Arbeitsblatt: LZ Reformation

Material-Details

LZ Reformation
Geschichte
Anderes Thema
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

215253
3
0
15.04.2026

Autor/in

Andrea Schneider
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

LZ Reformation Ich kenne die folgenden Begriffe: Ketzer: „Irrgläubige, Verkünder von Irrlehren Fegefeuer: Nach dem Tod wurde über jede Seele gerichtet. Nur Heilige kamen direkt in den Himmel. Wer mehr guten Taten vollbrachte als Sünden, kam zuerst ins Fegefeuer. Nachdem er genug Busse geleistet hatte, kam der in den Himmel. Wer mehr Sünden hatte als gute Taten, kam in die Hölle. Konzil: Versammlung kirchlicher Angelegenheiten Inquisition: Ketzer-Jäger (kirchliches Gericht im Mittelalter) Wallfahrt: Es ist eine religiöse Reise an einen heiligen Ort, um zu beten oder seinen Glauben zu zeigen (z. Bsp. Jerusalem Grabeskirche Jesus, Rom Petersdom) Ablasshandel: Die Kirche verkaufte Ablassbriefe, mit denen Gläubige ihre Sünden loskaufen konnten. Sie glaubten, dadurch die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen. Man konnte sogar Ablassbriefe für verstorbene Verwandte kaufen. Nur reiche konnten dies kaufen. Die Kirche wurde dadurch immer reicher. Der Erlös galt einem bestimmten Zweck, z. Bsp. Bau von neuen Kirchen, Finanzierung von Kriegen. Renaissance: Es war eine Epoche im 15. und 16. Jahrhundert. Renaissance bedeutet auf franz. Wiedergeburt. Mit Wiedergeburt meint man „wiederbeleben der Antike. Humanisten: Der Mensch und sein Denken standen im Mittelpunkt. Der Verstand wurde wichtiger als die Religion.Sie sollten gebildet sein (Latein Griechisch). Reliquien: Es sind heilige Gegenstände oder Überreste von Heiligen, die von Gläubigen verehrt werden. (z. Bsp. Knochen von Jesus, Haare von Maria, Kleidungsstücke von Heiligen, Splitter von Jesus‘ Kreuz). Ich kenne die Missstände der Kath. Kirche während des Mittelalters Die Geistlichen lebten im Luxus, Macht und Reichtum war ihnen wichtig. Sie ignorierten das Zölibat (Ehelosigkeit). Die Kirche hatte gossen politischen Einfluss und gründete den Kirchenstaat. Viele Priester und Mönche waren ungebildet und konnten weder lesen noch schreiben. (Sie lehrten die Bibel vom „Hörensagen und von den Bildern, mit denen die Kirchen bemalt waren). Die Kirche verfolgte Ketzer. Man glaubte, dass jeder Mensch ein Sünder sei. Mit dem Ablasshandel verdiente die Kirche viel Geld und bauten neue Krchen oder finanzierten Kriege. (7 Punkte) Ich kann den Wandel, der im 15. Jahrhundert begann, beschreiben Um 1400 war die Macht beim Papst Kaiser, es herrschte Gott gegebene Ordnung im Mittelalter Neu begann Handel mit Orient (China, Indien), Reichtum und neue Ideen Die Renaissance im 15. 16. Jahrhundert: Wiedergeburt wiederbeleben der Antike Leonardo da Vinci, wichtiger Denker, Erfinder und Universalgenie der Renaissance. Eröffnet Körper, malt das Bild Mona Lisa, erfindet Fluggeräte. Humanismus kam auf neues Menschenbild: Der Mensch und sein Denken standen im Mittelpunkt. Der Verstand wurde wichtiger als die Religion. Sie sollten gebildet sein (Latein Griechisch). Dies zeigte sich auch in der Kunst. Antike: Sokrates Pythagoras, 2 bedeutende griechische Philosophen (Pythagoras auch Mathematiker) Fakten über Renaissance und Humanismus: 1) In der Renaissance wollen die Menschen die Antike wiederbeleben 2) Leonardo Da Vinci ist ein typischer Künstler und Gelehrter der Renaissance 3) Der Verstand wird wichtiger als die Religion 4) Das neue Menschenbild zeigt sich auch in der Kust 5) Der Mensch steht im Mittelpunkt Ich kann beschreiben, wer Johannes von Gutenberg und Luther waren und was sie erreicht haben Johannes von Gutenburg war ein deutscher Erfinder aus Mainz. Zwischen 1440 und 1450 erfand er den Buchdruck mit beweglichen Metallbuchstaben. (Er benötigte jedoch finanzielle Unterstützung von Johann Fust, um seine Idee umzusetzen. Als dieser das Geld zurückverlangte, musste Gutenberg seine Druckerei an ihn und Peter Schöffer abtreten.)1455 oder 1456 erschien die erste gedruckte lateinische Bibel in 200 Exemplaren. Es wurden viele neue Druckereien eröffnet in anderen Städten. Bücher und dünne Flugschriften ( ähnlich wie die heutige Zeitung) wurden schnell und günstig gedruckt, dadurch wurde Wissen und neue Ideen viel schneller unter den Menschen verbreitet. (4 Punkte) Wer war Martin Luther? Martin Luther (1483 – 1546) stammt aus Thüringen und war ursprünglich Mönch im Augustinerkloster (1505) und dann Professor für Theologie an der Universität Wittenberg (1512). Er konnte Latein, Griechisch und Hebräisch. Er begann, die damalige Kirche zu kritisieren besonders wegen dem Ablasshandel. Was hat er erreicht? 1517 veröffentlichte Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. Dies galt als Beginn der Reformation. Dadurch kam es zu einer Spaltung der Kirche. Aus Luthers Ideen entwickelte sich eine neue christliche Richtung – die evangelische (protestantische) Kirche. M. Luther übersetzte die Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche, welche 1534 gedruckt wurde (die erste deutsche Ausgabe). Dadurch konnten viele Menschen die Bibel selbst lesen, Luthers deutsche Bibel gilt als Ursprung der deutschen Hochsprache. (4 Punkte) Ich weiss, wie die Kirche auf Luther reagiert hatte Der Papst Leo X. klagte Martin Luther als Ketzer an und schloss ihn 1521 aus der Kirche aus. Beim Reichstag in Worms musste Luther auftreten und seine Lehren widerrufen. Er weigerte sich jedoch. Der Kaiser Karl der V. erklärte ihn als vogelfrei und entzog ihm alle Rechte. En unterstützender Fürst ließ Luther heimlich auf der Wartburg verstecken, damit er nicht verhaftet wurde und sich die Aufregung im Lande etwas gelegt hatte. Dort schrieb Luther dann die deutsche Übersetzung der Bibel. Ich kann einige Beispiele nennen, wie sich Zürich nach der Reformation verändert hat 1) Klöster wurden aufgehoben, gehörten nun der Stadt (wurden zu Schulen, Spitäler umgebaut) 2) Schmuck/Reliquien wurden aus Kirchen entfernt 3) Messe wird zur Predigt (Gottesdienst) 4) Pfarrer durften heiraten 5) Bischof hat nichts mehr zu sagen