in mich hinein. Maxi donnerte das Leder aufs Tor. VVieder griffen wir an. Ich stand mit dem Batt frei vor Krake. Da spürte ich etwas im Rücken. 4 :‚ Ui ilic‘,s j‘/?t iici 1 12 Tage auf so einem Boden trainiert. Wir tanzten durch die Reihen des Gegners. rutschten wie Enten auf ihm herum. Doch wir hatten Die 73 Nach dem sieben zu vier begann es zu regnen. Der Boden wurde schwammig. Krake faustete. Der Ball flog zu mir. Ich machte den Seitrückfatler. Danach stand es sieben zu zwei. Michi passte zu Kong. Kong glaubte nicht, was er sah. Überall wartete Juli. Juli, die Viererkette in einer Person. war wieder zum Leben erwacht. Er nahm Kong den Ball ab und schlug ihn auf Jojo. Der schoss aufs Tor. ‘q* 74 Kong kam auf mich zu. Ich rutschte in ihn hinein, traf den Ball und sprang auf. Ich rannte los. Ich dribbelte um jeden, der mir in den Weg kam. Ich ignorierte die Rufe der anderen und spielte wieder nicht ab, bis ich vor dem Tor war. Markus konnte einen Torschuss abwehren. Er lenkte den Ball um den Pfosten. Bei der Ecke. die folgte, krachte Juli in Sense. Juli blieb verletzt liegen. Er musste vom Platz. Willi schickte mich für ihn aufs Feld. Doch das wollte ich nicht. Ich war Leon, der Mittelstürmer. Doch Willi [ie[3 keinen Widerspruch zu. Willi nahm mich zur Strafe heraus. Er brachte Raban für mich. Ich schwieg. als Michi das Anschtusstor schoss. Es war kein Fehler von Raban. Dann traf Sense zum Ausgleich. Es stand neun zu neun. Der nächste Treffer würde entscheiden. Nach unserem achten Tor verga[3 Felix sein Asthma und wurde zum Wirbelwind. Beim neun zu sieben wussten wir: Wir hatten gesiegt. Da gab ich wieder nicht ab und verlor den Ball. 14 drohte der Dicke Michi. „ Willi reichte mir seine Hand: „Gratuliere! Jetzt bist du nicht nur Slalomdribbler. sondern auch Blitzpass-TorvOrberefter. Die UIL‘si‘gb1r‘I; Skei kochten vor Wut. Sense nahm die Fahrradkette von der Brust. Mit einem Schlag wurde es mucksmäuschenStill. Das Spiel war ein Witz. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass euch der Bolzplatz gehört!, Da hörte ich Raban: „Vorsicht Leon, Michi kommt von rechts! Ich passte blitzschnell zu Raban. Der holte mit dem falschen Fu[3 zum Schuss aus. „Nein, doch nicht mit links!, schrie ich. Doch er donnerte den Ball ins Netz. Wir hatten gewonnen und fielen uns in die Arme. 14,-( ertonte ein Knui ren :.z — —_‚ /_•_ ‘Ja‘ uns aq .‚ i OS mit dem Schwanz. eine prächtige Zeit CR0 wedeite Da rannten nie 11!‘( mii spranaen aDer den Ho[zzaun. ‘ML. -. Ufld Wir sahen Joschkc mit Soci