Arbeitsblatt: Redewendungen - Sprachstarke 7

Material-Details

Eine Vertiefung und Wiederholung der Seiten in den Sprachstarken zu den Redewendungen
Deutsch
Wortschatz
7. Schuljahr
12 Seiten

Statistik

215170
30
2
28.03.2026

Autor/in

Andrea Marty
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

REDEWENDUNGEN Lernziele Ich kann die Definition von Redewendungen sinngemäss nennen. Ich kann Redewendungen, Redensarten und Sprichwörter voneinander unterscheiden. Ich kann mindestens 3 Redewendungen pro Thema (Körperteile, Tiere, Essen und Trinken, Kopfbedeckungen) ohne Hilfsmittel aufzählen. Ich kann die Bedeutung von je mindestens 7 Redewendungen mit einem Körperteil und mit Tieren nennen. Ich kann die Bedeutung von je mindestens 5 Redewendungen mit Essen/Trinken und Kopfbedeckungen nennen. Ich kann Redewendungen zeichnerisch (Skizze) darstellen. Ich kann kurze Geschichten (Hypothesen) über die Herkunft einer Redewendung schildern und begründen. Ich kann Lernergebnisse meiner MitschülerInnen bewerten. Ich kann aus einer Redewendung eine Textproduktion konstruieren. Name: Was sind Redewendungen? Übung 1. Lies im Sprachstarken S. 28-29 und beantworte die Frage. Definiere was Redewendungen sind. Unterschied Redewendung und Sprichwort • Keine ganzen Sätze • Bildhaft Redewendung • Meist nicht wörtlich zu verstehen, sondern im übertragenen Sinn. • Beispiel Redewendung: „Auf dem Teppich bleiben» • Ganze Sätze (konjugiertes Verb) • Weisheiten • Meist eindeutig Sprichwort • Oft reimend • meist eine allgemeine Lebensweisheit oder Lehre • Beispiel Sprichwort: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Übung 2. Ordne den Bildern die passende Redewendung und die passende Bedeutung zu. Verbinde. Jemandem auf der Nase herumtanzen. Die Katze im Sack kaufen. Dafür lege ich die Hand ins Feuer. Schmetterlinge im Bauch haben. verliebt sein Ich bin mir absolut sicher. Etwas annehmen ohne wirklich zu wissen, was man bekommt. Sich nichts sagen lassen. 2 Übung 3. Lies den Text und markiere alle Redewendungen farbig. Die Geschichte vom kleinen Fuchs Es war einmal ein kleiner Fuchs, der hatte den Kopf voller Flausen und das Herz am rechten Fleck. Eines Morgens stand er mit dem falschen Fuss auf und dachte: „Heute läuft alles wie am Schnürchen! Doch wie so oft kam es anders, als man denkt. Auf dem Weg zur Schule traf er den Dachs, der immer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte. „Mach dir keinen Kopf, sagte der Dachs, „aller Anfang ist schwer. Der Fuchs nahm all seinen Mut zusammen und biss in den sauren Apfel. Schliesslich wollte er nicht ins Fettnäpfchen treten oder sich die Butter vom Brot nehmen lassen. Im Unterricht ging es drunter und drüber. Die Eule erklärte mit Engelsgeduld, aber einige hörten nur mit halbem Ohr zu. Der Fuchs jedoch blieb am Ball und liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch wenn ihm das Wasser bis zum Hals stand, wusste er: Übung macht den Meister. In der Pause redeten alle wie ein Wasserfall. Der Fuchs dachte sich: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Also hielt er die Ohren steif und nahm kein Blatt vor den Mund, als es darauf ankam. Am Ende des Tages fiel ihm ein Stein vom Herzen. Er hatte gezeigt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – und manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen. Übung 4. Übung zur Unterscheidung von Redewendungen und Sprichwörtern. Entscheide für jede Zeile: Ist es eine Redewendung (R) oder ein Sprichwort (S)? Schreibe den passenden Buchstaben in das Kästchen. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. [ [ [ [ [ [ [ [ [ [ Ich habe heute Schwein gehabt. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Du gehst mir auf den Wecker. Übung macht den Meister. Das ist nicht dein Bier. Aller Anfang ist schwer. Ich habe da keinen Bock drauf. Wer in Eile schreibt, schreibt Unfug. Du machst auf dich aufmerksam. Die Zeit rennt. Ich stehe auf dem Schlauch. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ich bin fix und fertig. Wer nichts riskiert, gewinnt nichts. Er ist rot bis hinter die Ohren. Wer rastet, rostet. Da können wir nur noch beten. Kein Mensch ist eine Insel. Ich packe hier nichts. Guter Rat ist teuer. Diese Redewendungen kenne ich bereits 3 Redewendungen und ihre Bedeutung 1 Redewendungen und ihre Bedeutung Arbeitet zu zweit. Ergänzt das fehlende Nomen. Schreibt die übertragene Bedeutung der Redewendung auf die Zeile Übung 5. rechts. Arbeitet zu zweit. Vergleicht eure mit dem Lösungsblatt, auf dem die Ergänzt dasBedeutung fehlende Nomen. Redewendungen mit ihren übertragenen Bedeutungen stehen. Schreibt die übertragene Bedeutung der Redewendung auf die Zeile rechts. Diskutiert auch, ob euch eure eigenen Bedeutungen passender Vergleicht eurevom Bedeutung mit dem Lösungsblatt, auf dem die Redewendungen mit ihren übertragenen Bedeutungen erscheinen als die Lösungsblatt. stehen. Diskutiert auch, ob euch eure eigenen Bedeutungen passender erscheinen als die vom Lösungsblatt. Übertragene Bedeutung Redewendung 1. Jemandem in die Augen streuen Sand – Watte – Kiesel – Salz 2. Die auslöffeln müssen Milch – Suppe – Tomate – Sauce 3. Die sind gefallen Bälle – Menschen – Würfel – Soldaten 4. Nicht das vom Ei sein Heisse – Weisse – Gelbe – Beste 5. weinen Bäche – Seen – Pfützen – Krokodilstränen 6. Durch den sein Wind – Regen – Wald – Bach 7. Alle ziehen Schubladen – Schränke – Register – Ordner 8. bieten Paroli – Schutz – Widerstand – Stirne 9. Auf gebettet sein Tulpen – Blumen – Rosen – Blüten Klett und Balmer AG, 2013, als Kopiervorlage freigegeben 4 SB, S. 28–29 22a 10. Aus dem plaudern Privaten – Nähkästchen – Schmuckkästchen – Schrank 11. Das wachsen hören Gras – Beet – Mädchen – Geheimnis 12. Zieh Schatten – Leine – weg – Karren 13. Eine auf der Erbse sein Königin – Kluge – Prinzessin – Krone 14. Die anwenden Strategie – Schinkentaktik – Schonfrist – Salamitaktik 15. Nach und Faden Strich – Stich – Biss – Nadel 16. Ins lachen Nestchen – Fäustchen – Bad – Hemd 17. Es ist höchste Nacht – Woche – Eisenbahn – Luft 18. Vor platzen Bauchweh – Lachen – Essen – Neid 19. Jemanden zur machen Prinzessin – Frau – Chefin – Schnecke 20. im Bauch haben Frösche – Schmetterlinge – Münzen – Gummibären 21. Nah am gebaut haben Bach – Wasser – Meer – Berg 5 Klett und Balmer AG, 2013, als Kopiervorlage freigegeben 22b Redewendungen ergänzen 6. Ergänze das fehlende 1 Übung Ergänze das fehlende Verb.Verb. Redewendung 1. Auf Vordermann 13. schalten – bringen – pusten – ziehen wie ein Murmeltier Dösen – Schlafen – Gehen – Pennen 2. Aus der Haut 14. Sich am Riemen bedienen – festhalten – reissen – hochziehen fahren – fliegen – bringen – fressen 15. Schmiere 3. Mit offenem Visier gehen – sehen – lassen – stehen fechten – reden – streiten – kämpfen 16. In Saus und Braus 4. Auf den Keks festen – gehen – leben – stehlen springen – gehen – fliegen – kleben 17. Überall seinen Senf 5. Den Faden wechseln – spinnen – suchen – verlieren dazugeben – mitgeben – dazurühren – umrühren 6. Jemandem auf den Zahn 18. Alles ist erstunken und fühlen – gehen – tanzen – toben erlogen – verlogen – betrogen – erfunden 7. Süssholz 19. Etwas drehen und man will können, wie schnetzeln – raspeln – schnitzen – spitzen schrauben – kürzen – wenden – verschieben 8. Den Braten 20. Sich in Grund und Boden zubereiten – würzen – riechen – essen quatschen – schämen – drehen – verlieren 9. Jedes Wort auf die Goldwaage 21. Ausser Rand und Band tun – legen – wägen – drehen reden – bleiben – sein – kommen 10. Das Blaue vom Himmel 22. Den Löwenanteil sagen – reden – lügen – schmeissen bekommen – anpeilen – besitzen – wollen 11. Oberwasser schöpfen – giessen – suchen – haben 12. Über den Schatten springen – hüpfen – fallen – stolpern 6 Klett und Balmer AG, 2013, als Kopiervorlage freigegeben SB, S. 28–29 23a 21 bekannte Sprichwörter und ihre Bedeutungen 1 Ordne die Bedeutungen den Sprichwörtern zu. Setz den entsprechenden Buchstaben ins freie Feld. 21 bekannte Sprichwörter und ihre Bedeutungen Übung 7. Ordne die Bedeutung den Sprichwörtern zu. Setze den entsprechenden Buchstaben ins freie Feld Am Abend wird der Faule fleissig. Selbstüberschätzung kommt vor dem Scheitern. Bellende Hunde beissen nicht. Durch Ausprobieren erfährt man am besten, ob etwas funktioniert oder nicht. Blut ist dicker als Wasser. Die Wirkung einer Person hängt von ihrer Kleidung ab. Das Leben ist kein Zuckerschlecken. In einem Bereich hat man Glück, dafür weniger in einem anderen Bereich. Ehrlich währt am längsten. Sich auf das Wichtige zu beschränken, ist besser, als lange zu reden. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Jemand ist gegenüber Neuem nicht aufgeschlossen. Früh übt sich, was ein Meister werden will. Die Familie ist verlässlicher als andere Bekanntschaften. Gut Ding will Weile haben. Wer faul ist, macht immer alles erst ganz spät. Hochmut kommt vor dem Fall. Ehrlichkeit ist am besten. In der Kürze liegt die Würze. Jemand empfindet eine Genugtuung gegenüber dem Pech anderer. Kleider machen Leute. Leute, die nur drohen, sind in Wirklichkeit ungefährlich. Lügen haben kurze Beine. Erst wenn die Arbeit erledigt ist, kann zur Freizeit übergegangen werden. Morgenstund hat Gold im Mund. Es gibt mehrere Lösungsmöglichkeiten für ein Problem. Ohne Fleiss kein Preis. Das Leben ist nicht einfach. Probieren geht über Studieren. Der Morgen ist die beste Zeit, um seine Arbeit zu erledigen. Pech in der Liebe, Glück im Spiel. Gute Arbeit braucht Zeit. Schadenfreude ist die schönste Freude. Je früher man beginnt, etwas zu erlernen, desto besser. Stille Wasser sind tief. Es lohnt sich nicht zu lügen, denn die Wahrheit kommt irgendwann doch heraus. Viele Wege führen nach Rom. In der Jugend lernt man besser als im Alter. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Ruhige, introvertierte Menschen haben viele Geheimnisse. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Nur wer fleissig ist, wird dafür belohnt. Klett und Balmer AG, 2013, als Kopiervorlage freigegeben 7 SB, S. 28–29 24a Es wimmelt von Redewendungen Übung 8. Ordne die folgenden Redewendungen den dargestellten Situationen im Wimmelbild im Sprachbuch, S. 30–31 zu. Die Sprachstarken 7, Grundansprüche Worte sind mehr als Worte Ordne die folgenden Redewendungen den dargestellten Situationen im Wimmelbild im Sprachbuch, S. 30–31 zu. Es wimmelt von Redewendungen 1 Klett und Balmer AG, 2013, als Kopiervorlage freigegeben 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. SCHREIBEN 25a Nicht alle Tassen im Schrank haben. Perlen vor die Säue werfen. Das Kind mit dem Bade ausschütten. Für jemanden eine Lanze brechen. Unter die Haube kommen. Die Spreu vom Weizen trennen. Jemandem auf der Nase herumtanzen. Das Geld zum Fenster herauswerfen. Wie ein Fels in der Brandung stehen. Von etwas Wind bekommen. Ein Brett vor dem Kopf haben. Eine Schraube locker haben. Eine lange Leitung haben. Jemandem den Kopf waschen. Das Herz auf der Zunge haben. Einen Korb bekommen. Gegen den Strom schwimmen. Sich aus dem Staub machen. Jemandem einen Denkzettel verpassen. SB, S. 30–31 8 Redewendungen mit Körperteilen Übung 9. Arbeitet zu zweit. Sucht die Redewendung zur vorgegebenen Bedeutung und zu dem in Klammern angegebenen Körperteil. Schreibt sie dazu. Wenn ihr keine passende Redewendung kennt, könnt ihr auch eine eigene erfinden. Oder sucht im Internet, indem ihr passende Suchbegriffe eingebt. Jemanden verführen, beeinflussen (Finger) . Vorlaut sein (Lippe) Sich versöhnen wollen (Hand) Erleichtert sein (Herz) Sich überall einmischen (Nase) Direkt seine Meinung mitteilen (Mund) . Jemandem Glück wünschen (Daumen) . Unsicher werden, sich feige verhalten (Füsse). Jemanden sehr stark beeindrucken, verwirren (Kopf) Was nicht gesehen wird, wird vergessen (Augen) Eine sichere Grundlage haben (Beine) Jemandem jeden Wunsch erfüllen (Hände) Aufgeregt sein (Bauch) . Appetit bekommen (Mund). Alles durcheinanderbringen (Kopf) . Sehr ungeschickt sein (Hände) Streit bekommen (Haare) . Endgültig genug haben von etwas (Nase) . Gut luxuriös leben (Fuss) . Aus zuverlässiger Quelle (Hand) . Etwas jemanden loswerden (Hals) Einen Schrecken bekommen (Rücken) . Wahnsinnig verliebt sein (Ohren). 9 Redewendungen bilden Übung 10. Arbeitet zu zweit. Bildet aufgrund der vorgegebenen Bedeutung eine Redewendung. Die Ausdrücke in den Klammern geben euch einen Hinweis auf die übliche Redewendung. Schreibt diese auf, wenn ihr sie erkennt. Wenn ihr die Redewendung nicht kennt, bildet eine eigene. Die Wörter in der Klammer müssen auch in eurer eigenen Redewendung vorkommen. Präsentiert und begründet eure Lösungen einer anderen Gruppe. 1. Sehr erleichtert sein (Stein, Herz) . 2. Etwas trotz Widerwillen tun (Apfel) . 3. Starke Schmerzen aushalten müssen (Zähne) . 4. Sehr traurig sein (Trübsal) . 5. Jemandem seine Sorgen erzählen (Herz) . 6. Jemanden sehr gern haben (Herz) . 7. Stark weinen (Schlosshund) . . 8. Jemand bekommt plötzlich grosse Angst (Herz, Hose) . . 9. Liebeskummer haben (Herz) . . 10. Sehr aufgeregt sein (Flugzeuge, Bauch) . 11. Benommen vor Schmerz sein (Sterne) . 12. Vor Angst oder Aufregung nicht sprechen können (Kloss, Hals) . 13. Überglücklich verliebt sein (Geigen, Himmel) . 14. Jemand ist sehr erschrocken (Herz) . 15. Jemandem seinen Kummer mitteilen (Leid) . 16. Rasch wechselnde Empfindungen (Wechselbad, Gefühle) . 10 Redewendungen und ihre Geschichte Übung 11. Wähle eine Redewendung aus. Schreibe hier eine Geschichte, in der die Herkunft dieser Redewendung erklärt wird. Die Erklärung kann die richtige oder auch eine erfundene sein. Wichtig ist in beiden Fällen, dass die Erklärung überzeugend wirkt. Mehr Informationen findest du im Sprachbuch, S. 34/35. 11 Sammlung von Redewendungen Übung 12. Legt eine Sammlung von mindestens. 12 Stück von Redewendungen an, die euch besonders gut gefallen. Schreibe zu jeder Redewendung eine kurze Beschreibung, was sie bedeutet. 1. . . 2. . . 3. . . 4. . . 5. . . 6. . . 7. . . 8. . . 9. . . 10. . . 11. . . 12. . . 13. . . 14. . . 15. . . 16. . . 17. . . 18. . . 12