Arbeitsblatt: mündliche Prüfung

Material-Details

Thema Weltbevölkerung Ursachen und Folgen der Entwicklung in Industrie - und Entwicklungsländern
Geographie
Anderes Thema
10. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

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07.09.2026

Autor/in

Stephanie Westerfeld
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Mündliche Abschlussprüfung 20xx Prüfungstag: Prüfungszeit: Prüfling: Fach: Prüfer Prüferin: Korreferent: Raum: Hilfsmittel: 08.50 – 09.05 Uhr Erdkunde Thema: Weltbevölkerung – Ursachen und Folgen der Entwicklung in Industrie – und Entwicklungsländern „Seit geraumer Zeit schrumpft das Bevölkerungswachstum in den Industrieländern, während es hingegen in den Entwicklungsländern stetig ansteigt. (vgl. Durchblick Erdkunde 9/10, Realschule Niedersachsen, Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig 2010, S.60-69.) 1. Stelle die Ursachen und Folgen für die in der Aussage beschriebenen Entwicklungen dar. Exemplarisch kannst du für die Industrieländer „Deutschland und für die Entwicklungsländer „Indien verwenden. 2. Einige Folgen dieser Entwicklungen führen zu Problemen in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen. Stelle Möglichkeiten zur Lösung dieser Probleme dar und bewerte sie im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit. 3. Beschreibe den Inhalt des Diagramms „Familienplanung (siehe Anhang). Vergleiche die Zahlen für Afrika mit denen für Asien und Lateinamerika. Die Bevölkerung Afrikas nimmt von 634 Millionen (1990) auf 1583 Millionen (Schätzung für 2025) zu. Erläutere diese Zunahme mit Hilfe der Aussagen des Diagramms. 4. Eine Aussage der Vereinten Nationen lautet: „Schulbildung für Mädchen in der Dritten Welt ist der Schlüssel zur Lösung des Bevölkerungsproblems. Bewerte diese Aussage. (Quelle: Niedersächsisches KM) Viel Erfolg! Anhang: Thema: Weltbevölkerung – Ursachen und Folgen der Entwicklung in Industrie – und Entwicklungsländern Erwartungshorizont: 1. Industrieland: Geburtenrate sinkt, Sterberate sinkt Ursachen Kinder sind teuer/ Karriereabsichten von Frauen/ Aufklärung über und Zugang zu Verhütung/ Kinder werden nicht mehr zur Altersabsicherung benötigt/ gute Hygiene und medizinische Versorgung/ ausreichende Ernährung Folgen (negativ) Gesellschaft altert/ Mangel an Fachkräften/ „Generationenvertrag kann nicht mehr erfüllt werden, was zu Spannungen zwischen den Generationen führen kann/ hohe Kosten für Renten, Pflege und Gesundheitsversorgung Entwicklungsland: Geburtenrate steigt/ „Kinderreichtum Ursachen fehlender Zugang zu und fehlende Aufklärung über Verhütung/ aus Glaubensgründen/ Kinder als Arbeitskräfte, Unterstützer der Familie/ Kinder als Altersversorgung/ hohe Kindersterblichkeit Folgen (negativ) Mangel an Bildung/ Leben auf engsten Raum, Slums/ Epidemien breiten sich schneller aus/ Kampf um Arbeitsplätze/ Leben in Armut 2. Industrieland: Ziel Steigerung der Geburtenrate, Veränderung der Altersstruktur Lösungsmöglichkeiten Verbesserung der staatlichen Familienförderung (z.B. Ausbau von Betreuungsangeboten, Erhöhung des Kindergeldes) gesellschaftlich positive Förderung der Familiengründung Anheben des Renteneintrittsalters Zuwanderung junger Arbeitskräfte Rentenbeiträge sowie Steuern/Sozialabgaben erhöhen private Vorsorge fördern Entwicklungsland: Ziel Verbesserung der Lebenssituation Lösungsmöglichkeiten staatliche Geburtenkontrolle mehr finanzielle Unterstützung vom Staat Ausbau der Infrastruktur Förderung von Bildungseinrichtungen Zahl der Analphabeten muss sinken sexuelle Aufklärung Gleichstellung von Mann und Frau Bewertung der Realisierbarkeit der genannten Lösungen: individuelle Antworten des Schülers/der Schülerin durch begründete Thesen 3. Diagramm: Beschreibung: Titel, Thema, Was ist zu sehen?, Daten, Legende, Quelle Vergleich: Fruchtbarkeitsrate in Afrika höher, da weniger verhütet wird, folglich kommt es zu einer Bevölkerungsexplosion 4. Bevölkerungsproblem: worin besteht das Problem? Überbevölkerung Folgen Ernährungssituation, Ressourcenknappheit, anthropogener Klimawandel Bewertung der Aussage: Nur Frauen, die lesen und schreiben gelernt haben, können sich über Verhütung und Familienplanung informieren/ besser ausgebildete Frauen sind aufgrund ihrer Arbeit oder dem Einkommen anerkannt/ ausgebildete Frauen können durch Arbeit ihre Altersvorsorge selbst regeln/ Bildung ermöglicht wirtschaftlichen Aufstieg und kann Armut beseitigen