Arbeitsblatt: Dossier Repetitoin Wortschatz und Rechtschreibung
Material-Details
Repetition Ende 2. Sek mit folgenden Themen, inkl. Lösungen:
Antonyme - Synoyme
Wortgruppen
Analogien
Fremdwörter
Redewendungen und Sprichwörter
Gross- und Kleinschreibung
Dass und das / wenn und wen / seid und seit
Kommas
Deutsch
Grammatik
8. Schuljahr
22 Seiten
Statistik
215793
16
1
03.09.2026
Autor/in
Tat (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Synonyme und Antonyme 1. Aufgabe: Kreuze das Wort mit der ähnlichsten Bedeutung an. a) Er erledigte seine Arbeit zaudernd. spontan wohlwollend zögerlich b) Sie war für ihre gesprächige Art bekannt. schweigsam höflich wortkarg c) Er handelte in der Situation besonnen. bedacht hitzköpfig planlos akribisch redselig hektisch skeptisch überdreht d) Er wirkte bei seiner Präsentaton etwas unbeholfen. gewandt lässig entschlossen souverän ungeschickt e) Die Firma wurde letztes Jahr liquidiert. verkauft gegründet vergrössert aufgelöst behände restrukturiert f) Sie lebt in einem ziemlich heruntergekommenen Viertel. verwahrlost intakt schlicht frequentiert modern g) Das war wieder mal ein lohnendes Geschäft gewesen. unbedeutend kostspielig rentabel verlustreich beträchtlich 2. Aufgabe: Finde ein oder mehr Wörter, die das Gegenteil ausdrücken. Er war ein unbedeutender Schriftsteller. Der Grenzübergang wurde endgültig gesperrt. Das Auto der Banditen hatte bloss einen kleinen Vorsprung. Es waren zwei Lehrstellen frei. Er arbeitete wie ein Amateur. Diese Partei erwies sich als gemässigt. Der Preis versteht sich inklusive Porto und Verpackung. Die Reparatur wurde sorgfältig durchgeführt. Die Büroeinrichtung wirkte zeitgemäss. Ihre Angaben waren sehr vage. Die Stelle wurde temporär besetzt. Er legte seinem Schreiben das Duplikat seines Fahrausweises bei Das Kompliment schien mir geheuchelt. Ihr tapferes Verhalten wurde oft 2 erwähnt. Er hatte alles verdiente Geld verprasst. Die Studentenbude war trostlos eingerichtet. Welches Wort passt nicht? 1. Aufgabe: Unterstreiche das Wort, das nicht in die Wörtergruppe passt. a) Betrug, Unterschlagung, Schwindel, Fälschung, Trugschluss b) kochen, schneidern, brauen, schmieden, lernen c) beispielhaft, ausgezeichnet, hervortretend, vorbildlich d) Ansprache, Abstimmung, Monolog, Rede, Diskussion e) Türschloss, Wasserhahn, Reissverschluss, Schraubenzieher f) verängstigt, verunsichert, beunruhigt, bedroht g) Herberge, Hotel, Pension, Restaurant, Gasthof h) sofort, bald, demnächst, in Kürze, morgen i) windig, regnerisch, gefroren, bewölkt, neblig j) bestätigen, planen, beurteilen, werten, bekräftigen 2. Aufgabe: Streiche in jeder Gruppe den falschen bzw. ungenauen Begriff und gegebenenfalls auch den falschen bzw. ungenauen Oberbegriff und schreibe passende darüber. Hunderasse Pudel, Dackel, Dogge, Foxtrott, Schäfer, Bernhardiner Nadelbaum Erle, Ulme, Föhre, Ahorn, Eiche, Buche, Birke, Weide Gefühl Liebe, Zuneigung, Ekel, Gleichgültigkeit, Abscheu Tugend Treue, Gewissen, Zuverlässigkeit, Bescheidenheit, Ehrlichkeit Fahrrad Lenker, Pedale, Kofferraum, Auspuff, Rahmen, Zylinder 3 3. Aufgabe: Welche beiden Wörter der Gruppe haben einen gemeinsamen Oberbegriff? Unterstreiche diese beiden Wörter und schreibe deren Oberbegriff rechts dazu. Butter, Brot, Zeitung, Messer, Zigarette, Uhr, Baum Luft, Teppich, Tür, Haus, Tisch, Garine, Stuhl Gras, Wurzel, Tulpe, Eiche, Laub, Rose, Wald Brille, Sonne, Duft, Blick, Auge, Reiz, Nase Schwert, Wappen, Ruine, Lanze, Helm, Relief Rose, Rad, Kreis, Knopfloch, Knoten, Stöpsel, Deckel Armut, Elend, Gefahr, Durst, Hunger, Angst, Krankheit Analogien 1. Aufgabe: Ergänze die folgenden Sätze zu Analogien ( Entsprechungen): Das fett gedruckte und das einzusetzende Wort sollen in einem ähnlichen Verhältnis zueinander stehen wie die kursiv gedruckten Wörter. a) Wald verhält sich zu Bäume wie Wiese zu . Gräser Blumen Weide Heu Acker Getreide b) Klein verhält sich zu gross wie kurz zu . schmal breit ausgedehnt eng weit lang c) Teuer verhält sich zu selten wie billig zu . erschwinglich preiswert einfach haltbar gewöhnlich d) Sportler verhält sich zu Erfolg wie Unternehmer zu . Luxus Macht Arbeitsklima Gewinn Beliebtheit Ansehen 4 e) Zuckerrohr verhält sich zu Zucker wie Benzin zu . Alkohol Schmiermittel Verbrennungsprozess Auto Erdöl Auspuffgas Rohstoff f) Nerv verhält sich zu Übertragung wie Auge zu . Blau Blende Licht Strahlung Pupille Wahrnehmung g) Wasser verhält sich zu Mündungsdelta wie Wind zu . Strand Meer Salz Sturm Dünen Wolken h) Trinkwasser verhält sich zu Durst wie Zeitung zu . Lexikon Information Bibliothek Neugier Massenmedium Publikationsmittel 2. Aufgabe: Das untere Begriffspaar soll dem oberen entsprechen. Welches Wort kommt in die Lücke? Wasser Sahara Eisberg Fata Morgana, Skorpion, Beduine, Werkzeug Strassenwal Schraube ze Gewicht, Asphalt, Autobahn, LKW Oase Schaf Vogel Wolle Leder zäh Eisen Flügel, Körner, Nest, Taube, Feder, haltbar, weich, schwer, rostig, biegsam, Tier hart Fleiss Tapferke Faulheit it Unordnung Willkür Regel Schwäche, Mutlosigkeit, Treue, Ordnung, Macht, Wille, Diktatur, Gesetz, Kühnheit, Feigheit, Vorschrift Willensschwäche wissen messen vermuten vergleichen, überprüfen, erwerben üben besitzen verstehen, trainieren, wiederholen, 5 bestimmen, verschätzen, wiegen, aneignen, vollbringen, beherrschen schätzen bitten klagen betteln leiden, heulen, jammern, trauern, Alkohol berauschen Arznei beruhigend, vergiftend, heilend, bedauern, weinen überzeugend, bitter, verordnet Lernen mauern Pullover Geld Wissen Haus, Spiel, Verdienst, Arbeit Wärme Sicherheit, Tresor, Kleidung, Schutz 6 Fremdwörter 1. Aufgabe: Kreuze die passende Bedeutung an. a) korrodieren leuchten frieren aufblähen b) prädestiniert unerfahren wenig geeignet zufällig gewählt c) paradox widersprüchlich d) Renovation Rückgabe zufällig Reinigung e) Inflation Krankheitsausbruch Anstieg verrosten besonders geeignet grundlos Verbilligung Naturkatastrophe logisch Erneuerung Geldentwertung 2. Aufgabe: Schreibe hinter jedes Fremdwort den Buchstaben der passenden Erklärung. Bedeutung Nr. urban Delegation toxisch Mentalität militant offensiv partiell pauschal passabel pedantisch penibel perplex inkognito chronisch analog grotesk dominant fakultativ Salär Kollaps Malheur Vandalismu Fremdwort Bedeutungsliste A. akzeptabel, annehmbar B. dauerhaft, immer wiederkehrend C. giftig D. geistige Einstellung, Denkweise E. freiwillig, wählbar F. unerkannt G. kämpferisch, aggressiv H. übertrieben genau I. Lohn, Gehalt J. absichtliche Sachbeschädigung K. verblüfft, sprachlos L. Abordnung M. teilweise N. undifferenziert, alles umfassend O. städtisch P. vergleichbar, entsprechend Q. Zusammenbruch R. Straftat S. übersteigert, lächerlich Redewendungen und Sprichwörter 7 1. Aufgabe: Vervollsöndige die Redewendung Sprichwörter. Falls du nicht weiterweisst, findest du auf der nächsten Seite Hilfswörter – versuch es aber zuerst ohne. a) Ich habe ihm klipp und gesagt, dass er mich jetzt nicht stören soll. b) Rede nicht so umständlich! Sag kurz und , was du willst. c) Sie hat mir das hoch und versprochen. d) Lukas ist Hals über in Lisa verliebt. Sie hat ihm aber auch schöne gemacht. Nun zeigt sie ihm die kalte . e) Ist das wirklich ein offizieller Wanderweg? Das geht ja über und Stein. f) Ich habe die Aufnahmeprüfung bestanden. Mir ist ein von Herzen gefallen. g) Ich stehe täglich um 5 Uhr auf. Du weisst ja: Der frühe Vogel fängt den . h) Der mutige Mann hat bei der Rettung des Kindes Kopf und riskiert. i) Du hast davon noch nichts gehört? Lebst du etwa hinter dem . j) Hörst du überhaupt zu, oder rede ich hier gegen die ? k) In Deutschland ist es gang und , den Namenstag zu feiern. l) Das mag ich überhaupt nicht – aber Hunger ist ja bekanntlich der beste . m) Kurz vor der Hochzeit hat er doch noch kalte bekommen. n) Auch wenn es nur ein kleiner Trost war – geteiltes Leid, ist Leid. 2. Aufgabe: Bei jedem Sprichwort stehen drei Bedeutungen. Kreuze die richtige an. a) Jemanden auf die Palme bringen zum Lachen bringen wütend machen Mut zusprechen b) Die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat für eigene Fehler geradestehen etwas heimzahlen gemeinsam etwas planen c) Jemandem den Kopf verdrehen verwirren mit falschen Infos beeindrucken, verliebt machen mit Worten einschüchtern d) Mit gespaltener Zunge reden lange reden ohne Punkt unklar sprechen aus Nervosität lügen oder widersprüchlich reden 3. Aufgabe: Erkennst du die Sprichwörter Redewendungen auf den folgenden Bildern? Schreibe sie bei a) auf. Bei b) notierst du deren Bedeutung. 8 a) Lorbeeren b) a) Sand b) a) werfen b) Hilfwörter für Aufgabe 1: Wurm – Stein – klar – Augen – halbes – Schulter – heilig – Stock – Wand – bündig – Füsse – Mond – gäbe – Kragen – Koch – Kopf 9 Gross- und Kleinschreibung 1. Aufgabe: Schreibe gross, was grossgeschrieben werden muss. a) entschuldigen sie bitte, frau knüsli, aber haben sie mein läuten wirklich nicht gehört? b) die anweisungen konnte keiner lesen, sie waren nämlich auf japanisch geschrieben. c) die teuersten geräte sind nicht immer die stabilsten. d) dieses rot gefällt mir am besten. e) mein motto lautet: viele köche verderben den brei. f) das ist selbstverständlich meine schuld. g) der text wurde ins italienische übertragen. h) immer mittwochs trifft man ihn im goldenen löwen beim kartenspiel. i) jeder andere hätte sich geärgert. j) er hat eine fünf in deutsch. k) wir besuchten gestern abend ein drive-in-restaurant. l) es tut mir leid, dass ich dir gestern vormittag nicht beim vorbereiten helfen konnte. m) wir treffen uns morgen früh bei mir zu hause. n) es ist nichts neues, dass wir pleite sind. o) natürlich hast du völlig recht. p) der faule wird am abend fleissig. 2. Aufgabe: Schreibe in den folgenden Texten alle Nomen gross. die entwicklung des fahrrades die lange geschichte des fahrrades beginnt 1817 mit der erfindung einer neuen laufmaschine, die man als ältestes fahrrad ansieht. dieses gerät bewegte man mit muskelkraft vorwärts. indem man sich mit den eigenen füssen abwechselnd vom boden abstiess. als erfolgreich konnte dieses rad jedoch noch nicht angesehen werden. das verbessern der konstruktion war nur eine frage der zeit. in der folge benutzte man das auffällige hochrad. das aufsteigen auf dieses fahrzeug erwies sich als unpraktisch. auch beim absteigen musste man viel vorsicht walten lassen. besonders die sturzgefahr führte zur entwicklung des neuartigen niederrades, wie es vom prinzip her heute noch gebaut wird. bakterien wo auch immer auf der welt man durch ein mikroskop schaut, irgendeine bakterie findet sich bestimmt. diese winzigen einzelligen lebewesen, die weder zu den tieren noch zu den pflanzen gehören, sind überall. selbst in der arktis ist es einigen bakterienarten nicht zu kalt. das faszinierende: durch das rasche vermehren können sie sich blitzschnell ausbreiten. bakterien können sowohl nützlich als auch schädlich sein. im erdreich übernehmen sie das zersetzen von laub oder toten tieren und wandeln diese in pflanzennahrung um. im darm helfen sie bei der verdauung. andere bakterien 10 wiederum richten schaden an. sie können tiere, pflanzen oder den menschen krank machen. das entstehen von infektionskrankheiten ist oft auf ihr vorkommen zurückzuführen. die bekannteste krank machende art heisst bazille. gegen solche krankheiten hilft oft nur das einnehmen von antibiotika und das genaue befolgen der ärztlichen anweisungen. Dass und das wenn und wen seid und seit 1. Aufgabe: Setze richtig ein. „Dass oder „das? a) Jeder weiss, die Schule nicht immer Spass machen kann. erfährt ein Schüler oder eine Schülerin zum Beispiel dann, wenn er sie morgens zu spät Klassenzimmer betritt. Da hilft es auch nichts, man sich vorher eine perfekte Entschuldigung überlegt hat. wieder einmal der Wecker der Grund ist, interessiert niemanden. Am meisten nervt, alle Blicke einen gleichzeitig treffen. Dabei spürt man, manche Mitschüler einfach überrascht sind, während andere durch ihr Grinsen zeigen, sie eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen können. Schlimmste ist aber, die Bemerkungen der Lehrperson und alle Blicke einen so lange verfolgen, bis man an seinem Sitzplatz ist. b) du eigentlich schon beherrscht, zeigt sich daran, du gleichsam automatisch das richtige Wort in die Lücke schreibst. Viele sind dabei so sicher, sie keine Fehler machen. sie so gut können, liegt daran, sie über Wissen verfügen, man dazu braucht. man dazu besondere Kenntnisse braucht, merkt man, wenn man einem Zweitklässler zu erklären versucht, wie man herausfinden kann, wann es «dass» heisst und wann «das». jemandem so zu erklären, er keine Fehler mehr macht, ist sehr gut möglich, wenn der Betreffende etwas von Grammatik versteht. 2. Aufgabe: Setze richtig ein. „Wenn oder „wen? a) hast du gestern Abend noch angerufen? b) würdest du treffen wollen, du dir jeden Star wünschen könntest? c) ich Hunger habe, kann ich mich auf nichts anderes konzentrieren. d) hast du gerade gemeint? e) du sie im Coop triffst, grüss sie bitte von mir. f) Ich frage mich, sie wohl heute zur Präsentation mitbringt. g) du jemals in solche Schwierigkeiten gelangen solltest, ruf bitte vorher an. h) du nicht leiden magst, verrate ich niemandem. i) Erinnerst du dich noch daran, wir letztes Jahr in Rom getroffen haben? 3. Aufgabe: Setze richtig ein. „Seid oder „seit? 11 Person A: herzlich willkommen! ihr gut gereist und wann ihr unterwegs? Person B: sieben Uhr morgens. Wie nett, dass ihr alle an den Bahnhof gekommen . Kinder, wie ihr gewachsen! wann haben wir einander nicht mehr gesehen? Person A: Ich glaube Weihnachten. Aber so gut und kommt jetzt! Anna, Max, bitte so freundlich und tragt der Tante und dem Onkel die Taschen ins Auto! Person B: Wie? Ihr mit dem Auto zum Bahnhof gefahren? wann habt ihr denn einen eigenen Wagen? Person A: Erst einem Monat. Kinder, ihr könnt zu Fuss gehen! wir das Auto haben, ihr bequem geworden. Sehr wahrscheinlich ihr sogar vor uns zu Hause! dieser Umfahrung ist das sehr gut möglich. Kommas 1. Aufgabe: Setzte die fehlenden Kommas richtig ein. a) Man schätzt es wenn der Winter mild ist. b) Einem Menschen der betrügt glaubt man nichts mehr. c) Die Bergung des Schatzes ist den Archäologen einem Team das aus Amerika kommt schliesslich doch noch gelungen. d) Die Bauarbeiter essen immer am Morgen eine kurze Mahlzeit. e) Keiner bringt den Mut auf denn alle sind Angsthasen. f) Der Wanderer der Hunger hat sucht sich in seinem Rucksack etwas zum Essen. g) Sandro bekommt weil er nicht geübt hat schlechte Noten. h) Diesen Jungen etwas genauer kennen zu lernen das hat sie schon lange gehofft. i) Er züchtet Kaninchen die er an Ausstellungen zeigen will. j) Schlafsack Rucksack und Regenschutz sind nur einige Dinge welche die Pfadfinder mitnehmen mussten. k) Onkel Emil das ist der Bruder meiner Grossmutter wanderte in den Krisenjahren nach Amerika aus. l) Viele nehmen den Rat eigene Texte stets genau zu lesen und sorgfältig zu korrigieren nicht ernst. m) Wieder einmal tanzen zu gehen das würde ihr gefallen. n) Toni interessiert sich für Geschichte vor allem für den Zweiten Weltkrieg. o) Falls du Interesse hast kannst du gerne in unserer Band mitspielen. p) Herr Meier könnten Sie sich bitte um den Brief kümmern? 2. Aufgabe: Ergänze die fehlenden Kommas im Text. Erfunden haben die Amerikaner den Kaugummi nicht bloss in die ganze Welt verteilt. Bereits 2000 Jahre vor Christus kannten die Mayas die beruhigende Wirkung von stetem Kauen und stopften sich Pfrieme aus Chicle in den Mund. Noch heute werden Kaugummis aus dem milchigweissen Saft des südamerikanischen Sapotill-Baumes hergestellt auch wenn das Naturprodukt nun durch synthetische Stoffe wie Polyäthylen abgelöst wird. Kaugummi ist seit rund 100 Jahren in aller Munde bereits dein.Urgrossvater mochte ihn. 12 Es wird vermutet dass um 1850 der arbeitslose Amerikaner Thomas Adams auf die Idee kam das klebrige Chicle mit Kautschuk zu verrühren um damit Kutschenräder abzudämpfen. Damit hatte er aber keinen grossen Erfolg. Also würzte Adams damals seine Gummiklumpen mit Aromastoffen zerschnitt sie und verschenkte sie einem Ladenbesitzer der die Dinger als Süssigkeiten verkaufte. Adams schaffte es aber nicht, seine Idee bekannt zu machen. Doch das konnte der New Yorker William Wrigley. Als Seifenverkäufer hatte auch er keinen Erfolg. Er wechselte den Beruf verkaufte ab 1886 Backpulver und belohnte seine Kunden mit Kaugummis. Nach einer breit angelegten Werbekampagne lief das Geschäft wie geschmiert. Schlussendlich ist es Wrigleys Geschäftstalent zu verdanken dass die «Chewing Gums» nach Europa kamen und auch hier bekannt wurden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es immer schwieriger an die nötigen Rohstoffe zu kommen. Deshalb belieferte Wrigley nur noch die Armee nicht mehr alle Läden. Noch heute kommen viele ältere Leute aus Europa ins Schwärmen wenn sie sich daran erinnern wie ihnen die amerikanischen Soldaten den ersten «Chewing Gum» des Lebens in die Hände drückten. Mittlerweile hat die Firma Wrigley die immer noch zu den Marktleadern gehört Konkurrenz bekommen. Doch die Kundschaft ist unersättlich der Kaugummikonsum steigt Jahr für Jahr. Längst sind Kaugummis zum Kulturgut geworden. Bereits zu Stummfilmzeiten wurden Kaugummis für lustige Szenen verwendet und auch heute gibt man Schauspielern Kaugummis zwischen die Zähne um ihnen eine freche Wirkung zu verleihen. Ein Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde fehlt auch nicht: Auf knapp einen halben Meter Durchmesser bringt es die grösste Bubble-Gum-Blase der Welt. Eigentlich sind Kaugummis nur in Singapur verpönt: In diesem Stadtstaat wird das Kaugummikauen mit Geldstrafen bis zu 10000 Franken gebüsst. Synonyme und Lösungen 3. Aufgabe: Kreuze das Wort Bedeutung an. Antonyme mit der ähnlichsten h) Er erledigte seine Arbeit zaudernd. spontan wohlwollend zögerlich i) Sie war für ihre gesprächige Art bekannt. schweigsam höflich wortkarg j) Er handelte in der Situation besonnen. bedacht hitzköpfig planlos akribisch redselig hektisch skeptisch überdreht k) Er wirke bei seiner Präsentaton etwas unbeholfen. gewandt lässig entschlossen souverän ungeschickt l) Die Firma wurde letztes Jahr liquidiert. verkauft gegründet vergrössert aufgelöst behände restrukturiert m) Sie lebt in einem ziemlich heruntergekommenen Viertel. verwahrlost intakt schlicht frequentiert modern n) Das war wieder mal ein lohnendes Geschäft gewesen. unbedeutend kostspielig rentabel verlustreich beträchtlich 4. Aufgabe: Finde ein oder mehr Wörter, die das Gegenteil ausdrücken. Er war ein unbedeutender angesehener, bedeutsamer, 13 Schriftsteller. Der Grenzübergang wurde endgültig gesperrt. Das Auto der Banditen hatte bloss einen kleinen Vorsprung. Es waren zwei Lehrstellen frei. wichtiger Er arbeitete wie ein Amateur. Profi Diese Partei erwies sich als gemässigt. radikal, extrem Der Preis versteht sich inklusive Porto und Verpackung. Die Reparatur wurde sorgfältig durchgeführt. Die Büroeinrichtung wirkte zeitgemäss. Ihre Angaben waren sehr vage. Die Stelle wurde temporär besetzt. Er legte seinem Schreiben das Duplikat seines Fahrausweises bei Das Kompliment schien mir geheuchelt. Ihr tapferes Verhalten wurde oft erwähnt. Er hatte alles verdiente Geld verprasst. Die Studentenbude war trostlos eingerichtet. vorübergehend Rückstand besetzt exklusive unsorgfältig, nachlässig, veraltet, überholt, altmodisch, präzise, konkret, eindeutig, klar, Dauerhaft, unbefristet, fest, Original aufrichtig, ehrlich, authentisch, glaubwürdig, ernst gemeint, ängstlich, feige, unsicher, gespart, angelegt aufbewahrt, einaldend, behaglich, warm, heimelig, Analogien 1. Aufgabe: Ergänze die folgenden Sätze zu Analogien ( Entsprechungen): Das fett gedruckte und das einzusetzende Wort sollen in einem ähnlichen Verhältnis zueinander stehen wie die kursiv gedruckten Wörter. i) Wald verhält sich zu Bäume wie Wiese zu Gräser. Gräser Blumen Weide Heu Acker Getreide j) Klein verhält sich zu gross wie kurz zu lang. schmal breit ausgedehnt eng weit lang k) Teuer verhält sich zu selten wie billig zu gewöhnlich. erschwinglich preiswert einfach haltbar gewöhnlich 14 l) Sportler verhält sich zu Erfolg wie Unternehmer zu Gewinn. Luxus Macht Arbeitsklima Gewinn Beliebtheit Ansehen m) Zuckerrohr verhält sich zu Zucker wie Benzin zu Erdöl. Alkohol Schmiermittel Verbrennungsprozess Auto Erdöl Auspuffgas Rohstoff n) Nerv verhält sich zu Übertragung wie Auge zu Wahrnehmung. Blau Blende Licht Strahlung Pupille Wahrnehmung o) Wasser verhält sich zu Mündungsdelta wie Wind zu Dünen. Strand Meer Salz Sturm Dünen Wolken p) Trinkwasser verhält sich zu Durst wie Zeitung zu Neugier. Lexikon Information Bibliothek Neugier Massenmedium Publikationsmittel 2. Aufgabe: Das untere Begriffspaar soll dem oberen entsprechen. Welches Wort kommt in die Lücke? Wasser Sahara Eisberg Oase Fata Morgana, Skorpion, Beduine, Werkzeug Strassenwal Schraube Asphalt ze Gewicht, Asphalt, Autobahn, LKW Oase Schaf Vogel Wolle Federn Leder zäh Eisen hart Flügel, Körner, Nest, Taube, Feder, haltbar, weich, schwer, rostig, biegsam, Tier hart Fleiss Tapferke Faulheit Feigheit it Unordnung Willkür Regel Gesetz Schwäche, Mutlosigkeit, Treue, Ordnung, Macht, Wille, Diktatur, Gesetz, Kühnheit, Feigheit, Vorschrift Willensschwäche wissen vermuten erwerben besitzen 15 messen schätzen üben beherrschen vergleichen, überprüfen, verstehen, trainieren, wiederholen, bestimmen, verschätzen, wiegen, aneignen, vollbringen, beherrschen schätzen bitten klagen betteln jammern leiden, heulen, jammern, trauern, Alkohol berauschen Arznei heilend beruhigend, vergiftend, heilend, bedauern, weinen überzeugend, bitter, verordnet Lernen mauern Pullover Geld Wissen Haus Haus, Spiel, Verdienst, Arbeit Wärme Sicherheit Sicherheit, Tresor, Kleidung, Schutz 16 Welches Wort Passt nicht? 1. Aufgabe: Unterstreiche das Wort, das nicht in die Wörtergruppe passt. a) Betrug, Unterschlagung, Schwindel, Fälschung, Trugschluss b) kochen, schneidern, brauen, schmieden, lernen c) beispielhaft, ausgezeichnet, hervortretend, vorbildlich d) Ansprache, Abstimmung, Monolog, Rede, Diskussion e) Türschloss, Wasserhahn, Reissverschluss, Schraubenzieher f) verängstigt, verunsichert, beunruhigt, bedroht g) Herberge, Hotel, Pension, Restaurant, Gasthof h) sofort, bald, demnächst, in Kürze, morgen i) windig, regnerisch, gefroren, bewölkt, neblig j) bestätigen, planen, beurteilen, werten, bekräftigen 2. Aufgabe: Streiche in jeder Gruppe den falschen bzw. ungenauen Begriff und gegebenenfalls auch den falschen Oberbegriff und schreibe passende darüber. 3. Aufgabe: Welche beiden Wörter der Gruppe haben einen gemeinsamen Oberbegriff? Butter, Brot, Zeitung, Messer, Zigarette, Lebensmittel 17 Uhr, Baum Luft, Teppich, Tür, Haus, Tisch, Garine, Möbelstücke Stuhl Gras, Wurzel, Tulpe, Eiche, Laub, Rose, Blume Wald Brille, Sonne, Duft, Blick, Auge, Reiz, Nase Sinnesorgane Schwert, Wappen, Ruine, Lanze, Helm, Relief Waffen Rose, Rad, Kreis, Knopfloch, Knoten, Verschlüsse Stöpsel, Deckel Armut, Elend, Gefahr, Durst, Hunger, Angst, (Grund-)Bedürfnisse Krankheit Fremdwörter 3. Aufgabe: Kreuze die passende Bedeutung an. f) korrodieren leuchten frieren aufblähen g) prädestiniert unerfahren wenig geeignet zufällig gewählt h) paradox widersprüchlich i) Renovation Rückgabe zufällig Reinigung j) Inflation Krankheitsausbruch Anstieg verrosten besonders geeignet grundlos Verbilligung Naturkatastrophe logisch Erneuerung Geldentwertung 4. Aufgabe: Schreibe hinter jedes Fremdwort den Buchstaben der passenden Erklärung. Fremdwor Bedeutung Bedeutung (aus Liste) Nr. urban städtisch Delegation Abordnung toxisch giftig geistige Einstellung, Mentalität Denkweise militant kämpferisch, streitbar offensiv angreifend partiell teilweise pauschal allgemein passabel akzeptabel, annehmbar Delikt Straftat 18 Fremdwor Bedeutung Bedeutung (aus Liste) Nr. penibel übertrieben genau perplex verblüfft, sprachlos inkognito unerkannt dauerhaft, immer chronisch wiederkehrend analog vergleichbar, entsprechend grotesk übersteigert, lächerlich dominant vorherrschend, bestimmend fakultativ freiwillig, wählbar Salär Lohn, Gehalt Kollaps Zusammenbruch Malheur Missgeschick Vandalism absichtliche us Sachbeschädigung Redewendungen und Sprichwörter 4. Aufgabe: Vervollsöndige die Redewendung Sprichwörter. Falls du nicht weiterweisst, findest du auf der nächsten Seite Hilfswörter – versuch es aber zuerst ohne! a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) l) m) n) Ich habe ihm klipp und klar gesagt, dass er mich jetzt nicht stören soll. Rede nicht so umständlich! Sag kurz und bündig was du willst. Sie hat mir das hoch und heilig versprochen. Lukas ist Hals über Kopf in Lisa verliebt. Sie hat ihm aber auch schöne Augen gemacht. Nun zeigt sie ihm die kalte Schulter Ist das wirklich ein offizieller Wanderweg? Das geht ja über Stock und Stein. Ich habe die Aufnahmeprüfung bestanden. Mir ist ein Stein von Herzen gefallen. Ich stehe täglich um 5 Uhr auf. Du weisst ja: Der frühe Vogel fängt den Wurm Der mutige Mann hat bei der Rettung des Kindes Kopf und Kragen riskiert. Du hast davon noch nichts gehört? Lebst du etwa hinter dem Mond. Hörst du überhaupt zu, oder rede ich hier gegen die Wand? In Deutschland ist es gang und gäbe den Namenstag zu feiern. Das mag ich überhaupt nicht – aber Hunger ist ja bekanntlich der beste Koch Kurz vor der Hochzeit hat er doch noch kalte Füsse bekommen. Auch wenn es nur ein kleiner Trost war – geteiltes Leid, ist halbes Leid. 5. Aufgabe: Bei jedem Sprichwort stehen drei Bedeutungen. Kreuze die richtige an. 19 a) Jemanden auf die Palme bringen c) Jemandem den Kopf verdrehen zum Lachen bringen verwirren mit falschen Infos wütend machen beeindrucken, verliebt machen Mut zusprechen mit Worten einschüchtern b) Die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat für eigene Fehler geradestehen etwas heimzahlen gemeinsam etwas planen d) Mit gespaltener Zunge reden lange reden ohne Punk unklar sprechen aus Nervosität lügen oder widersprüchlich reden 6. Aufgabe: Erkennst du die Sprichwörter Redewendungen auf den folgenden Bildern? Schreibe sie bei a) auf. Bei b) notierst du deren Bedeutung. c) Lorbeeren d) c) Sand d) c) werfen d) 20 Hilfwörter für Aufgabe 1: Wurm – Stein – klar – Augen – halbes – Schulter – heilig – Stock – Wand – bündig – Füsse – Mond – gäbe – Kragen – Koch – Kopf 21 Gross- und Kleinschreibung 1. Aufgabe: Schreibe gross, was grossgeschrieben werden muss. a) Entschuldigen Sie bitte, Frau Knüsli, aber haben Sie mein Läuten wirklich nicht gehört? b) Die Anweisungen konnte keiner lesen, sie waren nämlich auf japanisch geschrieben. c) Die teuersten Geräte sind nicht immer die Stabilsten. d) Dieses Rot gefällt mir am besten. e) Mein Motto lautet: Viele Köche verderben den Brei. f) Das ist selbstverständlich meine Schuld. g) Der Text wurde ins Italiensiche übertragen. h) Immer mittwochs trifft man ihn im Goldenen Löwen beim Kartenspiel. i) Jeder andere/Andere hätte sich geärgert. („andere kann in bestimmten Kontexten auch gross sein) j) Er hat eine Zwei in Deutsch. k) Wir besuchten gestern Abend ein Drive-in-Restaurant. l) Es tut mir leid, dass ich dir gestern Vormittag nicht beim Vorbereiten helfen konnte. m) Wir treffen uns morgen früh bei mir zu Hause. n) Es ist nichts Neues, dass wir pleite sind. o) Natürlich hast du völlig recht. p) Der Faule wird am Abend fleissig. 2. Aufgabe: Korrigiere im Text die Gross- und Kleinschreibung. Die Entwicklung des Fahrrades Die lange Geschichte des Fahrrades beginnt 1817 mit der Erfindung einer neuen Laufmaschine, die man als ältestes Fahrrad ansieht. Dieses Gerät bewegte man mit Muskelkraft vorwärts, indem man sich mit den eigenen Füssen abwechselnd vom Boden abstiess. Als erfolgreich konnte dieses Rad jedoch noch nicht angesehen werden. Das Verbessern der Konstruktion war nur eine Frage der Zeit. In der Folge benutzte man das auffällige Hochrad. Das Aufsteigen auf dieses Fahrzeug erwies sich als unpraktisch. Auch beim Absteigen musste man viel 22 Vorsicht walten lassen. Besonders die Sturzgefahr führte zur Entwicklung des neuartigen Niederrades, wie es vom Prinzip her heute noch gebaut wird. Bakterien Wo auch immer auf der Welt man durch ein Mikroskop schaut, irgendeine Bakterie findet sich bestimmt. Diese winzigen einzelligen Lebewesen, die weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen gehören, sind überall. Selbst in der Arktis ist es einigen Bakterienarten nicht zu kalt. Das Faszinierende: Durch das rasche Vermehren können sie sich blitzschnell ausbreiten. Bakterien können sowohl nützlich als auch schädlich sein. Im Erdreich übernehmen sie das Zersetzen von Laub oder toten Tieren und wandeln diese in Pflanzennahrung um. Im Darm helfen sie bei der Verdauung. Andere Bakterienwiederum richten Schaden an. Sie können Tiere, Pflanzen oder den Menschen krank machen. Das Entstehen von Infektionskrankheiten ist oft auf ihr Vorkommen zurückzuführen. Die bekannteste krank machende Art heisst Bazille. Gegen solche Krankheiten hilft oft nur das Einnehmen von Antibiotika und das genaue Befolgen der ärztlichen Anweisungen. Dass und das wenn und wen seid und seit 4. Aufgabe: Setze richtig ein. „Dass oder „das? c) Jeder weiss, dass die Schule nicht immer Spass machen kann. Das erfährt ein Schüler oder eine Schülerin zum Beispiel dann, wenn er sie morgens zu spät Das Klassenzimmer betritt. Da hilft es auch nichts, dass man sich vorher eine perfekte Entschuldigung überlegt hat. Dass wieder einmal der Wecker der Grund ist, das interessiert niemanden. Am meisten nervt, dass alle Blicke einen gleichzeitig treffen. Dabei spürt man, dass manche Mitschüler einfach überrascht sind, während andere durch ihr Grinsen zeigen, dass sie eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen können. Das Schlimmste ist aber, dass die Bemerkungen der Lehrperson und alle Blicke einen so lange verfolgen, bis man endlich an seinem Sitzplatz ist. d) Dass du das eigentlich schon beherrscht, das zeigt sich daran, dass du gleichsam automatisch das richtige Wort in die Lücke schreibst. Viele sind dabei so sicher, dass sie keine Fehler machen. dass sie das so gut können, liegt daran, dass sie über das Wissen verfügen, das man dazu braucht. Dass man dazu besondere Kenntnisse braucht, merkt man, wenn man einem Zweitklässler zu erklären versucht, wie man herausfinden kann, wann es «dass» heisst und wann «das». Das jemandem so zu erklären, dass er keine Fehler mehr macht, ist sehr gut möglich, wenn der Betreffende etwas von Grammatik versteht. 5. Aufgabe: Setze richtig ein. „Wenn oder „wen? j) Wen hast du gestern Abend noch angerufen? k) Wen würdest du treffen wollen, wenn du dir jeden Star wünschen könntest? l) Wenn ich Hunger habe, kann ich mich auf nichts anderes konzentrieren. 23 m) Wen hast du gerade gemeint? n) Wenn du sie im Coop triffst, grüss sie bitte von mir. o) Ich frage mich, wen sie wohl heute zur Präsentation mitbringt. p) Wenn du jemals in solche Schwierigkeiten gelangen solltest, ruf bitte vorher an. q) Wen du nicht leiden magst, verrate ich niemandem. r) Erinnerst du dich noch daran, wen wir letztes Jahr in Rom getroffen haben? 6. Aufgabe: Setze richtig ein. „Seid oder „seit? Person A: Seid herzlich willkommen! Seid ihr gut gereist und seit wann ihr unterwegs? Person B: Seit sieben Uhr morgens. Wie nett, dass ihr alle an den Bahnhof gekommen seid. Kinder, wie seid ihr gewachsen! Seit wann haben wir einander nicht mehr gesehen? Person A: Ich glaube seit Weihnachten. Aber seid so gut und kommt jetzt! Anna, Max, bitte seid so freundlich und tragt der Tante und dem Onkel die Taschen ins Auto! Person B: Wie? Ihr seid mit dem Auto zum Bahnhof gefahren? Seit wann habt ihr denn einen eigenen Wagen? Person A: Erst seit einem Monat. Kinder, ihr könnt zu Fuss gehen! Seit wir das Auto haben, seid ihr bequem geworden. Sehr wahrscheinlich seid ihr sogar vor uns zu Hause! Seit dieser Umfahrung ist das sehr gut möglich. 24 Kommas 1. Aufgabe: Setzte die fehlenden Kommas richtig ein. a) Man schätzt es, wenn der Winter mild ist. b) Einem Menschen, der betrügt, glaubt man nichts mehr. c) Die Bergung des Schatzes ist den Archäologen, einem Team, das aus Amerika kommt, schliesslich doch noch gelungen. d) Die Bauarbeiter essen immer am Morgen eine kurze Mahlzeit. e) Keiner bringt den Mut auf, denn alle sind Angsthasen. f) Der Wanderer, der Hunger hat, sucht sich in seinem Rucksack etwas zum Essen. g) Sandro bekommt, weil er nicht geübt hat, schlechte Noten. h) Diesen Jungen etwas genauer kennen zu lernen das, hat sie schon lange gehofft. i) Er züchtet Kaninchen, die er an Ausstellungen zeigen will. j) Schlafsack, Rucksack und Regenschutz sind nur einige Dinge, welche die Pfadfinder mitnehmen mussten. k) Onkel Emil, das ist der Bruder meiner Grossmutter, wanderte in den Krisenjahren nach Amerika aus. q) Onkel Emil, das ist der Bruder meiner Grossmutter, wanderte in den Krisenjahren nach Amerika aus. r) Viele nehmen den Rat, eigene Texte stets genau zu lesen und sorgfältig zu korrigieren, nicht ernst. s) Wieder einmal tanzen zu gehen, das würde ihr gefallen. t) Toni interessiert sich für Geschichte, vor allem für den Zweiten Weltkrieg. u) Falls du Interesse hast, kannst du gerne in unserer Band mitspielen. v) Herr Meier, könnten Sie sich bitte um den Brief kümmern? 3. Aufgabe: Ergänze die fehlenden Kommas im Text. Erfunden haben die Amerikaner den Kaugummi nicht, bloss in die ganze Welt verteilt. Bereits 2000 Jahre vor Christus kannten die Mayas die beruhigende Wirkung von stetem Kauen und stopften sich Pfrieme aus Chicle in den Mund. Noch heute werden Kaugummis aus dem milchigweissen Saft des südamerikanischen Sapotill-Baumes hergestellt – auch wenn das Naturprodukt nun durch synthetische Stoffe wie Polyäthylen abgelöst wird. Kaugummi ist seit rund 100 Jahren in aller Munde, bereits dein Urgrossvater mochte ihn. Es wird vermutet, dass um 1850 der arbeitslose Amerikaner Thomas Adams auf die Idee kam, das klebrige Chicle mit Kautschuk zu verrühren, um damit Kutschenräder abzudämpfen. Damit hatte er aber keinen grossen Erfolg. Also würzte Adams damals seine Gummiklumpen mit Aromastoffen, zerschnitt sie und verschenkte sie einem Ladenbesitzer, der die Dinger als Süssigkeiten verkaufte. Adams schaffte es aber nicht, seine Idee bekannt zu machen. Doch das konnte der New Yorker William Wrigley. Als Seifenverkäufer hatte auch er keinen Erfolg. Er wechselte den Beruf, verkaufte ab 1886 Backpulver und belohnte seine Kunden mit Kaugummis. Nach einer breit angelegten Werbekampagne lief das Geschäft wie geschmiert. Schlussendlich ist es Wrigleys Geschäftstalent zu verdanken, dass die «Chewing Gums» nach Europa kamen und auch hier bekannt wurden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es immer schwieriger, an die nötigen Rohstoffe zu kommen. Deshalb belieferte Wrigley nur noch die Armee, nicht mehr alle Läden. Noch heute kommen viele ältere Leute aus Europa ins Schwärmen, wenn sie sich daran erinnern, wie ihnen die amerikanischen Soldaten den ersten «Chewing Gum» des Lebens in die Hände drückten. Mittlerweile hat die Firma Wrigley, die immer noch zu den Marktleadern gehört, Konkurrenz bekommen. Doch die Kundschaft ist unersättlich, der Kaugummikonsum steigt Jahr für Jahr. Längst sind Kaugummis zum Kulturgut geworden. Bereits zu 25 Stummfilmzeiten wurden Kaugummis für lustige Szenen verwendet und auch heute gibt man Schauspielern Kaugummis zwischen die Zähne, um ihnen eine freche Wirkung zu verleihen. Ein Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde fehlt auch nicht: Auf knapp einen halben Meter Durchmesser bringt es die grösste Bubble-Gum-Blase der Welt. Eigentlich sind Kaugummis nur in Singapur verpönt: In diesem Stadtstaat wird das Kaugummikauen mit Geldstrafen bis zu 10 00 Franken gebüsst. 26