Arbeitsblatt: Grobplanung einer Unterrichtseinheit zur Fledermaus

Material-Details

Was flattert denn da im Dunkeln - Faszination Fledermaus konkrete Unterrichtsvorschläge mit Lehrplanbezügen
Biologie
Tiere
3. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

215809
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03.09.2026

Autor/in

Mirjam Bührer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Grobplanung einer Unterrichtseinheit Themenfeld 3./4. Klasse, Zyklus 2 Anzahl Lektionen: 26-30 Was flattert da im Dunkeln? Faszination Fledermaus Kompetenzbereiche NMG.2 Tiere, Pflanzen und Lebensräume erkunden und erhalten NMG.4 Phänomene der belebten und unbelebten Natur erforschen und erklären NMG.11 Grunderfahrungen, Werte und Normen erkunden und reflektieren NT.6 Sinne und Signale erforschen NT.8 Fortpflanzung und Entwicklung analysieren NT.9 Ökosysteme erkunden RZG.1 Natürliche Grundlagen der Erde untersuchen RZG.3 Mensch-Umwelt-Beziehungen analysieren Kompetenzstufen grau hinterlegt Grundanspruch; rote Schrift verbindliche Inhalte NMG 2.4.1 a) können ausgewählte Pflanzen- oder Tiergruppen auf ihre Eigenschaften untersuchen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede beschreiben (z.B. Vögel haben ein Gefieder, Reptilien eine Haut aus Hornschuppen). NMG 2.4.2 d)können Merkmale von Pflanzen und Tieren beschreiben, die diesen erlauben, in einem bestimmten Lebensraum zu leben (z.B. Fell des Maulwurfs ist an das Leben in Grabgängen angepasst). NMG 2.4.2 e)können Pflanzen, Pilze oder Tiere eigenen Ordnungssystemen zuordnen und die verwendeten Kriterien begründen. Kriterien von Ordnungssystemen; Merkmale von Pflanzen: Blattformen, Blütenaufbau, Wuchsformen; anatomische Merkmale von Tieren NMG 2.6.1 a)können eigene Beziehungen zu Lebensräumen, Pflanzen und Tieren wahrnehmen und beschreiben (z.B. Pflege, Umgang, Wertschätzung, Respekt). NMG 2.6.2 g)können unterschiedliche Beziehungen und Verhaltensweisen von Menschen zu Pflanzen, Tieren und natürlichen Lebensräumen beschreiben und vergleichen und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. können Schutz- und Verhaltensregeln zu Pflanzen und Tieren anwenden. Regeln zum Schutz der Tiere, geschützte Pflanzen, Verhalten in Naturschutzgebieten NMG 2.6.2 h)können über den Nutzen von Pflanzen und Tieren für die Menschen nachdenken (ökonomisch, ästhetisch, für Gesundheit und Wohlbefinden). können zu Einflüssen des Menschen auf die Natur mögliche Folgen abschätzen, Erkenntnisse dazu ordnen und über eigene Verhaltensund Handlungsweisen nachdenken. NMG 4.1.2 d)können Signale, Reizbarkeit und Reaktionen von Pflanzen und Tieren erkennen (z.B. Hinwendung zur Sonne, Reaktion bei Berührung, tarnen, warnen). In Anlehnung an PHLU PHZH 1 NMG 4.1.2 e)können Informationen zu Möglichkeiten und Grenzen von Sinnesleistungen erschliessen (z.B. Facettenaugen; Geruchssinn und Gehör des Hundes) und Folgen von Beeinträchtigungen abschätzen (z.B. schlecht oder gar nicht hören/sehen, Gebärdensprache, Brailleschrift). NMG 4.2.1 a)können Schallquellen und akustische Phänomene erkunden und beschreiben (z.B. Rauschen des Waldes oder Bachs, Singen der Vögel und Menschen, Küchengeräusche, Bau- oder Verkehrslärm, Stille). NMG 4.2.2 c) können den Zusammenhang zwischen Schwingungen und Tönen erforschen und beschreiben (z.B. Luftbewegung mit flackernder Kerze vor schwingender Membran bei der Lautsprecherbox). können Merkmale des Ohrs benennen sowie die jeweiligen Vorgänge und Funktionen beschreiben. Ohr: Ohrmuschel, Gehörgang, Trommelfell NMG 11.4.1b)können ethisch problematische Situationen aus der Lebenswelt beschreiben und diskutieren (z.B. Ungerechtigkeit, Gewalt). Überfachliche Kompetenzen Selbstständigkeit Die SuS können sich in neuen, ungewohnten Situationen zurechtfinden. Die SuS können Herausforderungen annehmen und konstruktiv damit umgehen. Dialog- und Kooperationsfähigkeit Die SuS können sich aktiv und im Dialog an der Zusammenarbeit mit anderen beteiligen. Umgang mit Vielfalt Die SuS können Menschen in ihren Gemeinsamkeiten und Differenzen wahrnehmen und verstehen. Informationen nutzen Die SuS können die gesammelten Informationen strukturieren und zusammenfassen und dabei Wesentliches von Nebensächlichem unterscheiden. Woche Dauer Vor Projektstart Lernziele Individuelle Lernziele Ziffer Kompetenzstufe Fächerübergreifende Querverbindungen schaffen In Anlehnung an PHLU PHZH Inhalt Lehr-/Lernarrangements M&I: Voraussetzungen schaffen im Umgang mit Tablets: Audiodateien erstellen und speichern, evtl. Einführung Kahoot-Nutzung Recherchieren auf Kindersuchmaschinen Evtl als Zwischenthema im NMG oder TTG 1-2 Lektionen: Was heisst forschen? Was braucht es dazu? Verschiedene Formen von Forschungstagebüchern/Dokumentationen anschauen. Eigenes Forschungstagebuch gestalten vorbereiten. Organisation Material Lehrmittel Ca 4 Lektionen M&I planen und durchführen 2 Gleichzeitig Ca 2 Kognitive Aktivierung Möglichst im Deutsch als Klassenlektüre „Die Fledermaus (SJW-Heft) parallel zur Arbeit am Thema Fledermaus in NMG bearbeiten. Hefte Bestellen oder PDF für alle drucken Fledermaus-Lied oder Fledermaus-Rap in der Musik einstudieren, das dann als Ritual immer am Anfang oder am Ende der Arbeit am Thema gesungen wird. Ratespiel mit Buchstaben- und Gegenstände (Ultraschallsymbole, Fledermauskasten, verschiedene Bilder von Fledermaus-Ohren etc) wobei die SuS den Zusammenhang, worum es im NMG-Projekt geht, erraten dürfen. Die Frage „Wer oder was flattert denn da im Dunkeln? und das Stichwort „Fledermaus als Lösung. Rap- Liedvorlage Präkonzepte erfassen Ausführliches D-A-P zum Thema Fledermaus: NMG 2.4.2 d) NMG 2.6.1 a) NMG 2.6.2 g) Denken: Während ein längeres Stück Musik läuft, denkt jedes Kind für sich darüber nach, was es über Fledermäuse weiss und wie es sich Fledermäuse und deren Lebensraum Lebensweise vor dem inneren Auge vorstellt. Dazu zeichnet, skizziert, beschreibt (auch Comic-artig) das Kind, was es denkt, woran es sich erinnert und was es dazu an Informationen, Fragen und Ideen mit sich bringt. Bezug zur Theorie: Den SuS Zeit zum Nachdenken geben. Austauschen: Die SuS zeigen und erzählen dem Banknachbar, der Banknachbarin ihre Resultate und nehmen dies gegenseitig als Audiodatei mit dem Tablet auf. (Bezug zur Theorie: Für spätere Gegenüberstellung von Prä- und Postkonzept) Präsentieren: 1. Stiller Museumsrundgang (alle SuS schauen die entstandenen Bilder Comics Texte Mindmaps Auflistungen an) 2. Gesprächsrunde zum Thema Fledermaus (LP entscheidet beim Zuhören, welche Konzepte im Gespräch verunsichert, respektive mit der Konfliktstrategie widerlegt werden sollen und wo wichtige Anknüpfungspunkte für alle verdeutlicht werden können.) Bezug zur Theorie: In Anlehnung an PHLU PHZH Buchstaben- für Wörterrätsel und Gegenstände -Musikstück -Boombox -Papier A* Tablets Accountable Talk 3 LP versucht durch Anwendung der Konfliktstrategie im Gespräch erste Präkonzepte zu verunsichern und zu widerlegen. Möller (2018): „Die Lehrperson aktiviert vorhandene Vorstellungen, greift diese auf und konfrontiert sie gegebenenfalls mit Evidenz. LP sondiert nach guten Anknüpfungspunkten und versucht Bedingungen für „Conceptual-Change und Grundlagen für Anknüpfungen und Verbindungen zu schaffen. 2-4 Kognitive Aktivierung NMG 2.4.1 a) NMG 2.4.2 d) NMG 2.4.2 e) NMG 2.6.2 h) NMG 4.1.2 d) NMG 4.1.2 e) NMG 4.2.1 a) Ideen und Fragen sammeln, was rund um das Thema «Was flattert da im Dunkeln?» vertieft werden könnte. In Anlehnung an PHLU PHZH Erste weiterführende Fragen, Irritationen und Themenfelder, woran die Kinder später forschen könnten, werden stichwortartig von der LP notiert und gesammelt. Buntes Papier Edding Einstieg 1: Amuse-Bouche: Multiple Choice Quiz (möglichst inklusiv mit Audio-Text und viel Bildern) zum Einstieg. Bezug zur Theorie: Absicht den SuS aufzeigen, dass es viel Spannendes zum Thema gibt, das sie noch nicht wissen und dass sie vielleicht einige Präkonzepte im Kopf haben, die gar nicht oder nur halb stimmen: «Die Lernenden müssen mit den vorhandenen Vorstellungen unzufrieden sein.», Möller (2018), als Bedingung für einen Konzept Change. «Im Klassen- wie auch im Gruppengespräch werden Vermutungen und mögliche Erklärungen diskutiert und geprüft.» Quiz (evtl. Kahoot?) Hauptteil: Klassenzimmer oder Gruppenraum wird in eine „Fledermausforschungsstation (Lernlandschaft zum Thema) „verwandelt und mit Büchern, QR Codes zu Kindersuchmaschinen-Beiträgen, möglichst diversen Unterrichtsmaterialien, Forschungshilfsmitteln und Wortschatzkarten ausgestattet. Zur Unterstützung evtl. Unterthemen und Begriffe der Sachanalyse bereithalten (oder aushängen). Kinder entdecken allein oder in 2er Gruppen für sie spannende Bilderreihen, erschliessen sich Themen, Begriffe und formulieren ihre Fragen mündlich oder schriftlich. Sie versuchen auf individuellen Wegen herauszufinden, was sie auf Postern und Bildern sehen und beginnen recherchierte Informationen auf Ihre Art und Weise nach ihren Interessen zu ordnen und zu ergänzen. Ziel ist es, zu Fledermaus-ExpertInnen zu werden und eigene Forschungsfragen und Interessen oder Wissenslücken zu entdecken. Unterrichtsmaterialien von MDZ Poster Bücherkollektion von Bibliomedia Tablets QR-Codes mit direktlinks zu spannenden Webseiten Lupen Echte Präparate 4 Bezug zur Theorie: Möller (2018): „Der Unterricht stellt Materialien bereit, um Gelegenheit zu geben, die Angemessenheit von Vorstellungen zu überprüfen.() „Die Lernenden sind durch die Möglichkeit, eigenen Fragen nachzugehen und zu experimentieren, aktiv am Lernprozess beteiligt.» Erhebung der Zwischenkonzepte. LP unterstützt die SuS beim Finden ihrer Fragen und bietet Unterstützungshilfen in der Zone der nächsten Entwicklung in dem Sie jeweils nachfragt, zu kleinen Gruppengespräche aufruft, zusammenfasst, was sie von SuS wie verstanden hat, beratend Tipps gibt, wo welche Informationen zu finden sind oder indem sie von den SuS benötigtes Zusatzmaterial organisiert. (Modeling: macht einzelne Teilschritte wo nötig vor oder Scaffolding: vereinfacht und unterstützt den nächsten Schritt) Oder begleitet die SuS beim Aushalten von Unsicherheiten in Bezug auf den Lernprozess. Bezug zur Theorie: Möller (2018): «Die Lernenden werden ermutigt, eigene Ideen zu formulieren und diesen nachzugehen. Eigenen Lernwegen wird Raum gegeben.» PlüschtierFledermäuse Lehrmittel-, Links und weitere Materialien für die Lernumgebung siehe Sachanalyse Wissenssicherung, Zwischenkonzepterhebung: Modeling der LP „Meine Beobachtungen, meine Gedanken dazu, meine Fragen, Schlussfolgerungen Bezug zur Theorie: Schlussfolgerungsprozesse fördern Eintrag ins Fledermausforschungstagebuch. Beschreibe mit Skizzen, Beschreibungen, Notizen oder auch mündlich (Im Hinblick auf Heterogenität kann ein Forschertagebuch auch mittels eines Tablets fotografisch oder mündlich als Video oder Audiodatei geführt werden.): Was hast du heute gemacht? Was hast du heute herausgefunden? Was hat dich überrascht, irritiert oder erstaunt? Bezug zur Theorie: Möller (2018): Arbeitsweisen und Lernprozesse werden reflektiert. 4-6 Kognitive Aktivierung In Anlehnung an PHLU PHZH Einstieg: Gegenseitige Präsentation der Einträge im Forschungstagebuch 1. Stiller Museumsrundgang Einträge im Forschungstagebuch 5 2. SuS erläutern, was sie in der Erarbeitungsphase alles angeschaut haben und erzählen einander, was sie nun vertiefen wollen. Andere SuS dürfen Fragen stellen, Vermutungen äussern und Rückmeldung geben. Bezug zur Theorie: Möller (2018): Im Klassen- wie auch im Gruppengespräch werden Vermutungen und mögliche Erklärungen diskutiert und geprüft. Eigene Interessen vertiefen. NMG 2.4.1 a) NMG 2.4.2 d) NMG 2.4.2 e) NMG 2.6.2 h) NMG 4.1.2 d) NMG 4.1.2 e) NMG 4.2.1 a) Hauptteil: Sich vertiefen in einem eigenen Interessengebiet (Mögliche Arbeitsfelder gemäss Sachanalyse: Arten, Vorkommen, Rolle der Fledermaus im Ökosystem, Nahrungskette, Verhalten, Fortbewegung, Fortpflanzung, Anatomie, Sinne, Schutz Bedrohung, Übertragung von Krankheiten, Fledermäuse als Nahrungsmittel etc.) Verfolgen einer eigenen Frage. Selbständig (alleine oder in Kleingruppen) etwas interessantes im Zusammenhang mit Fledermäusen weiterverfolgen. Ihre Erkenntnisse werden fortlaufend im Forschungsheft notiert dokumentiert. Lernumgebung wie oben eingerichtet Bezug zur Theorie: Allmählicher Konzepte Wandel durch Wissensaufbau Das neue Konzept, das erarbeitet wird, sollte für die Lernenden nachvollziehbar und verständlich sein. Das neue Konzept sollte glaubwürdig sein. Das neue Konzept sollte das Erklären und Deuten vieler Zusammenhänge ermöglichen, also anwendbar sein. 4-6 NMG 2.6.2 g) NMG 2.6.2 h) In Anlehnung an PHLU PHZH Ausklang, Wissenssicherung: Zwischenkonzept erheben anhand von einer erneuten Zeichnung. Auftrag: Ergänze deine Zeichnung der Konfrontationsphase oder mache eine neue Zeichnung, die zeigt, was du alles über die Fledermaus weisst. Während ein längeres Stück Musik läuft (oder auch länger), denkt jedes Kind für sich darüber nach, was es jetzt über Fledermäuse weiss und wie es sich Fledermäuse und deren Lebensraum Lebensweise vorstellt. Dazu zeichnet, skizziert, beschreibt (auch Comic-artig) das Kind, was es denkt, woran es sich erinnert und was es dazu an Informationen, Fragen und Ideen mit sich bringt. Bezug zur Theorie: Den SuS Zeit zum Nachdenken geben. Schlussfolgerungsprozesse fördern. Exkursion zur Fledermausfütterung und Besuch der Fledermaus-Notpflegestation im Zoo Zürich. -Musikstück -Papier A3 -Boom Box 6 2-4 Möglichst viele Fragen und Ideen können aktiv erforscht und überprüft werden. Einstieg: Vorlesen einer Sage, eines kurzen Märchens eines Mythos über Fledermäuse. Diskussion, was denkt ihr dazu? Glaubt ihr das? Was ist wahr daran? Gemeinsam Vermutungen anstellen: Woher kommen diese Mythen? Bezug zur Theorie: «Die Lernenden müssen mit den vorhandenen Vorstellungen unzufrieden sein.», Möller (2018), als Bedingung für einen Konzept Change. «Im Klassen- wie auch im Gruppengespräch werden Vermutungen und mögliche Erklärungen diskutiert und geprüft.» Eigene Interessen vertiefen, Produkt erstellen und präsentieren. Hauptteil: Klassenzimmer oder Gruppenraum ist immer noch als Lernumgebung wie „Fledermausforschungsstation (Lernlandschaft zum Thema) ausgestattet und mit oben Büchern, QR-Codes zu Kindersuchmaschinen-Beiträgen, möglichst diversen Unterrichtsmaterialien, Forschungshilfsmitteln und Wortschatzkarten ausgestattet. Materialien zur Unterstützung sind griffbereit. Kinder entdecken und erarbeiten allein oder in 2er Gruppen ein 2. für sie spannendes Teilgebiet. Sie versuchen auf individuellen Wegen ein Produkt herzustellen und präsentieren dieses der Klasse in einer attraktiven Form. Mögliche Produkte zum Präsentieren: Vortrag, Theater, Video, Plakat, Fledermauskasten) Bezug zur Theorie: Möller (2018): „Der Unterricht stellt Materialien bereit, um Gelegenheit zu geben, die Angemessenheit von Vorstellungen zu überprüfen. () „Die Lernenden sind durch die Möglichkeit, eigenen Fragen nachzugehen und zu experimentieren, aktiv am Lernprozess beteiligt.» NMG 2.4.1 a) NMG 2.4.2 d) NMG 2.4.2 e) NMG 2.6.2 h) NMG 4.1.2 d) NMG 4.1.2 e) NMG 4.2.1 a) Gute Sage Mythos über die Fledermaus. LP bietet Unterstützungshilfen in der Zone der nächsten Entwicklung in dem Sie jeweils nachfragt, zu kleinen Gruppengespräche aufruft, zusammenfasst, was sie von SuS wie verstanden hat, beratend Tipps gibt, wo welche Informationen zu finden sind oder indem sie von den SuS benötigtes Zusatzmaterial organisiert. (Modeling: macht einzelne Teilschritte wo nötig vor oder Scaffolding: vereinfacht und unterstützt den nächsten Schritt) Oder begleitet die SuS beim Aushalten von Unsicherheiten in Bezug auf den Lernprozess. In Anlehnung an PHLU PHZH 7 Bezug zur Theorie: Möller (2018): «Die Lernenden werden ermutigt, eigene Ideen zu formulieren und diesen nachzugehen. Eigenen Lernwegen wird Raum gegeben.» Postkonzept erfassen 6-8 Bezug zur Theorie: Möller (2018): Der Unterricht thematisiert für Lernende interessante Fragestellungen und wendet das Erarbeitete in neuen Zusammenhängen an. Ausklang: SuS halten als Audiodatei ein gemeinsames Gespräch fest, in der sie sich gegenseitig interviewen und erzählen, was sie jetzt alles über die Fledermaus wissen. Variante A: Wir machen im Schulzimmer eine Ausstellung zur Fledermaus mit Produkten und Texten der Kinder und laden die Eltern dazu ein, die Ausstellung zu besuchen. Variante B: Wir erstellen gemeinsam einen Fledermaus-Walk (mit installierten Infotafeln oder QR-Codes zu Audio-Infos der Kinder) im Quartier rund um unser Schulhaus. Und laden die Eltern zum gemeinsamen Rundgang ein. Blau: Konfrontationsphase mit Präkonzepterhebung Orange: Erarbeitungsphase Rot: Übungs-/Vertiefungsphase Grün: Transfer-/Synthesephase In Anlehnung an PHLU PHZH 8